Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin

Roman

Hardcover
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»Die Dunklen Chroniken« gehen weiter: Alice' Abenteuer in einer dunklen, verrückten und absolut faszinierenden Welt ist noch nicht zu Ende ...

Alice hat den Kampf gegen den Wahnsinn gewonnen – vorerst. Sie hat die Schandtaten des Kaninchens sowie den Blutdurst des Jabberwocks überlebt und will nun ein Versprechen einlösen: Jenny, die Tochter ihres Freundes Hatcher, zu finden. Doch Alice und Hatcher erwartet der nächste Albtraum. Sie müssen in das Reich der verrückten Weißen Königin vordringen, wo das wahre Spiel um das finstere Wunderland bereits begonnen hat. Jeder Zug führt Alice näher an ihre Bestimmung. Aber damit sie als Siegerin hervorgeht, muss sie nicht nur ihre neuen Kräfte zu beherrschen lernen, sondern herausfinden, was mit der rätselhaften Schwarzen Königin geschehen ist ...



Alle Bücher von Christina Henry:
Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland
Die Chroniken von Alice – Die Schwarze Königin
Die Chroniken von Alice – Dunkelheit im Spiegelland
Die Chroniken von Peter Pan – Albtraum im Nimmerland
Die Chroniken der Meerjungfrau – Der Fluch der Wellen
Die Chroniken von Rotkäppchen – Allein im tiefen, tiefen Wald

Die Bände (außer Alice) sind unabhängig voneinander lesbar.

»Alices' Kampf, zwischen Realität und Illusion zu unterscheiden, geht weiter – und Henry brilliert darin, beide für den Leser sowie für ihre Figuren herrlich zu vermengen.«

Publishers Weekly (10. Oktober 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Sigrun Zühlke
Originaltitel: Red Queen (The Chronicles of Alice)
Originalverlag: Ace, New York 2016
Hardcover, Pappband, 336 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-7645-3235-2
Erschienen am  31. August 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Entdecke die Dunklen Chroniken!

