Das Leuchten eines Sommers

Roman

(7)
Taschenbuch
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»Eine bezaubernde Geschichte über Liebe, Verlust und Neuanfang.« Marie Claire

Nur noch eine Woche, dann will Charlotte Fairfax ihren Verlobten Stephen heiraten. Doch zuvor soll sie im Auftrag einer Londoner Bank noch rasch nach Madrid fliegen und einen Erbschaftsstreit regeln: Der Multimillionär Carlos Mendoza liegt im Sterben und will sein gesamtes Vermögen einer fremden jungen Frau vermachen – zum Entsetzen seiner Familie. Die Angelegenheit erweist sich als deutlich komplizierter, als Charlotte angenommen hat. Schon bald stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die bis in die 1930er-Jahre zurückreicht. Und auch ihr eigenes Leben wird in diesem Sommer in Madrid gehörig auf den Kopf gestellt …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Gertrud Wittich
Originaltitel: The Spanish Promise
Originalverlag: Pan Macmillan
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49081-3
Erschienen am  27. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Madrid, Spanien

Leserstimmen

Tragische Liebesgeschichte und die Schwere der Vergangenheit erdrücken das Leuchten eines Sommers

Von: Tigerluna

07.07.2020

“Das Leuchten eines Sommers“ ist ein Roman von Karen Swan. Kurz vor ihrer Hochzeit muss Charlotte für ihre Auftraggeber einem Erbschaftsstreit auf den Grund gehen. Dafür reist sie nach Madrid und gerät auf eine Reise in die Vergangenheit. Danach ist nichts mehr wie es einmal war. Das Cover ist sehr schön. Es wirkt harmonisch und authentisch. Man hat das Gefühl durch eine kleine Gasse in Spanien zu spazieren. Der Titel fügt sich perfekt ins Cover ein. Der Schreibstil von Karen Swan gefällt mir gut. Ich konnte mir beim Lesen alles haargenau vorstellen. Die Charaktere haben mir gefallen. Sie waren mir sympathisch und ich habe mit ihnen mitgefiebert. Die Story an sich habe ich mir ganz anders vorgestellt. Teilweise hat sich die Geschichte auch ein wenig gezogen. An gewissen Stellen allerdings hatte ich das Gefühl, dass es wiederum zu schnell ging und mir ein Zwischenschritt gefehlt hat. Insgesamt war dieses Buch leider ziemlich tragisch und erschütternd. Ich hatte mir mehr “leichtes Sommergefühl“ gewünscht. Mit dem Ende bin ich unzufrieden - aber es hat mich zu Tränen gerührt.

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Das Leuchten eines Sommers

Von: kleinebuecherwelt

13.06.2020

Man kommt schnell in die Geschichte rein und der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, weil sie die Schauplätze und Gefühle der Charaktere anschaulich beschreibt. Dennoch konnte mich die Geschichte in den ersten 200 Seiten nicht besonders mitziehen, weil sie zu schleppend für mich voranging und mir im Gegensatz zu anderen Büchern der Autorin das typische Karen Swan-Gefühl beim Lesen fehlte. Nach den ersten 200 Seiten wurde ich dann aber positiv überrascht, weil dann plötzlich etwas eintraf, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe. Die Geschichte, die ich anfangs noch für vorhersehbar hielt, entwickelte sich dann überraschender als zu Beginn erwartet. Es passieren nämlich Dinge, mit denen man nicht rechnet und wird so spannend, dass man immer nur weiterlesen möchte. Die Schwäche der ersten 200 Seiten ist dann komplett vergessen, weil man danach einfach nur selbst Teil der Geschichte wird. Vor allem die Kapitel aus der Vergangenheit machen die Handlung interessant, weil man hier nicht nur mehr über Vergangenheit der reichen und bekannten Mendozas erfährt, sondern auch die Geschichte Spaniens. Karen Swan gelingt es die verzwickte Familiengeschichte und Spaniens Geschichte sehr gut mit der Gegenwart zu verknüpfen, ohne dass es aufgeladen oder anstrengend wird. Charlotte als Hauptperson mochte ich sehr. Man merkt, dass sie immer noch dabei ist sich selbst zu finden und es trotz einem vermögenden Elternhaus nicht leicht im Leben gehabt hat. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Familie und beginnt sie besser zu verstehen. Sie ist zudem eine wirklich starke Frau, die gerne arbeitet und sich von niemanden aus ihrer Familie in Bezug darauf einreden lässt. Über ihren Verlobten Stephen erfährt man nicht viel, aber dafür viel über ihre einstige große Liebe Nathan. Nathan ist mir ebenfalls sympatisch gewesen und ich finde, dass auch verständlich erklärt wurde, warum zwischen ihm und Charlotte so große Gefühle herrschten und weshalb sie sich so viel bedeuten. Manchmal hätten die beiden meiner Meinung nach aber offener über ihre Gefühle sprechen sollen, statt im Hin- und Her zu leben. Besonders interessant habe ich auch die Gedanken zum Thema Reichtum gefunden, die in dem Buch angesprochen werden. Charlotte arbeitet als Wealth Counsellor. Ich habe zuvor gar nicht gewusst, dass es diesen Job gibt, aber dafür hat mich das Thema sehr zum Nachdenken angeregt. Durch ihre Arbeit macht Charlotte Marina, der Frau, die Carlos Mendozas Vermögen erben soll, nämlich deutlich, wie viele Gefahren für die Psyche Reichtum mit sich bringen kann. Das ist ein weiterer Aspekt, der der Geschichte Tiefe verleiht. Das Ende hat mich sehr berührt und ist meiner Meinung nach auch gut gelungen, ohne vorhersehbar zu sein. Karen Swan hat es geschafft, in Das Leuchten eines Sommers viele Themen miteinander zu verknüpfen, ohne diese zu anstrengend oder oberflächlich darzustellen. Stattdessen liefert die Geschichte das richtige Maß an Tiefe, Spannung und Romantik. Fazit: Eine spannende Familiengeschichte, die sich auch mit tiefgründigen Themen beschäftigt und nach den ersten 200 Seiten durchgehend spannend ist.

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Vita

Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.

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