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Frankly in Love

Frank liebt Joy. Joy liebt Frank. Das erzählen sie jedenfalls ihren Eltern.

Ab 14 Jahren
Frankly in Love
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Frank liebt Joy. Joy liebt Frank. Das erzählen sie jedenfalls ihren Eltern ...

Als Sohn koreanischer Einwanderer in Kalifornien lebt Frank Li zwischen zwei Welten. Obwohl er fast kein Koreanisch spricht, respektiert er seine Eltern, die ihm alles ermöglicht haben. Doch sie haben eine Regel: Frank darf nur ein koreanisches Mädchen daten. Als Frank sich in Brit verliebt, ein weißes Mädchen, schließt er mit seiner Kindheitsfreundin Joy einen Pakt: Sie werden ein offizielles Paar, während sie heimlich jemand anderen treffen. Was soll da schon schiefgehen? Doch als Franks Leben eine unerwartete Wendung nimmt, merkt er, dass er rein gar nichts verstanden hat: weder die Liebe noch sich selbst …

David Yoon erzählt über das Finden der eigenen Identität, kulturelle Missverständnisse und Rassismus und verknüpft diese Themen brillant und lebendig in einer Geschichte über Liebe in all ihren Formen.

»David Yoon baut […] eine moderne Liebesgeschichte auf, die es locker mit ›Romeo und Julia‹ aufnehmen kann und nicht nur viele spannende Situationen bereithält […]. Einfach lesenswert.«

Wiener Zeitung (02. March 2020)

Übersetzt von Claudia Max
Originaltitel: Frankly in Love
Originalverlag: cbj
Taschenbuch, Broschur, ca. 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-570-31453-1
Erscheint am 09. November 2021

Rezensionen

Zwar Instalovy, aber dafür andere wichtige Thematiken

Von: viciousbooknerd

15.06.2021

Eine Fake-Beziehung, um die echte führen zu können, weil man sie vor den Eltern geheim halten muss. So sieht das Leben von Joy und Frank aus. Aber was ist, während man während des Schauspielens sich doch in sein Gegenüber verguckt? Dass die Fake-Beziehung echt wird? Aber was ist mit dem jeweiligen Freund/Freundin? Zu den positiven Dingen muss ich sagen, dass ich einige Funfacts lernen konnte und mehr Einblick in das Schulsystem der USA haben konnte. Auch Themen wie Rassismus waren im Vordergrund. Erstmals, wie es ist, eine andere Hautfarbe zu haben, aber auch wie es ist, wenn die eigenen Eltern rassistisch sind. Aber verkehrt herum. Wer nicht koreanisch ist, ist es auch nicht wert, dass Kind zu daten. Sollte das Kind anderer Meinung sein, wird es ausgeschlossen aus der Familie. Das ist schon recht hart. Auch Themen wie Homosexualität oder Krebserkrankungen standen im Vordergrund und haben für mich am meisten Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Denn die Liebesstory konnte mich nicht so catchen. Jedoch war die Liebesstory nicht wirklich meins. Zunächst die eigentliche, die geheim gehalten werden musste: Es war Instalove schlechthin. Zwei Blickkontakte aufgebaut, erster Kuss und schon kam die Frage auf, ob man ein Paar sei. Klar, kann man mit 16 naiv sein, aber das ging mir alles zu schnell. Und mir hat die Tiefgründigkeit gefehlt. Man hat sich gemocht und von Liebe gesprochen, obwohl man gerade mal sich seit zwei Wochen getroffen hat. Und dann die Sache mit Frank und Joy. Da konnte ich schon eher verstehen, dass sie angefangen haben sich zu mögen, weil diese Situation sie zusammen geschweißt hat und sie sich eher kennenlernen konnten. Der Schreibstil war ganz in Ordnung, gespickt mit etwas Humor. Als Leser kommt man schnell durch die Seiten und bekommt einen guten Eindruck, wie die Charaktere gepolt sind. Auch die Abwechslung zwischen Dialog, Monolog und Textnachrichten haben mir ganz gut gefallen. Das Ende war etwas abseits der ganzen Liebesgeschichte und drehte sich mehr um die Familie und das College. Zumindest der Beginn des Colleges. Und diese Abwechslung gab mir viel mehr, als die Liebesgeschichte. Weil es mehr Lebensinhalt zeigte, als die kurzen, intensiven Phasen, in denen sich die Charaktere gesehen und geküsst haben. Fazit: Für mich war "Frankly in Love" durchschnittlich gut. Es gab nichts, dass mich umgehauen hat, aber auch nichts, was mich das Buch hat weglegen lassen. Ich denke, es ist eher für die jüngeren Leser geeignet, die es noch magisch finden, sich zu verlieben oder die erste Liebe generell. 3 von 5 Sternen!

