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Ashley Audrain

Der Verdacht

Roman

eBook epub
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Wenn auf das größte Glück sofort die Angst folgt ...

Violet ist ein Wunschkind, und Blythe möchte die liebevolle Mutter sein, die ihr selbst so sehr fehlte. Doch als man ihr das Neugeborene in den Arm legt, fühlt sich alles falsch an. Da ist nur Ablehnung, und je älter das Mädchen wird, desto mehr wächst die Angst vor Violet und ihrem feindseligen Verhalten, das sich Blythe nicht erklären kann. Alles nur Einbildung? Oder ist das Mädchen tatsächlich absichtsvoll böse? Fox, der seine Tochter von ganzem Herzen liebt, beobachtet seine Frau mit wachsendem Misstrauen. Bis eines Tages das größtmögliche Unglück über die Familie hereinbricht – und Blythe sich ihrer Wahrheit stellen muss.

Wenn man sein Kind bedingungslos lieben möchte, aber die Angst das überwältigendere Gefühl ist. »Der Verdacht« erzählt von schicksalhaften Familienbanden, von Obsession und der Zerbrechlichkeit von Glück – ein zutiefst aufwühlender Roman von großer Sogkraft, erschütternder Klarheit und stilistischer Brillanz.

»„Der Verdacht" ist kaum auszuhalten, aber unfassbar gut.«

BRIGITTE, Angela Wittmann (31. March 2021)

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Originaltitel: The Push
Originalverlag: Viking Canada
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-27533-4
Erschienen am  29. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Vielschichtiges Mutterschaftsdrama

Von: Buecherwusel

24.08.2021

Blythe entstammt einer Familie, in der die Frauen "anders" sind. Das hat ihr schon als Kind ihre eigene Mutter eingetrichtert, die weder selbst Mutterliebe erfahren hat noch Blythe diese geben konnte. Trotzdem - oder gerade deshalb? - wünscht sich Blythe nichts sehnlicher, als selbst Mutter zu werden. Eine perfekte Mutter. Doch ihre erstgeborene Tochter Violet kann sie nicht lieben und fühlt sich ihrerseits auch von ihr abgelehnt. Erst die Geburt ihres Sohnes Sam löst in ihr die mütterlichen Gefühle aus, die sie immer spüren wollte - Violet hingegen bleibt das "Problemkind", verhält sich merkwürdig empathielos und Blythe fühlt sich von ihr zunehmend bedroht. Ist Violet als Psychopathin zur Welt gekommen oder hat Blythe sie - möglicherweise nur in ihrer Fantasie? - dazu gemacht? Man merkt sicher, dass mir die Zusammenfassung dieses Buchs aufgrund seiner Vielschichtigkeit nicht leicht fiel. Beim Lesen stellten sich mir viele Fragen, und nicht alle davon wurden abschließend geklärt, was mich aber nicht unzufrieden zurückließ. Vielleicht gibt es auch gar keine klaren Antworten und die Wahrheit liegt irgendwo zwischen den denkbaren Extremen. Der Schreibstil des Buchs ist sehr einnehmend. Blythe spricht durchgängig den Vater ihrer Kinder an, was mich beim Lesen nah an sie und ihre Sichtweise heranbrachte. Ich war wie gebannt von der düsteren Atmosphäre und ständigen unterschwelligen Bedrohung, die Blythe empfindet. So gruselte ich mich abwechselnd vor der "bösen" Violet und vor Blythe selbst mit ihren teils extrem abwegig erscheinenden Gedankengängen und Handlungen. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich vergebe volle 5/5 ⭐ für - mit ziemlicher Sicherheit - eines meiner Jahreshighlights.,Blythe entstammt einer Familie, in der die Frauen "anders" sind. Das hat ihr schon als Kind ihre eigene Mutter eingetrichtert, die weder selbst Mutterliebe erfahren hat noch Blythe diese geben konnte. Trotzdem - oder gerade deshalb? - wünscht sich Blythe nichts sehnlicher, als selbst Mutter zu werden. Eine perfekte Mutter. Doch ihre erstgeborene Tochter Violet kann sie nicht lieben und fühlt sich ihrerseits auch von ihr abgelehnt. Erst die Geburt ihres Sohnes Sam löst in ihr die mütterlichen Gefühle aus, die sie immer spüren wollte - Violet hingegen bleibt das "Problemkind", verhält sich merkwürdig empathielos und Blythe fühlt sich von ihr zunehmend bedroht. Ist Violet als Psychopathin zur Welt gekommen oder hat Blythe sie - möglicherweise nur in ihrer Fantasie? - dazu gemacht? Man merkt sicher, dass mir die Zusammenfassung dieses Buchs aufgrund seiner Vielschichtigkeit nicht leicht fiel. Beim Lesen stellten sich mir viele Fragen, und nicht alle davon wurden abschließend geklärt, was mich aber nicht unzufrieden zurückließ. Vielleicht gibt es auch gar keine klaren Antworten und die Wahrheit liegt irgendwo zwischen den denkbaren Extremen. Der Schreibstil des Buchs ist sehr einnehmend. Blythe spricht durchgängig den Vater ihrer Kinder an, was mich beim Lesen nah an sie und ihre Sichtweise heranbrachte. Ich war wie gebannt von der düsteren Atmosphäre und ständigen unterschwelligen Bedrohung, die Blythe empfindet. So gruselte ich mich abwechselnd vor der "bösen" Violet und vor Blythe selbst mit ihren teils extrem abwegig erscheinenden Gedankengängen und Handlungen. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich vergebe volle 5/5 ⭐ für - mit ziemlicher Sicherheit - eines meiner Jahreshighlights.

