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Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland

Kurzgeschichten

Hardcover
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Ein unverzichtbares Buch für alle Fans von »Die Chroniken von Alice«: Brutal, düster, originell!

Alice und der Axtmörder Hatcher haben in Christina Henrys finsterem Wunderland schrecklichen Gefahren getrotzt – jetzt erfahren die Fans, wie es mit den beiden weitergeht, und sie dürfen zudem tief in das Innerste von Henrys beliebtesten Figuren blicken: In einer von vier Kurzgeschichten berichtet Hatcher aus der Zeit, als er selbst noch Nicholas hieß und der beste Kämpfer der Alten Stadt war. In zwei anderen erzählt Alice von einer gruseligen Nacht in einem Schloss sowie von einem dunklen Geheimnis, das sie sogar vor Hatcher geheimhält. Und der Leser lernt Alice' Schwester Elizabeth kennen, die sich vom Jabberwock finstere Gedanken einflüstern lässt ... Ein unverzichtbares Buch für alle »Alice«-Fans!


Nichts für schwache Nerven: Henrys Neuerzählung von »Alice im Wunderland« ist brutal – gleichzeitig aber unglaublich packend.

Alle Bücher von Christina Henry:
Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland
Die Chroniken von Alice – Die Schwarze Königin
Die Chroniken von Alice – Dunkelheit im Spiegelland
Die Chroniken von Peter Pan – Albtraum im Nimmerland
Die Chroniken der Meerjungfrau – Der Fluch der Wellen
Die Chroniken von Rotkäppchen – Allein im tiefen, tiefen Wald

Die Bände (außer Alice) sind unabhängig voneinander lesbar.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Sigrun Zühlke
Originaltitel: Looking Glass
Originalverlag: Berkley, New York, 2020
Hardcover, Pappband, 368 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-7645-3267-3
Erschienen am  19. April 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Kein würdiger Abschluss

Von: Nicole Kortmann

17.07.2021

Ich hatte gehofft, dass diese erneute Reise in das Reich von Alice gut werden würde, dass sie der Reihe zu altem Glanz verhelfen würde. Und nach der ersten Geschichte mochte ich es fast glauben. Sie war zwar für mich nicht so gut, wie der erste Teil, aber auch nicht so bescheiden wie der zweite. Gut, das Mädchen war mir jetzt nicht unbedingt sympathisch, aber es gewährte nette Einblicke. Auch mochte ich die Idee, dass Alice' kleine Schwester vielleicht einmal auf ihre große Schwester trifft. Zwar wirkte es zeitweise noch etwas gewollt, aber das hätte sich mit den weiteren Geschichten geben können. Aber was ich bekam war im besten Falle langweilig und im schlechtesten einfach nur ein billiger Abklatsch. Ich hatte wirklich die Hoffnung, dass es so werden würde wie es im ersten Teil war. Mit der Atmosphäre, dem wohligen Schauer auf dem Rücken, mit den Versprechen von Blut, Tod und Verdammnis. Während ich der Schwester durch die alte Stadt folgte, las ich noch, dass dort auf der Straße einmal mal Blut geflossen sein musste, doch das war es auch wieder, eine Anspielung auf den ersten Band, mehr aber auch nicht. Schon die zweite Geschichte weckte bei mir ein Déjà-vu, doch nicht eines von der guten Sorte. Eher von der Sorte, wie es Kaffee aus doppelt aufgebrühtem Kaffeepulver tut. Man erinnert sich daran, wie gut es früher einmal war und wie schal das heute ist. Alice muss sich auch in dieser Geschichte wieder einem bösen Zauberer oder einem Monster stellen, wird beinahe getötet, rennt von einem Gang in den nächsten, erkennt, dass sie ihre Magie beherrschen lernen muss und endet oben bei dem großen Boss. Erinnert euch das an was? Ja, das ist ungefähr der Plot des ersten Bandes. Wie sie dann oben vor dem Schurken steht, fällt ihr selbst auf, dass es wieder einmal darauf hinausläuft, dass sie den Jungen brechen muss, der sie brechen wollte. Da wollte ich erbrechen. (Man verzeihe mir das Wortspiel, aber das war zu passend und zu wahr. Es hätte so erfrischend neu sein können, war es aber wie gesagt eben leider nicht.) „Als ich zum ersten Mal in die Stadt kam“ war durchaus wieder okay. Leider nicht mehr, aber okay. Sie zeigt Hatcher, als er noch kein irrer Axtmörder, sondern Nicholas war, damals als er seine große Liebe traf. Die Geschichte plätscherte angenehm dahin, wirkliche Spannung oder der Wunsch sofort weiterzulesen, kamen bei mir nicht auf, aber nach dieser zweiten Geschichte, war das hier schon eine enorme Verbesserung. Und dennoch gab mir diese Geschichte nicht das richtige Feeling, sie war nett, aber mehr nicht. In der vierten Geschichte sind Alice und Hatcher nach dem Winter wieder auf dem Weg in ihr Traumhaus. Ein Traumhaus, das Alice in ihren Träumen sah. Genauso wie das ungeborene Kind in ihrem Leib. Was folgt ist eine „rührende“ Abschiedsszene von einer alten Zauberin, die ihnen beiden im Winter Obdach gewährte und Alice half die Magie zu verstehen. Hier wird dann schon unheilvoll von dem Berg auf der Reise gesprochen, die Hinweise häufen sich und sie findet oben auf dem Berg ein Dorf des Grauens. Und innerhalb von gefühlt zwei Sekunden hat sie die Hexe vernichtet, die dort die Dorfbewohner „im Auftrage Gottes“ reinhält, ist mit Hatcher getürmt und lebt glücklich mit ihm am See. Fazit: Was soll ich da noch sagen? Grammatik und Stil sitzen, die Handlung ist bestenfalls befriedigend, schlimmstenfalls ärgerlich. Es ist keine Weitererzählung, es sind keine Ausflüge zurück. Es sind Kurzgeschichten ohne Gefühl und wieder aufgewärmte Geschichten der letzten Bücher. Schade, schade.

