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Kimberly Jones, Gilly Segal

Als die Stadt in Flammen stand

Ab 14 Jahren
Taschenbuch
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Ein schwarzes und ein weißes Mädchen. Eine Stadt in Flammen. Nur gemeinsam können sie überleben.

Lena hat Stil, einen coolen Freund und einen Plan. Campbell dagegen will einfach nur das Jahr an der neuen Schule schaffen. Als die Mädchen ein Footballmatch besuchen, geraten sie plötzlich in eine Masseneskalation. Eine Eskalation, die von Hass und Gewalt getragen ist und bei der sich beide unverhofft Seite an Seite wiederfinden. Lena und Campbell sind nicht befreundet. Doch das ist unwichtig, wenn die Stadt in Flammen steht und man aufeinander angewiesen ist, will man die Nacht überleben ...

Ein aufwühlender und hochaktueller Roman von Autorenduo Kimberly Jones und Gilly Segal, der ein Schlaglicht wirft auf Rassismus und ethnische Beziehungen.

»Ein absoluter Pageturner, ein mitreißender und kraftvoller Roman, der mit Sicherheit einschlagen wird.«

New-York-Times-Bestsellerautorin Angie Thomas (19. December 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Doris Attwood
Originaltitel: I'm not dying with you tonight
Originalverlag: Sourcebooks
Taschenbuch, Broschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-570-31463-0
Erschienen am  13. September 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Kleine Kritik, dennoch große Message

Von: Jill von Letterheart

05.07.2022

Wie das manchmal mit den hohen Erwartungen so ist: sie stehen uns selbst im Weg. Vorweg: das soll auf keinen Fall heißen, dass das Buch nicht gut gewesen wäre (!), allerdings haben sich die Autorinnen hier beim sprachlichen Stil sehr an Jugendlichen orientiert, was im Original vielleicht auch ganz hervorragend passt, doch die Übersetzung ist bei mir wahnsinnig angeeckt. Ich habe damals The Hate U Give auf Englisch gelesen und fand es sprachlich grandios (wenn mit meinen bescheidenen Sprachkenntnissen auch leicht heraufordernd) und im Deutschen dann auch…naja, mäh. Ich glaube aber auch, dass das eine ziemliche Herausforderung für Übersetzer*innen ist. Long Story short – ich bin einfach überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen und habe das Buch durch die, für mich, sprachlichen Stolpersteine erst einmal zur Seite gelegt, wobei ich mich doch eigentlich so sehr darauf gefreut hatte. Beim zweiten Versuch und ein bisschen mit der Motivation „Augen zu und durch“ war es dann gar nicht mehr so der Aufhänger, manchmal ist man für gewisse Dinge ja aber auch einfach anfälliger. (Und sind wir ehrlich, ich werde auch einfach alt – lasst euch also von meinem Gezimper nicht abschrecken.) Denn die Story, für die sich Kimberly Jones und Gilly Segal hier zusammengesetzt haben ist gut und wichtig! Das Buch schlägt in eine Kerbe von Literatur, bei der es zwar traurig ist, dass es sie geben muss, aber umso wichtiger, dass sie endlich ihren Platz auf den Buchmarkt und auch in den Handlungen findet. Campbell ist neu in der Stadt und an der Schule und will einfach nur das letzte Jahr hinter sich bringen. Vom Wesen und Auftreten her scheinbar das genaue Gegenteil zu Lena, die gerade in all ihren Zügen das Leben auskosten möchte, wenn sie sich auch ziemlich von ihrem Freund „runterziehen“ lässt. Kurzum: die beiden würden eigentlich niemals zueinander finden, liegen doch Welten zwischen ihren Leben bis zum großen Footballspiel, bei dem Campbell aushilft und Lena als Zuschauerin ist und beide miterleben müssen, wie einfach alles entsetzlich schiefläuft… Interessant war es hier, dass die Autorinnen es nicht so richtig auf den Punkt bringen, welche Hautfarbe die beiden Mädchen haben, bzw. lange mit diesem Punkt „spielen“. Es zeigt einmal mehr auf, welche Vorurteile wir haben und welche Stereotypen wir immer wieder entwickeln. Das muss gar nicht immer mit böser Absicht sein, verdeutlicht aber umso mehr das strukturelle Rassismusproblem. Jetzt soll natürlich nicht der Punkt aufkommen „ja, Hautfarbe ist ja auch egal!“ Nein. Bitte nicht. Es soll wirklich uns wiederspiegeln, unser vorschnelles Abtun und das, was wir beigebracht bekommen. Denn natürlich macht es einen Unterschied. In der Regel bringt es eine andere Sozialisierung und vor allem andere Privilegien mit sich, die man nicht verschweigen darf. Ich kann mir gut vorstellen, dass gerade in Deutschland die Message nicht ganz so wirkt wie im amerikanischen Raum, so habe ich es zumindest bei anderen Büchern dieser Thematik mitbekommen, doch diese Ungerechtigkeit herrscht durchaus auch hier. Aber ja, ich kann mir das Szenario auch nicht bildlich vorstellen: eine Eskalation durch die jeweils „befeindeten“ Fans, die durch Wut und Hass Ausmaße annimmt, die die ganze Stadt zum Brennen bringt – doch Kimberly Jones und Gilly Segal haben hier eindringlich und spannend beschrieben, wie schnell so eine Glut entfachen kann. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht und auch zum Ende hin vielleicht noch ein kleines bisschen mehr. Ich glaube, dass man noch mehr Wirkung bei dieser Geschichte hätte rausholen können, gerade auch mit der emotionalen Beziehung zu den beiden Charakteren, die bei mir nicht ganz so entfacht ist. Ein Gesamtpaket mit Ecken und Kanten, das es aber durchaus in sich hat und definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient! (Übrigens hat Kimberly Jones eine unglaubliche kraftvolle Rede zu #BLM und George Floyd gehalten.) FAZIT Durch den sprachlichen Stil brauchte ich leider einen zweiten Anlauf für Als die Stadt in Flammen stand von Kimberly Jones und Gilly Segal – doch dieser hat sich mehr als nur gelohnt. Wenn auch mit kleinen Ecken und Kanten ein wichtiges und spannendes Gesamtpaket, das definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient.

