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Me and White Supremacy – Warum kritisches Weißsein mit dir selbst anfängt

Bekämpfe Rassismus und verändere die Welt

(2)
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Verstehen. Verändern. Verbessern: Das Aufklärungs-Werkzeug für praktizierende Anti-Rassisten

„Weiße Menschen“, sagt Layla Saad, „sind es nicht gewohnt, sich selbst als Weiße zu sehen“. Sie sehen sich nicht als weiße Personen, sondern als Menschen. Genau darin liegt ihr weißes Privileg, das Menschen anderer Hautfarben verwehrt bleibt, und es weißen Menschen ermöglicht, sich als Teil einer dominanten, scheinbar „normalen“ Kultur zu betrachten. Dass diese Dominanz der Weißen sich nicht nur auf Rechtsradikale und Neonazis beschränkt, sondern unsere eigene unkritische Verinnerlichung vorherrschender Ideen und Strukturen uns alle zu Komplizen eines rassistischen Gesellschaftssystems macht, zeigt Saad in diesem mutigen Buch. Deutlich und unerschrocken offenbart sie uns unseren Anteil an der Aufrechterhaltung von Ungleichheit und Diskriminierung und zwingt uns so, unsere eigenen Handlungen und Denkweisen zu hinterfragen und zu ändern. Man kann sich seine Hautfarbe nicht aussuchen, aber man kann aktiv entscheiden, wie man sich damit verhält. Wer dieses 28-tägige Anti-Rassismus-Programm vollendet, wird sein Leben und die Welt zum Besseren verändern.

«„Me and White Supremacy“ ist eine unverzichtbare Ressource für Weiße Menschen, die die weiße Vorherrschaft infrage stellen wollen, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen.«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: Me and White Supremacy
Originalverlag: Sourcebooks
Paperback , Klappenbroschur, 256 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 2 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-328-10763-7
Erschienen am  08. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Me and white Supremacy

Von: Elena_liest

04.05.2021

"Me and White Supremacy - Warum kritisches Weißsein mit dir selbst anfängt" ist eine Mischung aus Sach- und Arbeitsbuch, das ein 28-tätiges, antirassistisches Programm beinhaltet. Über vier Wochen hinweg stellt die Autorin Layla F. Saad den Lesenden jeden Tag ein anderes Thema aus dem Bereich Antirassismus vor, gibt Beispiele, wo die Themen im Alltag zu finden sind, merkt an, warum man sich gerade damit im eigenen Engagement gegen Rassismus beschäftigen sollte und stellt am Ende jedes Abschnitts Arbeitsaufgaben, um sich ganz individuell nochmals zu reflektieren. In der ersten Wochen befasst man sich mit den Grundlagen, wie beispielsweise was das weiße Privileg überhaupt ist oder warum man sich mit der weißen Ausnahme befassen sollte. In der zweiten Woche wird es etwas konkreter, es geht um Schwarzenfeindlichkeit, rassistische Stereotype und kulturelle Aneignung. Die dritte Woche dreht sich ganz um Solidarität. Unter anderem geht Layla F. Saad hier auf Alibiengagement oder das weiße Rettertum ein. Abgerundet wird die Arbeit an dir selbst dann mit der vierten Woche, in der der Fokus auf Macht, Beziehungen und Engagement liegt. Gerade diese letzte Woche ist extrem persönlich, da man sich hier Gedanken über antirassistische Arbeit und kritisches Weißsein etwa in der eigenen Familie oder auch im Freundeskreis macht. Die Autorin wandert also mit den Leser*innen durch die eigene Gedankenwelt, sie arbeitet sich von eher allgemeineren Themen und grundlegendem Wissen vor zu spezielleren Bereichen und eigenen Erfahrungen. Durch diesen Aufbau des Buches, gerade auch im Hinblick auf die jeden Tag gestellten Aufgaben, finde ich, dass sich "Me and White Supremacy" sowohl für Einsteiger*innen in das Thema Antirassismus, aber auch für Menschen, die sich schon mehr in dieses Gebiet eingearbeitet haben, eignet. Es ist nicht immer einfach, sich selbst zu reflektieren und zu hinterfragen, es kann auch oftmals sehr unangenehm werden - am Ende lohnt sich die Arbeit aber sehr. Die Autorin startete "Me and White Supremacy" zunächst als Instagram-Challenge und entwickelte daraus dann dieses Buch - was ich wirklich großartig finde! Für diese 28 Tage sollten sich wirklich alle Zeit nehmen und sich dann bestenfalls auch darüber hinaus antirassistisch engagieren.

