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Die Schönen und Verdammten

Roman
Penguin Edition

(2)
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In Champagnerlaune auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

Da haben sich zwei gefunden: Anthony, der smarte Millionenerbe, und Gloria, die betörende Schönheit. Gemeinsam verbringen sie ein Leben im Rausch, und die ganze Welt liegt ihnen zu Füßen. Dennoch fühlt sich ihr snobistisches Upperclass-Dasein immer öfter reizlos und eintönig an. So beginnen sie sich in ihrem goldenen Käfig zu langweilen und ihrer Glamourwelt überdrüssig zu werden.

Von zwei Glückskindern im Überfluss, die ihr wertvollstes Gut vergeuden: ihr Leben. Fitzgeralds Romanklassiker aus dem New York des »Jazz-Age« ist ein großes Lesevergnügen und zugleich eine scharfsinnige Gesellschaftssatire.

PENGUIN EDITION. Zeitlos, kultig, bunt.


Aus dem Englischen von Renate Orth-Guttmann
Originaltitel: The Beautiful and Damned
Mit Nachwort von Tilman Höss
Taschenbuch, Broschur, 624 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10671-5
Erscheint am 12. Juli 2021

Penguin Edition

Rezensionen

Großartig. Mehr kann man dazu nicht sagen.

Von: Max Sanders von Sixth Chapter

21.07.2016

Ein wunderbares Buch eines erstaunlichen Autors. Die Schönen und Verdammten ist meiner Meinung nach viel zu wenig besprochen und als kleiner Bruder des Großen Gatsby gehandelt. Die Zeit, die Charaktere, der Schreibstil: alles an diesem Buch überzeugt und fasziniert mich. Eine spannende Geschichte, die verschiedenste Themen anspricht und auf eine Art vereint, die den Leser lange beschäftigen.

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Für Fans von "Gatsby" mit viel Ausdauer

Von: Annalena aus Erfurt

28.02.2016

„Jedenfalls wurde das Schreiben zu einer Methode, Niederlagen zu kompensieren, und zu einem Mittel, Anerkennung zu finden, vor allem aber zu einem ständigen Akt der Selbstdefinition. Nichts schien real, bevor er nicht darüber geschrieben hatte, und so wurde die Literatur ein Versuch herauszufinden, wer er eigentlich war.“ Nachwort von Tilman Höss Wie viel von Fitzgerald spiegelt sich in der Figur Anthony Patch im Roman wieder? Er ist melancholisch, egoistisch und nie zufrieden. Auch die Beziehung zu seiner großen Liebe Gloria bringt ihn nicht an sein Ziel. Beide werden Opfer des wilden, glitzernden „Jazz Age“. Das unglaublich lange Buch bringt einem die Personen sehr nahe. Mit ihnen taumelt man von einer Alkoholeskapade zur nächsten und wird auch in den Kater danach hineingezogen. Trotz der angeblichen „Bestimmung“ füreinander brauchen die Liebenden eine Weile um völlig zueinander zu finden und umso schneller bilden sich hinter der schillernden Fassade Ehekrisen ab. Gloria: „Denn jetzt war sie verliebt und auf dem Weg zu der immerwährenden Romanze, die ein Synthese aller Romanzen sein sollte; dennoch machte der Gedanke an diese Männer sie traurig, der Gedanke an Mondschein und Kitzel und Küsse. Die Vergangenheit, ihre Vergangenheit – welche Seligkeit! Sie war überschäumend glücklich gewesen.“ Für sie ist ein extravaganter Lebensstil selbstverständlich und auch Anthony lädt regelmäßig Freunde zu einer Party ein. Als das erwartete Erbe seines Onkels ausbleibt, treiben sich die beiden in den Ruin, da es ihnen nicht möglich scheint sich einzuschränken. Immer wieder treten Meinungsverschiedenheiten auf, die selten geklärt werden. Doch die herrlichen Streitgespräche lassen den Leser schmunzeln über die Schlagfertigkeit, Naivität und teilweise Belanglosigkeit. Ich habe ständig geschwankt zwischen Mitgefühl und Unverständnis. Trotz der stellenweisen Langatmigkeit konnte ich nie aufhören mitzufiebern.

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Vita

F. Scott Fitzgerald

F. Scott Fitzgerald (1896–1940) kam in den Roaring Twenties nach New York, um hier seinen Traum zu leben, und gehörte mit seiner Frau Zelda bald zu den begehrtesten Celebrities der Stadt. Seine in der luxuriösen Welt des amerikanischen Geldadels spielenden Romane »Die Schönen und Verdammten« (1922) und »Der große Gatsby« (1925) wurden auf Anhieb zu Bestsellern. 1937 ging der Autor nach Los Angeles und arbeitete als Drehbuchschreiber in Hollywood.

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Renate Orth-Guttmann

Renate Orth-Guttmann (geb. 1935) studierte Anglistik und Slawistik und übersetzt seit nunmehr über fünf Jahrzehnten Belletristik und Klassiker, für den Manesse Verlag u.a. Edith Wharton, DuBose Heyward oder Halide Edip Adivar. 1989 erhielt sie den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis.

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