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Dynamischer Pageturner mit berührenden Schicksalen

Von: Kademlia

21.04.2022

Die Schülerin Campbell arbeitet während eines Footballspiels in einem Kiosk, bei dem es in der Pause zu einer Schlägerei kommt, die immer weiter ausartet. Als Lena durch Zufall auf Campbell stößt und sogar die Polizei eintrifft, wissen beide, dass sie irgendwie nach Hause in Sicherheit müssen. Daraus entwickelt sich eine Massenunruhe und die beiden Mädchen müssen es irgendwie schaffen, unbeschadet raus zu kommen. Die Geschichte wird abwechselnd von Lenas und Campbells Sicht geschrieben, durch den unterschiedlichen Schreibstil der Autorinnen merkt man jedoch sofort, um welchen Charakter es sich gerade handelt. Die Kapitel sind kurz und knackig, auch der Schreibstil ist angenehm und immer on Point, nie wird etwas unnötig in die Länge gezogen, das gefiel mir unglaublich gut. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Lena, ein stylisches, offenes Mädchen mit leichtem Slang trifft auf die ruhige neue Schülerin Campbell. Die charakterlichen Unterschiede der beiden sind deutlich, aber als Leser wünscht man sich trotzdem, dass sie sich irgendwie anfreunden. Ich hatte trotzdem das Gefühl, dass der Hintergrund der Charaktere nicht genug behandelt wurde. Im Buch wurde alles auf das Hier und Jetzt gesetzt und man erfährt unter anderem die toxische Beziehung zwischen Lena und Black und, dass Campbell nicht das Klischee des reichen weißen Mädchens erfüllt. Diese beiden Stränge werden im Laufe immer deutlicher und die Problematiken der Massenunruhe und der Demonstrationen erreichen auch Lena und Campbell. Die Dynamik in dem Buch gefällt mir wiederum sehr gut. Man bleibt nicht zu lange an einem Ort hängen und hat nie das Gefühl, dass die Handlung nicht voran kommt. Immer passiert etwas, was einem zum weiterlesen animiert, sodass man nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Dahingehend ein großes Lob an die Autorinnen. Was ich mir jedoch gewünscht hätte, wäre, wenn das Thema Rassismus noch etwas expliziter behandelt gewesen wäre. Zwar beginnt alles mit einer Rassistischen Aussage und immer wieder gibt es Situationen, wo #blacklivesmatter erwähnt wird oder auf Rassismus angespielt wird. Aber ich hätte mir gewünscht, dass die Charaktere sich auch mal dazu äußern, wie verkehrt das alles ist. Nicht nur oberflächlich. Immer wieder sieht man heftige Übergriffe im Fernsehen, was für mich als Kleinstadtkind nicht auszumalen ist, daher wäre es schön gewesen, wenn das alles nicht nur als Massenunruhe und Vandalismus angesehen wird. Dennoch geht es in dem Buch ganz schön zur Sache. Den Titel hat es sich wirklich verdient und man fühlt sich selbst ebenso verzweifelt, wie die Protagonistinnen. Das Ende kam unerwartet plötzlich. Bis zum Schluss mussten die Mädchen um Gerechtigkeit und ihre Sicherheit kämpfen, aber als sich das Feuer gelegt hat und sie sicher zuhause angekommen sind, wurde für mich nicht genug aufgeklärt, was der Abend alles verändert hat. Es wurde nicht darauf eingegangen, wie nach der ganzen Aggressivität das Leben weiter gemacht wurde. Und anscheinend ist das so von den Autorinnen gewollt. Das Buch soll sich nur auf diese eine Nacht beziehen und der Rest bleibt dem Leser überlassen. Das lässt Raum für Spekulationen. Mein Fazit: Verdienter Pageturner mit spannender Dynamik und sehr guter Erzählweise. Das eigentliche Thema hätte mMn mehr behandelt werden können und das offene Ende lässt das Buch noch einige Zeit in meinem Kopf herumgeistern. Eine definitive Empfehlung für die, die ein Buch mit viel Tempo und einem wichtigen Thema lesen wollen und dabei auf Schicksale treffen möchten, die jeden von uns treffen könnten.

