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Ich war der Lärm, ich war die Kälte

Ab 14 Jahren
Hardcover
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Lexis Wut brodelt unter der Oberfläche und wartet nur darauf, ans Tageslicht zu kommen

Die fünfzehnjährige Lexi kämpft mit Aggressionsproblemen. Sie zertrümmert Möbel, wirft Sachen aus dem Auto und zerstört Handys, wenn ihr die Sicherungen durchbrennen. Dabei möchte Lexi einfach nur von ihrer Familie akzeptiert werden: von ihrem Stiefvater John, der meint: »Warum passieren in deiner Nähe immer schlimme Dinge, Alexandra?«. Vom älteren Stiefbruder Kass, in den sie sich rettungslos verliebt hat. Und von ihrer Mutter, die sich immer mehr von ihr abwendet. Doch ihre Wut zu unterdrücken, lässt sie nicht verschwinden ...

Eine unerschrocken ehrliche und außergewöhnlich berührende Geschichte über emotionalen Missbrauch von der mehrfach ausgezeichneten Autorin von »Bevor ich sterbe«.

»Eine intensive Geschichte, die tief ans Herz geht.«

Neue Presse Hannover über »Ich war der Lärm, ich war die Kälte« (14. September 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Astrid Arz
Originaltitel: Furious Thing
Originalverlag: David Fickling Books, UK
Hardcover mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16582-9
Erschienen am  31. August 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Ergreifend und authentisch

Von: Stefanie_booksweetbook

28.03.2021

Mich hat das Cover sofort angesprochen und der Klappentext hat mich dann auch sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Lexi kämpft mit ihren Aggressionsproblemen. Sie zertrümmert Möbel, wird ausfallend, laut und tickt aus. Ein Hilferuf nach Liebe und Aufmerksamkeit, den leider niemand richtig deutet. Ich konnte mich sofort mit Lexi anfreunden. Sie ist eine ruhelose Seele und niemand, fast niemand, erkennt was mit ihr los ist. Ich war so oft wütend auf ihre Familie. Ihre Mutter und besonders auf John. Er manipuliert die Menschen und niemand scheint es zu spüren. Wie er mit Lexi gesprochen hat und wie grausam seine Worte waren, wie erniedrigend, einfach furchtbar. Ich habe ihn gehasst. Ein Lichtblick ist Ben und dessen Mutter, die beiden mochte ich auch sehr gerne. Zwischendurch gab es ein paar kleine Längen, die etwas langatmig waren. Der Schreibstil ist flüssig und ich kam schnell voran. Die Autorin hat die Thematik des psychischen Missbrauchs sehr authentisch und glaubhaft dargestellt. Ich habe so mitgelitten und konnte Lexis Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen. Eine Geschichte die zum nachdenken anregt und noch lange nachhallt. Ich vergebe gerne eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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Absolute Leseempfehlung!

Von: Michaela

13.03.2021

"Ich war der Lärm, ich war die Kälte" war mein erstes Buch der Autorin. Insgesamt hat mir das Buch echt gut gefallen! Aufmerksam bin ich auf das Buch aufgrund des Covers geworden. Darauf sieht man eine Hand, auf dieser fünf dreieckige Scherben liegen, worin sich der Himmel und Bäume spiegeln. Das Cover finde ich einfach super passend zum Inhalt der Geschichte. Der Schreibstil von jenny Downham hat mir gut gefallen. Es war leicht und flüssig zu lesen und das gelesene war für den Leser ab der ersten Seite total fesselnd. An Spannung hat es in dem Buch auch nicht gefehlt. Am Anfang lernt man Lexi und ihre Familie erst einmal besser kennen. Man lernt Lexis gefühle und Gedanken zu verstehen, aber merkt auch, dass es sich in ihrer Familie nicht um die "typischen Familienprobleme" handelt. Bei jedem erneuten Konflikt fiebert man jedes Mal aufs Neue mit, dass es nicht wieder eskaliert... Man spürt regelrecht Lexis Wut, allerdings hatte ich das gefühl, dass die Wut aufgrund ihrer innerlichen Schmerzen hervorgerufen wurden. Sie hat eine Familie, die Lexi nicht wirklich das Gefühl gibt, geliebt zu werden. Sie wird als verrückt abgestempelt und nicht so akzeptiert, wie sie ist. Das wird ihr auch immer wieder eingeredet, obwohl Lexi so viel wert ist und mehr kann als sie glaubt! Und deswegen wünscht sie sich nichts sehnlicher als die Liebe ihrer Familie. Die Wut, die sie herauslässt ruft regelrecht nach einem Hilfeschrei. Achtung! In den nächsten Abschnitten können SPOILER enthalten sein!!! Die detaillierten Wutausbrüche fand ich super beschrieben, da man sich in solch eine Situation direkt mit hinein versetzen konnte. Manchmal haben mich die Wutausbrüche etwas an "Systemsprenger" erinnert. Die Autorin schafft es tatsächlich diese Thematik den Lesern sehr realistisch und nahe zu erzählen, sodass man in diese Geschichte von Anfang an eintaucht. Auch wenn es nicht gerade ein leichtes Thema ist, fand ich die Story super spannend und unter anderem auch lehrreich! Eine Triggerwarnung wäre am Anfang ganz nützlich gewesen, denke ich, da es in dem Buch unter anderem um emotionalen Missbrauch geht. Dieses Thema wird auch sehr intensiv behandelt und man erfährt eine ganze Menge darüber... Der Inhalt an sich ist der Autorin auch gut gelungen, da man gar nicht die Chance hat, irgendwann den Faden zu verlieren, weil es einfach so spannend ist!! Wer genau dahinter steckt, dass Lexi an Wutausbrüchen leidet, erfährt der Leser letztendlich auch, genauso wie man die anderen Figuren und ihre Verhaltensweisen zu verstehen versucht. Ein Buch, was ich gerne weiterempfehle, was aber wie schon gesagt keine leichte Lektüre ist. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.

