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Hasnain Kazim

Mein Kalifat

Ein geheimes Tagebuch, wie ich das Abendland islamisierte und die Deutschen zu besseren Menschen machte

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Paperback
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Endlich da: die Islamisierung des Abendlands!

Hasnain Kazim ist nicht nur Journalist und Bestsellerautor, vor einigen Jahren hat er sich auch eine zweite Identität zugelegt – als Kalif. Das war seine nicht ganz ernst gemeinte Antwort auf die permanenten Ängste von Menschen vor einer »Islamisierung des Abendlandes« und auf Dauervorwürfe von Rechtsextremisten, er sei in Wahrheit ein »Islamist«, der »Deutschland islamisieren« wolle. Doch schnell stellte Hasnain Kazim fest, dass sich seine Kalifatspläne verselbständigten: In den sozialen Medien und bei Lesungen huldigten Fans ihrem weisen Kalifen, sie wollten Wesir oder Mitglied des Harems werden. Viele fragten sehnsüchtig, wann denn nun das Kalifat ausgerufen werde. Die gute Nachricht: Es ist endlich soweit! Und die noch bessere Nachricht: Der Kalif hat dabei ein geheimes Tagebuch geführt…


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 288 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 4 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-328-10734-7
Erschienen am  13. September 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Karfiolien

Von: Bücherfreuden

22.03.2022

Auf der Reise nach Prag führt ein unfreiwilliger Zwischenstopp in Dresden den Autor zu einer Begegnung mit Pegida-Demonstranten. Spontan ruft er sein Kalifat aus und beginnt mit der mühevollen Arbeit, Dummheit auszurotten und auf ein friedliches, respektvolles Miteinander in seinem Reich hinzuwirken. Kazims „geheimes Tagebuch“ über die Islamisierung des Abendlands ist eine Mischung aus Satire, Märchen, präzisen Beobachtungen, guten Gedanken, Albernheit und frommem Wunschdenken. Er spricht menschliches Fehlverhalten, menschliche Schwäche und Anfälligkeit an, seine Lösungen sind aber (leider) fern jeder Wirklichkeit. Insgesamt bietet das Buch amüsante Unterhaltung. Kazim bringt vieles, was in unserer Gesellschaft schiefläuft, wunderbar auf den Punkt, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen. Manche Einfälle fand ich sehr witzig, manche weniger. Was wirklich schade ist: Die Menschen, denen Kazim einen Spiegel vorhalten will, werden dieses Buch vermutlich eher nicht lesen.

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Wie ein Märchen…

Von: Chrissi66

28.02.2022

Von Hasnain Kazim habe ich bereits ein Buch gelesen, das ich sehr amüsant fand, deshalb war ich neugierig auf dieses Buch, zumal die Kurzbeschreibung auch schon viel versprach. Beschreibung des Buches: „Mein Kalifat“ ist 2021 als Taschenbuch im Penguin-Verlag mit 288 Seiten erschienen. Auf dem mit orangem Hintergrund gestalteten Cover sieht man die Hauptfigur dieses Buches. Als Scherenschnitt kann man im Hintergrund die Sehenswürdigkeiten einiger Großstädte wahrnehmen. Kurze Zusammenfassung: Hasnain Kazim hat die Figur eines Kalifen erschaffen, der hier sein Tagebuch veröffentlicht. In vielen Zwiegesprächen zwischen dem Kalifen und seinem Großwesir zeigt der Kalif seine Vorstellungen von Politik und Gesellschaft, von Gerechtigkeit und dem Zusammenleben von Menschen in einem Staat. Mein Leseeindruck: Ich musste mich erst in dieses Buch einlesen. Zunächst war es mir ein wenig befremdlich. Ich bin kein Fan von Märchen, aber dieses Buch hat es in sich. Hat man sich an den Sprachstil gewöhnt und verstanden, wie dieses Buch aufgebaut ist, umso neugieriger wird man, was der Kalif noch so zu sagen hat. Die Ideen, die Beispiele aus den verschiedensten Gebräuchen unterschiedlichster Länder, die das Zusammenleben in einem Staat regeln, überraschen zuweilen und lassen einen staunen. Die zahlreichen Beispiele eines Miteinanders, die in den Dialogen zwischen Kalif und Großwesir vorgestellt werden, laden zum Diskutieren und Überdenken ein. Mich hat das Buch von Kapitel zu Kapitel in seinen Bann gezogen. Teilweise fühlte ich mich an den kleinen Prinzen erinnert – Fragen und Antworten, die die Menschheit bewegen. Das Buch ist äußerst humorvoll und mit einem Augenzwinkern zu lesen. Fazit: Mir hat die Idee aus dem Thema „Staatsform und Miteinander leben“ ein Märchen zu entwickeln sehr gut gefallen. Viele Beispiele öffnen einem die Augen und hinterlassen einen bleibenden Eindruck - ein humorvolles Buch mit vielen Ideen.

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Vita

Hasnain Kazim ist gebürtiger Oldenburger und Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer. Er wuchs im Alten Land, vor den Toren Hamburgs, und in Karatschi in Pakistan auf, studierte Politikwissenschaften und schlug eine Laufbahn als Marineoffizier ein. Er liebt Grünkohl und Curry, aber nicht zusammen. Das journalistische Handwerk lernte er im Schwäbischen, bei der »Heilbronner Stimme«, schrieb unter anderem für das dpa-Südasienbüro in Delhi und von 2004 bis 2019 für den SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE, die meiste Zeit davon als Auslandskorrespondent in Islamabad, Istanbul und Wien. Für seine Arbeit wurde er bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter der »CNN Journalist Award«. Er lebt als freier Autor nach wie vor in der österreichischen Hauptstadt und hat mehrere Bücher veröffentlicht, unter anderem »Grünkohl und Curry«, »Plötzlich Pakistan« und »Krisenstaat Türkei«. Das Taschenbuch »Post von Karlheinz« (2018), das seine Dialoge mit wütenden Lesern versammelt, stand viele Wochen auf der Bestsellerliste. »Auf sie mit Gebrüll!« (2020), eine Anleitung zum richtigen Streiten, wurde ebenfalls direkt nach Erscheinen ein Bestseller. Zuletzt erschien »Mein Kalifat. Ein geheimes Tagebuch, wie ich das Abendland islamisierte und die Deutschen zu besseren Menschen machte«.

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