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Das Gegenteil von Hasen

Roman

Ab 14 Jahren
Hardcover
17,00 [D] inkl. MwSt.
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Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben.

Wer hinter der Aktion steckt, ist zunächst unklar, doch nach und nach kommt heraus: Gründe dafür hätten einige.

»Anne Freytag ist mit ihrem ebenso präzisen wie empathischen Stil am Jugendbuchfirmament ein außergewöhnliches Talent.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Steffen Gnam (23. November 2020)

Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27280-4
Erschienen am  25. Mai 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Eine Geschichte über Mobbing, Ausgrenzung und der Schwierigkeit, seinen Platz und sich selbst innerhalb einer Gesellschaft zu finden.

Von: der.buchhaendler

28.03.2021

Wer kennt sie noch? Diese irrwitzige Angst, dass das eigene Tagebuch, welches man sorgfältig als Teenager vor fremden Blicken versteckt hat, gelesen wird. 😱 Aus dieser Angst heraus habe ich niemals ein Tagebuch geführt. 📖 Dabei ist das Schreiben durchaus heilsam. 🤕 Es schafft Ordnung im Kopf und so mancher Frust fließt, gerade in der heutigen Zeit, über die Tastatur direkt ins Netz. 🤯 Ungefiltert. Schonungslos. Verletzend. 😥 Und manch einer ist sich der Stärke seiner Worte nicht bewusst und unterschätzt den Einfluss auf das Leben seiner Leser. 🤔 Doch lesen sollte man Julias Einträge in ihren Online-Blog nie. Ganz bewusst hatte die Hauptprotagonistin aus "Das Gegenteil von Hasen" 🐰 von Anne Freytag ihre Gedankengänge auf "nicht öffentlich" gesetzt. 💻 Das digitale Tagebuch half ihr dabei, ihr anstrengendes (Gefühls-)Leben besser zu verarbeiten. Hier konnte sie schonungslos ihre Sicht auf ziemlich jede Person in ihrem schulischen und privaten Umfeld in Worte fassen. 🙄 Ungeachtet sämtlicher höflicher Zurückhaltung, flossen ihre Gedanken nahezu täglich in ihren Wordpress-Account. Bis Julia eines Tages ihren Laptop verliert - und damit sämtliche gespeicherten Daten in ihrem genutzten Browser. 😳 Wie die Dinge kommen mussten, hat ein Fremder den Laptop gefunden und noch bevor Julia reagieren konnte, ihre Zugangsdaten zum Online-Tagebuch abgeändert. ❌ Doch damit nicht genug: der Finder von Julias ganz persönlichen Gedanken fängt an, diese Stück für Stück zu veröffentlichen. 📨 Wie ein Lauffeuer verbreiten sich die Einträge an der Schule und plötzlich bricht Julias bröckelnde kleine Welt vollständig in sich zusammen. 💥 Eine Geschichte über Mobbing, Ausgrenzung und der Schwierigkeit, seinen Platz und sich selbst innerhalb einer Gesellschaft zu finden. 👉👈 Und letztendlich auch von der Stärke, zu sich selbst zu stehen. Anne Freytag packt große, nicht einfache Gefühle in schöne, klare Sätze. 💁‍♂️ Die Charaktere sind gelungen und wachsen schnell ans Herz. Definitiv werde ich mehr von der Autorin lesen! 🤩

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super gutes Buch

Von: Caro

14.03.2021

Anne Freytag ist für ihre realistischen und wahren Jugendbücher bekannt. Auch ihr neustes Werk „Das Gegenteil von Hasen“ ist ehrlich und gewaltig. Protagonistin Julia ist hübsch und beliebt. Sie hat den Freund, den jedes Mädchen der Schule gerne an ihrer Seite hätte. Ihr Leben scheint perfekt, doch hinter der schillernden Fassade ist Julia ziemlich unzufrieden. Sie führt einen Blog als Tagebuch, die Beiträge sind jedoch nicht öffentlich gestellt, doch eines Morgens plötzlich weiß die ganze Schule Bescheid über ihre Gedanken und Gefühle. Plötzlich steht sie alleine da, alle wenden sich von ihr ab. Hier wird man direkt ins Geschehen geworfen, ohne Probleme findet man sich dennoch zurecht. Es ist der Autorin gelungen, ein so ernstes Thema interessant zu gestalten. Die Worte sind klar und deutlich und treffen mitten ins Herz. Das Buch beschäftigt sich mit dem Thema Mobbing unter Jugendlichen. Unter verschiedenen Punkten werden die Schüler hier mit Sticheleien und Ausgrenzungen konfrontiert. Homosexualität und Rassismus spielen hier auch mit rein. Der Umgang mit der Liebe, sich zueinander bekennen, über die Worte der Mitschüler stehen. All das müssen die Protagonisten händeln. Harte Themen werden hier ohne Scheu angesprochen und regen zum Nachdenken an. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht mehrerer Protagonisten. Julia, Edgar und Lina haben hier den größten Sprachanteil. Wichtige Nebencharaktere haben ebenfalls kurze Passagen. Und auch der „Täter“, die Person, die Julias Blogbeiträge veröffentlicht hat, hat einige Kapitel. Diese Abwechslung hat mir sehr gut gefallen, so bekommt man viele Gedanken und die verschiedenen Handlungsstränge hautnah mit. Ebenfalls gut gefallen hat mir der Einbau der Passagen des Gesprächs der Schulleiterin mit den Schülern und Eltern. Fazit: Mit diesem Buch hat Anne Freytag mich noch ein Stück mehr für mich gewinnen können. Sie hat ein sehr ernstes Thema interessant verpackt. Man möchte immer weiterlesen, ist schockiert und bangt und hofft mit den Protagonisten. Sie hat ein Jugendbuch geschrieben, das zum Nachdenken anregt.

