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Claudia Winter

Wie sagt man ich liebe dich

Roman

Taschenbuch
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Für die gehörlose Maelys Durant wird ein Traum wahr, als sie ein Kunststudium in Paris beginnt. Doch dann erkrankt ihre Tante Valérie, und Maelys muss auf dem Montmartre Touristen porträtieren, um Geld zu verdienen. Dort macht ihr eines Tages ein geheimnisvoller Fremder ein erstaunliches Angebot: für eine stattliche Summe soll sie seinen Großvater in Lissabon malen. Maelys‘ Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in die weiße Stadt am Tejo. Dort stößt sie auf die Spuren einer herzergreifenden Liebesgeschichte, die bis ins Paris der 1960er Jahre zurückreicht – und ahnt nicht, welch besondere Rolle sie selbst darin spielt …

"Reading Claudia Winter's novels warms your heart and brings a smile to your face."

Nassauische Neue Presse

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49083-7
Erschienen am  15. June 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Lissabon, Portugal

Rezensionen

Perfekter Urlaubsroman

Von: ChrissidieBüchereule

16.09.2021

Das Cover vermittelt mir sofort ein warmes Gefühl, das Geld vermittelt mir Sommer und sonne und gute Laune. Urlaubsfeeling pur! Hatte sogar das Gefühl als, ob ich die Zitronen riechen kann, so ging es mir aber im ganzen Buch, ich hatte das Gefühl alle Gerüche wahrzunehmen und habe mich in das Buch geträumt. Es war ein besonderes Gefühl in Portugal zu sein, es kam mir auch so vor, als ob ich den Ort die Umgebung kennen würde und konnte sie vor dem inneren Auge sehen und spüren, obwohl ich da noch nie war. Wir treffen in dieser Geschichte auf zwei Frauen, sie haben mich fasziniert, ihre Geschichten haben mich sehr berührt und mitten ins Herz getroffen, es war auch nicht, wie Protagonisten, sondern es war ein von Anfang an das Gefühl bei mir da, das es Vertraute sind, Menschen, die man schon ewig kennt und die eine wichtigen Platz im Leben eingenommen haben, ich fühlte mich geborgen in ihrer Nähe und konnte komplett in das Buch eintauchen. Wir lernen Paris in den 60 kennen und auch 2018, es sind sehr genaue und besondere Einblicke in das Leben der Protagonisten. Die Tante Valerie ist resolute Frau, aber sie hat ihren Herzen an rechten Fleck und ich mochte sie sehr gerne. Ihre Art war erfrischend und passte komplett zum Buch. Ich habe nicht nur Paris auf eine besondere Art kennen gelernt, sondern auch Lissabon hat seinen eigenen Charme widergespiegelt, ich war bis zur letzten Seite im Bann des Buches und war begeistert, fasziniert von der Geschichte. Die Liebe und die Leichtigkeit und zu gleich Schwermut in der Geschichte, ließ mich mit einem glücklichen Gefühl das Buch schließen. Ein perfekter Sommerroman der keine Wünsche offen lässt und zum Träumen einlädt.

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Wie ein Urlaub in Portugal, voller Farben, Gerüche und Liebe.

