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Mary Shelley

Frankenstein oder Der moderne Prometheus

Roman − Penguin Edition (Deutsche Ausgabe)

(6)
Taschenbuch
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Der berühmteste Schauerroman aller Zeiten

Nach Jahren des Experimentierens ist es dem ehrgeizigen Forscher Victor Frankenstein gelungen, einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Doch das Ergebnis seiner alchemistischen Versuche erschüttert ihn bis ins Mark, und entsetzt überlässt er das Wesen seinem Schicksal. Während dieses verzweifelt nach Nähe und Akzeptanz sucht, hinterlässt es Chaos und Verwüstung …

Darf künstliche Schöpfung über die natürliche gestellt werden? Welcher moralischen Verantwortung unterliegen wir Menschen? Mit ihrem Erstlingswerk griff die 19-jährige Mary Shelley bereits 1818 grundlegende Fragen auf, die uns heute im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz, Algorithmen und Genforschung so aktuell erscheinen wie nie.

PENGUIN EDITION. Zeitlos, kultig, bunt.

»Alexander Pechmanns Neuübersetzung der Erstausgabe von 1818 bringt das aus heutiger Sicht etwas verschnörkelte Englisch des frühen 19. Jahrhunderts in ein klares Deutsch, ohne seinen oft schwärmerischen Ton zu verfälschen. Die Ausgabe ist darüberhinaus besser kommentiert als manche englische.«

Süddeutsche Zeitung, Nicolas Freund (04. January 2018)

Aus dem Englischen von Alexander Pechmann
Originaltitel: Frankenstein
Mit Nachwort von Georg Klein
Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10799-6
Erschienen am  11. October 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Monster mit weichem Kern

Von: betweenenchantingpages

25.01.2022

Frankenstein kennt man als gruseliges Monster, doch eigentlich hat er einen weichen Kern. Mary Shelley hat es geschafft, mich zu fesseln. Sie hat es geschafft Mitleid in mir auszulösen. Mitleid für das Monster. Mitleid für jemanden, der geliebt werden möchte, aber wegen seines Aussehens nur Angst und Schrecken verbreiten kann. Wenn ich also einen Klassiker empfehlen müsste, dann diesen hier. Er ist leicht zu verstehen (Ich muss gestehen, dass ich anderes erwartet habe). Shelley hat mit ihrem ersten Roman einfach etwas wundersames geschaffen.

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Immer noch aktuell

Von: welterlesen

14.01.2022

Gerade einmal 19 war Mary Shelley als sie mit „Frankenstein oder der moderne Prometheus“ den Klassiker des Schauerromans erschuf, in dem sie vieles thematisiert, was auch heute noch durchaus Relevanz hat. Das Streben nach Wissen, beispielsweise. Wo sind die Grenzen, wo die Gefahren? Darf die Wissenschaft alles unabhängig vom möglichen Ergebnis? Oder die Frage, was uns Menschen im Kern ausmacht? Sind wir durch unsere Anlagen und Gene determiniert oder werden wir durch unser Umfeld geformt? Eine immer noch lohnenswerte und spannende Lektüre, die durch die Übersetzung von Alexander Pechmann auch junge Leser*innen ansprechen wird.

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Vita

Mary Wollstonecraft Shelley, geboren 1797 in London, schrieb im Alter von zehn Jahren ihr erstes Buch. Noch keine 17 Jahre alt, brannte sie 1814 mit dem jungen Dichter Percy Shelley durch, den sie 1816 heiratete. Angeregt durch die Lektüre von Gruselgeschichten entstand ihr erster Roman »Frankenstein«, der in seiner Urfassung von 1818 für einen Skandal sorgte und ein großer Erfolg wurde. Nach dem frühen Tod ihres Mannes schrieb Shelley fünf weitere Romane sowie Erzählungen. Sie starb 1851 in London.

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Georg Klein

Georg Klein, geboren 1953 in Augsburg, lebt mit seiner Familie in Berlin und Ostfriesland. Sein Roman «Libidissi» wurde als eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres 1998 gefeiert und in mehrere Sprachen übersetzt. Im Jahr 2000 erhielt er für einen Ausschnitt aus «Barbar Rosa» den Ingeborg-Bachmann-Preis; 2010 für «Roman unserer Kindheit» den Preis der Leipziger Buchmesse.

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Pressestimmen

»Die weltliterarische Bedeutung und zeitlose Größe des Frankenstein-Romans liegt in der Kombination aus erzählerischem Wagnis, wissenschaftlicher Fantasie und sprachlicher Schönheit.«

rbb kulturradio, Frank Dietschreit (03. November 2017)

»Die Autorin erfand eine Ikone der Horrorgenres – und ein Symbol für den Menschen, der die Folgen seiner Forschung nicht unter Kontrolle hat.«

Der Tagesspiegel, Tobias Schwartz (11. January 2018)

»Ein Roman, der vom Thema und von der Machart her die Diskrepanz zwischen Trivialliteratur und Kunstwerk aufhebt.«

WDR 5, Sdg. Bücher, Buch der Woche, Franz Schuh (16. December 2017)

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