Rezensionen

Die Chroniken von Alice - Die schwarze Königin | von Christina Henry

Von: stella_reads

03.03.2021

Zu Beginn sei gesagt: Da es sich um den Folgeband der Alice Chroniken handelt, wird es Spoiler zum ersten Band geben. Ihr seid also hiermit gewarnt, wenn ihr „Finsternis im Wunderland“ noch nicht gelesen habt. Ich LIEBE „Alice im Wunderland“! Es ist und bleibt für immer immer immer mein absolutes Lieblingsmärchen. Deswegen bin ich auch direkt Feuer und Flamme, sobald ich irgendwo auf eine Neuinterpretation dieser grandios abgedrehten Geschichte stoße. Christina Henry war mit ihrer als düster beworbenen Chroniken Reihe ja bereits schon vor dessen deutschsprachiger Veröffentlichung in aller Munde und somit stand für mich sehr schnell fest (ohne den Klappentext überhaupt zu lesen), dass diese Bücher bei mir einziehen werden. Gesagt, getan! Ich habe zwar ein paar Seiten gebraucht, um mich mit dem sehr nüchternen und rationalen Schreibstil der Autorin anzufreunden, aber als diese kleine Hürde überwunden war, ging es Schlag auf Schlag und die Seiten flogen nur so dahin. Christina Henry hat mit ihren Furcht erregenden und teilweise wirklich abscheulichen Ideen (die wohlgemerkt nicht für sensible Leser geeignet sind!) im ersten Band aus unserem beliebten Wunderland einen puren Albtraum erschaffen. Die Konstellation aus altbekannten Figuren und neuem Konzept fand ich allerdings wirklich gut gelungen und außergewöhnlich. Ich war also gespannt, ob sie dieses Tempo im zweiten Band beibehalten kann. Eigentlich gehe ich auf die Cover der Bücher nicht ein, da ich der Meinung bin, dass diese doch eher zweitrangig und für eine Bewertung nicht ausschlaggebend sind. Aber hier muss einfach mal gesagt werden: Wie schön ist bitte dieses Cover?! Das sich der Verlag an das Original gehalten hat finde ich klasse. Nicht zu vergessen die kleinen Details auf dem Buchschnitt, dessen Bedeutung ich mir erst im Verlauf des Lesens bewusst wurde. Lieber würde sie für immer auf Magie verzichten, als jemand zu werden, den sie nicht mehr wiedererkannte. S. 17 Alice und Hatcher haben die Alte & Neue Stadt mitsamt den, dem Wahnsinn verfallenen und blutrünstigen Kreaturen, hinter sich gelassen. Ihr gemeinsames Ziel, Hatchers verschwundene Tochter Jenny zu finden, hat jetzt oberste Priorität. Doch kaum haben sie das unterirdische Tunnelsystem der Stadt verlassen, müssen sie feststellen, dass sie sich in einer trostlosen, verbrannten Ödnis wiederfinden, welche wesentlich mehr Gefahren für die unerfahrene Zauberin und den Axtmörder bereithält, als sie sich jemals hätten vorstellen können. Und während Hatcher immer tiefer in seinen Drang nach Mord, Blut und Chaos versinkt, versucht Alice mit ihrem verwirrtem Verstand einen klaren Kopf zu behalten und muss sich schon bald all jenen Gefahren alleine entgegen stellen. Der Übergang von Band eins zu Band zwei ist nahtlos und durch den kleinen Rückblick zu Beginn fällt es einem auch nach längerer Pause zwischen den Bänden nicht schwer, wieder an die Geschichte anzuknüpfen. Zugegeben, der Schreibstil ist wirklich etwas gewöhnungsbedürftig und entfernt sich von dem bereits bekanntem aus dem Auftaktband. Die hier in überschwänglichem Maße vorkommende Melancholie kann auch schnell mal deprimieren oder nerven. Nicht jeder Leser kommt mit solch einer Erzählweise zurecht. Aber genau das ist es, was die Geschichte wiederum ausmacht. Denn wenn man sich vor Augen führen, dass wir es hier mit zwei gebrochenen Seelen zu tun haben, die die unmenschlichsten Dinge erleben mussten, wird einem sehr schnell klar, dass kein anderer Schreibstil die Geschichte authentischer rüber bringen