Von: Seite 101

02.09.2021

Ich verliebte mich als erstes in die Farbe, als ich das Buch das erste Mal sah. Gelb, so frisch und leicht wie der Sommer. Dann eine Frau, die im Wind spazieren geht, mit einem blauen, langen, leichten und wehenden Kleid und auch die Haare tanzen im Wind. Die Zitronen auf dem Cover verhelfen dem Cover weiter zur Sommerfrische. Und dann las ich den Namen der Autorin, Claudia Winter. Was soll ich dazu sagen, ich wurde sofort schwach, ohne überhapt den Klappentext zu lesen. Aber das muss man bei Claudia Winter auch nicht. Der alte Mann und das Foto Die ersten Seiten des Buchs entführen mich nach Paris, im Dezember 2018. Dort sitz er draußen an einem Tisch eines Bistros. Und dann sieht er sie, die Frau in dem gelben Mantel, von hinten. Dieser Mantel weckt Erinnerungen längst vergangener Zeit in ihm. Denn dieser Mantel ist so einzigartig wie seine Erinnerungen daran. Die Frau beendet ein Porträt, packt ihre Sachen zusammen und geht. Er versucht der Frau zu folgen, doch die entschwindet so schnell, wie sie ihm begegnet ist. Es dauert ein halbes Jahr, doch Eduardo der Alvarenga geht diese Begegnung nicht aus dem Kopf. Er beauftragt seinen Enkel von Lissabon nach Paris zu reisen und die junge Frau zu suchen und sie in jedem Fall, egal wie, zu ihm zu bringen. Im Gepäck und als alleinige Hilfe bekommt Antonio nur ein altes Foto einer Frau, die den gelben Mantel trägt. Antonio soll nach einer Fremden suchen, die der Dame auf dem Foto ähnlich sieht. Außerdem erfährt er noch, dass sie in Paris Porträts malt. Mit diesen dürftigen Informationen begibt sich Antonio eher skeptisch auf den Weg nach Paris. In Paris lebt derweil die gehörlose Maelys gemeinsam mit ihrer Tante. Sie ist Malerin, Studentin der Kunsthochschule, macht jedoch eine Pause, um unter anderem ihrer kranken Tante in finanzieller Not zu helfen. Die Pause von ihrem Studium kommt ihr ganz gelegen, denn sie zweifelt an sich selbst, seitdem ihr Professor sie kritisiert hat. Tante Valerie weiß nichts von Maelys Auszeit, auch nicht, dass sie Porträtbilder für Geld von Touristen malt oder in einem Imbiss arbeitet, um die immer weiter steigenden Schulden zu bedienen. Als ein Fremder sie beauftragt, dass sie ein Porträt von seinem Großvater in Lissabon zeichnen soll und ihr dafür eine Stange Geld bietet, willgt sie ein. Schließlich könnten so alle Sorgen auf einmal vom Tisch sein. Vorlaut, witzig, schlagfertig Ich lerne dann auch Tante Valerie kennen. Und ich war sofort ein Fan der resoluten Tante, die um keinen Spruch verlegen ist, ihre Sicht der Dinge vertritt und auch echt schlagefertig ist, jetzt, im Alter. Aber das Buch entführt mich auch in eine andere Zeit, ins Paris der 66er. Auch dort lerne ich Valerie als junge Frau kennen. Sie ist entschlossen, dass ihr Leben rausführen muss aus der Kleinstadt. Nach einem Streit mit ihrem Vater, der seine Tochte unbedingt verheiraten will, flieht sie, ohne groß zu überlegen, mit dem Puppenkoffer ihrer kleinen Schwester nach Paris. Dabei wird sie von dem liebenswürdigen Fredo mitgenommen, der zufälligerweise auch nach Paris muss. Flüssig und immer mit der nötigen Spannung, was denn nun geschieht, baut Claudia Winter die beiden Erzählstränge weiter auf. Dabei gewinnen alle Charaktere Charme und Tiefe, jedoch sticht vor allem Valerie besonders hervor, die mir sofort ans Herz wächst ist. Eigentlich hätte Valerie auf dem Klappentext verewigt werden müssen, denn sie ist einfach die wahre Heldin der Geschichte. Ich lache mit ihr, ich weine mit ihr, ich erlebe ihr Verrücktheiten, die sie sowohl in jungen Jahren zeigt und sich auch im fortgeschrittenen Alter beibehalten hat. Perfekter Seelenstreichler Ich bekomme zwei in einem, sozusagen. Die Liebesgeschichten von Valerie und Maelys. Beide Frauen erleben ihre ganz eigene Geschichte und doch sind die beiden Geschichten miteinander verwoben, denn beide Geschichten könnten nicht ohne die anderen im Hier und Jetzt funktionieren. Claudia Winter schafft es scheinbar ohne viel Mühe, die beiden Geschichten miteinander zu verbinden und macht aus dem Buch „Wie sagt man ich liebe dich“ eine richtig runde Sache. Die Geschichte lebt nicht nur von den lebendigen Figuren, sondern auch von der Atmosphäre zweier unterschiedlicher Städte und den Bildern, die die Autorin durch die Schauplätze, Gerüche und Farben erschafft. Um den Portugal-Urlaub perfekt zu machen, gibt es am Ende des Buch noch portugisische Rezepte zum Nachkochen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und für diesen perfekten, leichten und seelestreichelnden Roman vergeben ich 5 Eselsöhrchen.

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Vita

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und dem Labrador Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

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Events

16. Nov. 2021

Ladies Night: Lesung mit Claudia Winter

Herne | Lesungen
Claudia Winter
Wie sagt man ich liebe dich

04. Dez. 2021

Lesung mit Claudia Winter samt musikalischer Begleitung

20:00 Uhr | Marburg-Michelbach | Lesungen
Claudia Winter
Wie sagt man ich liebe dich

10. Dez. 2021

Ladies Night: Lesung mit Claudia Winter

19:00 Uhr | Schkeuditz | Lesungen
Claudia Winter
Wie sagt man ich liebe dich

Pressestimmen

»Die Lektüre von Claudia Winters Romanen zaubert dem Leser ein warmes Gefühl ins Herz und ein Lächeln ins Gesicht.«

Nassauische Neue Presse (15. August 2019)

»Traurige Liebesgeschichten, Fado, alte Villen – das Buch fängt die melancholische Romantik Portugals perfekt ein. Wirklich rührend!«

Freundin (22. July 2020)

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