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Wenn nicht jetzt, wann dann?

Handeln für eine Welt, in der wir leben wollen

Hardcover
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Geben wir unser Bestes für eine bessere Welt!

An jeder Ecke scheint es zu brennen: Die Menschen haben einen dramatischen Klimawandel in Gang gesetzt. Rücksichtslos werden Mensch und Natur ausgebeutet. Das Leben ist bis zum Zerreißen durchökonomisiert, die Gesellschaft gespalten. Überall stecken wir in lähmenden Widersprüchen. Ratlosigkeit macht sich breit. Was können wir, was kann jeder Einzelne tun? Wir haben keine Zeit zu verzagen, sagen Harald Lesch und Klaus Kamphausen. An zahlreichen Beispielen zeigen sie, wie wir mit Widersprüchen umgehen können, und erörtern mit namhaften Experten wie Ottmar Edenhofer, Karen Pittel und Ernst Ulrich von Weizsäcker Lösungsansätze, Handlungsmöglichkeiten und Ideen für ein gedeihliches Zusammenleben. Ein Weckruf und ein Mutmachbuch!

Gedruckt wird das Buch nach dem weltweit einzigartigen Druckverfahren Cradle-to-Cradle TM auf höchstem ökologischem Niveau. Auf ein Einschweißen wird daher verzichtet. Papier, Druckfarben und weitere Druckkomponenten sind für den biologischen Kreislauf optimiert und zu 100% recyclingfähig. Das Buch wurde in Österreich auf Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft gedruckt.

»Lesch und Kamphausen ist ein Buch gelungen, das sehr zum Nachdenken anregt.«


Hardcover mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
zahlreiche Abbildungen und Grafiken
ISBN: 978-3-328-60021-3
Erschienen am  17. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Rezensionen

Wenn nicht jetzt, wann dann? Harald Leschs Visionen für die Zukunft

Von: Silke

21.03.2021

Harald Lesch ist einer der Menschen, die es ohne Probleme schaffen, Dinge so zu erklären, dass man sie sofort versteht. Und das in einer Sprache, die einem nicht das Gefühl gibt, dass man geistig etwas minderbemittelt ist. Im Buch „Wenn nicht jetzt, wann dann? Handeln für eine Welt, in der wir leben wollen“ , das der Astrophysiker gemeinsam mit dem Psychologen Klaus Kamphausen verfasst hat, findet er klare Worte. more–>Die Menschheit hat den Klimawandel verursacht, sie beutet Menschen und Natur aus, alles muss ökonomisch und funktionell sein. Die Folgen sind nicht mehr zu übersehen – die Erderwärmung ist nur eine davon. Und jetzt? Was können wir tun? Die Autoren nennen Fakten zu den Problemen, sie haben mit Fachleuten gesprochen und stellen im Buch auch Umweltorganisationen vor. Sie sprechen über die Angst der Menschen vor Veränderung, und darüber, dass Klima- und Gesellschaftswandel zusammenhängen. Themen wie Strom aus der Wüste machen neugierig und auch hoffnungsfroh, denn angesichts der Schreckensnachrichten aus aller Welt über Brandkatastrophen, Überschwemmungen und Lawinen hat man manchmal schon das Gefühl, dass es längst zu spät ist, um noch etwas zu tun. Zum Glück gibt es immer noch Möglichkeiten – und in einem Kapitel befassen sich Harald Lesch und Klaus Kamphausen auch mit der Frage, wie eine Gesellschaft aussehen könnte, in der wir leben wollen. Harald Lesch liefert Lösungsansätze Es ist geballtes Wissen über nachhaltige Ökonomie, die Erd-Charta und Lösungsansätze wie wie den schon erwähnten Strom aus der Wüste: Dieser Solarstrom könnte aus den sonnenverwöhnten nordafrikanischen Wüsten nach Europa transportiert werden. Die Autoren haben auch Experten getroffen, die erklären, wie das mit dem Transport klappt. Auch der Themenbereich Mobilität spielt eine große Rolle im Buch. Dazu gehören Visionen wie Algen, aus denen Treibstoff für Flugzeuge hergestellt wird. Versuche gibt es schon! Herausforderung für jeden von uns Der Leser ist nicht nur ein Empfänger der Informationen, sondern er wird aufgefordert, selbst etwas zu tun, damit Armut, Hunger, Krieg, Machtmissbrauch undUmweltzerstörung Vergangenheit werden. Die Autoren machen deutlich, dass es unsere täglichen Entscheidungen sind, die etwas bewegen. Schließlich ist Verzicht kein großer Motivator. Was also kann man tun, damit die Menschen Lust haben, ihr Leben umzukrempeln und generell umzudenken? Harald Lesch fordert zu Demut Harald Lesch und Klaus Kamphausen liefern die Informationen dazu, geballt und spannend erzählt. Schon bei der Lektüre denkt man um, überlegt sich, was man selbst noch verändern könnte. Und ganz am Schluss gibt es noch eine Lektion, dich ich besonders wichtig finde: Es geht um Demut. Warum die beiden das mit aufgenommen haben? Ganz einfach: Wenn wir der Natur gegenüber Demut zeigen, bemühen wir uns mehr, sie nicht zu zerstören. Oder, positiv formuliert: Sie zu schützen. Ein sehr empfehlenswertes Buch! Auch die Buchproduktion war nachhaltig Gedruckt wurde das Buch nach dem Cradle-to-Cradle-Druckverfahren. Es wird unverschweißt verschickt, Druckfarben, alle weiteren Druckkomponenten und das Papier sind für den biologischen Kreislauf optimiert und zu 100 Prozent recyclingfähig, das Papier stammt aus nachhaltiger österreichischer Forstwirtschaft. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ von Harald Lesch und Klaus Kamphausen hat 368 Seiten und viele Bilder, es kostet 29 Euro.

