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Rosie Walsh

Ein ganzes Leben lang

Roman

Taschenbuch
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Emma und Leo sind seit sieben Jahren glücklich verheiratet. Leo schreibt Nachrufe für eine große Tageszeitung, Emma ist eine brillante Meeresbiologin und ein ehemaliger Fernsehstar. Gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter Ruby genießen sie das Familienidyll in Hampstead, London. Nur eines trübt das Glück – Emma leidet an einer schweren Krankheit. Und so erhält Leo den Auftrag, einen Nachruf auf seine geliebte Frau zu verfassen, falls es zum Schlimmsten kommt. Doch bei den Recherchen über ihr Leben stößt er auf eine schockierende Wahrheit: Alles, was Emma ihm über sich erzählt hat, ist eine Lüge …

»Ein berührender Roman.«

Lisa (16. June 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Stefanie Retterbush
Originaltitel: The Love of My Life
Originalverlag: Mantle/Pan Macmillan
Taschenbuch, Klappenbroschur, 592 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48850-6
Erschienen am  28. June 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: London, Großbritannien

Rezensionen

Wie gut kennt man den Menschen, den man liebt und mit dem man sein Leben verbringt? Was ist Wahrheit, was ist Lüge?

Von: Susanne Edelmann

17.01.2022

Rund dreieinhalb Jahre ist es her, seit ich den überaus packenden Roman „Ohne ein einziges Wort“ von Rosie Walsh verschlungen habe. Im Herbst 2018 durfte ich die Autorin beim Lesefestival lit.Love persönlich kennenlernen und war total begeistert von ihrer sehr sympathischen Art. Kein Wunder also, dass ich seitdem gespannt auf Neues aus ihrer Feder gewartet habe! Doch als es endlich soweit war, war ich gerade so beschäftigt mit anderen Neuerscheinungen, dass ich erst jetzt dazu gekommen bin, endlich ihr neues Werk zu lesen. Hauptpersonen sind Emma und ihr Mann Leo. Er schreibt Nachrufe für eine Tageszeitung, sie ist Meeresbiologin, die einmal eine eigene Sendung bei der BBC hatte und daher einen gewissen Bekanntheitsgrad in England hat. Mit Töchterchen Ruby ist die kleine Familie komplett, allerdings hat Emma gerade eine Krebserkrankung hinter sich. Zwar sind die Prognosen gut, dennoch wird Leo von seinem Chef gebeten, einen Nachruf auf seine Frau zu schreiben. In den Redaktionen ist es nämlich durchaus üblich, für Prominente schon im voraus Nachrufe zu schreiben und regelmäßig zu aktualisieren, um im Falle des Falles schnell reagieren zu können. Und wer, wenn nicht Leo, sollte einen Nachruf auf seine Frau schreiben? Widerstrebend willigt Leo ein und beginnt mit seinen Nachforschungen, denn über die Zeit, bevor die beiden ein Paar wurden, weiß er nur wenig. Doch je tiefer er gräbt, desto mehr Ungereimtheiten kommen ans Licht. Und Leo gewinnt den Eindruck, seine Frau überhaupt nicht zu kennen. Mehr noch: Ganz offensichtlich hat sie ihn ganz bewusst belogen. Nicht mal ihr Name stimmt! Und was läuft da mit dem bekannten, aber verheirateten Radiomoderator Jeremy? In welchem Verhältnis steht Emma zu ihm und seiner Frau Janice? Was genau weiß Jill, Emmas beste Freundin? Das Buch wird abwechselnd aus Leos und aus Emmas Sicht geschildert. Man begleitet Leo bei seinen Nachforschungen und erfährt von Emma, dass es da irgendetwas geben muss, das sie zutiefst belastet und ihr den Schlaf raubt – und es ist nicht ihre Krebserkrankung. Emma hat große Angst, Leo die Wahrheit zu sagen, denn sie ist sicher, dass er sie dann verlassen würde. So verstrickt sie sich immer mehr in ein Netz aus Lügen. Leo wiederum zieht immer mehr falsche Schlüsse und erst ein klärendes Gespräch zwischen Leo und Jeremy bringt etwas Licht ins Dunkel. Doch damit kennt Leo noch lange nicht alle Details – und wie sich schließlich herausstellt, kennt auch Emma selbst nicht die ganze grausame Wahrheit… Genau wie in „Ohne ein einziges Wort“ schafft Rosie Walsh es auch diesmal wieder, den Leser geschickt auf falsche Fährten zu locken. Und immer, wenn man meint, man sei der Lösung ein Stück näher gekommen, gibt es plötzlich eine unerwartete Wendung und es geschieht etwas, womit man nicht gerechnet hat. Das alles ist so spannend und so einfühlsam geschildert, dass ich das Buch überhaupt nicht mehr weglegen konnte – außer, um zwischendurch das Gelesene zu „verdauen“, denn so viel sei verraten: Emmas Schicksal ist wirklich heftig und sehr bewegend. Alles in allem war dies ein extrem packender Roman, der mich auch nach dem Ende der Lektüre noch lange beschäftigt hat. Ich musste das Ganze erstmal sacken lassen, bevor ich danach etwas Neues anfangen konnte. Das lange Warten auf diesen Roman hat sich definitiv gelohnt! Auf der Verlags-Homepage gibt es dazu eine Leseprobe.

