Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
Über Leben

Dirk Steffens, Fritz Habekuß

(15)
(5)
(0)
(0)
(0)
€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 27,90* (* empf. VK-Preis)

Ein Buch das jeder gelesen haben sollte!

Von: celines_buecherchoas

17.12.2021

Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe wusste ich direkt, das muss ich lesen. Doch was mich in diesem Buch erwartet hat war an vielen Stellen wirklich nicht leicht. Ich habe wirklich viele Tränen vergossen und doch auch ein kleines bisschen Mut gewonnen, dass da vielleicht doch noch was zu retten ist! Doch worum geht es überhaupt ? In diesem Buch wird über das Artensterben gesprochen. Es werden die harten Fakten auf den Tisch gelegt und kein Blatt vor den Mund genommen. Wir, der Mensch, zerstört einen großen Teil der Artenvielfalt auf diesem Planeten. Wir holzen den Regenwald ab, wir verschmutzen die Luft und wir vergiften unsere Landschaft. Und für was ? Damit Plantagen für Soja und Palmfett angelegt werden können, damit wir anstatt das Fahrrad zu nehmen unseren 5 Minuten Weg mit dem Auto zurück legen, damit wir immer mehr und mehr nehmen können, weil wir nie zufrieden sein können mit dem was wir haben. Wieso denken Menschen das Horn eines Nashorns wäre gut für die Gesundheit ? Wieso muss man Tiere jagen und sie als Trophäen in sein Wohnzimmer hängen nur um sich groß und stark zu fühlen? Dieses Buch hat wirklich toll beschrieben wie wir immer weiter auf den Abgrund zusteuern und welche Parteien mehr arbeiten müssen um eine Wende hinzubekommen. Aber auch wir als Person können einen großen Teil dazu beitragen! - Kauft nicht mehr so viel Plastik! Ihr verschmutzt damit die Meere und tragt so zum Artensterben bei. - Muss es denn jeden Tag Fleisch sein? Und wenn wieso nicht Bio? Im Gegensatz zu Massentierhaltung hatten die Tiere ein gutes Leben - Nutzt auch Mal das Fahrrad oder die Öffis - Lebt bewusst. Seit euch im klaren was ihr esst und wie ihr lebt. Für mich ist dieses Buch eine absolute Empfehlung für wirklich jeden!

Lesen Sie weiter

Wow. Etwa bis zur Hälfte des Buches liest es sich wie eine ganz, ganz düstere Dystopie - nur ist die dummerweise real, Menschen sterben tatsächlich in der "Cancer Alley" in den USA, der Kieselalgen-Zyklus ist aus dem Gleichgewicht, die Weltmeere und Flüsse sowieso... Da habe ich ernsthaft überlegt, ob ich mir das weiter antun soll oder eher abbrechen, nach dem Motto "Eh schon alles egal, Carpe Diem, her mit dem Schnitzel und dem Einweggeschirr..." Das wäre auch mein größter Kritikpunkt an dem Buch - die Dramaturgie ist aus meiner Sicht ungeschickt gewählt, ich hätte mir schon früher Infos über "Was können wir denn da noch machen" und "Welche Aktionen geben Anlass zur Hoffnung" gewünscht. Die kommen nämlich durchaus, aber eben erst in der zweiten Hälfte des Buches, wo erzählt wird, wie ausgerechnet Ronald Reagan und Maggie Thatcher es geschafft haben, etwas gegen das Ozonloch zu unternehmen. Oder welche Ideen es gibt, den Ressourcenverbrauch von Unternehmen zu besteuern statt ihren Gewinn. Oder wie sogar Erzkapitalisten ökologisch investieren, wenn ihnen klar wird, dass sich das langfristig auch wirtschaftlich rechnet. Ein tolles Buch, ein wichtiges Buch - aber für den düsteren ersten Teil bekommt es einen halben Stern Abzug - ich mag einfach keine Dystopien, auch nicht, wenn sie real sind. Und den aufrüttelnden Effekt, den die schonungslose Beschreibung wohl auslösen soll, hat es bei mir nicht- ich werde da eher bockig und will's nicht wissen.

Lesen Sie weiter

In „Über Leben“ widmen sich Dirk Steffens und Fritz Habekuss ihrer Liebe zur Natur und der Schönheit unserer Erde. Die beiden (Wissenschafts-) Journalisten erinnern daran, dass wir als Menschen Teil eines wunderbaren Netzwerks des Lebens sind, indem alles mit allem verwoben ist. Doch hinter dieser offenkundigen Liebeserklärung steckt ein Weckruf. Die Autoren möchten uns daran erinnern, dass wir als Menschen im Begriff sind, diesen einzigartigen Planeten für immer zu verändern. Mit ihrer Einladung zur Rückverbindung mit der Natur und dem Aufruf, die Vielfalt des Lebens als Grundlage von Gesundheit, Wohlstand, Ernährung und Sicherheit zu erhalten, appellieren Steffens und Habekuss an das Verantwortungsbewusstsein der Menschen. In „Über Leben“ vermitteln sie auf anschauliche Art, was die Wissenschaft heute über das Ausmaß des Artensterbens weiß und zeigen mögliche Ansätze und Wege auf, um es zu beenden. Wie wichtig dieses Thema für unsere Zukunft ist, konnte ich erst im Laufe des Buches wirklich fassen. Und je klarer die Problematik sich herauskristallisierte, desto geringer wurde mein Verständnis dafür, dass Artensterben aktuell neben der globalen Erwärmung nur so wenig Platz in der medialen Berichterstattung findet. Ein Buch, das wirklich jeder gelesen haben sollte und dessen Botschaft noch lange in mir nachhallen wird. Veränderung ist möglich. Am besten genau jetzt.

