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Reiner Engelmann

"Alodia, du bist jetzt Alice!"

Kinderraub und Zwangsadoption im Nationalsozialismus

Ab 14 Jahren
(1)
eBook epub
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Vergessene Opfer: Geraubte Kinder im Nationalsozialismus

Alodia Witaszek ist fünf Jahre alt, als ihr Vater von Nationalsozialisten hingerichtet wird. Ihre Mutter wird nach Auschwitz deportiert. Die blonde und blauäugige Alodia gilt als »rassenützlich«. Sie kommt in ein »Lebensborn«-Heim und wird als »Geschenk des Führers« einer deutschen Familie zur Adoption übergeben. Nach Kriegsende sucht Alodias leibliche Mutter zwei Jahre lang nach ihrem verschleppten Kind. Kurz vor Weihnachten 1947 hat sie Erfolg: Alodia kehrt in ihre fast vergessene Familie zurück und muss ihre Muttersprache neu lernen. Reiner Engelmann hat die Zeitzeugin getroffen und ihr Leben aufgeschrieben. Mit Originaldokumenten und Fotos.

»[Alodias] Zeitzeugenberichte und das Buch von Reiner Engelmann sorgen dafür, dass das Schicksal der geraubten Kinder nicht vergessen wird.«


ORIGINALAUSGABE
eBook epub (epub), ca. 300 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 30 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-23449-2
Erschienen am  09. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Eine wahre, schockierende Geschichte über einen Kinderraub

Von: Die VOR-Leser

04.10.2019

Alodia Witaszek ist der Name eines fünfjährigen Mädchens, deren Vater gegen die Nationalsozialisten arbeitet. Als Alodias Vater hingerichtet und ihre Mutter nach Auschwitz deportiert wird, handelt ihre restliche Familie schnell und verteilt sich. Dabei versuchen sie, auch die Kinder zu verstecken, denn mit ihren blonden Haaren und den blauen Augen sind sie „rassennützlich“. Doch die Familie kann Alodia und Daria nicht beschützen und so werden sie ihnen abgenommen. Sie müssen sich in Deutschland einleben und werden an deutsche Adoptiveltern weitergegeben. Nach Kriegsende sucht ihre leibliche Mutter jedoch verzweifelt nach ihren Kindern. Hier wird Alodias Geschichte erzählt, wie sie die NS-Zeit überlebt hat. Aber auch die Geschichte ihrer Mutter und der gesamten Familie wird erzählt. Man lernt alles nach und nach kennen und fühlt mit allen mit. Der Schreibstil ist einfach, sodass man alles gut verstehen kann. Manche Fachwörter aus der damaligen Zeit werden hinten im Glossar erklärt, sodass man bei Verständnisproblemen immer schnell nachgucken kann. Durch die Bilder der Familie, die manchmal eingefügt wurden, kann man sich die Personen nochmal besser vorstellen und es fühlt sich noch realer an. Während man beim Lesen gar nicht glauben kann, dass so etwas wirklich passiert ist und dass dieses Buch eine Biografie ist, wird einem das durch die Bilder noch viel mehr bewusst. Der Autor hat hier ein gutes Werk geschaffen, in welchem er nichts beschönigt und zeigt, wie grausam damals mit den Kindern umgegangen worden ist. Ich kann dieses Buch allen empfehlen. Es behandelt eine wichtige Thematik und es ist so geschrieben, dass man es wirklich schnell lesen kann. Sarah Schröder, 20 Jahre

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Vita

Reiner Engelmann wurde 1952 in Völkenroth geboren. Nach dem Studium der Sozialpädagogik war er im Schuldienst tätig, wo er sich besonders in den Bereichen der Leseförderung, der Gewaltprävention und der Kinder- und Menschenrechtsbildung starkmachte. Für Schulklassen und Erwachsene organisiert Reiner Engelmann regelmäßig Studienfahrten nach Auschwitz. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Anthologien und Bücher zu gesellschaftlichen Brennpunktthemen.

Zum Autor

Pressestimmen

»›Alodia, du bist jetzt Alice‹ ist ein sachliches Buch. […] Und: Es geht einem sehr nah.«

»›Alodia, du bist jetzt Alice‹ richtet sich gegen das Vergessen dieses Kriegsverbrechens und erzählt eindrücklich die Geschichte des Mädchens sowie die Suche nach ihren Wurzeln.«

Rhein-Zeitung (19. September 2019)

»Einfühlsam schildert Engelmann in klarer Sprache, wie die beiden Schwestern heimlich auf Polnisch flüsterten.«

»Ein absolut lesenswertes Buch über tragische Familiengeschichten, außerhalb der sonst behandelten Judenverfolgung. […] Trotzdem bekommt man beim Lesen sicherlich nicht nur einmal eine Gänsehaut.«

»Um an die Erinnerungen an diese Zeit, aber auch an heutige Missachtungen von Kinderrechten zu erinnern, kann ich mir derzeit kein besseres Buch […] vorstellen.«

»Der Autor hat hier ein gutes Werk geschaffen, in welchem er nichts beschönigt […]. Ich kann dieses Buch allen empfehlen.«

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