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Klara und die Sonne

Roman

(7)
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Der neue Roman des Nobelpreisträgers

Klara ist eine künstliche Intelligenz, entwickelt, um Jugendlichen eine Gefährtin zu sein auf dem Weg ins Erwachsenwerden. Vom Schaufenster eines Spielzeuggeschäfts aus beobachtet sie genau, was draußen vor sich geht, studiert das Verhalten der Kundinnen und Kunden und hofft, bald von einem jungen Menschen als neue Freundin ausgewählt zu werden. Als sich ihr Wunsch endlich erfüllt und ein Mädchen sie mit nach Hause nimmt, muss sie jedoch bald feststellen, dass sie auf die Versprechen von Menschen nicht allzu viel geben sollte.

KLARA UND DIE SONNE ist ein beeindruckendes, berührendes Buch und Klara eine unvergessliche Erzählerin, deren Blick auf unsere Welt die fundamentale Frage aufwirft, was es heißt zu lieben.

»Ishiguro beschert uns ein literarisches Wunder.«

NZZ am Sonntag, Markus Gasser (14. März 2021)

Aus dem Englischen von Barbara Schaden
Originaltitel: Klara and the Sun
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-27443-6
Erschienen am  15. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Toller, besonderer Roman!

Von: Iris Schneider

31.03.2021

Es ist erst das zweite Buch des Nobelpreisträgers für Literatur, das ich gelesen habe, und Kazuo Ishiguro hat mich einfach mitgenommen bei seinem neuen, besonderen und faszinierenden Roman. Ein ganz toller Roman, der beschäftigt und den man nicht so schnell vergisst. Denn Kazuo Ishiguro gelingt es wieder perfekt die Leser in eine neue, von ihm geschaffene Welt zu transportieren. Eine Welt der Künstlichen Intelligenz, des Leistungsdrucks und der ewigen Suche nach Liebe. Da kommt die Frage auf, ob Roboter, Maschinen und sonstige künstliche Begleiter Menschen irgendwann ersetzen können.

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Wie weit darf der Mensch mit seinen wissenschaftlichen Errungenschaften gehen? Und wer zahlt den Preis dafür?

Von: Kasia von Ein Regal voller Abenteuer

24.03.2021

Erster Satz: "Als wir neu waren, standen Rosa und ich in der Ladenmitte, wo auch die Zeitschriften auslagen, und hatten den größeren Teil des Schaufensters im Blick." Klara ist eine künstliche Freundin, abgekürzt KF, Modell B2 aus der vierten Serie. Geschaffen wird dieses Robotermodell das über eine künstliche Intelligenz verfügt speziell für Kinder, um diese auf ihrem Lebensweg zu begleiten und ein*e treue*r Gefährt*in zu sein. Was Klara speziell von den Vorgängermodellen unterscheidet "ist ihre Neugier, ihre Lust, zu beaobachten und zu lernen." Seite 56 und im Gegensatz zu den neueren Modellen reagiert sie empathisch und feinfühlig. Aus ihrer Sicht wird die Geschichte auch erzählt. So begleiten wir Klara auf ihrer Reise. Im ersten von insgesamt fünf Kapiteln beobachten wir mit ihr gemeinsam den Ausschnitt der Welt, den Sie aus ihrem Schaufenser heraus zu sehen bekommt. Wissbegierig saugt Klara alles in sich auf, überdenkt das Gesehene und schließt ihre eigenen Schlüsse daraus. Während dieser Zeit lernt Sie auch Josie kennen, das Mädchen, deren KF Sie werden will - und bei der Sie letztendlich auch einziehen darf. Die ruhige Erzählweise läd dazu ein, das Buch entschleunigt genießen zu können. Zumindest anfangs. Immer öfter schleichen sich Sätze ein, die beim Lesen eine unterschwellige, beklemmende Stimmung erzeugen. Feine Nuancen, die vorbereiten sollen, auf das was kommt. Tatsächlich spitzt sich die Stimmung zum Ende hin immer mehr zu. Nicht nur unsere Protagonist*innen stehen unter Strom, die Anspannung überträgt sich beim Lesen auch auf mich! Und an dieser Stelle reden wir mal über das schriftstellerische Talent so etwas überhaupt zu schaffen! Auch das abrupte Ende macht bei näherer Betrachtung Sinn, wenn es als Stilmittel eingesetzt wurde. Im Nachgang fasziniert mich dieser glatte Schnitt, bietet er doch Spielraum für viele verschiedene Interpretationsmöglichkeiten. Ich persönlich finde, dass Geschichten über künstliches Bewusstsein Hand in Hand mit wichtigen, philosophischen Fragen einhergehen. Und so beschäftigen mich auch hier nach dem Lesen Fragen wie etwa: Was macht uns Menschen aus? Sind Menschen grundsätzlich einsam? Wie weit darf der Mensch mit seinen wissenschaftlichen Errungenschaften gehen? Und wer zahlt den Preis dafür?Können Emotionen erlernt werden? Und ist ein Mensch überhaupt in der Lage ein Buch über eine künstliche Intelligenz zu schreiben ohne diese Vorstellung zu romantisieren? Können wir uns in einen Roboter "reinfühlen" ohne ihn zu vermenschlichen? Oder wird uns etwa für immer die Frage beschäftigen: Träumen Androiden von elektrischen Schafen?

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Vita

Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki geboren, kam 1960 nach London, wo er später Englisch und Philosophie studierte. 1989 erhielt er für seinen Weltbestseller »Was vom Tage übrigblieb«, der von James Ivory verfilmt wurde, den Booker Prize. Kazuo Ishiguros Werk wurde bisher in 50 Sprachen übersetzt. Er erhielt 2017 den Nobelpreis für Literatur. Der Autor lebt in London.

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Barbara Schaden

Barbara Schaden studierte Romanistik und Turkologie in Wien und München, arbeitete anschließend als Verlagslektorin und ist seit 1992 freiberufliche Übersetzerin aus dem Englischen, Französischen und Italienischen. Sie übersetzt neben Kazuo Ishiguro unter anderem Patricia Duncker und Nadine Gordimer. Barbara Schaden lebt in München.

Zur Übersetzer*innenseite

Events

06. Mai 2021

Stream: Lesung und Gespräch mit Kazuo Isiguro

20:00 Uhr | Online-Event
Kazuo Ishiguro
Klara und die Sonne

Links

Pressestimmen

»'Klara und die Sonne‘ zeigt den Literaturnobelpreisträger auf der Höhe seiner Kunst.«

Berliner Morgenpost, Felix Müller (13. März 2021)

»Brillant und berührend.«

FOCUS (13. März 2021)

»Der in Japan geborene Brite verbindet Zugänglichkeit mit Anspruch zu etwas, das zu Recht Grenzen überschreitende Weltliteratur genannt werden kann.«

NZZ, Tobias Sedlmaier (16. März 2021)

»Kazuo Ishiguros Roman ist ein unaufdringliches Plädoyer für Glaube, Liebe und Hoffnung in einer durch und durch technologisierten Zeit.«

Nürnberger Nachrichten, Welf Grombacher (15. März 2021)