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Robert Macfarlane

Im Unterland

Eine Entdeckungsreise in die Welt unter der Erde

(9)
Taschenbuch
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Ausgezeichnet mit dem NDR-Sachbuchpreis

In einer großartigen Entdeckungsreise nimmt uns der preisgekrönte britische Autor Robert Macfarlane mit in die Welt unter der Erde, die uns gleichermaßen fasziniert wie ängstigt. Er führt uns zu einem unterirdischen Fluss, in den Untergrund von Paris, die schwindende Gletscherwelt Grönlands, in einen Stollen für Atomabfälle, der 100.000 Jahre überdauern soll. Selten eindringlich schildert er das Wechselspiel zwischen Mensch, Natur und Landschaft – auch als Mahnung, was wir zu verlieren drohen.

»Ein Buch, das es schafft, den Blick auf die Welt und auch auf sich selbst zu verändern. Volle Empfehlung!«

WDR 2 Lesen, Denis Scheck (05. November 2019)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Andreas Jandl, Frank Sievers
Originaltitel: Underland
Originalverlag: Hamish Hamilton, London 2019
Taschenbuch, Broschur, 560 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 14 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-328-10651-7
Erschienen am  13. April 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Ein außergewöhnliches Sachbuch, mit besonders gelungener Sprache

Von: Sarah

05.12.2021

Für dieses Buch braucht man Zeit. Ich habe es genossen in Robert McFarlanes Sprache einzutauchen. Er beschreibt in seiner eigenen unnachahmlichen Art die Unterwelten unserer Erde. Man steigt in Höhlen, Katakomben unterhalb von Paris, findet unterirdische Gletscher, lernt einiges über den Wald und das Pilzgeflecht im Boden, klettert in Norwegen über unwegsames Gelände um Höhlenmalerei zu sehen oder steigt in die Tiefen der Erde wo nach Atommüllendlagern geforscht wird. Er informiert sehr umfassend immer mit seinen eigenen Erfahrungen und Eindrücken gespickt, wird manchmal sogar poetisch und philosophisch in seinen Erläuterungen. Insgesamt ein gelungenes erzählendes Sachbuch. 3,5 Sterne

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Viele interessante Einblicke in die Welt unter unseren Füßen

Von: buchfreude

23.05.2021

Robert Macfarlane bietet mit „Im Unterland“ spannende Einblicke in die Welt unter uns. In mehreren unterschiedlichen Kapiteln beschreibt er geografische und historische Entdeckungen als auch geplante Vorhaben der Menschheit. Man lernt unglaublich viel und muss dieses Buch wirklich langsamer lesen als andere, um all diese wundersamen Dinge aufzunehmen. Der Schreibstil von Macfarlane ist sehr angenehm, da er das Wissen mit Erzählungen über die Erforschungen und seine Abenteuerreisen in einem Zusammenhang darstellt. Neben Wissensvermittlung bekommt somit der/die Leser*in ein Gefühl für das Empfinden des Autors. Er nimmt uns mit auf eine Reise unter die Erde, die von versteckten Höhlen, unterirdischen Flüssen und geplanten Schutzbunker für Atomabfälle berichtet. Alle Informationen sind sehr interessant und werden durch die persönlichen Bezüge, die der Autor mit den Menschen, die sich mit diesen Orten beschäftigt, verknüpft noch ein Stück greifbarer. Dieses Zusammenspiel aus Lernen und Erfahren war das ganz besondere in dem Buch „Im Unterland“. Nach der Lektüre betrachte ich die Erde definitiv mit anderen Augen und bin fasziniert, wie viel wir noch nicht wissen und was es alles Unglaubliches gibt.

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Vita

Robert Macfarlane, geboren 1976 in Nottinghamshire, ist einer der bedeutendsten Naturschriftsteller der Gegenwart. In seinen Büchern »Berge im Kopf«, »Alte Wege« und »Karte der Wildnis« schreibt er in einer einfühlend-poetischen und zugleich präzisen Sprache über Landschaften und Orte, über die Natur und unsere Beziehung zu ihr. Er ist Fellow der britischen Royal Society of Literature und Gründungsmitglied der Naturschutzorganisation Action for Conservation. Sein neuestes Buch »Im Unterland« wurde mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2019 ausgezeichnet.

Zum Autor

Andreas Jandl

Andreas Jandl, geboren 1975, studierte Theaterwissenschaften, Anglistik und Romanistik in Berlin, London und Montréal. Er ist Übersetzer aus dem Französischen und Englischen, u. a. von Nicolas Dickner, Elisa Shua Dusapin, Mike Kenney, Marie-Renée Lavoie, Maaza Mengiste und Gaétan Soucy. Gemeinsam mit Frank Sievers erhielt er 2017 den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis für die Übertragung von John Alec Bakers »Der Wanderfalke«.

Zum Übersetzer

Frank Sievers

Frank Sievers, Jahrgang 1974, lebt als Übersetzer und Autor in Berlin. Er arbeitet regelmäßig für die Reihe »Naturkunden« bei Matthes & Seitz und übersetzt auch Romane und Sachbücher über Themen wie Kunst, Gastrophysik oder Fußball. 2017 erhielt er gemeinsam mit Andreas Jandl den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis für die Übertragung von John Alec Bakers »Der Wanderfalke«.

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Videos

Pressestimmen

»Ein wuchtiges Buch, das sich wie ein großer Roman liest.«

BRIGITTE, Ausgabe 22 (07. October 2019)

»Sie wären verrückt, wenn Sie dieses Buch nicht lesen würden.«

Sunday Times