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Taschenbuch
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Schneller, gefährlicher, tödlicher – Mr. Mercedes

Ein Mercedes S 600 – »zwei Tonnen deutsche Ingenieurskunst« – rast in eine Menschenmenge. Es gibt viele Todesopfer, der Fahrer entkommt. Der Wagen wird später gefunden. Auf dem Beifahrersitz liegt eine Clownsmaske, das Lenkrad ziert ein grinsender Smiley. Monate später meldet sich der Massenmörder und droht ein Inferno mit Tausenden Opfern an. Stephen King, der Meister des Schreckens, verschafft uns in Mr. Mercedes beunruhigende Einblicke in den Geist eines besessenen Mörders bar jeglichen Gewissens.

»Fesselnder Thriller vom Meister des Schreckens.«

auf einen Blick (18. Juli 2019)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: Mr. Mercedes
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Broschur, 608 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43846-0
Erschienen am  08. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

,für King Routine, für alle anderen Vorbild

Von: ,der Michi

18.03.2021

,Es darf kurz gespoilert werden, dass in diesem Buch nichts Übernatürliches passiert. Kein Paralleluniversum und kein Clown in der Kanalisation; dennoch hat Stephen King mit dem Antagonisten Brady Hartsfield ein komplexes Monster mit tragischem Hintergrund geschaffen. Den erfährt man zwar erst recht spät, doch es zeugt von fähiger Schreibkunst, dass King gerade mit dieser Figur genau dahin geht, wo es richtig weh tut und dann den Spieß herumdreht. Bill Hodges ist dagegen eher ein typischer alternder Bulle, den der Autor mittels kleiner Kniffe trotzdem geschickt zum sympathischen Helden aufbaut. Dafür sorgt auch das übrige Personal: ohne Holly Gibney und Jerome Robinson wäre Bill Hodges vielleicht nur noch ein frustrierter Cop, der sich als Krimiheld versucht. Gemeinsam durchlebt das Trio alle denkbaren Höhen und Tiefen auf der Jagd nach "Mr. Mercedes". Das Attentat, die perfiden Gedanken von Brady Hartsfield, aber auch die Charakterzeichnung der Hauptfiguren sind, wie man es als King-Fan eben kennt, akribisch und mit dem gewissen Funken Wahnsinn versehen. Und genau das macht das Buch so spannend. Hier gibt es kein großes Geheimnis, keinen alles entscheidenden Twist, der alles auf den Kopf stellt, nur das gnadenlose Duell zwischen allen Beteiligten, das nur in einem tödlichen Finale enden kann. Mittlerweile weiß man dank der Nachfolgebände, dass die Geschichte nicht für alle schlecht ausgeht. Doch der Weg dahin ist mit allerlei Fallen gepflastert, also sollten sich selbst abgehärtete Leser nie allzu sicher sein. In jedem Fall empfiehlt sich Stephen King als versierter Autor für Thriller und Krimi-Stoffe, die seine Handschrift genauso gut vertragen wie das Horror-Genre. Bonusmaterial: Leseprobe aus "Finderlohn" (Band 2 der Bill-Hogdes-Serie)

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King kann Krimis schreiben

Von: maskedbookblogger

23.07.2020

Szenario: Die Wirtschaftskrise hat die USA im Jahr 2009 erreicht. Viele Menschen suchen täglich die amerikanischen Jobbörsen auf. An einem Tag rast ein Mercedes in eine Menschenmenge, die vor einem Jobcenter wartet. Zahlreiche Menschen kommen ums Leben und dem Fahrer bzw. dem Täter gelingt die Flucht. Später wird sein Auto mit einer Clownmaske gefunden. Das Lenkrad des Wagens ziert einen grinsenden Smiley. In der Presse wird der Massenmörder mit dem Namen „Mr. Mercedes“ betitelt. Nachdem der Ermittler Bill Hodges schon einmal bei diesen Ermittlungen gescheitert ist, begibt sich Bill in den Ruhestand. Doch im Ruhestand erhält der Ermittler einen persönlichen Brief von Mr. Mercedes, wodurch er den Fall neu aufnimmt und durch seine Bekannten unterstützt wird. Eine Verfolgungsjagd beginnt… Stephen King hat es mal wieder geschafft, einen guten authentischen Roman zu entwerfen. Ihm gelingt es, eine realistische Verfolgungsjagd darzustellen. Durch zahlreiche Perspektiven ist das Buch sehr abwechslungsreich, da man auch die Sicht des Täters verfolgen kann. Des weiteren konstruiert King, trotz einen langatmigen Anfang, einen konstanten Spannungsbogen und zahlreiche tiefgründige Charaktere. Auch wenn man schon von Beginn an wusste, welche Identität sich hinter „Mr. Mercedes“ versteckt, war das Buch im Allgemeinen spannend zu lesen. Dennoch fehlte mir irgendwie das „Besondere Etwas“. So kann man sagen, dass hier eher der Fokus eher auf die Psyche und die innere Entwicklung der Charaktere gelegt werden kann. Hodges ist im Großen und Ganzen ein sympathischer Ermittler, der mir sehr gefallen hat. Zusammengefasst ist „Mr. Mercedes“ ein guter Thriller mit tollen ausgearbeiteten Charakteren und einen stringenten und sinnvollen Handlungsstrang. So hat Stephen King gezeigt, dass er sich auf fremdes Terrain wagen und überzeugen kann. So freue ich mich auf den zweiten Band dieser Trilogie.

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Vita

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

www.stephenking.com

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