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«Die geheimnisvollste und schönste von Kafkas großen Dichtungen.» Hermann Hesse

In seinem wohl berühmtesten Buch nimmt Kafka die Fremdheits- und Ohnmachtserfahrungen des Totalitarismus vorweg. Obwohl bis ins Detail realistisch gezeichnet, entfaltet sich ein Szenario des Surrealen, von dem wie in einem Albtraum ein gebieterischer Sog ausgeht. «Das Schloss» spielt in einer undurchschaubaren Welt, die namenlosen Mächten gehorcht und in der es für den Landvermesser K. einfach kein Ans-Ziel-Kommen gibt. So sehr er sich auch abmüht, die spärlichen Fingerzeige seiner Umgebung zu deuten, er bleibt ein vergeblich Suchender, ein Abgewiesener mit Dulderstatus. Wer je das Zauberlabyrinth des Dr. Franz Kafka betreten hat, kommt nur als Verwandelter wieder heraus.


Mit Nachwort von Norbert Gstrein
Hardcover mit Schutzumschlag, 608 Seiten, 9,0 x 15,0 cm
ISBN: 978-3-7175-2458-8
Erschienen am  23. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Ein Schloss für Kafka

Von: Feyza

29.06.2022

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Von 1901 bis 1906 studierte er zunächst kurze Zeit Germanistik, dann Jura und promovierte zum Dr. jur. Nach einer einjährigen »Rechtspraxis« ging er 1907 zu den »Assicurazioni Generali« und ein Jahr später als Jurist zur »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt«, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1922 blieb. Ende 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz, es war der Beginn einer Tuberkulose, an der er am 3. Juni 1924 starb. Quelle: https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Das-Schloss/Franz-Kafka/Manesse/e534591.rhd All die Werke von ihm, eher kurz und prägnant, liebte ich wie dieses hier. Wenn man Kafka liest, vergisst man es nicht. Man vergisst nicht die Sprache, nicht die Gefühle die es in einem hervorruft. Und die Geschichte. In diesem Buch, mit etwas mehr Seiten, geht es um K., einem Landvermesser, der in einem Dorf ankommt. Zunächst sucht er nur einen Ort für eine Nacht und alles scheint wie es sein soll. Doch plötzlich wird er aus dem Schlaf gerissen. Er soll aus dem Dorf verschwinden, denn Fremde werden hier nicht gerne gesehen. Er erklärt daraufhin als Landvermesser vom Graf eingestellt worden zu sein. Nachdem dies überprüft wurde, kann er erst Mal bleiben. Und dann geht’s los.. man muss gut aufpassen um nichts zu verpassen. Auf der einen Seite ist es ruhig und auf der anderen Seite war es sehr spannend das Zusammenspiel von Macht und Freiheit. Die „Ehrfurcht vor der Behörde“ und der Gehorsam und die unerreichbare Freiheit, weder des Machtlosen noch des Machtinhabers. Es war ein großartiges Buch, das die Realität ganz fein widerspiegelt. Vieles könnte aus dem Leben gegriffen sein. Aber über das Ende darf man sich nicht wundern. Denn es existiert keins. „Das Schloss“ gehört zu den wenigen unvollendeten Geschichten des Autors. Bevor ich das Buch gelesen habe, war ich in München bei einem Theaterstück des gleichnamigen Werks. Es war gut, aber sehr chaotisch. Daher traute ich mich lange nicht an das Buch heran. Das war definitiv keine gute Entscheidung, denn es war wirklich sehr angenehm zu lesen. Der Schreibstil ist nicht einfach, aber wer Kafka liebt, wird die Geschichte auch lieben. Und Manesse.. ihr habt die schönsten Bücher.

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Das Schloss

Von: Norbert Steidl aus Salzburg

05.04.2021

Der Roman aus dem Jahr 1922 ist so gewaltig gut, dass förmlich die Szenen wie aus dem Nichts vor dem geistigen Auge erscheinen, selbst Details von Räumen innen wie außen und vor allem der Menschen, obwohl man sie nie vorher gesehen hat. Gleichzeitig beschreibt Kafka in seiner gleichermaßen schlichten wie komplexen Sprache, die einen durchaus in den Wahnsinn zu treiben vermag, eine Gesellschaft, die der heutigen, 100 Jahre später, immer noch entspricht. Es hat sich nichts geändert in den Menschen, nichts. Kafka ist ein zeitloser Geist. Ein Phänomen, msn muss ihn lesen, und man wird ihn lieben. ,

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Vita

Franz Kafka

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Von 1901 bis 1906 studierte er zunächst kurze Zeit Germanistik, dann Jura und promovierte zum Dr. jur. Nach einer einjährigen »Rechtspraxis« ging er 1907 zu den »Assicurazioni Generali« und ein Jahr später als Jurist zur »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt«, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1922 blieb. Ende 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz, es war der Beginn einer Tuberkulose, an der er am 3. Juni 1924 starb.

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