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Vita

Jenny Downham hat als Schauspielerin in einer freien Theatergruppe gearbeitet, bevor sie anfing zu schreiben. Ihr erster Roman »Bevor ich sterbe« wurde von der internationalen Presse hoch gelobt und war ein weltweiter Erfolg. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London.

Zur Autor*innenseite

Astrid Arz wurde 1958 in Sibiu (Rumänien) geboren und kam 1965 nach Deutschland. Sie studierte Germanistik und Skandinavistik in München. Zudem gründete sie die Literaturzeitschrift federlese, welche sie ebenfalls mit herausgab. Seit 1981 übersetzt sie literarische Werke aus dem Schwedischen, Norwegischen und Englischen, darunter Titel von Märta Tikkanen, Emma Tennant, Larry McMurtry, Barbara Kingsolver, Ann-Marie MacDonald, Louise Doughty und Amy Gentry.

Zur Übersetzer*innenseite

Pressestimmen

»Ein ergreifendes und tiefgehendes Buch.«

Buchkultur über »Ich war der Lärm, ich war die Kälte« (20. August 2020)

»Nicht nur spannend und bewegend erzählt, sondern auch so gewaltig, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.«

Buchmarkt über »Ich war der Lärm, ich war die Kälte« (01. September 2020)

»Downhams intensive Romane entwickeln einen Sog und gehen psychologisch in die Tiefe.«

Börsenblatt - Leselotse über »Ich war der Lärm, ich war die Kälte« (01. Dezember 2020)

»[…] entwickelt die Geschichte bald eine beeindruckende Tiefe […]. […] vermittelt Jenny Downhams Roman eine wichtige Botschaft: Hört euren Monstern zu. Liebt sie. Sie machen euch stark.«

Eselsohr über »Ich war der Lärm, ich war die Kälte« (01. September 2020)

»Bemerkenswert ist die Erzählperspektive: Eine pubertierende 15jährige, in voller Wut, mitten im Höllenfeuer, Täterin, Opfer, Möchtegernheldin, unglücklich in Kass verliebt, einfach voller überbordender Emotionen.«

AJuM über »Ich war der Lärm, ich war die Kälte« (02. Oktober 2020)

»Downham kann schreiben, besser als viele andere […]. Was ihrer Feder entstammt, hat eine ungeheure Sogwirkung. Sich dieser zu entziehen ist schier unmöglich. Einfach nur grandios!« »«

»Ein vielschichtiger Jugendroman, der den Leserinnen und Lesern nicht nur tiefgründige Unterhaltung bietet, sondern auch auf ein Problem hinweist, das nach außen kaum sichtbar wird.« »«

»Jenny Downham schreibt in einem außerordentlich gut lesbaren Stil! Ich habe die Geschichte regelrecht verschlungen.«

»Lexi zeigt uns, dass es manchmal durchaus berechtigt ist wütend zu sein und dass es dafür auch durchaus gute Gründe gibt.«

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