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'Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind, lieber Leser.' Mit diesem Satz eröffnet Dostojewski seine Geschichte einer beginnenden Liebe, die aus der zufälligen Begegnung zwischen dem einsamen Erzähler und der jungen Nastenka entsteht. In vier Nächten offenbaren sich die beiden ihre Ängste und Sehnsüchte. Doch Nastenkas Herz gehört einem anderen. Ebenso ergreifend wie einfühlsam erzählt Dostojewskis 'empfindsamer Roman' von der unerfüllten Liebe.


Hardcover, Pappband, 96 Seiten, 12,2 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-86647-181-8
Erschienen am  30. June 2007
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

"Weiße Nächte" von Dostojewski

Von: Lettersonsheets

25.08.2022

„Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind, lieber Leser. Der Himmel war so voller Sterne und Helligkeit, dass man sich bei seinem Anblick unwillkürlich fragen muss: Können denn wirklich unter einem solchen Himmel allerlei ärgerliche, launische Menschen leben?“ (S.7) Nach einer zufälligen Begegnung treffen sich vier Nächte lang ein junger namenlosen Mann und eine junge Frau namens Nastenka in den Straßen von St. Petersburg, um sich gegenseitig ihre Lebens-, Leidens- und Liebesgeschichte zu erzählen, während sie durch sie Straßen und über Brücken der schlafenden Stadt schlendern: Er erzählt über sein Leben als Träumer, der sich gerne Illusionen und Phantasien hingibt und in seiner eigenen Welt lebt; sie erzählt von einer Liebe, die sie aus ihren schwierigen familiären Umständen befreien soll. Aus diesem zufälligen Treffen entsteht zuerst Freundschaft, dann Zuneigung und schließlich Liebe, die am Ende unerfüllt und einseitig bleibt. Die Erzählung lässt sich in vier Nächte und den Morgen unterteilen. Das kurze Buch lässt sich in knapp 100 Seiten sehr schnell und flott lesen, der Sprachstil ist – wie auch der Protagonist – verträumt, ausschweifend und poetisch, was mir sehr gut gefiel. Das Ende war dann doch unvorhersehbar und gab dem Buch eine melancholische Stimmung, was es besonders und sehr bemerkenswert – und noch melancholischer – macht. Wieder eine Dostojewski-Erzählung, die mir sehr gut gefallen hat, vor allem durch das träumerische Setting von St. Petersburg und die ausschweifenden inneren Monologe der Protagonst*innen.

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Vita

Fjodor M. Dostojewski

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821–1881) war das zweite von acht Kindern einer verarmten Adelsfamilie aus Moskau. Vier Jahre Zwangsarbeit wegen revolutionärer Umtriebe prägten sein Leben ebenso wie seine Spielleidenschaft und daraus resultierende Geldsorgen. Neben neun Romanen verfasste Dostojewski ab 1846 zahlreiche Erzählungen, Novellen und Essays.

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