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Frederick Forsyth

Der Rächer

Thriller

(2)
Taschenbuch
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Ein junger Amerikaner wird auf grausame Weise getötet. Doch sein Mörder ist ein Kriegsverbrecher und unauffindbar – nur der Rächer kann jetzt noch helfen.

Trotz der Bedenken seiner Familie reist der junge Idealist Ricky Colenso nach Bosnien, um während des Balkankrieges humanitäre Hilfe zu leisten. Bei einem Angriff auf ein Dorf wird er jedoch auf brutalste Weise ermordet. Seine Familie kann den Verlust nicht verwinden und sinnt auf Rache. Vietnamveteran Cal Dexter, Spezialist für aussichtslose Fälle, nimmt den Auftrag an. Er soll Rickys Mörder jagen und vor Gericht stellen. Was er nicht ahnt: Der Hauptverdächtige ist ein Kriegsverbrecher mit Verbindungen in höchste Kreise.

Frederick Forsyth zeigt sich von seiner besten Seite – ein Spionage-Thriller auf höchstem Niveau, jetzt in neuer Ausstattung.


Aus dem Englischen von Reiner Pfleiderer
Originaltitel: Avenger
Originalverlag: Bantam Press, London 2003
Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10739-2
Erschienen am  12. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Jugoslawien (Serbien)

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Die Rache einer Ratte

Von: Michael Sterzik

12.09.2021

Jugoslawien – der Vielvölkerstaat wurde 1990/1991 aufgelöst. Es gab schon vorher starke innenpolitische und vor allem auch sozialökonomische Spannungen und Schwierigkeiten. Besonders stark waren die nationalistischen Kräfte – die historisch gesehen sowieso voller Konflikte waren. Mit dem Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa spalten sich die Staaten ab und wollten jeder für sich eine autonome Führung und Regierung. Der Schrei noch „Freiheit“ wurde lauter besonders in Slowenien und Kroatien und dies führte zum Krieg auf den Balkan. Der Krieg, der zweifelsfrei auch ein Bürgerkrieg war, ist kaum mit dem 1.und 2. Weltkrieg zu vergleichen. Es gab viele paramilitärische Einheiten, die manchmal wie Söldner fungierten und zahlreiche Verbrechen gerade an der Zivilbevölkerung verübten. Ethnische Säuberungen, Massaker und systematische Vergewaltigungen führten auch dazu, dass die UN reagierte und sich aktiv ins Kriegsgeschehen einmischte. Leider zu spät – manchmal zu wenig konsequent. Unter den zivilen Opfern gab es mit Sicherheit auch Angehörige von Hilfsorganisationen. Und genau dieses Thema behandelt der britische Autor Frederick Forsyth in seinem Roman: „Der Rächer“. Trotz der Bedenken seiner Familie reist der junge Idealist Ricky Colenso nach Bosnien, um während des Balkankrieges humanitäre Hilfe zu leisten. Bei einem Angriff auf ein Dorf wird er jedoch auf brutalste Weise ermordet. Seine Familie kann den Verlust nicht verwinden und sinnt auf Rache. Vietnamveteran Cal Dexter, Spezialist für aussichtslose Fälle, nimmt den Auftrag an. Er soll Rickys Mörder jagen und vor Gericht stellen. Was er nicht ahnt: Der Hauptverdächtige ist ein Kriegsverbrecher mit Verbindungen in höchste Kreise.(Verlagsinfo) Frederick Forsyth lässt seinen „Rächer“ auf einen Kriegsverbrecher los. Ein privater Auftrag, der den Vietnamveteranen Carl Dexter vor einer gefährlichen Aufgabe stellt, denn schon längst wird der Mörder von Ricky Colenso durch die CIA gedeckt, und instrumentalisiert. Klingt dies sehr unglaubwürdig? Bedingt – vielleicht gibt es Personen, die mit ihren militärischen und geheimdienstlichen Fähigkeiten in der Lage sind solche Aktionen durchzuführen!? Fakt ist jedenfalls das die Verbindung der Geheimdienste zu terroristischen Zellen gegeben sein dürfte. Der Feind meines Feindes ist mein Freund – ein Leitspruch den sich viele Geheimdienste und Verfassungsschützer gerne annehmen. Die Geschichte spielt vor dem 11. September 2001 – aber beinhaltet schon gut recherchierte Informationen zu Osama Bin Laden (OLB) und seinem Terrornetzwerk, seinen Idealen und den Versuchen der CIA diese Bedrohung kontrollieren zu können, was leider historisch betrachtet nicht gelungen ist. Frederick Forsyth beschreibt diese gefährlichen Beziehungsebenen zwischen Staaten, der Wirtschaft, der Geheimdienste und nicht zuletzt durch alte persönliche Freundschaften perfekt. Er erklärt diese komplexen Sachverhalte sehr nüchtern, aber scharf im Detail und ohne in übertriebene Klischees abzudriften. Forsyth spielt zwar mit einer fiktiven Story des personifizierten Racheengels, doch die politischen Ströme und Botschaften, sowie die Beweggründe der CIA sind leider Fakten und gut recherchiert. Dass man das Gesetz in die eigene Hand nimmt und über Ländergrenzen und Gesetzen selbst diese wissentlich bricht, ist ebenfalls wohl leider kein Hirngespinst. Geheimdienstliche „Schattenaktionen“ kann man schwerlich einen Riegel vorschieben und selbst Staatsoberhäupter können nicht und werden auch nicht aktiv über grenzwertige Aktionen informiert. Neben den vielen Interna und Informationen kommt die Spannung in „Der Rächer“ nicht zu kurz. Geschickt lässt sich „Der Rächer“ menschlich darstellen – ein Lebenslauf eines Mannes, der faktisch nichts zu verlieren hat, deren Moral und Ethik individuell sind und der „Gott schütze Amerika“ ernst nimmt. Legitimierte Rache? Ein biblisches Alibi in dem man den Spruch: Auge um Auge und Zahn für Zahn - als vollumfängliche, gesetzeskonforme Lösung ansieht? Kann man das nachvollziehen, wenn man sich in die Rolle der Familie einlebt, die ein noch junges Familienmitglied durch einen gewaltsamen Tod verloren hat?! Ja man kann – und auch das gelingt dem Autor erstaunlicherweise gekonnt, sensibel und feinfühlig. Das Starke an dem Roman sind wie gesagt nicht nur die politischen und militärischen Details, sondern auch die Konzeption des „Rächers“ – der kein Superman ist – kein Rambo mit posttraumatischen Störungen, oder der wie ein altgedienter Dinosaurier alle Feinde mit viel Feuerkraft eliminiert. Bei weitem nicht – die Laufbahn, die Vita des Rächers ist realistisch konstruiert. Er könnte auch der nette, ältere Herr von Nebenan sein. Frederick Forsyth Interpretation und Wertung der CIA ist nicht sehr positiv. Die Schattenmannschaft spielt ein sehr dreckiges Spiel, mit gezinkten Karten und schummeln tun sie sowieso. Es gibt hier offensichtliche und versteckte Seitenhiebe des Autors. Als Kritikpunkt kann ich sagen, dass hier die Weltpolizei „USA“ seine Macht missbraucht und jedes Mittel den Zweck heiligt – Gott schütze Amerika – und seine Interessen. Andere Menschen, die bei solchen Aktionen über den Jordan gehen – sind halt Kollateralschäden. Fazit „Der Rächer“ ist kein Mann sieht Rot – Thriller. Ein intelligenter Roman, der den Spagat zwischen Rache und Gerechtigkeit schafft. Kein lauter, aber auch kein leiser Actionroman – sondern fundierte Schusswechsel mit einer eigens ausgestellten Lizenz zum Töten. Spannend! Das Ziel „Unterhaltungswert“ getroffen. Empfehlenswert. Michael Sterzik

