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Rezensionen zu
Du hast gesagt, wir sind zwei Sterne

Brenda Rufener

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€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,50* (* empf. VK-Preis)

Die Familien von Aggi und Max waren schon immer beste Freunde. Ihre Väter haben ein gemeinsames Unternehmen und die Kinder sind quasi gemeinsam aufgewachsen. Es waren immer Max, Cal, Aggi, Kate und Grace. Für immer und ewig. Doch dann haben Cal und Kate einen Autounfall. Cal stirbt in Folge des Unfalls und Kate nimmt sich kurz darauf vor lauter Schuld und Trauer das Leben. Diese Tragödie entzweit die Familien. Ihre Väter geben sich gegenseitig die Schuld, gehen sogar vor Gericht. Und schon steht ein richterlicher Beschluss zwischen Aggi und Max, der den beiden verbietet miteinander zu sprechen. Dabei bräuchten sie einander so dringend. Denn die beiden geben sich selber die Schuld. Wären sie in jener Nacht nicht zusammen gewesen, wären sie ans Telefon gegangen…vielleicht wären Cal und Kate dann noch am Leben. Diese Schuldgefühle klaffen zwischen ihnen wie eine unüberwindbare Schlucht und trotzdem können sie einander nicht vergessen. Ihre besten Freunde tun alles dafür, damit die beiden eine Möglichkeit haben um mit einander zu sprechen, ohne dass ihre Väter das mitbekommen. Aber kann man ein Jahr des Schweigens einfach so hinter sich lassen. Sind sie bereit sich einander wieder zu öffnen? Und was bedeutet das für ihre Familien? Das Schicksaal von Aggis und Max‘ Familien ist wirklich sehr tragisch. In der Vergangenheit war alles so perfekt. Sie waren wie eine Familie und haben alles gemeinsam gemacht. Da ist es richtig traurig zu sehen, wie es sie auseinander reißt. Vor allem Aggi und Max taten mir beim Lesen unendlich leid. Eigentlich haben sie doch gar nichts mit dem Streit ihrer Väter zu tun und trotzdem dürfen sie einander nicht mehr sehen. Doch zu sehen, wie sie trotz allem nicht aufgeben und immer wieder versuchen Kontakt zueinander aufzunehmen, ist richtig schön mit zu verfolgen. Natürlich gibt es auch eine Menge Herzschmerz, aber alles in allem ist ihre Geschichte wunderschön. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Familien im Laufe der Geschichte lernen, dass ihre gegenseitigen Schuldzuweisungen nichts bringe außer Leid und Ärger. Wenn eine Tragödie geschieht, tendieren wir Menschen leider dazu, einen Schuldigen zu suchen, aber das ist nicht die richtige Lösung. Man sollte viel mehr Wert darauf legen, wie man für einander da sein kann, wie man sich gegenseitig helfen kann. Denn das ist viel wichtiger, als jede Schuldzuweisung. Auch sich selbst die Schuld zu geben, bringt einen auf Dauer nicht weiter. Das lernen Max und Aggi im Laufe der Zeit. Sie begreifen, dass sie das Geschehene nicht ändern können und sind stattdessen für einander da. Alles in allem lässt die Geschichte einen mit einem super schönen warmen Gefühl zurück, was ich persönlich sehr genossen habe.

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Ein modernes Romeo und Julia