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Ein Buch, das zum Nachdenken bewegt hat

Von: Marcs Bücherecke aus Bingen am Rhein

24.04.2019

Ich habe es nicht oft, dass mich ein Buch wirklich ratlos zurücklässt, was seine Bewertung anbelangt. Nach langem Überlegen habe ich mich dann entschlossen, diese Rezension einfach in zwei Abschnitte zu untergliedern. Diese lauten: - Das Buch als Solches (meint: Aufbau, Inhalt, Ausstattung etc) - Das Gefallen beziehungsweise Nichtgefallen Zum Buch: Das Buch ist handwerklich sehr schön und sehr stabil gemacht. Da ich Sachbücher immer nur in kleineren Etappen, dafür aber regelmäßig lese, wird ein Sachbuch bei mir sehr häufig auf und wieder zugeschlagen und begleitet mich auch über einen längeren Zeitraum. Alles Dinge, die einem Buch sehr zusetzen können, dieses aber sehr gut weggesteckt hat. Hierfür schonmal einen Daumen hoch. Die Tatsache, dass das Buch nicht eingeschweißt wurde, unterstreicht in meinen Augen die Thematik nochmal mehr und finde es toll, dass der Verlag das durchgezogen hat. Die Ausstattung mit vielen Abbildungen (sowohl Fotos als auch Grafiken und Ähnliches) hat mir sehr gut gefallen und das Gelesene immer gelungen unterstrichen. Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der mir überhaupt nicht zugesagt hat: der Inhalt beziehungsweise die Art und Weise wie dieser rübergebracht werden sollte. Das Gesagte ist wichtig und sollte sich von viel mehr Menschen auf diesem Planeten zu Herzen genommen werden, aber die Tatsache, dass gefühlt nur Interviews abgedruckt sind, hat in mir irgendwann das Gefühl aufkommen lassen, einer Dauerwerbesendung zu folgen, weil unterm Strich jeder Gesprächspartner für seine Organisation und / oder Erfindung eingestanden hat. Hierbei hätte ich mir manchmal schon den ein oder anderen Kritikpunkt gewünscht, weil das Gesagte und Geforderte auf mich oft sehr utopisch und unumsetzbar wiirkte. Ob dem so ist, kann ich natürlich nicht beurteilen, wohl aber, dass eine sehr einseitige Darstellung nur sehr selten auch eine konstruktive Darstellung ist. Jetzt zum nächsten Teil der Rezension: Wir hat mir das Buch gefallen? Diese Frage müsste ich eigentlich umformulieren: Was hat die Lektüre des Buches bei mir bewirkt? Nachdem ich das Buch zum letzten Mal geschlossen habe, wurde mir klar, dass auch wir eine Familie sind, die eindeutig Potenzial hat ihren ökologischen Fußabdruck zu verändern. Denn auch, wenn wir schon relativ viel auf Bio setzen und auch einen Großteil an Obst und Gemüse selber anbauen, produzieren auch wir viel Plastikmüll und nutzen regelmäßig Produkte, die beispielsweise Mikroplastik enthalten. Damit startete dann unser Projekt "ökologischer Leben": mittlerweile backen wir unser Brot selbst, machen unseren Joghurt und zum Beispiel Waschmittel und Spülmittel selbst und achten auch mehr darauf unnötige Plastikverpackungen zu vermeiden (beispielsweise wiederverwendbare Gemüsenetze im Supermarkt). Fazit: Auch, wenn mich das Buch als Solches wirklich nicht überzeugen konnte, hat es mich doch zum Nachdenken gebracht, was bei der Thematik vielleicht sogar wichtiger ist.

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Vita

Harald Lesch ist Professor für Theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit vielen Jahren vermittelt er einer breiten Öffentlichkeit spannendes populärwissenschaftliches Wissen, u. a. moderiert er »Leschs Kosmos« im ZDF. Er hat, allein oder mit Co-Autoren, eine Vielzahl erfolgreicher Bücher veröffentlicht.

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Klaus Kamphausen lebt als Publizist und Dokumentarfilmer in München. Gemeinsam mit Harald Lesch veröffentlichte er 2016 »Die Menschheit schafft sich ab« und 2018 »Wenn nicht jetzt, wann dann?«.

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