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Das Gegenteil von Hasen

Roman

Ab 14 Jahren
Hardcover
17,00 [D] inkl. MwSt.
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Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben.

Wer hinter der Aktion steckt, ist zunächst unklar, doch nach und nach kommt heraus: Gründe dafür hätten einige.

»Anne Freytag ist mit ihrem ebenso präzisen wie empathischen Stil am Jugendbuchfirmament ein außergewöhnliches Talent.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Steffen Gnam (23. November 2020)

Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27280-4
Erschienen am  25. May 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Tolles Buch

Von: Anni92

25.09.2021

Tolles Jugendbuch mit einem ersten Hintergrund. Trotzdem leicht zu lesen und zum eintauchen.

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Ein besonderes Buch mit starker Message

Von: Fina vom Buchlabyrinth

28.05.2021

Gestaltung: Ich liebe die Aufmachung des Buches sehr! Nicht nur, dass der grün-grau-blau-Ton des Covers sehr nah an meine Lieblingsfarbe herankommt, auch die Symbolik mit dem Hasen und seinem Wolfsschatten finde ich sehr bezeichnend für den Inhalt des Buches. Auch das Innere hält einige Überraschungen bereit, so ist der innere Buchrücken wunderschön mit vielen kleinen Häschen bedruckt und hinten mit der Illustration eines Leinwandabspanns verziert. Insgesamt ist die Aufmachung hochwertig, liebevoll und gut durchdacht. Idee/Umsetzung: Ich bin schon seit dem ersten Buch sehr großer Fan von Anne Freytag, wobei sich ihre Bücher kaum miteinander vergleichen lassen. Sie behandeln allesamt ganz unterschiedliche Themen und mein Lieblingsbuch ist nach wie vor "Nicht weg und nicht da" aus ihrer Feder. Dieses hier hat vergleichsweise junge Protagonisten, die nicht mehr weit vom Abi entfernt sind und sich mit den klassischen Teenie Problemen der Liebe, dem Erwachsenwerden und Familienzoff rumschlagen. Julia ist eine von ihnen und schreibt auf ihrem Blog frei heraus, was sie denkt. Über Edgar, mit dem sie im Schulbus nebeneinandersitzt und ihn irgendwie beginnt zu mögen. Über Linda, die als Ex Freundin von Edgar nun mit einem Mädchen zusammen ist und immer ziemlich schroff wirkt. Über Marlene, ihre ehemalige beste Freundin, deren Schein gewaltig trügt. Über ihren Freund Leonard, der eigentlich nichts falsch macht und doch so vieles. Anne Freytag: Das Gegenteil von Hasen (Heyne fliegt) -- Das ProtokollWie ihr seht, gibt es viele Hauptfiguren, wodurch man sie aber nicht weniger gut kennenlernt. Bei Anne Freytag gibt es kein Schwarz oder weiß, jede Figur hat ihre Licht- und Schattenseiten und auf ihre vielleicht auch unsichere, verquere Weise habe ich alle ins Herz geschlossen. Ich kann mich noch sehr gut an meine Schulzeit erinnern, in der Mobbing, Gerüchte und Gruppenbildung ebenfalls eine große Rolle gespielt haben, und diese Stimmung fängt Frau Freytag hervorragend ein. Ich habe sehr mit Julia mitgelitten und weiß, wie sich diese misstrauischen Blicke der Mitschülerinnen und Mitschüler anfühlen, das Getuschel hinter dem eigenen Rücken und das Gefühl, die eigene Schule niemals wieder betreten zu wollen. Dieses Buch gibt all das so authentisch wieder, dass es zum Teil wirklich bedrückend sein kann. Ich kann gar nicht alle Themen benennen, die in diesem Werk ihren Platz finden. Es geht auf jeden Fall um Liebe, auch um Bisexualität für alle LGBTQ+ Leserinnen und Leser, um Freundschaft, Vertrauen und die Frage, wie viel Wahrheit wir in unserem Dasein verkraften. Julia hat zu keinem Zeitpunkt ihre Gedanken verschleiert, sie kamen ungefiltert an die Öffentlichkeit und letztendlich hat es zwar auch zu Hass und Gewalt geführt, im Kern aber eher positive Konsequenzen nach sich gezogen. Dieses Thema finde ich sehr wichtig und spannend zu diskutieren, wofür das Buch hier eine gute Grundlage bildet und hoffentlich mal Teil des Schulstoffes in Deutschland werden kann. Ich könnte noch so viel mehr zu diesem Buch sagen, aber all das drückt in keiner Weise die Emotionen und Gedankengänge aus, die dieses Buch in mir ausgelöst hat. Ich kann euch das Buch sehr, sehr, sehr empfehlen! Alles andere solltet ihr selbst herausfinden. Fazit: Dieses Jugendbuch ist eines der besonderen Sorte und hat meiner Meinung für jeden eine wichtige Botschaft. Besonders Jugendliche im betreffenden Alter ab 14 Jahren sollten diese Buch unbedingt lesen! Am besten in der Schule als Lektüre und dann den Austausch suchen. Mobbing ist ein so großes und wichtiges Thema, dem hier unter vielen anderen Aspekten Raum gegeben wird und das auf die wunderschönste und melodischste Weise, Wörter aufs Papier zu bringen.