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Rezi

Von: Rezi

08.11.2021

„Ein ganzes Leben lang“ von Rosie Walsh ist ein Buch, das vom Cover her total harmonisch und friedlich wirkt. Wie ein Buch über die große Liebe und das große Glück. Bis man zu lesen beginnt. Abwechselnd aus der Sicht von Emma und Leo zieht uns die Autorin in den Bann mit einer Geschichte, einem Leben basierend auf Lügen. Und sie zeigt uns, wie viel anders Leben verlaufen können, wenn man die Wahrheit weiß. Wie Lügen Leben zerstören können. Leben ändern können. Lebenswege komplett umlenken können. Rosie Walsh fesselt mit ihrem Erzählstil. Man ist direkt mitten drin an der Seite von Emma und Leo. Als wären sie deine besten Freunde. Alles wirkt so authentisch, so real, so greifbar. Und es ist erschreckend, wie die Autorin einen darin zum Umdenken bringt über die Menschheit. Wie sie ihren LeserInnen die Augen öffnet und die Wahrheit plötzlich ein ganz anderes Gesicht bekommt. Emma und Leo waren mir sofort sympathisch. Ein Paar, das sich gefunden hat und damit die große Liebe. Die selbst nach 11 Jahren noch auf Wolke 7 schweben und einfach zueinander passen. Bis Leo beginnt, einen Nachruf auf Emma zu schreiben. Auch Jill, Jeremy und Charlie sind sympathische Charaktere. Man sieht sie vor sich, alle wirken so real. Als würdest du durch das Fenster deine Nachbarn beobachten. Und Janice ist ebenfalls ein toller Charakter – auch wenn sie mir bis zum Ende immer unsympathischer wurde. Und die Geschichte selbst – es hat so seicht angefangen und dann nahm das Ganze fast schon kriminalistische Züge an. Besonders auch in den in Tagebuchform aus Janice Sicht geschriebenen Teilen und im Rückblick in Emmas Vergangenheit – wie unglaublich das alles klingt und doch gleichzeitig so real. Wie sehr ein Menschenleben erschüttert werden kann, durch eine Lüge. Eine Lüge, die man glaubt und die das eigene Leben so beeinflusst, das man an sich selbst zweifelt. Einfach genial, wie die Autorin die Geschichte aufgebaut hat, die LeserInnen mit auf die Reise genommen hat. Ich hätte am Liebsten immer weiter und weiter gelesen – so sehr war ich in die Geschichte vertieft und so sehr gebannt von der Story, dass die knapp 600 Seiten wie im Flug vorbeigezogen sind. Ein wirklich geniales Buch!

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Vita

Die britische Autorin Rosie Walsh lebt mit ihrem Lebensgefährten und zwei Kindern in Bristol. Ihr Debüt »Ohne ein einziges Wort« stand wochenlang an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste. Rosie liebt lange Spaziergänge, spielt Violine in einem Orchester, kocht und tanzt, so oft sie kann.

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Pressestimmen

»Geheimnisvoll.«

Neues für die Frau (01. August 2021)

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