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Manfred Theisen

Der Chip

Ab 12 Jahren
(6)
Taschenbuch
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Wenn eine Künstliche Intelligenz an der Schule jeden Schritt überwacht ...

Berlin, in naher Zukunft. Die 15-jährige Kim, Tochter einer alleinerziehenden niederländischen Diplomatin, besucht das umstrittene Elite-Internat Galileo. Kameras und implantierte Chips übermitteln die Hirntätigkeit und Körperdaten aller Schüler an eine KI namens Brain. Presse und Politiker, die der Schule aus humanitären und Datenschutzgründen kritisch gegenüberstanden, sind verstummt. Der Erfolg gibt der Betreiberfirma BrainVision Recht. Dank der eingreifenden und regulierenden Funktion von Brain hat Galileo ausnahmslos Musterschüler. Doch dann geschieht das Unfassbare: Ein Schüler verunglückt – und ein anderer Schüler trägt die Schuld daran. Kim beginnt, Brain und dessen Methoden zu hinterfragen und gerät bald in tödliche Gefahr ...

»Ich fand die Darstellung in diesem Roman wirklich gelungen. Für ein Jugendbuch eine Handlung, die zum Nachdenken anregt.«

Fantastischer Bücherbrief über »Der Chip« (03. January 2022)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 224 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-570-31436-4
Erschienen am  13. December 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Kann man einer KI wirklich trauen?

Von: Komm mit ins Bücherwunderland

08.09.2022

Was für ein spannender Klappentext! Ich bin ja generell immer ein Fan von solchen Internats-Settings, wo dann mysteriöse Dinge passieren. Das dann auch noch mit dem hochaktuellen Thema von einer Einführung einer künstlichen Intelligenz zu koppeln ist auf jeden Fall eine spannende Grundidee. Der Einstieg in die Handlung ist mir nicht so leicht gefallen wie bei anderen Büchern. Es gab anfangs viele englische Begriffe und auch der Schreibstil an sich war für mich nicht so ganz rund. Es wurde vieles sehr direkt „erklärt“, ohne dass die Informationen in die Handlung eingebettet wurden. Auch an die Länge der Kapitel mit 50 Seiten musste ich mich erst gewöhnen, da ich ungerne mitten in einem Kapitel stoppe. Auch die Darstellung der Jugendlichen in diesem Buch war für mich eher schwierig anzunehmen, da hier viele unzeitgemäße stereotype Verhaltensweisen den Jugendlichen zugeschrieben wurden und auch die Redewendungen plump und unnatürlich wirkten. Kommen wir zu den Charakteren. Die 15 jährige Kim wurde als Charakter gut eingeführt. Sie zeigt, dass sie einen eigenen Kopf hat, die Welt in der sie lebt hinterfragt und den Hang dazu hat, eine Träumerin zu sein. An sich war sie für mich erstmal auf den ersten Blick eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack. Was mich aber ziemlich genervt hat, war diese blinde Liebe ihrem Loveinterest gegenüber. Dabei hatte er eine absolut ekelige Art an sich. Wie sie das tolerieren kann und auch bereit ist, alles für ihre Liebe zu tun, fand ich eher fragwürdig. Insgesamt wirkte dieses ganze Liebeskonstrukt in der Geschichte nicht wirklich glaubhaft. Dazu lief das Ganze zu sehr nebenher und stand in meinen Augen viel zu wenig im Fokus um es gut nachvollziehen zu können. Die männlichen Figur Levin mochte ich von Anfang an sehr gerne. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Julian mochte ich von seiner Art her einfach nicht und Kevin fand ich als Charakter ein bisschen blass. Insgesamt hätte ich mir hier viel mehr Dialoge gewünscht, die die Geschichte aufbauen und den Charakteren noch mehr Facetten geben. Zum Verlauf der Geschichte ist mir vor allem im Kopf geblieben, dass ich es hier merkwürdig fand, dass viele Personen ganz sorglos der Auffassung sind, das eine KI Daten sensibel behandelt, sie regelmäßig löscht und nur für Optimierung und nicht für Kontrolle nutzt. Hier fand ich es zwar sehr gut dass Kim die Dinge hinterfragt hat, dennoch kam es mir bei ihr und auch den anderen Figuren insgesamt eher so vor, als haben alle inkonsistente Haltungen dem Chip und der KI gegenüber, treffen inkonsistente Aussagen und wechseln gefühlt innerhalb von Sekunden ihre Meinungen. Was mir aber richtig gut gefallen hat, war der Schluss der Geschichte. Hier kam nochmal ein genialer Plot Twist, der am Ende für mich nochmal viel rausgerissen hat. Mein Fazit: Das Ende hat es tatsächlich nochmal rausgerissen. Insgesamt habe ich aber nach wie vor einige Kritikpunkte. Die Geschichte wirkt einfach auf mich so unausgereift, was ich sehr schade finde. Hier wäre insgesamt noch viel mehr Potential drin gewesen! Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen! Lest fleißig, eure Sabrina

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Absolut langweilig

Von: Valentin

15.06.2022

Mussten das in der Schule lesen und es war absolut langweilig und vor allem das Ende war meiner Meinung nach der einzige Moment in dem Buch der mich wirklich motiviert hätte weiter zu lesen weil es mich durchaus Interessiert hätte wie es weiter geht.

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Vita

Manfred Theisen wurde 1962 in Köln geboren. Der Politologe forschte zwei Jahre für das deutsche Innenministerium in der Sowjetunion und arbeitete als leitender Redakteur einer Kölner Tageszeitung. Er hat im Nahen Osten und in Afrika recherchiert und dort für das Auswärtige Amt und für das Goethe-Institut gearbeitet. Seit 2000 ist er freier Autor und lebt mit seiner Familie in Köln. Seine Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt und ausgezeichnet.

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Pressestimmen

»Das Buch fand ich tatsächlich sehr gut, denn es war kurz und knackig und sehr gut geschrieben!«

»Perfekt für den Schulunterricht – und für alle, die spannend geschriebene Near-Future-Geschichten in der Tradition von ›1984‹ und ›Schöne neue Welt‹ mögen.«

»Die Erzählung wirkt lebendig und somit war ich schnell mit dem Lesen fertig.«

»Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.«

»Ein spannendes Jugendbuch für zwischendurch!«

»Das Thema ist genau das, was mich packt.«

»Theisens Schreibstil ist angenehm und man kommt sehr schnell voran.«

»Flotter, kurzer, Jugendthriller mit cooler Thematik.«

»Ein Buch mit viel Potenzial und einer interessanten Auseinandersetzung mit der Zukunft.«

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