würde. Erzählt wird die Handlung wie im vorhergegangenem Band von Alice in der dritten Person. Bloß weil etwas da ist und du es gern haben möchtest, heißt das nicht, dass du es auch nehmen musst. S. 110 Wie bereits erwähnt finde ich die äußerliche Aufmachung des Buches wirklich gelungen. Ganz im Gegensatz zu dem inhaltlichen Aufbau. Das Buch besteht lediglich aus dem Prolog und ist dann in zwei Teile unterteilt. Einzelne (Unter-)Kapitel gibt es nicht und auch Absätze sind eher die Seltenheit. Für den einen mag das förderlich für den Lesefluss sein, ich empfand es jedoch eher als anstrengend, da ich zwischendrin gerne mal eine Pause habe, um die gelesenen Passagen auf mich wirken zu lassen. Somit blieb mir nichts anderes übrig, als die Teile mitten drin zu unterbrechen, was dazu führte, dass ich immer wieder ein paar Sätze zurückgeworfen wurde und ich sie nochmal lesen musste, wenn ich am nächsten Tag zu dem Buch griff. Die Unterteilung im ersten Band finde ich wesentlich angenehmer und hoffe, dass Henry in ihren nachfolgenden Büchern wieder dahin zurückkehrt. In der Welt gibt es nicht immer Schwarz und Weiß, sondern auch viele Abstufungen von Grau. S. 318 Ich bin etwas vom zweiten Band überrascht, denn dessen Atmosphäre will nicht mehr so wirklich zu der seines Vorgängers passen. Nachdem der erste Band düster, brutal und blutig daher kommt, besticht sein Folgeband durch eine eher ruhig gehaltene Erzählstruktur, dem es jedoch an den richtigen Stellen nicht an aufkommender Spannung mangelt. Besagte Stellen waren mir persönlich aber leider zu wenig und so richtig wollte der Funke einfach nicht überspringen, was wohl daran lag, dass ich mit etwas anderem gerechnet und nach dem ersten Band diesbezüglich zu hohe Erwartungen hatte. Eher steht hier die Charakterentwicklung der Protagonistin Alice eindeutig im Vordergrund, derer ich etwas zwiegespalten gegenüberstehe. Zwar tut das einerseits ihrer Charaktertiefe gut, bewirkt aber im Gegenzug, dass für andere (Neben-)Charaktere nicht mehr genügend Platz ist. Besonders in der ersten Hälfte des Buches ging sie mir gewaltig auf die Nerven, weil sie immer wieder (und meinem Empfinden nach viel zu häufig) zu vergangene Ereignisse abdriftet. Dadurch bekommt man das Gefühl, dass die Handlung nur zögerlich voran schreitet und man hangelt sich mehr schlecht als recht durch die Geschichte. Der Wendepunkt, wo sie endgültig über sich hinauswächst und auf ihr Können vertraut, hätte für mich etwas früher kommen dürfen. Hatcher ist eigentlich kaum noch der Rede wert, obwohl man doch dachte, dass gerade er auf der Suche nach seiner verlorenen Tochter eine zentrale Rolle spielt. Alles in allem war es etwas zu viel Alice. Zwar werden einige neue Nebencharaktere toll in die Geschichte eingefügt, welche die Waage aber leider nicht ausgleichen konnten. Besonders einen Punkt, welchen ich für die komplette Storyline als essentiell wichtig erachtet habe und unweigerlich mit den Ereignissen des ersten Bandes verknüpft ist, wurde viel zu schnell abgehandelt und macht das aufwendige Bestreben im Vorgängerband irgendwie nichtig. Im Großen und Ganzen wurde hier leider einiges an Potential verschenkt. Fazit: Auch, wenn dieses Buch nicht an seinen Vorgänger herankommt und sich für mich als allgemein schwächer herausgestellt hat, ist es keineswegs schlecht. Es hat lediglich meinen Erwartungen nicht entsprochen und dennoch freue mich wirklich auf den dritten Band, welcher im April diesen Jahres erscheint. Ich bleibe Christina Henry mit dieser Reihe auf jeden Fall treu und kann es kaum erwarten in ihren kommenden Bücher der Chroniken Reihe auf neue Abenteuer zu gehen.

