Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Die Telefonzelle am Ende der Welt

Roman

Die Telefonzelle am Ende der Welt
eBook epub
15,99 [D] inkl. MwSt.
15,99 [A] | CHF 19,00 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Der internationale Bestseller ∞ Inspiriert von einer wahren Geschichte

Eine Tagesfahrt von Tokio entfernt steht in einem Garten am Meer einsam eine Telefonzelle. Nimmt man den Hörer ab, kann man dem Wind lauschen – und den Stimmen der Vergangenheit. Viele Menschen reisen zu dem Telefon des Windes, um mit ihren verstorbenen Angehörigen zu sprechen und um ihnen die Dinge zu sagen, die zu Lebzeiten unausgesprochen blieben. So kommt eines Tages auch Radiomoderatorin Yui an den magischen Ort. Im Tsunami von 2011 verlor sie ihre Mutter und ihre kleine Tochter. Yui lernt in dem Garten den Arzt Takeshi kennen, auch er muss ein Trauma verarbeiten. Die beiden nähern sich an, gemeinsam schöpfen sie neuen Mut. Und erlauben sich zum ersten Mal, dem Leben einfach seinen Lauf zu lassen. Ganz gleich, was es für sie vorgesehen hat ...

»Eine wunderbare Geschichte über Verlust, Einsamkeit und die Schönheit des Lebens ... kraftvoll und poetisch erzählt.«

Freundin (24. March 2021)

Aus dem Italienischen von Judith Schwaab
Originaltitel: Quel che affidiamo al vento
Originalverlag: Piemme
eBook epub (epub), 10 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-26321-8
Erschienen am  15. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Hoffnung am Ende der Welt

Von: Giselas Lesehimmel

23.05.2021

Zum Inhalt Hoffnung am Ende der Welt Ich bin verliebt in die geheimnisvolle Telefonzelle, die in einem Garten am Meer steht. Sie ist genauso real wie der Tsunami 2011. Die Radiomoderatorin Yui erfährt von einem Anrufer, dass es ein Telefon des Windes gibt, bei dem man mit verstorbenen Angehörigen sprechen kann. Ca. 7 Stunden Autofahrt nimmt die junge Frau in Kauf, um diesen magischen Ort mit eigenen Augen zu sehen. 2011 hat Yui bei einem Tsunami ihre Mutter und Tochter verloren. Daher möchte sie zu dem Garten am Meer, um einmal noch mit beiden zu sprechen. Dort lernt sie den Arzt Takeshi kennen. Er hat eine kleine Tochter und trauert um seine Frau. Von Anfang an fühlen sich die beiden zueinander hingezogen. Fahren von nun an einmal im Monat zu der der geheimnisvollen Telefonzelle. Suzuki-san ist der Hüter der Telefonzelle. In seinem Haus bewirtet er die Pilger mit köstlichem Tee. Meine Meinung Wie soll ich ein Buch beschreiben, bei dem ich Gänsehaut bekomme, wenn ich nur daran denke? Wie beschreibt man Menschen, die einen tief in der Seele berühren? Es gibt sehr viele Bücher zur Trauerbewältigung. Aber keines ging mir bisher so zu Herzen wie dieses. Ein Telefon, das noch nicht einmal eine Verbindung hat, hilft den Menschen über ihre Trauer zu reden. Stets geht ein Wind im Garten. Viele Menschen nehmen eine lange Reise in Kauf, um endlich ihren verstorbenen Angehörigen Worte zu sagen, die sie nie ausgesprochen haben. Das muss nicht immer liebevoll sein. So manch einer lässt seinem Frust freien Lauf. Was Yui mitmachen musste, ist mir sehr nahe gegangen. Seit sie jedoch zusammen mit Takeshi regelmäßig den spirituellen Ort besucht, erfährt ihr Leben eine positive Wendung. Yui und Takeshi nähern sich sehr langsam einander an. Besonders Yui macht sich einfach zu viele Gedanken. Damit hat sich mich des öfteren zum Schmunzeln gebracht. Der Schreibstil der Autorin ist magisch. Sehr sensibel beschreibt sie die Zerbrechlichkeit von Yui. Yui ist eine Frau, der ich gerne auch im realen Leben begegnen würde. Diese Zartheit, mit der sie ihre verstorbene Tochter beschreibt, ist mir tief unter die Haut gegangen. Die Gleichgesinnten, die sie beim Garten am Meer kennenlernt, haben nun alle ein Gesicht. Auch Takeshi und seine kleine Tochter berühren sehr. Fazit Von Tokio zu dem Garten am Meer muss man eine weite Strecke zurück legen. Viele machen eine Pilgerreise am Jacobsweg. Auch Altötting dürfte in Deutschland vielen Menschen ein Begriff sein. Ich verspüre den Wunsch nach Bell Gardia. Würde mich gerne Yui und Takeshi anschließen. Heiße Schokolade mit Takeshis Tochter trinken. Vor allem würde ich Yui gerne sagen, was für ein wunderbarer Mensch sie ist. Empfehlenswert ist auch das Nachwort der Autorin. Herzlichen Dank Laura Imai Messina, für diese tiefgründige Geschichte, die so viel Hoffnung und Liebe vermittelt.

