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Sofia trägt immer Schwarz

Roman

Taschenbuch
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Liebe, Sehnsucht und die Suche nach dem Glück: ein eindrücklicher Roman über die großen Fragen unseres Lebens

Sofia wäre so gern glücklich und trägt doch immer Schwarz. Schon als Kind fühlt sich das Mädchen mit den ungleichen Augen wie ein »Luftballon hinter Gittern«. Mit sechzehn Jahren hat sie von den Streitereien zwischen Mutter und Vater endlich genug. Sie verlässt ihr Elternhaus und zieht allein nach Mailand, um Schauspielerin zu werden. Doch auch hier findet sie kein Glück – erneut flieht sie, nach Rom und dann weiter nach New York. Sofia verliebt sich, taucht ein in das Leben anderer und verflüchtigt sich sofort wieder wie Gas. Was ihr bleibt, ist nichts als die Hoffnung, anderswo endlich zur Ruhe zu kommen.

»Sofia trägt immer Schwarz« ist ein eindringlicher Roman über die Rastlosigkeit unserer Zeit – erneut beweist Paolo Cognetti ein feines Gespür für die großen Fragen unseres Lebens.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: Sofia si veste sempre di nero
Originalverlag: minimum fax, Rom 2012
Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10509-1
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Mailand, Italien

Rezensionen

Ein sehr besonderer Erzählstil

Von: Goldene Seiten

25.07.2020

Sofia, eine unglückliche, rastlose, melancholische Frau, die immer auf der Suche ist. Schon als Kind versuchte sie aus ihrer Familie auszubrechen. In ihrer Jugend beging sie einen Selbstmordversuch und wurde magersüchtig. Später sucht sie ihr Glück als Schauspielerin. Sofia passt nicht recht in diese Welt und kommt nirgendwo richtig an. Paolo Cognetti gelingt es, dieses Lebensgefühl eindrucksvoll zu beschreiben. Das Buch hat einen besonderen Erzählstil, der Autor gewährt Einblicke in Sofias Leben, in dem er jedes der zehn Kapitel aus der Sicht einer anderen Person schreibt. Es sind ihr arbeitswütiger Vater, ihre depressive Mutter oder die politisch aktive Tante, die uns einen Blick auf Sofia erhaschen lassen. Sie bleibt jedoch bis zum Ende des Buches nicht wirklich greifbar. Wer ist diese Frau, die immer Schwarz trägt? Die Kapitel sind einzelne Fragmente, die ich immer wieder zusammensetzen musste, in jedem Kapitel brauchte ich erst wieder Orientierung, um zu erkennen, aus welcher Sicht gerade erzählt wird und aus welcher Zeit ihres Lebens dieses Kapitel stammt. Das machte das Buch etwas mühsam zu lesen, aber der Erzählstil ist so besonders, dass es sich für mich definitiv dennoch gelohnt hat.

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Ein anspruchsvoller Roman

Von: Jenny Murakami

05.03.2020

Ein anspruchsvoller Schreibstil. Sofia ist die Hauptperson des Buches und beginnt auch mit ihrer Perspektive aus Kindheitstagen. Der Einstieg war noch einfach und hat mir sehr gut gefallen. Alle weiteren Abschnitte werden aus Perspektive verschiedener Personen und Zeiten erzählt, wobei man immer sehr aufmerksam lesen muss um welche Zeit und Person die mit Sofia lebte es sich handelt. Man erlebt sie nur noch indirekt. Ihre streitenden Eltern und vor allem ihre Depressive Mutter prägen das Mädchen sehr, wobei es gute Menschen sind aber der Lauf der Dinge bringt das mit sich. Geschockt hat mich der Suizidversuch den sie als Jugendliche hatte. Sie scheint die psychische Labilität der Mutter geerbt zu haben, auch wenn es sich bei ihr anders zeigt. Sie lebt sich soweit eigentlich gut überall ein, findet Freunde im Leben und verschwindet dann immer ohne sich zu verabschieden für immer. Als Kind ist ihre größte Angst allein zu sein, als Erwachsene sich zu binden. Es eher ein Episodenroman, ich schwankte von Kapitel zu Kapitel zwischen 3 und 5 Sternen und bewerte deshalb mit 4/5⭐️

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Vita

Paolo Cognetti wurde 1978 in Mailand geboren. Er hat Mathematik studiert, einen Abschluss an der Filmhochschule gemacht und Dokumentarfilme produziert, bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte. Sein preisgekrönter Roman »Acht Berge« wurde mit 1,5 Millionen Büchern zum internationalen Bestseller. Mit »Sofia trägt immer Schwarz« liegt nun Cognettis vielfach ausgezeichneter Debütroman aus dem Jahr 2012 erstmals auf Deutsch vor.

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Christiane Burkhardt

Christiane Burkhardt lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt aus dem Italienischen, Niederländischen und Englischen und hat neben den Werken von Paolo Cognetti u. a. Romane von Fabio Geda, Domenico Starnone, Wytske Versteeg und Pieter Webeling ins Deutsche gebracht. Darüber hinaus unterrichtet sie literarisches Übersetzen.

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