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28-Tage-Challenge

Von: Crashies Wonderland

22.03.2021

"Me and White Supremacy" begann als 28-Tage-Instagram-Challenge, die Layla Saad ins Leben rief. Sie gab Input und die Teilnehmenden sollten über ihre "Weiße Überlegenheit" nachdenken und eigenes Verhalten reflektieren. Da die Challenge großen Anklang fand, stellte Layla Saad sie als Workbook zusammen. Entsprechend ist "Me and White Supremacy" ebenfalls in 4 Wochen á 7 Tage aufgeteilt. Jede Woche behandelt ein übergeordnetes Thema, das dann täglich in kleinen Einheiten vertieft wird. Begonnen wird mit den Grundlagen: Was ist "Weiße Überlegenheit" oder das "Weiße Privileg"? Danach geht es verstärkt darum, sich anhand der Grundlagen mit einzelnen Aspekten von Rassismus auseinander zu setzen, z.B. Rassismus gegen Schwarze Frauen oder wie man selbst reagiert, wenn Freunde oder Familie rassistische Aussagen tätigen. Die Einheiten sind stets durch kurze, aber dennoch punktgenaue inhaltliche Inputs und anschließenden Fragestellungen gegliedert. Es gelingt dadurch, thematisch so ziemlich alle Bereiche abzudecken, in denen Rassismus vorkommen kann. Da der:die Leser:in mit eigenen Verhaltensweisen und/oder Denkmustern konfrontiert wird und diese hinterfragen soll, stellt sich (im besten Fall) schnell ein Lernprozess ein. Durch die Aufteilung in tägliche Einheiten wird auch ausdrücklich angeregt, Pausen einzulegen, um gerade gelesenes erst einmal zu verarbeiten. Ich finde diese Vorgehensweise bei einem Thema, das vielen Menschen extrem schwer fällt, sehr gelungen. Am Ende werden noch Tipps gegeben, wie man sich aktiv für Anti-Rassismus einsetzen kann bzw. sollte. In dem Zusammenhang wird auch eine Seminar-Reihe zu "Me and White Supremacy" vorgestellt, die man selbst veranstalten kann, wenn man es sich zutraut. Insgesamt ein sehr gelungenes, umfassendes und dennoch nicht zu wissenschaftlich/ausschweifend geschriebenes Workbook, das vom Aufbau her an "Exit Racism" von Tupoka Ogette erinnert, mir aber noch ein bisschen besser gefiel. Es regt zur Selbstreflexion an und trägt dadurch zu einem Lernprozess bei. Durch die übersichtliche Gestaltung kann man auch immer mal wieder einzelne Einheiten nachlesen. Absolute Leseempfehlung für jede:n!

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Vita

Layla Saad ist eine britische Social-Media-Aktivistin, Autorin und Dozentin, die sich vor allem mit den Themen rassistische Ungleichheit, Identität sowie persönliche und soziale Veränderung befasst. Sie hat ostafrikanische und arabische Wurzeln, wuchs in Großbritannien auf und lebt inzwischen in Katar. Saad betrachtet sich als Weltbürgerin und setzt sich vehement für ein Ende weißer Vormachtstellungen und patriarchaler Strukturen ein. Im Sommer 2018 rief sie die 28-tägige Instagram-Challenge #meandwhitesupremacy ins Leben, die ein globaler Erfolg wurde. Aus der Challenge ging 2020 Saads erstes Buch »me and white supremacy« hervor und wurde zu einem New York Times-Bestseller.

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Pressestimmen

»Es ist kein Witz, dass sie [Layla Saad] die Welt und, wenn Sie mich fragen, auch die Art und Weise, wie ich mein Leben lebe, verändert.«

»Layla Saad ist eine der wichtigsten und wertvollsten Lehrerinnen, die wir derzeit zum Thema weiße Vorherrschaft und rassistische Ungerechtigkeit haben.«

Dieses Buch ist «[e]in spannendes, äußerst nützliches Instrument für jede Diskussion über die Bekämpfung von Rassismus.«