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Einsamer Wolf mit Hirn und Herz

Von: Jens Sonntag aus Eibenstock

31.05.2019

Die Tochter eines amerikanischen Anwalts aus der Provinz gerät in die Fänge einer Verbrecherbande aus dem Rotlichtmilieu und wird ermordet. Ihr Vater schwört Rache, stellt auf eigene Faust Nachforschungen an und kann den Schuldigen schließlich habhaft werden. Von nun an lebt er ein Doppelleben: "From 9 to 5" pflegt er das bidere Saubermannimage, bis sich Menschen an ihn wenden, die Hilfe bzw. Gerechtigkeit suchen. Dann mutiert Cal Dexter zum "Rächer" der privat ermittelt: diskret, lautlos, effektiv. Als ein junger Mitarbeiter einer Hilfsorganisation in einem Kriegsgebiet spurlos verschwindet, wendet sich der Großvater des Vermissten an Dexter. Der "Rächer" nimmt den Auftrag an ohne zu ahnen, dass er damit in die Machenschaften von Politik und Geheimdiensten gerät. Diese Ausgangslage klingt weit hergeholt und ziemlich "machohaft". Keines von beiden stimmt jedoch! Forsyth hat wie immer glänzend recherchiert, was für authentische Einblicke in die Welt von Geheimagenten, Kriegsverbrechern und anderen nebulösen Gestalten sorgt. Zudem zeichnet Forsyth seinen Helden keineswegs als hirnlose, blutdurstige Killermaschine, sondern vielmehr als zwar harten, aber vor allem cleveren, sorgsamen und mitfühlenden Denker, der in einer ungerechten Welt für etwas Korrektur sorgen möchte. Mit Forsyths "Der Rächer" begibt sich der Leser auf einen Höllenritt der Schattenwelten von Vietnam über das frühere Jugoslawien bis nach Südamerika und lernt dabei böse Buben aller Coleur kennen. Wohliges Gruseln jenseits von Klischees von der ersten Seite bis zum Ende, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt! Forsyth auf dem Zenit seiner Schreibe!

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Vita

Frederick Forsyth, geboren 1938 in Ashford/Kent, war mit 19 Jahren jüngster Pilot der Royal Air Force. Danach arbeitete er als Reporter unter anderem für die BBC. Mit »Der Schakal« gelang ihm schließlich der internationale Durchbruch als Autor. Bis heute wurden seine Thriller, allesamt Bestseller, weltweit mehr als siebzig Millionen Mal verkauft. Zuletzt erschien »Der Fuchs«. Forsyth lebt in Buckinghamshire, England.

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