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Vita

Kimberly Jones ist die Co-Autorin des New-York-Times-Bestsellers »Als die Stadt in Flammen stand«. Sie arbeitet heute in der Unterhaltungsindustrie und wohnt in Atlanta, Georgia. Ihre Rede zu den Protesten nach dem Tod von George Floyd ging auf YouTube um die Welt. 2020 wurde ihr die Auszeichnung »Voice of the Year« verliehen.

Zur Autorin

Gilly Segal ist die Co-Autorin des New-York-Times-Bestsellers »Als die Stadt in Flammen stand«. Sie ist in Florida aufgewachsen, studierte in Israel und arbeitet heute als Anwältin in einer Werbeagentur. Wenn sie nicht gerade schreibt, macht sie mit ihren Kindern Städtetouren oder probiert verschiedene Sorten Makronen durch.

gillysegal.com

Zur Autorin

Doris Attwood ist Diplom-Übersetzerin. Nach ausgedehnten Reisen durch Neuseeland und Kanada arbeitet sie nun seit vielen Jahren als freiberufliche Übersetzerin. Am liebsten übersetzt sie Kinder- und Jugendbücher, aber auch Filmuntertitel und Drehbücher, Fantasy-Romane und Reiseführer. In ihrer Freizeit liest sie gerne, genießt auf Trekkingtouren mit ihrem Mann die Natur und testet mit Freunden neue Backrezepte.

Zur Übersetzerin

Pressestimmen

»Ein unverzichtbarer Beitrag im Jugendbuch-Kanon zum Thema ethnische Beziehungen.«

New-York-Times-Bestsellerautorin Nic Stone (19. December 2020)

»Eine überragende Leistung. Diesen Roman muss man in einem Rutsch durchlesen und dann auf Jahre hinaus darüber sprechen.«

Autor Mark Oshiro (19. December 2020)

»Ebenso zeitgemäß wie süchtig machend.«

Autor David Arnold (19. December 2020)

»Bücher wie dieses, sind enorm wichtig um weiter Bewusstsein zu schaffen für den andauernden Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung!«

»Insgesamt fand ich das Buch sehr packend, ich konnte kaum aufhören zu lesen.«

»Ich finde die Thematik unglaublich interessant und gleichzeitig auch sehr schockierend, vor allem, weil das Thema nach wie vor so aktuell ist.«

»Das Buch ist wirklich aufregend. […] Man fühlte sich teilweise hautnah dabei.«

»Kann ich […] sagen, dass ich das Buch sehr gemocht habe und ich es jedem nur ans Herz legen kann.«

»Das Buch ist emotional, wirkt real und ist spannend. Es nimmt schnell an Fahrt auf und ist kurzweilig geschrieben.«

»Ich kann dieses Buch jedem empfehlen. […] Mir hat es sehr gut gefallen!«