Von: Stephanienicol__

05.02.2021

[Werbung Rezensionsexemplar] Spoilerfreie Rezension 🌸 "Liebe hält alles zusammen, selbst wenn die Welt um dich herum in Stücke bricht, [...] Aber ungeschützt, zerbricht selbst die Liebe." . Aggi und Max gestehen sich ihre Liebe, jedoch geschieht schon bald darauf ein schrecklicher Unfall. Beide Leben geraten von heute auf morgen in ein Chaos. Dies spitzt sich weiter zu, als eine richterliche Verfügung jeglichen Kontakt zu beiden Familien untersagt. . Wir lernen Aggi und Max am Tiefpunkt ihres Lebens kennen. Sie und ihre jeweilige Familie versuchen mit dem Schmerz und dem Verlust umzugehen. Die Geschichte wird abwechselnd von Max und Aggi erzählt. Sie sind authentische und natürliche Charaktere und machen im Laufe der Geschichte eine Wandlung durch. Jedoch geht mir manche Wandlung, von den Nebencharakteren, zu schnell voran und der Leser bekommt das Gefühl, dass der Autor zum Ende kommen möchte. Durch Rückblenden erfahren wir immer mehr Einzelheiten zu den Geschehnisse rund um den Unfall. Ein Bonus sind die Gedichte/ Songtexte der verstorbenen Familienmitglieder. . Auch wenn dieses Buch eine wichtige Thematik anspricht, kamen bei mir kaum die Gefühle von Schmerz, Verzweiflung, Trauer und auch Liebe an. Oft wurde sie zu oberflächlich dargestellt. Der große Konflikt am Ende wurde mir leider zu schnell gelöst, auch wenn im Epilog deutlich wurde, dass eine Heilung von einem Verlust oft Jahre dauert. Von mir geht es eine Leseempfehlung für zwischendurch, 4 Sterne. . Ich danke @hey_reader für das kostenlose Rezensionsexemplar. Meine ehrliche und unabhängige Meinung zum Buch wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Bei diesem Jugendbuch hat es etwas gedauert, bis ich mit ihm warm geworden bin. Das lag auch ein wenig an Brenda Rufeners Schreibstil. Ich hatte von Anfang an irgendwie das Gefühl, dass sie an vielen Stellen nicht so richtig das formulieren konnte, was sie tatsächlich ausdrücken wollte. Dadurch hatte ich zu Beginn immer das Gefühl, etwas überlesen zu haben und nicht ganz mitzukommen. Im Laufe der Geschichte legte sich das aber und die Geschichte wurde zu dem Film in meinem Kopf, den ich erwartet hatte. Was mir auch etwas Schwierigkeiten bereitet hat, war, dass die männliche Hauptfigur Max ein etwas pikantes Problem hatte. Er leidet mit seinen 17 Jahren nämlich an Erektionsstörungen. Irgendwie fand ich das in einem Jugendbuch unpassend. Nennt mich spießig, aber ich finde, die Familien hatten in dem Buch so viele Probleme, da hätte das irgendwie nicht sein müssen. Das Drama in diesem Buch war wirklich hart. Die Familienverhältnisse hier sind so verworren und traurig, dass es mich wirklich berührt hat. Oft wollte ich in die Seiten greifen und die Eltern der Kinder mal kräftig durchschütteln und ihnen sagen, dass sie sich zusammenreißen müssen. Max und Aggi waren tolle Figuren. Aggi hätte ich mir an einigen stellen etwas weniger passiv gewünscht, aber es war trotzdem schön, ihr Gefühlschaos zu verfolgen. Auch die Nebenfiguren Henry und Umé waren super. Sie bildeten mit den Hauptfiguren genau die richtige Dynamik. Etwas schade fand ich, dass die Geschichte hauptsächlich an einem Tag spielt. Dadurch haben sich manchmal doch einige Längen eingeschlichen, die nicht hätten sein müssen. Aber trotz der Anlaufschwierigkeiten habe ich die Figuren im Laufe des Lesens echt lieb gewonnen und war dann voll in der Geschichte drin. Wie sich hier mit Trauer auseinander gesetzt wird, ist doch recht lebensnah und für Jugendliche trotzdem nicht zu heftig. Brenda Rufener hat hier ein außergewöhnliches Buch geschrieben, das mehr ist als eine typische Liebesgeschichte. Zu guter Letzt muss ich noch sagen, dass ich das deutsche Cover und auch den Titel zwar wunderschön finde, beides aber kaum etwas mit der Geschichte zu tun hatten und ich finde, hier hätte man den Originalen treu bleiben sollen.

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In dieser Geschichte dreht sich alles um Aggi und Max. Zwei Protagonisten, welche schon in den Kindertagen in einander verliebt waren. Das Traumpaar der Schule! Bis zu dem Tag als ihre beiden Geschwister starben... Die Familien, welche eigentlich die besten Freunde waren, können sich nun nicht mehr ertragen zu sehen. So zerreißt es auch das Band zwischen Aggi und Max. Zwei Liebende, welche aber aufgrund ihrer Familie nicht mehr miteinander reden dürfen... Dieses Buch ist von vorn bis hinten sehr emotional. Alles ist auch sehr real von der Autorin beschrieben und Taten der Protagonisten sind sehr nachvollziehbar gestaltet. Man hat also wirklich mit Max und Aggi gebangt und gehofft, dass sie womöglich doch wieder zueinander finden werden.. Fazit: Toller Schreibstil, sehr gute Geschichte.. nur das 'I-Tüpfelchen' hat mir leider bei der Geschichte gefehlt. Aber ansonsten ist die Geschichte sehr zu empfehlen!

