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Gustave Flaubert

Madame Bovary

Roman
Penguin Edition (Deutsche Ausgabe)

(4)
Taschenbuch
10,00 [D] inkl. MwSt.
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Das faszinierendste Meisterwerk der literarischen Moderne.

Emma Bovary fragt sich Tag für Tag, ob das, was ihr das Leben bietet, schon alles war. Hat sie, eine kluge, begehrenswerte und immer noch attraktive Frau, denn kein Anrecht auf Glück, Sinnlichkeit - auf die Erfüllung weiblicher Leidenschaften? Denn für Erfüllung ist in ihrer Ehe mit einem Landarzt und in ihrem aufopferungsvollen Dasein als Mutter kein Platz. Und so folgt sie der Stimme ihres Herzens, die ihr rät, aufs Ganze zu gehen …

Mit einer in der Romankunst einzigartigen Offenheit schildert Flaubert das Schicksal einer verheirateten Frau, die von ihrer Liebessehnsucht zum Äußersten getrieben wird.

PENGUIN EDITION. Zeitlos, kultig, bunt.


Aus dem Französischen von Hans Reisiger
Originaltitel: Madame Bovary
Taschenbuch, Broschur, 592 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10672-2
Erschienen am  12. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Madame Bovary von Gustave Flaubert: Von dem Schicksal einer gelangweilten Ehefrau

Von: Frederike Köhl

26.09.2021

https://www.denkbar.net/madame-bovary-von-gustave-flaubert-von-dem-schicksal-einer-gelangweilten-ehefrau/

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Super

Von: Fruneh

06.08.2018

Auf 367 Seiten, die in 36 Kapitel aufgeteilt sind, wird die Geschichte Madame Bovarys und alles, was um sie herum geschieht seit sie Karl Bovary geheiratet hat in 3 Büchern im Buch erzählt. Der Roman beginnt mit dem jungen Karl Bovary, der sich nicht recht im Leben (zu seiner Zeit, also um 1850) zurecht findet. Man wird also sofort in die Handlung hineinversetzt, und diese schreitet dann rasant weiter, bis Herr Bovary dann seine ‚echte’ Frau Bovary heiratet. Von dort an wird die Geschichte größtenteils aus ihrer Sicht wiedergegeben. Die Frau sehnt sich nach Luxus und ist beinahe nie wirklich zufrieden mit dem was sie hat, was zu vielen ‚Ausschweifungen‘ ihrerseits führt, von denen der Roman im Endeffekt größtenteils handelt. Dieser schnelle Einstieg in die Geschichte fand ich gut, zumindest besser als ein seitenlanges Warten auf eine Handlung, die mich annähernd an den Klappentext erinnert. Auch wird hier gleich klar, wie gut Flaubert Hektik und andere Gefühle vermittelt. Die bildliche Sprache und Detailliebe tragen auch dazu bei. An Stellen sind ebendiese eventuell etwas zu ausgeprägt, und wenn man keine Freude an ausschweifenden Formulierungen hat, wird man - ab und an - gelangweilt sein. Im ersten Buch finden sich noch wenige Dialoge, dafür gibt es in den folgenden beiden Teilen viel verbale Interaktion zwischen den Figuren. Teilweise finden sich auch lange Monologe, die nicht wirklich zur Geschichte beitragen, sondern eher eine allgemeine Haltung zu philosophischen/alltäglichen Themen preisgeben. Auch der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion wird des öfteren thematisiert, zum Beispiel in Streitgesprächen zwischen dem Apotheker und dem Priester. Die Charaktere an sich sind gut ausgebildet. Viele sind sympathisch andere nicht deutlich ‚die Bösen‘, aber nahe dran; man könnte sie, wenn man wollte immer in Schutz nehmen, weil sie nicht explizit nur als schlecht dargestellt werden. Zu Frau Bovary habe ich eine zweigeteilte Meinung. Einerseits finde ich sie einen interessanten Charakter, mit Stärken und Schwächen, andererseits hat mich ihre Sehnsucht und dass sie nie zufrieden mit irgendetwas war ein wenig gestört. Generell wurde ja schon so viel über dieses Buch berichtet, interpretiert und rezensiert, dass ich mich hier kurz halten möchte und meine Sternen-Bewertung sozusagen für sich sprechen lassen.

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Vita

Gustave Flaubert

Gustave Flaubert (1821–1880) studierte Jura in Paris und musste aufgrund eines Nervenleidens seinen Beruf aufgeben. Er lebte fortan in strenger Askese in Rouen. Mit großer Präzision und ganz ohne Gefühlsduselei beschreibt er in seinen Romanen und Erzählungen Menschen und ihre Schicksale. »Madame Bovary« (1857) – in den Augen der Öffentlichkeit ein Buch der Unmoral – provozierte bei Erscheinen prompt einen Skandal.

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Guy de Maupassant

Guy de Maupassant wurde 1850 auf Schloss Miromesnil bei Dieppe geboren und stammte aus einer alten lothringischen Adelsfamilie. Er studierte für einige Zeit Jura in Paris und nahm 1870/71 am Deutsch-Französischen Krieg teil. Ab 1871 war er in Paris als Ministerialbeamter tätig. Gustave Flaubert, ein Freund seiner Mutter, unterstützte seine ersten literarischen Versuche. Mit der Veröffentlichung seiner Novelle «Boule de Suif» im Jahr 1880 erlangte Maupassant Ruhm und ein Vermögen, das ihm ausgedehnte Reisen ermöglichte. Er schrieb etwa 260 Novellen sowie einige Romane («Bel Ami», 1885), die in teils pessimistisch-schwermütigem, teils satirisch-groteskem Ton sein Bild vom Menschen als banalem, habsüchtigem und triebhaftem Wesen thematisieren. Seit 1891 in geistiger Umnachtung lebend, starb Maupassant 1893 in Passy bei Paris.



Guy de Maupassant

wurde 1850 geboren und erlebte als Elfjähriger die Scheidung seiner Eltern. Ab 1871 arbeitete er als kleiner Beamter in Paris, wo er Gustave Flaubert kennenlernte und von diesem zum Schreiben angeleitet wurde.

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