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Überraschend gut

Von: Clarasbookworld

06.12.2020

Inhalt Frank Li hängt zwischen zwei Kulturen. Mit seinen koreanischen Eltern lebt er in Kalifornien und ist weder Koreaner, er spricht nur gebrochenes Koreanisch, noch Amerikaner. Obwohl er nicht mit allem übereinstimmt, was seine Eltern denken, respektiert er sie trotzdem, schließlich sind sie mit Nichts nach Amerika gekommen und haben ein gutes Leben aufgebaut. Es gibt jedoch ein Problem: Frank darf nur eine koreanische Freundin haben. Um vor ihren Eltern ein gutes Gesicht zu wahren, geben Frank und Joy vor eine Beziehung zu haben. Sie tun dies um mehr Freiheit zu haben, doch können sie es vorgeben ohne Gefühle zu kriegen? Meine Meinung Das Buch super schön und mehr als ich erwartet hatte. Ich dachte ich lese ein Buch mit einfachen Teenagerproblemen und einer Liebesgeschichte. Das Cover ist meiner Meinung nach nichts besonderes, jedoch finde ich es auch schön. Soweit ich weiß gibt es keine bestimmte Beziehung zwischen der Geschichte und dem Cover, aber ich finde es passt zu Franks Charakter. Der Schreibstil war angenehm, aber zuerst auch ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Da es aus der Sicht von Frank, einem Jugendlichen, erzählt wurde, wechselte es immer zwischen “Teenager-Sein ist bescheuert“, “Nerd-Sein ist toll“ und “Teenager-Sein ist toll“. Es war sehr interessant die verschiedenen Seiten von Frank kennenzulernen. Das Buch war zwar spannend, jedoch war die zweite Hälfte des Buches viel spannender als die erste. Der etwas komische Spannungverlauf bzw. die Spannungsverteilung stört allerdings den Lesefluss nicht und ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen. Frank ist als Protagonist sehr interessant gewesen. Einerseits möchte er seine Abstammung waren, allerdings versucht er sich auch gegen das "Über-Koreanische" zu wehren. Besonders in den Situationen, in denen Frank ein “typischer Nerd“ ist, konnte ich mich mit ihm identifizieren. Frank ist nicht nur durch das Teenagerleben gegangen, er hat Rassismus in seiner Familie, Krankheiten und Identifizierungsprobleme überstanden. Franks Charakter hat sich in dem Buch sehr weiterentwickelt und es war sehr schön diese Entwicklung mitanzusehen. Cover: 3/5 ~ Erzählstil: 4/5 ~ Handlung: 4/5 ~ Charaktere: 4.5/5 ~ Insgesamt: 4/5 ⭐

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Vita

David Yoon wuchs in Kalifornien auf und lebt heute mit seiner Frau, der Autorin Nicola Yoon, und ihrer gemeinsamen Tochter in Los Angeles. Er schuf die Illustrationen für den New-York-Times-Bestseller »Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt«. Sein Debüt »Frankly in Love« stürmte auf Anhieb die New-York-Times-Bestsellerliste.

davidyoon.com

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Claudia Max studierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Literaturübersetzen mit dem Schwerpunkt Anglistik/Amerikanistik. Seit 2008 ist sie freiberufliche Literaturübersetzerin. Sie lebt in Berlin und arbeitet überall. Am Übersetzen liebt sie den Wechsel der Welten und Genres; besonders am Herzen liegen ihr Bücher, die sich für Diversität und eine offene Gesellschaft einsetzen.

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Videos

Pressestimmen

»Der Name Yoon steht für literarische Gustostückerl. Das Debüt von David Yoon […] ist frisch, lebendig und öffnet seinen Lesern völlig neue Welten.«

Buchkultur (13. February 2020)

»Alles andere als ein Problembuch. Dafür sorgt der warmherzige Humor, die witzigen Dialoge und die absurden wie tragikomischen Situationen, die einen oft laut auflachen lassen.«

1001 Buch über »Frankly in Love« (10. September 2020)

»In seinem eindrucksvollen Debüt beleuchtet der Autor die verschiedenen Facetten des Rassismus […] und findet eine jugendnahe Sprache, die auch in der Übersetzung überzeugt.«

Evangelisches Literaturportal (16. April 2020)

»Außergewöhnlich tiefgründig […]. Zwischen den Zeilen zu lesen ist hier angesagt!«

buecherperlen (16. April 2020)

»Ein spektakuläres Debüt ... ein tief bewegendes Porträt über die Liebe in ihren vielen Gestalten.«

Kirkus Reviews (28. August 2019)

»Ein genauso witziger wie ernster Roman über Rassismus im Alltag und den Bruch mit Traditionen.«

Westfalen-Blatt (08. March 2020)

»Der Liebesroman erzählt humorvoll vom Leben zwischen den Welten.«

HAZ (25. April 2020)

»Frankly in Love regt zum Denken an und macht eine Form von Rassismus sichtbar, über die nur wenig geredet wird.«

jugendbuch-couch.de (27. April 2020)

»Yoon gibt sich nie mit Stereotypen zufrieden, sondern stattet seine Figuren mit unterschiedlichen Erfahrungen, Identitäten, sexuellen Orientierungen und Zielen aus.«

Publishers Weekly (28. August 2019)

»Eine völlig einzigartige und wunderschön erzählte Geschichte über Familie, Identität und Selbstfindung.«

Booklist (28. August 2019)

»Ich liebe, liebe, LIEBE dieses Buch!«

NYT-Bestsellerautorin Jodi Picoult (29. May 2019)

»Ein Debüt, das strahlt, ein außergewöhnlicher Roman. Die Figuren sind komplex und nuanciert. Randvoll mit scharfen Beobachtungen über Liebe, Familie und Rasse.«

School Library Journal (28. August 2019)

»Ein starkes Debüt, das lange nachwirkt und dessen fast 500 Seiten mühelos bewältigt sind.«

Badische Neueste Nachrichten über »Frankly in Love« (02. August 2020)