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Durchwachsen

Von: fairiesbookworld

01.02.2021

♡Rezensionsexemplar♡ ❤ACHTUNG! SPOILER ZUM VORGÄNGER DER REIHE!❤ Inhalt: Alice und Hatcher konnten die alte Stadt erfolgreich vom Jabberwocky befreien. Doch nun steht ihnen eine weitere Mission bevor. Sie verlassen die Stadt, um sich auf die Suche nach Hatchers verschollenen Tochter zu begeben. Doch dabei geraten sie wieder in Gefahr und erkennen, dass alles nicht so einfach ist, wie es scheint... Cover: Was soll ich sagen? Ich liebe die Aufmachung dieser Bücher einfach abgöttisch! Die Silhoutten der schwarzen Königin ist einfach wunderbar düster und ich liebe die Tatzen die auf dem Buchschnitt entlang wandern. Die Kombination schwarz-weiß-rot ist klassisch und man kann mit ihr einfach nichts falsch machen, aufgrund des Inhalts des Buches hätte ich vielleicht noch etwas grau abgebildet, jedoch finde ich das Cover so auch sehr schön. Meine Meinung: Ich habe das Buch angefragt, bevor ich Band 1 begonnen habe, wodurch ich schon nach dem Beenden des Vorgängers wusste, dass ich auch an diesem Buch ein paar kleinere Kritikpunkte auszusetzen habe werde. Trotzdem hat es mich sehr interessiert, wie es mit Alice und Hatcher weitergeht, weshalb ich das Buch gelesen habe. Fangen wir gleich mit dem größten Kritikpunkt an, den ich an der Reihe auszusetzen habe und zwar den Schreibstil. Wir harmonieren einfach nicht. Für meinen Geschmack konzentriert er sich einfach auf die falschen Dinge. Es wird fast gar nicht auf die Gefühlswelt von Alice eingegangen, was sicherlich auch auf die dritte Person zurückzuführen ist, aus der das Buch erzählt wird. Und ich finde, dass Christina Henry zwischendurch die Spannung einfach nicht halten kann. Denn das Buch ist zwar generell eher kurzlebig, aber trotzdem zieht sich an manchen Stellen die Handlung etwas. Wobei dies im zweiten Teil wesentlich weniger ist, als noch in Band 1, weshalb ich diesen Band schon wesentlich spannender fand. Kommen wir als nächsten zu Alice. Ach, Alice. Grundsätzlich finde ich, dass sie eine außergewöhnliche Protagonistin ist, mit der man eindeutig klarkommen muss. Was ich teilweise tue, aber teilweise konnte ich ihre Handlungen nicht so gut nachvollziehen. Das liegt sicherlich auch an ihrer Vergangenheit, da sie ja psychisch krank ist, um es ganz hart zu sagen. Sie hat einfach schon sehr viel erlebt und dadurch kann ich als 17-jähriges naives Mädchen, das sehr behütet aufgewachsen ist, nicht in sie hineinversetzen. Was ich aber in diesem Band so am meisten zu bemängeln habe, war, dass die Liebesgeschichte einfach noch unnachvollziehbarer geworden ist. Es geht einfach bumm und die Liebesbeziehung ist auf einen neuen Level. Ich weiß einfach keinen einzigen Grund, weshalb Alice Hatcher liebt (auch wenn ich mir selbst welche ausreimen kann, es wird nie von ihr erwähnt). Es heißt immer sie liebt ihn, aber ich als jemand der auch im Liebesromangenre unterwegs ist, fand das einfach unnahbar und hingeworfen. Aber kommen wir jetzt zu den positiven Dingen, denn diese gab es eindeutig auch. Ich finde, dass diese Reihe einfach von ihren düsteren Elementen lebt, es ist einfach teilweise so gruselig und abgedreht, dass man es mit keiner anderen Märchenadaption vergleichen kann. Und ich liebe es! Teilweise saß ich nur da und dachte mir: Was geht da jetzt wieder ab?! Also für jemanden der auf madness steht, der ist hier sicherlich gut bedient! Auch wie das Setting und das World-Building finde ich einfach so genial adaptiert und man erkennt einfach so viele Details, die man aus der Originalgeschichte kennt, dass ich es einfach genial finden musste! Fazit: Insgesamt ist meine Meinung zu dem Buch sehr durchwachsen. Es ist einfach nicht meine Art von Schreibstil und für mich ist die Liebesgeschichte einfach nicht nachvollziehbar. Aber mir gefällt die düstere Umsetzung einfach genial und zu Ende des Romans war es auch richtig spannend! Insgesamt vergebe ich daher 3 Sterne! Cover: 4,5 Schreibstil:2,5 Charaktere: 3 Handlung: 4 Spannung: 2,5 Setting:4 => 3,2 Sterne

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Vita

Die Amerikanerin Christina Henry ist als Fantasyautorin bekannt für ihre finsteren Neuerzählungen von literarischen Klassikern wie »Alice im Wunderland«, »Peter Pan« oder »Die kleine Meerjungfrau«. Im deutschsprachigen Raum wurden diese unter dem Titel »Die Dunklen Chroniken« bekannt und gehören zu den erfolgreichsten Fantasy-Büchern des Jahres 2020. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin liebt Langstreckenläufe, Bücher sowie Samurai- und Zombiefilme. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Chicago.

www.christinahenry.net

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Ein Buch für Märchenfans, die nicht zu zart besaitet sind.«

VRM-Wochenblätter (24. Februar 2021)

»Psychologisch sehr raffiniert erzählt.«

phantastik-couch.de (06. Januar 2021)

»Henry bringt die nächste Glanzleistung: Sie dichtet Lewis Carrolls visionäre Vorlage um, indem sie diesem zeitlosen Klassiker ihre eigene Stimme und Vorstellungskraft schenkt.«

RT Book Reviews (17. Januar 2020)

»Eine große Hommage an das Original.«

popcultureuncovered.com (17. Januar 2020)

»Ein Roman, der den Leser völlig in seinen Bann zieht. Voller Wunder, glaubwürdiger Figuren und einer magischen, gefährlichen und surrealen Welt. Ein großer Spaß!«

lookingglassreads.com (17. Januar 2020)

Weitere Bücher der Autorin