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Können Kinder böse sein?

Von: Steffi F

24.05.2021

Blythe und Fox bekommen ihr erstes Kind, Violet. Aufgrund ihrer eigenen schwierigen Kindheit ist Blythe umso mehr bemüht, Violet eine liebende Mutter zu sein, was sich leider nicht einfach gestaltet. Blythe verzweifelt immer mehr und fragt sich, ob das an ihrer eigenen Vergangenheit liegt oder Violet sie schlichtweg ablehnt oder gar böse sei. Blythe und Fox bekommen ein weiteres Kind, Sam, zu welchem Bylthe eine liebevolle Beziehung aufbauen kann, was wiederum Violet zunehmend verletzt und wütend macht, bis sie schließlich etwas macht, was das Leben aller verändert. Im Buch wechseln sich die Geschichte um Bylthe sowie ihren Zweifeln und Sorgen mit Rückblenden in ihre Vergangenheit ab. Ich persönlich mochte das Buch leider nicht so gern, weil ich mit der Protagonistin einfach nicht warm wurde. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es ließ sich gut lesen, aber ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht.

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Vita

Ashley Audrain wuchs außerhalb von Toronto auf, studierte Medienwissenschaften und arbeitete viele Jahre im Bereich Public Relations unter anderem im Verlagswesen. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie in Toronto. Ihr Debütroman »Der Verdacht« begeisterte Lektorinnen und Lektoren in aller Welt; lange vor Erscheinen verkauften sich die Übersetzungsrechte in über 30 Länder.

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Ulrike Wasel

Ulrike Wasel und Klaus Timmermann leben und arbeiten seit vielen Jahren als Übersetzer angloamerikanischer Literatur in Düsseldorf. Zu den von ihnen ins Deutsche übertragenen Autorinnen und Autoren zählen Andre Dubus III, Dave Eggers, Tana French, Jane Harper, Jess Kidd, Harper Lee und Delia Owens.

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Pressestimmen

»›Der Verdacht‹ steigert sich zu atemberaubenden Szenen, die kanadische Autorin Ashley Audrain wagt in ihrer Geschichte echte Tabubrüche«

Der Spiegel, Claudia Voigt (30. April 2021)

»ein erstklassiger Spannungsroman«

stern, Dirk van Versendaal (25. March 2021)

»Ein kraftvolles, mitreißend erzähltes Debüt, das schonungslos ehrlich mit der Mutterschaft abrechnet«

Hörzu (16. April 2021)

»Anregend, erschütternd und ein bedeutendes Thema, über das immer noch viel zu häufig geschwiegen wird.«

harpersbazaar.de (03. February 2021)

»Packende Geschichte einer (fast) normalen Familie und einer Frau, die am Muttersein beinahe zerbricht.«

FÜR SIE (31. March 2021)

»Auf jeden Fall ist dieses Debüt ein Pageturner, den man nicht aus der Hand legen kann – selbst wenn man keine Kinder hat.«

Sonntag-EXPRESS (22. May 2021)

»Ein packender Roman mit psychologischem Tiefgang, der streckenweise wie ein Psychothriller anmutet. Eine Geschichte, die definitiv länger im Gedächtnis bleibt.«

Passauer Neue Presse (27. July 2021)

»Psychologische Spannung die unter die Haut geht!«

Aachener Zeitung (17. May 2021)

»Ein Buch, das beängstigend Ausweglosigkeit, Vernachlässigung und Verzweiflung beschreibt. Was unbedingt verboten ist: die letzte Romanseite zuerst zu lesen.«

Westfalenblatt (19. May 2021)

»Ein Thriller über Mutterliebe.«

Gala (08. April 2021)

»Audrain hat die Gabe, die scheinbar kleinen Momente festzuhalten, die Bände über eine Beziehung sprechen.«

The New York Times

»Man kann diesen durch und durch originellen Roman nicht mehr weglegen - ›Der Verdacht‹ zeigt uns die dunkelsten Momente von Mutterschaft auf.«

Bestsellerautorin Kristin Hannah (14. August 2020)

»Was passiert, wenn eine Mutter ihre Tochter nicht liebt? Audrains spannungsgeladenes Debüt lässt uns in die dunklen Abgründe von Mutterschaft eintauchen.«

The Washington Post

»›Der Verdacht‹ liest sich wie ein Thriller und ist gleichzeitig ein literarischer Roman, bei dem eine fast physische Kraft hinter jeder Wendung steckt.«

Toronto Star

»Der schmale Grat zwischen Empathie und Entsetzen hält den Leser gebannt.«

Grazia

»Wird Sie von der allerersten Seite an fesseln!«

Good Morning America

»›Der Verdacht‹ ist durchdacht, hervorragend umgesetzt und unglaublich packend.«

The Guardian