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Manfred Theisen

Der Chip

Ab 12 Jahren
(3)
TaschenbuchNEU
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Wenn eine Künstliche Intelligenz an der Schule jeden Schritt überwacht ...

Berlin, in naher Zukunft. Die 15-jährige Kim, Tochter einer alleinerziehenden niederländischen Diplomatin, besucht das umstrittene Elite-Internat Galileo. Kameras und implantierte Chips übermitteln die Hirntätigkeit und Körperdaten aller Schüler an eine KI namens Brain. Presse und Politiker, die der Schule aus humanitären und Datenschutzgründen kritisch gegenüberstanden, sind verstummt. Der Erfolg gibt der Betreiberfirma BrainVision Recht. Dank der eingreifenden und regulierenden Funktion von Brain hat Galileo ausnahmslos Musterschüler. Doch dann geschieht das Unfassbare: Ein Schüler verunglückt – und ein anderer Schüler trägt die Schuld daran. Kim beginnt, Brain und dessen Methoden zu hinterfragen und gerät bald in tödliche Gefahr ...

»Ich fand die Darstellung in diesem Roman wirklich gelungen. Für ein Jugendbuch eine Handlung, die zum Nachdenken anregt.«

Fantastischer Bücherbrief über »Der Chip« (03. January 2022)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 224 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-570-31436-4
Erschienen am  13. December 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein fesselnder und erschreckender Zukunftsroman

Von: traum.buecher / Victoria

08.01.2022

,,Der Chip‘‘ von Manfred Theisen ist fast schon Science Fiction, eine erschreckende Darstellung der Zukunft der Menschen, die von künstlicher Intelligenz bestimmt wird. Es gibt keine Individuen mehr, alles ist vernetzt. Ich fand diese Darstellung wirklich erschreckend, und hoffe, dass es nie so weit kommt. In dem Ganzen findet sich Kim, eine 15jährige Schülerin, deren Mitschüler fast alle implantierte Chips tragen, durch die sie leistungsfähiger werden. Kim ist eine der wenigen Schüler, die noch keinen Chip bekommen haben. Dadurch wird für sie das Leben an der Schule immer schwieriger, und Kim deckt gemeinsam mit einem weiteren Mitschüler Schreckliches auf… Für mich war ,,Der Chip‘‘ ein kleiner Ausflug in mir nicht ganz so bekannte Genres, Science Fiction, Thriller… aber ich muss sagen, die kleine Exkursion hat sich gelohnt! Das Buch war sehr spannend, die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag, dem Leser bleibt kaum Zeit zum durchatmen. Ich habe das Buch fast am Stück durchgelesen, weil es einfach so fesselnd war. Diese schnelle Handlung hatte aber durchaus ihre Vor- und Nachteile. Zum Beispiel fand ich es nicht so gut, dass das Buch so gut wie gar nicht in Kapitel unterteilt ist, man muss, um an einer guten Stelle aufhören zu können, immer recht große Abschnitte lesen. Außerdem fand ich, dass man die Handlung, die hier komprimiert auf 220 Seiten stattfindet, ruhig noch ein bisschen hätte ausdehnen können, meiner Meinung nach wäre das Buch trotzdem noch spannend geblieben. Die Hauptfigur Kim war sehr authentisch dargestellt. Ihre Gedankengänge sind realistisch, ihre Zweifel. Man erfährt als Leser ganz genau in welchem Zwiespalt sie sich befindet. Und es ist zu tiefst menschlich. Das hat mir sehr gut gefallen. Fazit: Ein spannendes Buch mit einem interessanten Thema, das für meinen Geschmack aber etwas länger hätte sein dürfen.

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Packende und düstere Zukunftsvision!

