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Ali Smith

Wem erzähle ich das?

(8)
eBook epub
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Wenn Ali Smith die Regeln des Erzählens erklärt, entfalten sich Geschichten. Ihre Vorlesungen über Literatur sind eine Liebesgeschichte, wie sie noch keiner je gehört hat – eine Geschichte zweier Liebender ebenso wie die Geschichte der Liebe des Menschen zur Kunst und was sie für unser aller Leben bedeutet.


Aus dem Englischen von Silvia Morawetz
Originaltitel: Artful
Originalverlag: Penguin
eBook epub (epub), ca. 224 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-20739-7
Erschienen am  06. March 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Fantasievolle Mischung aus Geistergeschichte und Literaturvorlesung

Von: Kate Rapp

27.12.2020

Eine namenlose Protagonistin trauert um ihre verstorbene Partnerin, ein Jahr und ein Tag ist dieser Verlust nun her, da taucht ihr Geist mit Sprachstörungen wieder auf und setzt sich an ihren Schreibtisch, um zu arbeiten. Die verstorbene Schriftstellerin sollte Vorträge für Studenten halten, unter anderem über Zeit und Form in der Literatur. Und während sie Tag für Tag wieder kommt, immer etwas zerlumpter und in fortschreitender Verwesung, setzt Ali Smith die Kapitel für uns zusammen und es ergibt sich im Zusammenspiel diese wunderbare Mischung aus Geistergeschichte und Literaturvorlesung (tatsächlich von Ali Smith am St. Annes College in Oxford gehalten) Die Themen, die Ali Smith abhandelt sind neben Zeit und Form auch Grenzen und Spiegelungen. Doch vor allem ist es die Phantasie, der sie einen großen Raum gibt, die der Zeit und dem Tod ein Schnippchen schlägt und den zerfledderten schnarchenden Geist der Geliebten als Adressat für ihre Gefühle, Fragen und Dialoge zurück bringt. „Die Phantasie übertraf alles, was ich ihr zugetraut hatte.“ Die Anmerkungen der Erzählerin, die in einer Baumschule arbeitet, zu den Vortragsnotizen der Verstorbenen erschienen mir wie ein Zwiegespräch von Ali Smith mit sich selbst, in dem sie ihre gehaltenen Vorträge um fantasievoll skurrile Ausschmückungen erweitert, hinter die Spiegel und in Götter- und Unterwelten springt, um zu beweisen, dass Literatur und Kunst den Tod überdauern. „Artful“ heißt der Roman im englischen Original, eine Anspielung auf den immer wieder zitierten Artful Dodger, eine Figur aus dem Roman Oliver Twist, der sich als Hauptthema durch die gesamte Erzählung zieht, sowie auf die kunstvoll beschriebene Vielfältigkeit der Kunst. Es ist ein gleichzeitig unterhaltsames und kluges, in seinen Anspielungen auf Wilde, Dickens, Shakespeare, Atwood, Sappho, Plath, Colette und Mantel sowie Filme von Hitchcock oder Charly Chaplin und Kunst von Dali und Carrington überbordendes, äußerst lehrreiches Werk, eine Hymne auf die verbindende Kraft der Kreativität und wie alle Bücher von Ali Smith ist auch dieses wieder sehr empfehlenswert!

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Ein melancholischer Rundgang durch die Weltliteratur

Von: C. Widmann

25.01.2018

In diesem kurzen Roman - nenne ich es besser eine Novelle? - zeigt uns Ali Smith eine junge Frau, die trauert. Ein Jahr und einen Tag nach dem Tod ihrer Lebensgefährtin fängt sie an, deren letzte Notizen zu lesen: die Manuskripte für Vorlesungen, welche die verstorbene Dozentin nicht mehr gehalten hat. Gleichzeitig fängt sie an, Oliver Twist zu lesen. Und sie bekommt Besuch von der verstorbenen Geliebten. Obwohl wir die Hauptfigur durch ihre Trauer begleiten, ist Wem erzähle ich das kein trauriges Buch. Eher ist es versonnen. Die nie gehaltenen Vorlesungen sind in voller Länge abgedruckt. Es geht um Literatur; ein Zitat nach dem anderen hat mich irgendwann dazu gebracht, diese ausgedehnten Kapitel zu überblättern und nur noch zu lesen, was im Leben der Hauptfigur passiert. Vielleicht lese ich dieses Buch irgendwann noch einmal in anderer Stimmung, und lasse mich mitnehmen auf einen melancholischen Rundgang durch die Weltliteratur.

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Vita

Ali Smith wurde 1962 in Inverness in Schottland geboren und lebt in Cambridge. Sie hat mehrere Romane und Erzählbände veröffentlicht und zahlreiche Preise erhalten. Sie ist Mitglied der Royal Society of Literature und wurde 2015 zum Commander of the Order of the British Empire ernannt. Ihr Roman »Beides sein« wurde 2014 ausgezeichnet mit dem Costa Novel Award, dem Saltire Society Literary Book of the Year Award, dem Goldsmiths Prize und 2015 mit dem Baileys Women’s Prize for Fiction. Mit »Herbst« kam die Autorin 2017 zum vierten Mal auf die Shortlist des Man Booker Prize sowie auf Platz 6 der SWR-Bestenliste, für »Sommer« erhielt sie den George Orwell Prize. 2022 wurde Ali Smith mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur ausgezeichnet.

Zur Autorin

Silvia Morawetz

Silvia Morawetz, geb. 1954 in Gera, studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und ist die Übersetzerin von u.a. Janice Galloway, James Kelman, Hilary Mantel, Joyce Carol Oates und Anne Sexton. Sie erhielt Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds, des Landes Baden-Württemberg und des Landes Niedersachsen.

Zur Übersetzerin

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