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Die Telefonzelle am Ende der Welt

Roman

Bestseller Platz 37
Spiegel Hardcover Belletristik

HardcoverNEU
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Der internationale Bestseller ∞ Inspiriert von einer wahren Geschichte

Eine Tagesfahrt von Tokio entfernt steht in einem Garten am Meer einsam eine Telefonzelle. Nimmt man den Hörer ab, kann man dem Wind lauschen – und den Stimmen der Vergangenheit. Viele Menschen reisen zu dem Telefon des Windes, um mit ihren verstorbenen Angehörigen zu sprechen und um ihnen die Dinge zu sagen, die zu Lebzeiten unausgesprochen blieben. So kommt eines Tages auch Radiomoderatorin Yui an den magischen Ort. Im Tsunami von 2011 verlor sie ihre Mutter und ihre kleine Tochter. Yui lernt in dem Garten den Arzt Takeshi kennen, auch er muss ein Trauma verarbeiten. Die beiden nähern sich an, gemeinsam schöpfen sie neuen Mut. Und erlauben sich zum ersten Mal, dem Leben einfach seinen Lauf zu lassen. Ganz gleich, was es für sie vorgesehen hat ...

»Eine wunderbare Geschichte über Verlust, Einsamkeit und die Schönheit des Lebens ... kraftvoll und poetisch erzählt.«

Freundin (24. März 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Italienischen von Judith Schwaab
Originaltitel: Quel che affidiamo al vento
Originalverlag: Piemme
Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 12,5 x 20,0 cm, 10 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-75896-8
Erschienen am  15. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Ōtsuchi, Japan

Rezensionen

Ein ganz besonderes Werk!

Von: Susanne Probst

15.04.2021

Was für eine schöne, poetische und intensive Geschichte! Was für eine wunderbare und originelle Idee, in seinem Garten eine Telefonzelle zu errichten, die letztlich einen therapeutischen Zweck erfüllt? Mit Beginn der Lektüre begeben wir uns nach Japan. Die Radiomoderatorin Yui lernt den Arzt Takeshi kennen. Aber nicht irgendwo, sondern in einem ganz besonderen Garten, in dem eine Telefonzelle steht. Diese Telefonzelle am Hang des Kujirayama in Ôtsuchi an der Küste Nordostjapans existiert im Übrigen tatsächlich! Sasaki Itaru hat in seinem Garten eine Telefonzelle ohne Anschluss ans Netz installiert: Das Telefon des Windes. Dieses Telefon soll den Angehörigen der Opfer des Seebebens vom 11. März 2011 helfen, die furchtbaren Ereignisse und Verluste zu verdauen. Dieser Trost und Hoffnung spendende Garten ist inzwischen ein Pilgerort für viele Trauernde, die bedeutsame und geliebte Menschen verloren haben. Das Telefon funktioniert nicht auf herkömmliche Art und Weise. Man nimmt den Hörer ab, lauscht den Geräuschen des Windes und taucht in Erinnerungen ein. Man teilt seinen geliebten verstorbenen oder vermissten Menschen mit, was man ihnen eigentlich schon zu Lebzeiten hätte sagen sollen. Yui und Takeshi müssen beide traumatische Geschehnisse verarbeiten. Yui verlor im Tsunami von 2011 ihre Mutter und ihre dreijährige Tochter und Takeshi, ein alleinerziehender Vater, trauert um seine Frau. Die beiden beginnen, von nun an gemeinsam einmal im Monat von Tokio nach Ôtsuchi zu fahren. Auf den langen Autofahrten lernen sie sich immer besser kennen. Sie kommen sich näher. Behutsam und zart beginnt sich durch ihre Begegnung in ihren Leben etwas zu verändern. Die Autorin erzählt gefühlvoll und bewegend von Verlust, Trauer und Einsamkeit, von Hoffnung, Zuversicht und Schönheit. Sie gleitet dabei niemals ins Schwermütige oder Kitschige ab, sondern vermittelt gleichermaßen kraftvoll wie zart, wie bedeutsam es für das emotionales Gleichgewicht und die seelische Gesundung ist, sich zu öffnen, seine Gefühle zuzulassen, mitzuteilen und zuzuhören. „Die Telefonzelle am Ende der Welt“ erzählt zart, leise und berührend von tragischen Schicksalen und vermittelt einen wunderbaren Einblick in die fremdartige japanische Kultur. Die italienische Autorin Laura Imai Messina, die seit ihrem 24. Lebensjahr in Japan lebt, bringt dem Leser japanische Begriffe und Bräuche näher, wodurch das Ganze sehr authentisch wirkt. „Die Telefonzelle am Ende der Welt“ hat mich beeindruckt. Ich empfehle dieses außergewöhnliche literarische Werk sehr gerne weiter!

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Super

Von: Japan Fan

13.04.2021

Ich bin ein richtiger Japan Fan und kann das Buch sehr empfehlen! Es ist so schön geschrieben und zeigt das Wesen der Japaner im Detail, man kann sie sich richtig gut vorstellen. Ich werde das Buch wieder lesen.

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Vita

Laura Imai Messina wurde in Rom geboren. Mit dreiundzwanzig Jahren zog sie nach Japan. Ihr Studium an der University of Foreign Studies schloss sie mit dem Doktortitel ab, mittlerweile arbeitet sie als Dozentin an verschiedenen Universitäten. Laura Imai Messina lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Tokio. Ihr Roman „Die Telefonzelle am Ende der Welt“ stand in Italien und Großbritannien wochenlang auf der Bestsellerliste und wurde in 25 Länder verkauft.

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Judith Schwaab

Judith Schwaab, Jahrgang 1960, studierte Italienische Philologie. Sie ist Lektorin und Übersetzerin aus dem Englischen und Italienischen, unter anderem von Anthony Doerr, Daniel Mason, Jojo Moyes, Sue Monk Kidd, Maurizio de Giovanni und Stefania Auci. Für ihre Übersetzung von Chimamanda Ngozi Adichies "Blauer Hibiskus" erhielt sie 2020 den Internationalen Hermann-Hesse-Preis.

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Pressestimmen

»Laura Imai Messinas Buch leuchtet vor Zuversicht und das Tollste ist: Die Telefonzelle gibt es wirklich.«

Barbara Weitzel, Welt am Sonntag kompakt (21. März 2021)

»Ein tolles Buch über die Kraft der Gefühle und des Zuhörens.«

Petra (31. März 2021)

»›Die Telefonzelle am Ende der Welt‹ [ist] ein behutsames, bewegendes Buch, das - mit ein paar Tuschestrichen Rührseligkeit, aber ohne sprachlichen Kirschblüten-Kitsch – zu trösten vermag.«

Roberta De Righi, Abendzeitung (12. März 2021)

»Ein magischer Ort, der Laura Imai Messina zu einem berührenden Roman inspiriert hat. ... Feinfühlig und sehr kraftvoll.«

Für Sie (31. März 2021)

»›Die Telefonzelle am Ende der Welt‹ ist eine wunderbare Geschichte über Verlust, Einsamkeit und die Schönheit des Lebens.«

Bild am Sonntag (11. April 2021)