Von: Rate Fantastische Leseseite

22.12.2021

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, packend und spannend – aber auch erschreckend. Das Cover zeigt einen Chip auf einer Platine – sehr passend! Der Klappentext macht neugierig auf eine spannende und düstere Dystopie. Fazit: Für mich war der Klappentext ausschlaggebend für die Anfrage diesen Roman lesen zu dürfen. Der Roman spielt in einer gar nicht mehr so fernen Zukunft und ist sehr realitätsnah – fast schon erschreckend. Es spielt in Berlin in einem Elite Internat Namens Galileo an der die Betreiberfirma BrainVision einen Feldversuch startet mit der KI Brain startet. Diese überwacht mit Hilfe eines Stirnbandes und Kameras die Hirntätigkeit und Körperdaten aller Schüler. Dank dieser Funktionen gibt es nur Musterschüler auf dem Internat. Aber sie wollen noch ein Stück weiter gehen. Das Stirnband soll durch einen eingesetzten Chip ersetzt werden. Presse und Politiker sind mittlerweile offen für solche Versuche und sind verstummt. Und hier treffen wir nun auf die 15-jährige Kim, Tochter einer alleinerziehenden niederländischen Diplomatin, auch sie soll einen Chip implantiert bekommen – aber sie hat bedenken. Denn ein Schüler aus ihrem Umfeld verunglückt unter Mysteriösen Umständen und ein anderer Schüler scheint diesen in irgendeiner Form verursacht zu haben – ist sich aber keiner Schuld bewusst. Kim beginnt, Brain und dessen Methoden zu hinterfragen und gerät bald in tödliche Gefahr ... Erschrecken war für mich wie schnell die Charaktere (Schüler) bereit waren eine absolute Kontrolle in ihr Leben zu lassen, dies sogar noch als „must have“ darstellen. Und eine Ausgrenzung für die nicht Chipträger oder unwilligen ausüben. Parallelen sind eben während der Pandemie leider auch zu erkennen: wer nicht geimpft ist – wird ausgegrenzt von Freizeitaktivitäten bis hin zur Ausübung seiner Tätigkeit – dabei ist der Status immer noch „freiwillig“. Ich bin kein Impf - Gegner, aber man muss die Kirche mal im Dorf lassen. Nicht Zwang ausüben, sondern auf Ängste und mehr eingehen. Man sieht aber auch das Presse und Politik die Ängste und Spaltung noch schüren. Aber im Roman wird klar, ohne Chip oder wenigstens der Absichtserklärung einen zu erhalten gerät man am Internet in Lebensgefahr. Ein sozial kritischer, spannender und verstörender Zukunftsroman. Die Charaktere sind in ihren Ausprägungen realistisch und echt. Ihre Gedankengänge sind nachvollziehbar, ihre Ängste und Zweifel würden meinen entsprechen. Der Zwiespalt besonders von Kim konnte ich gut verstehen. Ich denke dieses Thema wird einmal Realität werden und ich habe vor dieser Form von Gedankenkontrolle und -lenkung berechtigte Angst. Bleibt für die Leser/innen nur wie wird sich Kim entscheiden: Chip oder nicht? Gibt es eine Lösung des Konflikts? Es lohnt sich auf jeden Fall bis zum Ende zu Lesen. Ein gelungener Roman, anspruchsvoll mit Tiefgang und ein bestimmt in der Zukunft anstehenden Szenarios. Spannend und fesselnd, es hätte an Seiten ruhig etwas mehr sein können! Sonst gibt es von meiner Seite aus nicht zu meckern und ich vergebe 5 Sterne.

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Vita

Manfred Theisen wurde 1962 in Köln geboren. Der Politologe forschte zwei Jahre für das deutsche Innenministerium in der Sowjetunion und arbeitete als leitender Redakteur einer Kölner Tageszeitung. Er hat im Nahen Osten und in Afrika recherchiert und dort für das Auswärtige Amt und für das Goethe-Institut gearbeitet. Seit 2000 ist er freier Autor und lebt mit seiner Familie in Köln. Seine Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt und ausgezeichnet.

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Pressestimmen

»Perfekt für den Schulunterricht – und für alle, die spannend geschriebene Near-Future-Geschichten in der Tradition von ›1984‹ und ›Schöne neue Welt‹ mögen.«

»Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.«

»Das Thema ist genau das, was mich packt.«

»Ein Buch mit viel Potenzial und einer interessanten Auseinandersetzung mit der Zukunft.«

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