Lesen Sie weiter

In diesem Buch geht es um Zusammenhänge zwischen Natur, Wirtschaft, Gesetzen und vielen mehr. Es wird ein weiter Bogen geschlagen zwischen der Tatsache, dass die Natur uns einfach gut tut über den Schaden, den Regenwürmer in Kanada anrichten, den Syrienkrieg, die Frage, warum Flüsse keine Rechte haben und keine Industriebetriebe verklagen können, wenn diese ihr Wasser verschmutzen, bis hin zur Corona-Pandemie und was wir aus ihr lernen können. Ich habe sehr viel gelernt und ich finde, dass ALLE dieses Buch lesen sollten, egal wie viel oder wenig sie schon über die Ökokrise wissen, egal ob sie sich bereits für Umweltschutz engagieren oder ob sie noch ganz am Anfang stehen.

Lesen Sie weiter

Ein weiteres Nachhaltigkeits-Buch. Muss man auch das noch lesen? Meine Antwort: Ja - definitiv! Das Autoren-Duo widmet sich in diesem Buch zwar schwerpunktmäßig dem Artensterben (also der Biodiversität) zu, legt aber letztlich eine Gesamtschau der ökologischen Krise(n) vor, die mittelfristig unser Leben auf diesem Planeten bedrohen. Nach einem eher persönlich-emotionalen Einstieg zum Naturverhältnis malen die Autoren in weiteren sieben Kapiteln ein facetten- und faktenreiches Bild der Schäden, die durch menschliche Eingriffe in die ökologischen Kreisläufe bereits entstanden sind bzw. sehr konkret drohen. Während insbesondere der Klimawandel, aber auch die Belastung von Boden und Meeren (nicht nur durch Vermüllung) den meisten Menschen inzwischen sehr präsent sind, wird der Verlust der Artenvielfalt oft nur als ein Zusatzproblem diskutiert. Die kaum zu überschätzende Leistung der Autoren ist es, eine erweiterte - und damit viel realistischere - Perspektive auf die Problematik des Artensterbens zu eröffnen. Sie machen unmittelbar nachvollziehbar, dass es nur am Rande darum geht, das Verschwinden einzelner Arten (seien es auch noch so viele oder besonders geschätzte) zu bedauern. Es geht um die Zusammenspiel der Ökosysteme insgesamt! An vielen eindrücklichen Beispielen wird verdeutlicht, dass der Verlust einzelner Bausteine nicht nur eine hässliche Lücke entstehen lässt, sondern die Statik des gesamten planetaren Öko-Gebäudes angreifen und letztlich auch zerstören kann - wenn es ungünstig läuft bis zum Einsturz. Wobei dieser System-Crash nicht bedeuten würde, dass die Natur vernichtet wäre - wohl aber die längerfristigen Lebensbedingungen für uns Menschen. Schon am menschengemachten Klimawandel kann längst kein denkender Homo Sapiens mehr zweifeln. Für die Einflüsse unseres Lebens und Wirtschaftsstils auf den Verlust der Biodiversität legen die Autoren eine überwältigende Anzahl von Belegen vor. Dabei wird kein relevantes Thema ausgelassen: Massentierhaltung, industrielle Landwirtschaft, Überfischung, Vermüllung, Luft- und Wasserverschmutzung, Waldvernichtung, Ressourcenverschwendung, usw. Das Buch bleibt nicht bei der Schilderung des Ist-Zustandes stehen. Thema wird auch, welche Wege aus der sich abzeichnenden Katastrophe hinausführen könnten. Übrig bleibt also keine resignative Ratlosigkeit, sondern der Apell, sowohl auf individueller als auch auf politischer Ebene aktiv zu werden. STEFFES und HABEKUSS verwöhnen ihre Leser/innen mit einem sehr angenehmen und eingängigen Schreibstil und mit einem didaktischen Niveau, das wirklich keine Wünsche offen lässt. Ihnen gelingt es, die schwere und bedrohliche Thematik auf eine Weise zu vermitteln, die an keine Stelle als trocken oder anstrengend erlebt wird. Wer kein wissenschaftliches Fachbuch erwartet, wird mit dieser Publikation bestens bedient. Wissenschafts-Journalismus der besten Art! Der Kampf gegen das Artensterben ist kein Thema für romantische Natur-Nostalgiker - das wird man nach dem Lesen dieses Buches ganz bestimmt nicht mehr vergessen!

