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Acht Berge

Roman

Taschenbuch
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Eine Geschichte vom Aufbrechen und vom Wiederkehren – und davon, was ein erfülltes Leben ausmacht

Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Erwachsene trennen sich die Wege der beiden Freunde: Der eine wird das Dorf nie verlassen und versucht die Käserei seines Onkels wiederzubeleben, den anderen drängt es in die weite Welt hinaus, magisch angezogen von immer noch höheren Gipfeln. Das unsichtbare Band zwischen ihnen bringt Pietro immer wieder in die Heimat zurück, doch längst sind sie sich nicht mehr einig, wo das Glück des Lebens zu finden ist. Kann ihre Freundschaft trotzdem überdauern?

»Das Wunder eines Romans.«

NDR Kultur

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: Le otto montagne
Originalverlag: Giulio Einaudi Editore, Turin 2016
Taschenbuch, Broschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10344-8
Erschienen am  12. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Die Freundschaft zweier Männer und ihre Liebe zu den Bergen

Von: 3lesendemädels

18.01.2021

Als Jungen lernen sich Pietro und Bruno kennen. Sie beäugen sich über den Wildbach hinweg, denn eine unsichtbare Grenze liegt zwischen ihnen. Pietro aus der Großstadt, der bloß ein paar Sommerwochen im abgeschiedenen Dorf im Aostatal verbringt und Bruno, der als Viehhüter nur über geringe Schulbildung verfügt. Der Vater aus Mailand, der jedes Wochenende anreist, bringt die beiden zusammen und entfacht bei seinem Sohn die Liebe zu den Bergen. Doch das Verhältnis ist schwierig und als Heranwachsender entfernt sich Pietro immer mehr und führt sein eigenes Leben abseits der Alpen. Als sein Vater stirbt, kehrt er zurück und findet zusammen mit Bruno, der das Tal nie verlassen hat, das Grundstück weit oben, das er geerbt hat. In einem einzigen Sommer bauen sie aus der Ruine eine Berghütte und knüpfen an die alte Vertrautheit aus Kindertagen an. Das Buch erzählt die Freundschaft zweier Männer, die so unterschiedliche Lebenswege beschreiten, sich aber im Grunde sehr ähneln. Während der eine die fernen Berge im Himalaya erkundet, führt der andere ein Leben, das nie aus dem Bergtal herausfindet. Beide suchen für sich nach einem erfüllten Dasein, die bei mir eine große Sehnsucht nach Südtirol auslöste. Allerdings ließen mich manche langatmige Passagen kurzzeitig gedanklich abschweifen.

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Wenn der Berg nicht wispert, sondern ruft

Von: Frau R. liest

23.11.2020

Was bisher nur ein vages Gefühl war, ist jetzt ein handfester Wunsch: Ich will wieder in die Berge. Nach unzähligen Urlauben an der Nordsee träume ich von sattem Grün und schneegekrönten Felsriesen. Ziehe gedanklich Wanderschuhe an. Dann: über plätschernde Flüsschen gesprungen, Blaubeeren gepflückt, T-Shirt verschwitzt. . Als Teenie war ich jeden Sommer in der Schweiz, danach zog es mich konsequent ans Meer. Und jetzt: dieser Roman. Voller Liebe zur Stille, Härte und Weite der Berge erzählt Paolo Cognetti von Pietro, dem Stadtkind, das in den ländlichen Alpen nicht nur eine Heimat sondern auch seine Bestimmung findet. Es geht um lebenslange Freundschaft, um die Suche nach sich selbst, die Prägung durch die Eltern und immer, immer wieder: die Schönheit der Natur. Landschaftsbeschreibungen, die mich sonst schnell langweilen, haben mich hier verzaubert, so selbstverständlich sind sie mit der sich sanft entrollenden Geschichte verwoben. Ein ruhiges, ein wunderbares Buch. Und der Berg, ja, er wispert nicht mehr. Er ruft.

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Vita

Paolo Cognetti wurde 1978 in Mailand geboren und verbringt die Sommermonate am liebsten in seiner Hütte im Aostatal auf 2.000 Metern Höhe. Er hat Mathematik studiert, einen Abschluss an der Filmhochschule gemacht und Dokumentarfilme produziert, bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte. Sein preisgekrönter Bestseller »Acht Berge« erscheint in 40 Ländern und hat sich weltweit rund 1,5 Millionen mal verkauft. »Acht Berge« wird gegenwärtig verfilmt.

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Christiane Burkhardt

Christiane Burkhardt lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt aus dem Italienischen, Niederländischen und Englischen und hat neben den Werken von Paolo Cognetti u. a. Romane von Fabio Geda, Domenico Starnone, Wytske Versteeg und Pieter Webeling ins Deutsche gebracht. Darüber hinaus unterrichtet sie literarisches Übersetzen.

Zur Übersetzer*innenseite

Pressestimmen

»Ein Buch für alle, die an Freunden aus Kindheitstagen festhalten und sich fragen: Was verbindet uns eigentlich?«

stern, 5/5 Punkten

»Ein zeitloser Roman mit dem Zeug zum Klassiker und eine großartige Geschichte über Freundschaft.«

Vanity Fair

»Eine intensive Leseerfahrung, bei der man im Geiste die Wanderschuhe schon anhat.«

Bayerischer Rundfunk

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