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Vita

Anne Freytag hat International Management studiert und als Grafikdesignerin gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Für ihre ersten beiden Jugendbücher wurde sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, für ihren dritten Roman »Nicht weg und nicht da« für den Buxtehuder Bullen 2018. Außerdem erhielt sie dafür den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Zuletzt bei Heyne fliegt erschienen: »Das Gegenteil von Hasen«. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

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Pressestimmen

»Anne Freytag hat einen unverwechselbaren Schreibstil ohne große Schnörkel, man kommt schnell in die Geschichte und man hat das Gefühl danach immer etwas klüger zu sein, als zuvor.«

hr1 (Nicole Abraham) (27. Mai 2020)

»Die Autorin hat schon mehrfach gezeigt, dass sie ein Gespür für Themen hat, die junge Menschen beschäftigen und die zugleich problembehaftet sind.«

Süddeutsche Zeitung, Yvonne Poppek (20. August 2020)

»Anne Freytag versteht es meisterlich, über das Erwachsenwerden zu erzählen. Ihre Charaktere sind lebendig, der Schreibstil ist unverwechselbar und auf den erhobenen Zeigefinger verzichtet sie komplett.«

NDR Info (Katja Eßbach) (11. September 2020)

»Welche Möglichkeiten hat ein Buch, besonders zu sein? Einige. Anne Freytag verbindet raffiniert die Geschichten ihrer Charaktere.«

Berliner Morgenpost (22. Juni 2020)

»Die erfolgreiche Jugendbuchautorin erzählt die Geschichte ausgesprochen lesenswert aus unterschiedlichen Perspektiven.«

Göttinger Tageblatt (11. Juli 2020)

»In erster Linie sind es diese absolut unzensierten Gedanken, die so eine totale Sogwirkung haben. Hier wird so richtig Klartext gesprochen.«

WDR Einslive (Simone Sohn) (31. Mai 2020)

»Ein großartiges Buch – für Jugendliche und Erwachsene – das aus verschiedenen Perspektiven einen Blick in die Welt von Teenagern wirft, ohne den rosaroten Filter, den Erwachsene gern darüber Legen.«

Sonntagsexpress Köln (31. Mai 2020)

»Am Ende stellt sich heraus: Auch die scheinbar perfekten Gewächse sind krumme Bäume. Dass das viel aufregender ist als Brettsein, ist die wunderbare Botschaft dieses Buches.«

Berliner Zeitung (13. Juni 2020)

»Das Gegenteil von Hasen ist uneingeschränkt zu empfehlen. Nicht nur sind die Charaktere gut getroffen und vielschichtig, es zeigt sich auch, dass schonungslose Offenheit manchmal besser ist als eine Lüge.«

»Ein großartiger Roman: ein Abbild unserer heutigen Zeit, ein Denkanstoß (...), ein Megafon für die leisen Stimmen.«

Regionalmagazin K. (10. Oktober 2020)

»Welche Möglichkeiten hat ein Buch? Einige. Anne Freytag verbindet raffiniert die Geschichten ihrer Charaktere. Durch Perspektivwechsel nimmt die Geschichte Fahrt auf. Auch viele Jugendprobleme werden thematisiert, darunter Mobbing, die Suche nach der eigenen Sexualität, die Trennung der Eltern und auch eine ungewollte Schwangerschaft.«

Berliner Morgenpost (22. Juni 2020)

»(...) ein wichtiger Roman über (Cyber-)Mobbing, Mitläufer, Selbstdarstellung, Anderssein und Freundschaft. Einfühlsam, aber trotzdem schonungslos ehrlich.«

ERWIN (29. Oktober 2020)

»Ein rührender Coming-of-Age-Roman.«

Scenario (03. August 2020)

»(...) nimmt einen bis zum Schluss mit. Eine sehr interessante Mischung aus Coming-of-Age-Roman, Krimi und Thriller.«

Family Magazin (CH), Finja Wendland (24. September 2020)

Weitere Bücher der Autorin