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Die Familien von Aggi und Max sind schon ihr Leben lang befreundet. Die Väter teilen sich eine Firma und die Mütter sind wie Schwestern. So sind auch Aggi, Max, Cal und Kate zusammen aufgewachsen und schließlich auch zu Paaren geworden. In einer verhängnisvollen Nacht mit plötzlichen Blitzeis ändert sich alles. Cal stirbt bei einem Unfall bei dem Kate am Steuer sitzt. Kate kommt nicht damit zurecht und nimmt sich wenige Wochen später das Leben. Aggis Vater kann damit nicht leben und versinkt in Alkohol und Wut bis schließlich beide Väter aufeinander los gehen. Das alles endet mit einer Kontaktsperre für beide Familien. Seit dem bricht Aggis Familie immer weiter auseinander. Ihr Vater ist ständig aggressiv, die Mutter depressiv und ihre kleine Schwester lebt plötzlich auch wo anders. Aggi ist vollkommen allein. Die Geschichte hat mir das Herz zerrissen. Ich hab schon lange nicht mehr so gelitten bei einer Geschichte. Für Aggis Vater ist jeder am Unfall schuld und auch Aggi bekommt das alles ab. Sie verliert kurz nacheinander zwei Menschen die sie liebt und durch das Verbot ihres Vaters auch Max. Ich glaube er wäre der einzige Mensch der sie noch auffangen könnte doch sie ist auf sich allein gestellt mit Schuldzuweisung, Trauer und Eltern die sich und ihr Leben aufgegeben haben. Ich bin zutiefst erschüttert über diese Geschichte. Aggi ist eine der stärksten Protagonisten die ich je in einem Buch hatte denn sie kämpft. Max hingegen hat mit seiner Familie einen gewissen Alltag entwickelt doch der verlusst, vor allem von Aggi, lässt ihn schier verzweifeln, neben der Trauer um seinen Bruder. Diese Story raubt einem den Atem und doch gibt es immer wieder positive Momente. Die Freunde von Max und Aggi die für sie da sind machen irgendwie alles erträglicher. Die Randgeschichten nebenbei machen dieses Buch zu einem absoluten Leseerlebnis zwischen Hoffnung, Trauer, Liebe und Leid. Eine Achterbahn der Gefühle die auf der ersten Seite beginnt und erst lange nach der letzten Seite abklingt. Absolut empfehlenswert.

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Aggi und Max haben vor Monaten ihre Geschwister bei einem Autounfall verloren. Beide machen sich starke Vorwürfe. Ihre Familien, die vorher die besten Freunde waren, haben richterlich beschließen lassen, dass keiner mehr mit dem anderen Kontakt haben darf. Der Anfang des Buches war echt stark, wodurch meine Erwartung an die Geschichte echt gewachsen ist. Ich war nach ziemlich kurzer Zeit mittendrin. Aber ungefähr zur Mitte des Buches fand ich es nicht mehr ganz so gut. Auch wenn es ein Jugendbuch ist und ab 14 Jahre empfohlen wird, hatte ich ein bisschen mehr erwartet. Der Schreibstil an sich war ganz okay. Anfangs wie gesagt super, nur mittendrin hatte ich meine Probleme. Ich kam mit den Gefühlen nicht mehr ganz hinterher. Von einer Zeile in die nächste passierte irgendwie alles so rasant schnell, dass hat mir nicht so gut gefallen. Keine Frage - die Story ist süß, aber manches Verhalten von den Protagonisten so gar nicht nachvollziehbar. Wenn man Geschwister bei einem Autounfall verloren hat. Wer macht dann in einer eisigen Nacht, mit einer Wildfremden, nach einer Party, eine Verfolgungsjagd? Durch die Idee hätte soviel mehr rausgeholt werden können. Der Klappentext verspricht so viel. Aber im großen und ganzen hat mir nur die Einleitung gefallen. Der Rest der Geschichte spielte sich dann an einem Abend ab. Das Ende fand ich wieder gut. Und konnte mich auch ein wenig berühren. Es waren einige tolle Charaktere dabei. Wie ihr seht- ich bin ziemlich hin und hergerissen. Das hab ich selten. Es gab Punkte die haben mir sehr gut gefallen und dann gab es weniger Gute bis hin zu sehr schlechten.

