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Yeonmi Park

Meine Flucht aus Nordkorea

Taschenbuch
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Mut zur Freiheit

Yeonmi Park träumte nicht von der Freiheit, als sie im Alter von erst 13 Jahren an der Seite ihrer Mutter aus Nordkorea floh. Sie wusste nicht einmal, was Freiheit ist. Alles, was sie wusste war, dass sie um ihr Leben lief. Hunger, Krankheit oder gar Exekution drohten im Land. Yeonmi Park erzählt vom Kampf ums Überleben in einem der dunkelsten und repressivsten Regime unserer Zeit. Sie erzählt von ihrer Flucht aus der Hölle, von Schmugglern und Menschenhändlern in China und von einer wahren Odyssee nach Südkorea, wo sie endlich Freiheit findet. Die gebundene Ausgabe erschien unter dem Titel »Mut zur Freiheit«.


Originaltitel: In Order to Live
Originalverlag: Penguin
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
16 S. s/w Bildteil
ISBN: 978-3-442-15913-0
Erschienen am  21. November 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein Bericht aus der Hölle

Von: Bibliokate

27.11.2021

Repression, Entmenschlichung, Unterdrückung, Manipulation.... All das sind Dinge mit denen Yeonmi Park aufgewachsen ist. "Man schärfte mir ein, meine Meinung für mich zu behalten, nichts infrage zu stellen, der Regierung zu Gehorchen und nur das zu tun, zu sagen, oder zu denken, was mir von oben befohlen wurde. Ich glaubte sogar, dass unser geliebter Führer, Kim Jong - Il, meine Gedanken lesen und ich bestraft werden konnte, wenn ich etwas böses dachte. " Yeonmi Park wächst in einem der repressivsten, gewalttätigsten Regime der Welt auf. Sie erzählt von einem Leben voller Entbehrungen, [" Für eine Schüssel Reis war ich bereit mein Leben zu riskieren"] Zwang und Manipulation in einem stark patriachalen Staat in dem von Frauen erwartet wird ihren Vätern und Ehemännern bedingungslos zu gehorchen und Gewalt, gegen alle, Männer, Frauen, Kinder, andersdenkende, (Regimegegener)... immer wieder an der Tagesordnung steht. Schon in der Schule wurde Sie gedrillt und indoktrienert. Sie musste Lobeshymnen auf Nordkorea und hasstiraden auf die "Imperialistenschweine" auswendig lernen. Ihr Vater wurde wegen Schmuggel ins Arbeitslager gesteckt. Daraufhin waren sie geächtet. Nachdem ihr Vater aus dem Arbeitslager entlassen wurde und ihre Schwester geflüchtet ist, wagten auch Yeonmi und ihre Mutter die Flucht und geraten in die Hände von Menschenhändlern die ihre Mutter vor den Augen der 13 jährigen Yeonmi vergewaltigten. Ich fand dieses Buch wirklich wirklich gut geschrieben aber auch wirklich sehr furchtbar zu lesen weil es so oft zeigt wie hart das Leben in Nordkorea wirklich sein kann und wie brutal, grausam und schrecklich es sein kann ein neues Leben anfangen zu wollen. Ein extrem wichtiges Buch, für das man gute Nerven braucht und das auf jeden Fall nichts ist was man einfach weglliest und gleich zum nächsten Buch greift. Mich hat das Buch wirklich schockiert und mitgenommen, auch wenn ich natürlich darauf vorbereitet war das es heftig wird.

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Mutig und lesenwert, leider bzgl. Nordkoreas nicht sehr detailreich

Von: Wissenstagebuch

16.11.2017

Yeonmis Geschichte ist eine Geschichte der Stärke. Unter widrigsten Umständen kämpft sie ums Überleben, erduldet Hunger, Durst, sexuelle Gewalt und Demütigungen, um dann – unter Aufbietung ihrer gesamten Kraft – entgegen aller Wahrscheinlichkeit Schul- und Universitätsausbildung zu absolvieren und mit ihrer erschütternden Geschichte an die Öffentlichkeit zu treten. Nunmehr im Visier des nordkoreanischen Regimes reist Yeonmi Park um die Welt, um über die Menschen verachtenden Praktiken in ihrem Heimatland aufzuklären. Ihr Buch ist mutig, stark und sehr lesenswert.

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Vita

Yeonmi Park

Yeonmi Park wurde 1993 in Hyesan, Nordkorea, geboren und lebt derzeit in New York, wo sie ein Studium an der Columbia Universität absolviert und bei der UNO tätig ist. Die Geschichte ihrer Flucht aus Nordkorea wurde in der englischen Presse breit dokumentiert, u.a. in Artikeln des »Daily Mail«, des »Telegraph« und des »Independent«. Ihre Aufsehen erregenden Reden, u.a. beim »One Young World Summit« in Dublin, dem »Oslo Freedom Forum« oder »TEDx« in Bath, machten sie einem breiten Publikum bereits vor Erscheinen ihres Buches bekannt. Yeonmi Park ist mit ihren jungen Jahren eine herausragende Aktivistin für Menschenrechte und kämpft mit großem Engagement dafür, ihrem Volk eine Stimme zu geben.

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Pociao

Pociao studierte Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaften, übersetzt u.a. Paul Bowles, William S. Burroughs und Evelyn Waugh und gewann 2017 den Don DeLillo-Übersetzungswettbewerb.

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Sabine Herting

Sabine Herting, geboren in Essen, Studium in Lausanne und Bonn, lebt in München. Sie hat u.a. übersetzt Jamaica Kincaid, Keith Donohue, Elizabeth Fremantle, Kazuo Ishiguro, Olivier Rolin und François-Henri Désérable.

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