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Vita

Anne Freytag hat International Management studiert und als Grafikdesignerin gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Für ihre ersten beiden Jugendbücher wurde sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, für ihren dritten Roman »Nicht weg und nicht da« für den Buxtehuder Bullen 2018. Außerdem erhielt sie dafür den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Zuletzt bei Heyne fliegt erschienen: »Das Gegenteil von Hasen«. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

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Pressestimmen

»Anne Freytag hat einen unverwechselbaren Schreibstil ohne große Schnörkel, man kommt schnell in die Geschichte und man hat das Gefühl danach immer etwas klüger zu sein, als zuvor.«

hr1 (Nicole Abraham) (27. May 2020)

»Die Autorin hat schon mehrfach gezeigt, dass sie ein Gespür für Themen hat, die junge Menschen beschäftigen und die zugleich problembehaftet sind.«

Süddeutsche Zeitung, Yvonne Poppek (20. August 2020)

»Anne Freytag versteht es meisterlich, über das Erwachsenwerden zu erzählen. Ihre Charaktere sind lebendig, der Schreibstil ist unverwechselbar und auf den erhobenen Zeigefinger verzichtet sie komplett.«

NDR Info (Katja Eßbach) (11. September 2020)

»Welche Möglichkeiten hat ein Buch, besonders zu sein? Einige. Anne Freytag verbindet raffiniert die Geschichten ihrer Charaktere.«

Berliner Morgenpost (22. June 2020)

»Die erfolgreiche Jugendbuchautorin erzählt die Geschichte ausgesprochen lesenswert aus unterschiedlichen Perspektiven.«

Göttinger Tageblatt (11. July 2020)

»In erster Linie sind es diese absolut unzensierten Gedanken, die so eine totale Sogwirkung haben. Hier wird so richtig Klartext gesprochen.«

WDR Einslive (Simone Sohn) (31. May 2020)

»Ein großartiges Buch – für Jugendliche und Erwachsene – das aus verschiedenen Perspektiven einen Blick in die Welt von Teenagern wirft, ohne den rosaroten Filter, den Erwachsene gern darüber Legen.«

Sonntagsexpress Köln (31. May 2020)

»Am Ende stellt sich heraus: Auch die scheinbar perfekten Gewächse sind krumme Bäume. Dass das viel aufregender ist als Brettsein, ist die wunderbare Botschaft dieses Buches.«

Berliner Zeitung (13. June 2020)

»Das Gegenteil von Hasen ist uneingeschränkt zu empfehlen. Nicht nur sind die Charaktere gut getroffen und vielschichtig, es zeigt sich auch, dass schonungslose Offenheit manchmal besser ist als eine Lüge.«

»Ein großartiger Roman: ein Abbild unserer heutigen Zeit, ein Denkanstoß (...), ein Megafon für die leisen Stimmen.«

Regionalmagazin K. (10. October 2020)

»Welche Möglichkeiten hat ein Buch? Einige. Anne Freytag verbindet raffiniert die Geschichten ihrer Charaktere. Durch Perspektivwechsel nimmt die Geschichte Fahrt auf. Auch viele Jugendprobleme werden thematisiert, darunter Mobbing, die Suche nach der eigenen Sexualität, die Trennung der Eltern und auch eine ungewollte Schwangerschaft.«

Berliner Morgenpost (22. June 2020)

»(...) ein wichtiger Roman über (Cyber-)Mobbing, Mitläufer, Selbstdarstellung, Anderssein und Freundschaft. Einfühlsam, aber trotzdem schonungslos ehrlich.«

ERWIN (29. October 2020)

»Ein rührender Coming-of-Age-Roman.«

Scenario (03. August 2020)

»(...) nimmt einen bis zum Schluss mit. Eine sehr interessante Mischung aus Coming-of-Age-Roman, Krimi und Thriller.«

Family Magazin (CH), Finja Wendland (24. September 2020)

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