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Das Lob der Torheit

Penguin Edition (Deutsche Ausgabe)

Das Lob der Torheit
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Ein Meisterwerk der Ironie und Satire

Wer spricht nicht über die Dummheit der Menschen. Doch wie kommen wir dazu, über die Dummheit zu lachen? Gäbe es ohne sie doch keine Leidenschaft und keine Liebe. Erst die Torheit lässt unser Leben erträglich werden. – Launig und hochironisch, mit poetischem wie provokantem Blick auf unsere Welt ergreift hier die Torheit höchstselbst das Wort und führt uns in einer einzigartigen Lobrede unsere Schwächen und Laster vor Augen. Denn: Torheit ist die wahre Weisheit, eingebildete Weisheit ist Torheit.

Erstmals 1511 gedruckt, ist Erasmus von Rotterdams »Lob der Torheit« ein Hauptwerk des Humanismus und bis heute ein Weltbestseller.

»Die Basis aller literarischen Giftspritzerei ... Gäbe es eine Bestsellerliste für Bücher voll Lebensklugheit und Esprit, ›Das Lob der Torheit‹ würde ganz oben stehen.«

Andreas Trojan, SWR 3

Aus dem Lateinischen von Kurt Steinmann
Originaltitel: Moriae Encomium
Mit Nachwort von Kurt Steinmann
Taschenbuch, Broschur, 240 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10802-3
Erscheint am 11. October 2021

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Vita

Erasmus von Rotterdam

Erasmus von Rotterdam (1469–1536) wurde als unehelicher Sohn eines Geistlichen geboren. 1487 trat er dem Augustinerorden bei, studierte in Paris und England Theologie, Philosophie, Griechisch und Hebräisch. Zunächst stand er der Reformationsbewegung nahe, wurde wegen seiner kirchenkritischen Äußerungen 1517 durch den Papst sogar von seinem Klostergelübde entbunden. Später überwarf er sich jedoch mit Luther. Erasmus war ein bedeutender Philologe und Gelehrter von universaler Bildung. Er gilt als herausragender Vertreter des europäischen Humanismus.

Zur Autor*innenseite

Kurt Steinmann, geboren 1945 in Willisau/Schweiz, studierte Klassische Philologie und Germanistik und unterrichtete Latein und Griechisch. Seit den 70er-Jahren übersetzt er Autoren der griechischen und römischen Antike sowie der Renaissance, darunter Sappho, Sophokles, Euripides, Petrarca und, für den Manesse Verlag, Petronius («Satyricon», 2004), Erasmus von Rotterdam («Das Lob der Torheit», 2002) und Homer («Odyssee», 2007; «Ilias», 2017). An verschiedenen deutschsprachigen Theatern wurden und werden seine Übertragungen aufgeführt. Für seine Leistungen erhielt Kurt Steinmann den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 2019.

© Annick Ramp
Kurt Steinmann

Pressestimmen

»Wer wissen will, was Humanismus sein kann, der lese Erasmus von Rotterdam. Sein ›Lob der Torheit‹ zeigt den eleganten Polemiker … leichtfüßig, ironisierend, anschaulich.«

Kurt Flasch, FAZ

»An die 500 Jahre hat ›Das Lob der Torheit›‹ schon auf dem Buckel, doch wirkt der zu recht berühmt gewordene Text keineswegs antiquiert.«

Frankfurter Rundschau

»Das ›Lob der Torheit‹ ist nicht nur eines der bedeutendsten Zeugnisse der vorreformatorischen Epoche, sondern mehr noch eine zeitlose Geisteswaffe zur gelassenen Beobachtung der Gegenwart.«

Joachim Dicks, NDR 3

»Ein Kernschuss ins Herz der Zeit.«

Stefan Zweig

»Ein Bestseller, der die Torheit zur Königin macht, die im Lachen die Wahrheit verkündet.«

NZZ

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