Lesen Sie weiter

Zart und unaufgeregt, berührt das Herz

Von: Meermädchen

26.04.2021

"Doch vielleicht schenkt der Schmerz einem Leben mehr Tiefe, dachte sie, und bedauerte das zugleich ein wenig." Ich hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzufinden, weil sie so anders erzählt ist. Es geht also nicht um die klassische Lovestory oder einen typischen Mutmacher im Sinne von "das Leben geht weiter". Für Yui und Takeshi hadern damit, dass die Welt sich weiter dreht und ihre jeweiligen Leben angesichts eines so großen Verlustes weiter zu gestalten. Ihre Geschichte rund um die Telefonzelle am Ende der Welt entwickelt sich ganz zart und aufgeregt, mit leisen Tönen. Und so schleicht dieses Buch nach und nach ins Herz. Immer mehr habe ich diesen Roman lieben gelernt, gerade weil er so anders ist. Besonders das Ende hat wirklich tief mein Herz berührt und dort wird es hoffentlich auch noch lange bleiben... Noch schöner ist es, dass es die Telefonzelle am Ende der Welt wirklich gibt. Eine absolute Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Laura Imai Messina wurde in Rom geboren. Mit dreiundzwanzig Jahren zog sie nach Japan. Ihr Studium an der University of Foreign Studies schloss sie mit dem Doktortitel ab, mittlerweile arbeitet sie als Dozentin an verschiedenen Universitäten. Laura Imai Messina lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Tokio. Ihr Roman „Die Telefonzelle am Ende der Welt“ stand in Italien und Großbritannien wochenlang auf der Bestsellerliste und wurde in 25 Länder verkauft.

Zur Autor*innenseite

Judith Schwaab

Judith Schwaab, Jahrgang 1960, studierte Italienische Philologie. Sie ist Lektorin und Übersetzerin aus dem Englischen und Italienischen, unter anderem von Anthony Doerr, Daniel Mason, Jojo Moyes, Sue Monk Kidd, Maurizio de Giovanni und Stefania Auci. Für ihre Übersetzung von Chimamanda Ngozi Adichies "Blauer Hibiskus" erhielt sie 2020 den Internationalen Hermann-Hesse-Preis.

Zur Übersetzer*innenseite

Pressestimmen

»Laura Imai Messina hat rund um diesen Ort der Trauer jetzt einen bezaubernden Roman geschrieben.«

Daniela Stohn, Brigitte (09. June 2021)

»Eine wunderbar poetische Geschichte über Verlust, Heilung und die Liebe.«

FLOW (16. April 2021)

»Laura Imai Messinas Buch leuchtet vor Zuversicht und das Tollste ist: Die Telefonzelle gibt es wirklich.«

Barbara Weitzel, Welt am Sonntag kompakt (21. March 2021)

»Ein tolles Buch über die Kraft der Gefühle und des Zuhörens.«

Petra (31. March 2021)

»›Die Telefonzelle am Ende der Welt‹ [ist] ein behutsames, bewegendes Buch, das - mit ein paar Tuschestrichen Rührseligkeit, aber ohne sprachlichen Kirschblüten-Kitsch – zu trösten vermag.«

Roberta De Righi, Abendzeitung (12. March 2021)

»Ein magischer Ort, der Laura Imai Messina zu einem berührenden Roman inspiriert hat. ... Feinfühlig und sehr kraftvoll.«

Für Sie (31. March 2021)

»›Die Telefonzelle am Ende der Welt‹ ist eine wunderbare Geschichte über Verlust, Einsamkeit und die Schönheit des Lebens.«

Bild am Sonntag (11. April 2021)

»Ein bewegendes Buch für die Seele.«

Carolin Federl, Passauer Neue Presse (07. May 2021)