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eine herzzerreißende und mutmachende Liebesgeschichte

Von: my.dreamy.bookworld

07.01.2021

In dem Buch geht es um Aggi und Max, die sich im letzten Winter endlich ihre Liebe gestanden haben. Doch an genau dem Tag geschah ein schrecklicher Unfall, der die Leben der beiden Familien komplett verändert. Die beiden Väter, die vorher beste Freunde waren, bekämpfen sich nur mehr vor Gericht und Aggi und Max dürfen sich wegen einer richterlichen Verfügung nicht mehr sehen, obwohl das gegen alles geht, was sie für einander empfinden. Da das Buch aus der Sicht von Aggi und Max geschrieben ist, konnte ich mich gut in beide Charaktere hineinversetzen und sie recht schnell kennenlernen. Ich fand es sehr interessant zu lesen, wie die beiden, aber auch der Rest der Familien, mit dem Schmerz und Verlust umgehen und wie sie dabei vergessen, dass sie ja noch den Rest der Familie haben. Glücklicherweise haben die beiden gute Freunde, Umé und Henry habe ich sofort ins Herz geschlossen! Die beiden unterstützen ihre Freunde unermüdlich und sind in der schweren Zeit eine große Hilfe. Ein bisschen hat mich gestört, dass die erste Begegnung zwischen Aggi und Max so lange auf sich hat warten lassen. Ab da wurde das Buch nämlich sehr viel interessanter! Die Angst vor der Verfügung hat dem ganzen ein verbotenes Flair verpasst was ich sehr spannende fand. Die Szenen zwischen Aggi und Max waren fast meine liebsten, man merkt genau wie tief ihre Beziehung geht und wie sehr sie unter der Verfügung leiden. Das Ende des Buchs hat mir einerseits gut gefallen, andererseits war es mir alles ein bisschen zu schnell. Von dem ersten Gespräch der beiden, was ungefähr in der Mitte ist, bis zum Ende, vergeht in der Geschichte nicht mal ein Tag. Daher kam mir das alles ein bisschen gehetzt vor und oft habe ich mich gefragt, ob das wirklich alles an einem Abend passieren kann. Nichtsdestotrotz fand ich das Ende wirklich schön und ein toller Abschluss zu einer sehr schönen Geschichte! 4,3⭐️

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Heute gibt es wieder eine Rezension von mir, diesmal von meinem zuletzt beendeten Buch „du hast gesagt, wir sind zwei Sterne“ von der Autorin Brenda Rufener aus dem cbt-Verlag. Das Buch erscheint in einem Taschenbuch mit circa 330 Seiten. Meine Meinung: Mir hat der Klappentext des Buches direkt zugesagt und ich konnte es kaum abwarten, mit dem Buch zu beginnen und die Charaktere kennenzulernen, denn beide haben ein schweres Jahr hinter sich. Dementsprechend ist die Stimmung in dem Buch sehr niedergeschlagen und bedrückend, was bei so einem Thema aber völlig nachvollziehbar ist. Es geht um Trauer und Verlust und welche Folgen so ein Schicksalsschlag für zwei junge Menschen haben kann und meiner Meinung nach sind die Gefühle und der Zwiespalt der Charaktere sehr gut rübergekommen und ich konnte deren Verhalten voll und ganz nachvollziehen. Während der Geschichte passiert nicht sonderlich viel, man begleitet die Charaktere auf ihrem Trauerweg und sieht, wie sie sich entwickeln und aus sich herauswachsen. Durch den flüssigen Schreibstil und die kurzen Kapitel ist man sehr schnell durch die Geschichte gekommen und konnte es gut in ein oder zwei Tagen durchlesen. Die Geschichte wird aus beiden Perspektiven erzählt, wodurch man einen Einblick in die Gefühlslage der beiden Protagonisten bekommt und deren Handlungen auch besser verstehen kann, weil man die Intention dahinter mitbekommt. Alles in allem kann ich euch das Buch sehr empfehlen, ihr solltet euch jedoch über die schweren Themen bewusst sein und es nur lesen, wenn ihr euch in der Verfassung dazu fühlt. Fazit: 4/5 Sterne

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