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Ein gelungener Abschluss für die Chroniken von Alice

Von: Das Bambusblatt

12.07.2021

„Dunkelheit im Spiegelland“ von Christina Henry erschien am 19. April 2021 im Penhaligon Verlag bei uns in Deutschland. Es ist Teil der „Chroniken von Alice“ und damit auch der „Dunklen Chroniken“, allerdings haben wir es dieses Mal nicht mit einem Roman zu tun, sondern mit einer Sammlung von vier Kurzgeschichten. Zeitlich bauen diese Kurzgeschichten durchaus auf den beiden Vorgängern auf, wenngleich sie manchmal eine Erinnerung beinhalten, die weit in der Vergangenheit liegt. Wir treffen hier natürlich Alice und Hatcher wieder, wobei zwei Kurzgeschichten aus ihrer Sicht erzählt werden und eine aus Hatchers. Aber wir lernen auch Alice‘ kleine Schwester Elizabeth kennen und das direkt zu Beginn des Buches. Sie scheint ebenso wie ihre ältere Schwester das Talent zu haben, sich in Schwierigkeiten zu bringen. Diese erste Geschichte mag ein wenig fehl am Platz wirken, aber ich fand es sehr interessant, auf diese Art einmal mehr über Alice‘ Familie zu erfahren, ebenso darüber, wie die reicheren Menschen in ihrer Heimatstadt leben. In der zweiten Geschichte wechseln wir dann aber auch gleich zu Alice und diese Story hat definitiv wieder mehr vom ersten Band „Finsternis im Wunderland“. Sie ist ein bisschen gruselig, ein bisschen eklig, ein bisschen makaber und ein bisschen brutal und ich glaube, ich kann sagen, dass es meine liebste Geschichte aus diesem Band ist. Danach erfahren wir etwas Neues über Hatcher, der uns an der Erinnerung teilhaben lässt, wie er seine erste Frau kennenlernte. Auch das ist wirklich interessant – vor allem da man Hatcher schließlich nur als Axtmörder kennt – aber so richtig überzeugen konnte diese Geschichte mich nicht. Anderes hätte vielleicht besser in den Tenor dieses Bandes gepasst. In der letzten Geschichte begleiten wir wieder Alice und Hatcher, wobei es gewohnt Alice ist, die uns ihre Sicht schildert. Auch diese Story ist ein bisschen brutal, reicht aber nicht an die Erste heran. Sie bildet einen schönen Abschluss für Alice und Hatcher und mir gefällt die Herangehensweise, diesen in einem Kurzgeschichtenband unterzubringen, bevor der Roman sich zu sehr in die Länge zieht. Dennoch hätte diese letzte Geschichte gerne noch ein bisschen länger und ausführlicher sein dürfen. Im Allgemeinen muss ich aber sagen, ich habe mich sehr über das Wiedersehen mit den Figuren gefreut. Alice und Hatcher sind mir mit der Zeit richtig ans Herz gewachsen und auch der ein oder andere Charakter, den man schon aus den Vorgängern kennt, hat hier wieder seinen Auftritt. Der Schreibstil ist immer noch ein wenig flapsig und locker, aber genau das macht ja mitunter den Charme von Christina Henrys Dunklen Chroniken aus. Die Gestaltung des Buches ist auch wieder einwandfrei, obwohl ich zugeben muss, dass mir das Violett in Kombination mit den ersten beiden Bänden nicht so sehr zusagt. Es sticht damit im Regal doch schon stark heraus. Ein schönes Detail ist allerdings die Widmung, in der Christina Henry davon spricht, sich selbst zu helfen. Diese Thematik ist vor allem in den ersten beiden Geschichten gut getroffen und sorgt für ein rundes Bild. Ich habe „Dunkelheit im Spiegelland“ als Teil der Leserunden-Reihe mit Kristin vom Blog Roman-Tipps und mit Vivka von A Winterstory gelesen. Mein Fazit: Ich habe mich sehr auf diesen Kurzgeschichtenband um Alice und Hatcher gefreut und wurde nicht enttäuscht. Nicht jede der vier Geschichten hat mir supergut gefallen, aber das Gesamtbild war wieder sehr stimmig und ein bisschen von der Brutalität und Absurdität des ersten Bandes war hier wieder zu lesen. Was mich sehr gefreut hat, obwohl mir Band 2 besser gefiel als Band 1. Es ist ein wenig schade, dass es nun mit Alice und Hatch vorbei ist, aber ich finde, Christina Henry ist ein passender Abschluss gelungen, dank dem man sich nun ganz einfach auf ihre Geschichte um Peter Pan und Captain Hook freuen kann.

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Vita

Die Amerikanerin Christina Henry ist als Fantasyautorin bekannt für ihre finsteren Neuerzählungen von literarischen Klassikern wie »Alice im Wunderland«, »Peter Pan« oder »Die kleine Meerjungfrau«. Im deutschsprachigen Raum wurden diese unter dem Titel »Die Dunklen Chroniken« bekannt und gehören zu den erfolgreichsten Fantasy-Büchern des Jahres 2020. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin liebt Langstreckenläufe, Bücher sowie Samurai- und Zombiefilme. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Chicago.

www.christinahenry.net

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