Sie haben sich erfolgreich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Eingefroren am Nordpol

Das Logbuch von der »Polarstern«. Die größte Arktisexpedition aller Zeiten
Der Expeditionsbericht

eBook epub
24,99 [D] inkl. MwSt.
24,99 [A] | CHF 31,00 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Expeditionsleiter Markus Rex über sein Jahr im Eis – mit exklusiven Fotos von der Expedition, vielen Grafiken und Karten

Am 20. September 2019 startete die größte Arktisexpedition aller Zeiten: Die »Polarstern« verließ den Hafen von Tromsö, um sich am Nordpol einfrieren zu lassen. An Bord hat sie Wissenschaftler aus 20 Nationen, die in der Arktis ein Jahr lang die Auswirkungen des Klimawandels untersuchen werden. Markus Rex, der Leiter der »MOSAiC« genannten Forschungsmission, erzählt in seinem Buch die Geschichte dieser einmaligen Expedition: Er berichtet vom Alltag unter den extremen Bedingungen der Arktis, von den logistischen und planerischen Herausforderungen und von den wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Forscher im Eis sammeln konnten. »Eingefroren am Nordpol« ist die Geschichte eines großen Forschungsabenteuers und zugleich ein eindringlicher Blick auf die dramatischen Folgen des Klimawandels.

»Eingefroren am Nordpol« wurde ausgezeichnet mit dem ITB BuchAward 2021 in der Kategorie »Sustainable Responsibility«.



Ebenso erscheinen:

Bildband: Esther Horvath; Texte von Sebastian Grote und Katharina Weiss-Tuider, Expedition Arktis: Die größte Forschungsreise aller Zeiten (Prestel Verlag, 978-3-7913-8669-0)

Kindersachbuch: Katharina Weiss-Tuider, Expedition Polarstern (cbj Kinderbuch, 978-3-570-17814-0)

»Faszinierendes Buch«

Markus Lanz (17. November 2020)

eBook epub (epub)
mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Grafiken
ISBN: 978-3-641-26209-9
Erschienen am  16. November 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Zwischen Polarnacht und eweigem Eis

Von: EvaKrafczyk

17.02.2021

Ein Jahr in der Arktis, mit einer Eisscholle driftend, eine Forschungsstation auf dem Eis – kein Zweifel, die „Mosaic“-Expedition an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern war nicht nur eine Gelegenheit, wissenschaftliche Daten aus der unzugänglichen und extremen Region um den Nordpol zu erhalten. Sie war auch ein großes Abenteuer, bei aller Vorbereitung, Sicherheitsmaßnahmen und –technik. Die meisten Menschen können nur davon träumen, in ihrem Leben einmal so etwas zu erleben. Expeditionsleiter Markus Rex, der schon auf zahlreichen Forschungsreisen war, nimmt Leser mit dem nur wenige Wochen nach der Rückkehr veröffentlichtem Logbuch von der Polarstern mit auf die Reise ins – wie sich zeigt – gar nicht mehr so ewige Eis. Dabei tritt er auch in die Fußstapfen der ersten Entdecker und Reisenden, allen voran Fridtjof Nansen. Rex leitet die Atmosphärenforschung des Alfred Wegener-Instituts und ist Professor für Atmosphärenphysik an der Universität Potsdam. Mit „Eingefroren am Nordpol“ hat er allerdings nicht Fachwissenschaftler im Sinn, sondern Menschen, die sich für den Alltag auf einem Forschungsschiff interessieren, schon immer mal wissen wollten, wie eine wissenschaftliche Expedition abläuft und sich fragen, welchen Erkenntnisgewinn die Reise in die Arktis abgesehen von spektakulären Eindrücken von Eisbergen, Eisbären und Polarnacht bietet. Die Antworten werden nicht nur allgemeinverständlich formuliert, zahlreiche Bilder und Darstellungen nehmen die Leser mit auf die Reise. Und auch die ganz besonderen Probleme, die die Corona-Pandemie selbst dem Forscherteam bescherte, werden anschaulich geschildert. Das Jahr in der Arktis erlaubte den Wissenschaftlern, Landschaft, Klima und Ökosystem kennenzulernen wie nie zuvor. „Wir haben ihren Herzschlag verfolgt und unsere Scholle durch alle Phasen ihres Lebenszyklus begleitet“, schreibt Rex in seinem Buch. Die Proben und Messdaten der Expedition dürften noch in den kommenden Monaten und Jahren analysiert und ausgewertet werden. Doch manche Erkenntnis konnten die Wissenschaftler bereits während ihrer Reise gewinnen: So habe sich das Eis im Frühsommer und Sommer 2019 und 2020 schneller zurückgezogen als jemals zuvor, schreibt Rex: „Die Eisausdehnung war im Sommer nur noch gut halb so groß wie vor Jahrzehnten und die Dicke kaum noch mehr als halb so dick wie zu Nansens Zeiten.“ Während des Winters seien fast durchgehend etwa zehn Grad höhere Temperaturen gemessen worden als während der Nansen-Expedition vor rund 125 Jahren. Es klingt vielleicht wie ein Paradox, doch gerade die Arktis, die als Welt ewigen Eises gilt, erwärmt sich schneller als jede andere Region der Erde. Und das ist nicht nur ein Problem der Eisbären, deren Jagdterritorien und Lebensgrundlagen schrumpfen. Denn die Arktis, so erläutert Rex, ist eine Art Wetterküche auch für Mitteleuropa. Zwischen der Erwärmung der Arktis und den heißen Sommern der vergangenen Dekade gebe es einen Zusammenhang. Allein 150 Terrabyte an Daten haben die Polarstern-Forscher von ihrer Expedition zurückgebracht. Mehr als 100 komplexe Klimaparameter wurden ganzjährig aufgezeichnet. „Wir können die Prozesse jetzt in unseren Klimamodellen nachbauen und damit besser abschätzen, welche Menge an Treibhausemmissionen welche Auswirkungen auf das Klima der Arktis und weltweit haben werden.“ Das so erhaltene Wissen sei auch eine wichtige Voraussetzung für politische Entscheidungen über anstehende Klimaschutzmaßnahmen. Die Begeisterung für die Sache, die Neugier auf die Erlebnisse in der Arktis auch nach vielen vorangegangenen Expeditionen ist beim Lesen deutlich zu spüren. Hier schreibt kein blasierter oder abgehobener Experte, sondern ein Wissenschaftler, der sich auf der Brücke des Forschungsschiff ebenso heimisch fühlt wie im Lehrsaal. Das Zusammenleben von Experten unterschiedlicher Nationen auf engem Raum, die Forschungsstadt auf der Eisscholle, mit der die „Polarstern“ sich den Strömungen überließ, gemeinsames Arbeiten und Feiern, aber auch Einsamkeit und Weite lassen ahnen, wie faszinierend und lebensverändernd so eine Expedition sein muss.