Lesen Sie weiter

Also dieses Buch ist wirklich erschreckend - erschreckend real und nah. Denn in diesem Buch geht es um die Ökokrise, was sie mit sich bringt, die Probleme und Lösungsansätze. 🌸Also dieses wichtige Thema wird auf eine sehr gute Weise vermittelt. Es ist zum einen fachlich, aber auch zum anderen persönlich und direkt. Und man erfährt einfach so unglaublich Vieles, was interessant, spannend, aber auch erschreckend und schockierend. Man kann also auf jeden Fall etwas aus dem Buch mitnehmen. Was das ist und was man daraus macht oder verändert, dass kann natürlich jeder für sich selbst entscheiden. 🌸Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Es wird sowohl auch fachliche Sprache verwendet, aber es ist trotzdem gut verständlich. Duech den Schreibstil gelingt es aber auch zu zeigen, wie sehr die Autoren für das Thema brennen und versuchen die Welt darauf aufmerksam zu machen. . 🌸Das Buch vermittelt ziemlich eindringlich eine unglaubliche bedeutsames, aber auch erschreckendes Thema. Wer sich darüber informieren will (und das Thema geht eigentlich jeden etwas an) kann auf jeden Fall zu diesem Buch greifen.

Lesen Sie weiter

Die Wissenschaftsjournalisten Dirk Steffens (Terra X) und Fritz Habekuß (Die Zeit) haben ein gemeinsames Buch geschrieben und dabei ist Ihnen beachtliches geglückt. Denn mit „Überleben – Zukunftsfrage Artensterben: Wie wir die Ökokrise überwinden können“ haben sie ein äußerst verständliches und gut recherchiertes Sachbuch über die Natur und ihre Zukunft geschrieben und dafür gebührt Ihnen aufrichtiges Lob und Dank! Auf den 240 Seiten des im Penguin Verlag erschienenen („Aufklärungs-„)Buch erzählen die beiden Autoren äußerst gekonnt über den Stellenwert der Natur und die herbeigeführte Zerstörung durch den Menschen. In insgesamt acht Kapiteln stellen sie eindringlich die große Gefahr des sechsten Artensterben dar, das weltweit leider allzu oft unterschätzt wird. Ein ernstes Thema für ein Sachbuch, aber ein überaus wichtiges. Dirk Steffens und Fritz Habekuß gelingt ist es hoch anzurechnen, dass sie dieses Thema auch für den Laien lesbar formuliert haben. Fundiert belegen die Autoren dabei grundlegende Zusammenhänge und werfen einen überraschend optimistischen Ausblick in die Zukunft. Denn sie sind davon überzeugt, das die menschliche Zivilisation diese Herausforderungen überstehen kann, denn von einem erneuten Artensterben wären nicht nur unzählige Tiere und Pflanzen betroffen, sondern letzten Endes auch die Menschheit selbst. So ist dieses Buch tatsächlich ohne Ausnahme zu empfehlen. Der einzige Nachteil ist dabei nur, dass es nicht zur Pflichtlektüre für Menschen in den entscheidenden Positionen auserkoren werden kann. Aber vielleicht lesen sie es trotzdem und überdenken ihre Haltung. Es ist uns allen zu wünschen.

Lesen Sie weiter

Puh, ich weiß schon, warum ich nur zögerlich zu lesen angefangen habe. Dies ist kein Buch, um der mal mehr mal weniger doofen Realität zu entfliehen. Dieses Buch ist die Realität. Angsteinflößend und schmerzhaft. Normalerweise würde ich niemals sagen, dass man ein Buch gelesen haben muss. Da ich aber das Gefühl habe, dass die Umweltkrise für den Großteil der Menschen immer noch ein abstraktes Irgendwas ist, das man locker vor sich herschieben kann… Nun ja. Ich habe gelernt, dass pro Tag circa 150 verschiedene Arten aussterben. Ja, der Gedanke, dass es Koalas, Elefanten und co. irgendwann nicht mehr geben wird, ist traurig und furchtbar. Viel furchtbarer ist aber, dass das Schrumpfen der Biodiversität eine ernsthafte Bedrohung für uns ist. Die Umweltkrise ist also viel mehr als ‚nur‘ die Klimakrise (von der mittlerweile wohl jede*r gehört hat). Die Umweltkrise ist multikausal. Es braucht aktives Handeln statt reine Reaktion. Wir müssen aufhören, immer nur Symptome zu bekämpfen. Größer und weiter denken. Denn dass wir schnell und kompromisslos handeln können, verzichten können, hat uns COVID-19 bis dato gelehrt. Langfristig gedacht ist der individuelle Verzicht aber eben kein Verzicht, sondern ein Gewinn für die Allgemeinheit. Ein Virus ist schlimm, die Umweltkrise schlimmer. Wo also bleibt die radikale ökologische Transformation? Es braucht mehr als die reine Symbolik des Klimanotstands. Denn Umweltschutz bedeutet Freiheit. Insgesamt ein tolles Buch, wenn es mir auch Bauchschmerzen bereitet. An dieser Stelle muss ich auch noch einmal sagen, wie dankbar ich dem Wissenschaftsjournalismus bin, der es schafft, Wissenschaft verständlich zu machen.

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.