Lesen Sie weiter

Wahndinnig tolles Buch

Von: Seitenfeder

23.01.2021

"Am 20. September 2019 startete die größte Arktisexpedition aller Zeiten: Die »Polarstern« verließ den Hafen von Tromsö, um sich am Nordpol einfrieren zu lassen. An Bord hat sie Wissenschaftler aus 20 Nationen, die in der Arktis ein Jahr lang die Auswirkungen des Klimawandels untersuchen werden. Markus Rex, der Leiter der »MOSAiC« genannten Forschungsmission, erzählt in seinem Buch die Geschichte dieser einmaligen Expedition." Ich habe von der Expedition in einer Doku gehört und war völlig gefesselt von den Berichten der Forscher. Umso aufgeregter war ich als das Buch ankam. Schon mit dem ersten durchblättern war ich wieder völlig baff von der detaillierten schilderung Expedition. Ich liebe die Vorstellung in die Welt hinauszuziehen und neue Erkenntnisse zu sammeln, Entdeckungen zu machen die nie jemals einer vor mir gemacht hat. Es ist wahnsinnig spannend, aufregend und leider Gottes brutal realistisch. Der Klimawandel sorgt bei mir immer für eine solche Wut auf mich als Mensch...Es liegt an jedem einzelnen von uns auf unsere Welt zu achten, sie zu lieben und zu würdigen. Dieses Buch führt einem das deutlich vor Augen. Die Bilder und Aufzeichnungen runden das ganz ab und so fühlt man sich als wäre man mit unterwegs auf einer Expedition die die Welt bis dahin noch nicht gesehen hat. All die Herausforderungen  die Rückschläge, die schrecklichen Erkenntnisse, die Einsamkeit und noch sooo unglaublich vieles mehr ist so waaaahnsinnig super toll festgehalten worden... Es macht Lust auf mehr, regt zum Denken an und ist ein Weckruf an die Menschheit. Ich liebe es und vergebe 5|5🌟 PS. Die Doku gibt es in der ARD Mediathek zieht es euch rein.  ❤

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Markus Rex leitet die Atmosphärenforschung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, und ist Professor für Atmosphärenphysik an der Universität Potsdam. Er hat bereits unzählige Expeditionen in Arktis, Antarktis und andere entlegene Regionen der Welt unternommen, um die komplexen Klimaprozesse zu erforschen, die dort zu teils dramatischen Klimaveränderungen führen. Er leitet das MOSAiC-Vorhaben, die einmalige ganzjährige Expedition der »Polarstern« in die zentrale Arktis, an der 90 Institutionen aus 20 Ländern beteiligt sind. Erstmals bringt dieses Schiff eine Forschungsmannschaft im Winterhalbjahr und während der Dunkelheit der Polarnacht in die direkte Umgebung des Nordpols.

Zur Autor*innenseite

Events

05. Okt. 2021

Markus Rex zu Gast in Köln

15:30 Uhr | Köln | Lesungen
Markus Rex
Eingefroren am Nordpol

Pressestimmen

»Wer dieses Expeditionstagebuch liest, wird automatisch zum Eisexperten. Leicht nachvollziehbar und faszinierend anschaulich berichtet Expeditionsleiter Markus Rex über die Forschungsarbeit an Bord des Eisbrechers ›Polarstern‹, der sich monatelang in der Arktis einfrieren ließ. Dies ist der Stoff, aus dem die Träume sind.«

»Rex schreibt verständlich, unaufgeregt, und gleichzeitig voller Respekt vor der Natur ...Man reist im Kopf mit ans Ende der Welt - und kommt ins Nachdenken.«

SWR1, Christiane von Wolff (09. November 2020)

»Unfassbar fesselnd und interessant!«

OK! (22. Dezember 2020)

»Begeisterung spricht aus jeder Seite seines ›Logbuchs‹.«

Froschung & Lehre (01. Februar 2021)

»[R]eich bebilderte Geschichte eines Unterfangens, das fundierte – und bestürzende – Erkenntnisse in Sachen Klimawandel zutage brachte[...] und sich spannender liest als so manch ein Abenteuerroman.«

Fuldaer Zeitung, Anke Zimmer (15. Januar 2021)

»Forschungsabenteuer mit eindringlichem Blick auf den Klimawandel«

»Lässt den Leser teilhaben am Alltag der Wissenschaftler und ihren Strategien zur Bewältigung der Lebensrealität in der Arktis ... Lebhaft und eindringlich zugleich«

Stuttgarter Nachrichten (06. Februar 2021)

Weitere E-Books des Autors