Wie sagt man ich liebe dich

Roman

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Für die gehörlose Maelys Durant wird ein Traum wahr, als sie ein Kunststudium in Paris beginnt. Doch dann erkrankt ihre Tante Valérie, und Maelys muss auf dem Montmartre Touristen porträtieren, um Geld zu verdienen. Dort macht ihr eines Tages ein geheimnisvoller Fremder ein erstaunliches Angebot: für eine stattliche Summe soll sie seinen Großvater in Lissabon malen. Maelys‘ Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in die weiße Stadt am Tejo. Dort stößt sie auf die Spuren einer herzergreifenden Liebesgeschichte, die bis ins Paris der 1960er Jahre zurückreicht – und ahnt nicht, welch besondere Rolle sie selbst darin spielt …

"Reading Claudia Winter's novels warms your heart and brings a smile to your face."

Nassauische Neue Presse

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23355-6
Erschienen am  15. Juni 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein senfgelber Mantel sorgt für Herzklopfen

Von: Bücher in meiner Hand

14.02.2021

Maelys und ihre Tante Valérie ist den Leserinnen bekannt aus "Die Wolkenfischerin", wo die Geschichte von Maelys Schwester Claire erzählt wird. Maeyls beeindruckte schon damals. Am Ende zog die begabte Künstlerin zu ihrer Tante Valérie nach Paris, um ein Kunststudium zu beginnen. Nachdem sie aber vor kurzem eine zweifelhafte Beurteilung des Schulleiters bekam und etwa zeitgleich merkte, dass Valérie nach einem Armbruch nicht nur die Miete nicht mehr zahlte, lässt die gehörlose Maelys das Studium schleifen und arbeitet Mittags in einem Imbiss als Geschirrspülerin und zeichnet Nachmittags auf dem Place du Tertre Porträts von Touristen. Genau hier entdeckt der Portugiese Eduardo Maelys - und wird dabei an eine andere junge Frau im senfgelben Mantel erinnert. Einige Wochen später denkt er noch immer an diese Begegnung zurück, und möchte, dass sein Enkel Antonio die unbekannte Frau in Paris sucht. Schnell ist man eingetaucht in den Roman. Auch in jene, die von Valérie handelt, als sie noch ein junges Mädchen war und aus der Bretagne in die Grossstadt Paris zog. Ihre Geschichte ist sehr interessant und als Leser ist man gespannt, wie sie endet, auch wenn man es schon ahnen kann - was überhaupt nicht stört und dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Der Klappentext ist leider sehr vage, denn der Hauptteil der Story macht die Vergangenheitsgeschichte aus, und nicht diejenige von Maelys. Das macht aber gar nichts. Antonio und Maelys sind zwei tolle Charaktere, beide überaus sympathisch. Eduardo hingegen mimt den starrköpfigen Alten, der mich aber oft zum Lachen brachte. Valérie kommt in der Gegenwart aus Gründen nicht so sympathisch rüber wie 1966, als sie eine witzige und entdeckungsfreudige junge Frau war, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Butler Albio ist der allgegenwärtige Schatten, dem man viele Schmunzler verdanken kann. Mit am besten hat mir eine klitzekleine Szene gegen Ende des Roman, die kurz in Eduardos Kindheit blickt, gefallen. Ein klarer Minuspunkt ist leider das grässlich gelbe und nichtssagende Cover. Paris? Lissabon? Sieht man darauf nirgends. Ich vermisse die erste Fassung des Covers, auf dem durch die blauen Azulejos im Vordergrund und den Tejo im Hintergrund auf den ersten Blick klar ist, wo sich der Roman abspielt. Und wenn sich dann der Verlag für eine Verschlimmbesserung, total nullachtfünfzehn, entscheidet, kann ich nur den Kopf schütteln. Auch wenn es auf die beschriebenen Seiten hinter dem Umschlag drauf an kommt, muss für mich auch das Äussere mit dem Inhalt zusammen passen. Für den Coverwechsel kann die Autorin zwar nichts, aber ich hatte aufgrund des langweiligen Covers monatelang absolut keine Lust den Roman zu lesen, auch wenn ich mir sicher war, dass die Geschichte mindestens genau so gut ist wie die bereits erschienenen Romane der Autorin. Denn das ist er, der Roman mit dem schönen Titel "Wie sagt man ich liebe dich", in dem eine sympathische junge gehörlose Frau und eine kämpferische andere junge Frau im Vordergrund stehen, gepaart mit einer tollen, emotionalen Geschichte, die an zwei sehenswerten Schauplätzen - drei, wenn man die Bretagne mit zählt - angesiedelt ist. Fazit: Claudia Winter präsentiert einmal mehr ein wunderschönes Leseabenteuer, in das man so richtig versinken kann. 5 Punkte.

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Wunderschöner fesselnder Roman

Von: Gülcan

30.11.2020

Maelys ist eine gehörlose junge Dame die Kunst studiert, sie lebt in Paris. Leider muss sie eine Pause einlegen um, unter anderem, ihrer Tante Valerie, bei der sie lebt, unter die Arme zu greifen, da sie sich finanziell in einer schlechten Lage befinden. Maelys malt Portraitbilder von Touristen. Als eines Tages ein Fremder auftaucht und sie bittet ein Portrait von seinem Großvater in Lissabon zu malen und ihr eine schöne Summe anbietet, nimmt Maelys das Angebot an. Sie wird von ihrer Tante auf dieser Reise begleitet. War es nur ein Zufall, dass der fremde sich Maelys aussucht? Was spielt ihre Tante hier für eine Rolle? Es kommt dabei eine wunderschöne Liebesgeschichte raus, wo am Ende sich nicht nur 2 Liebenden finden 😊 Zu dem Cover muss ich, denke ich, nicht viel sagen. Sehr sommerlich und spricht einen wirklich gleich an 😍 Claudia Winter hat jeden einzelnen Satz sehr bildlich dargestellt, sodass man mitten im Geschehen ist und sich die Menschen und die Location sehr gut vorstellen kann. Ich fand die Protagonistin sehr interessant, alles von ihrer Sichtweise (einer gehörlosen) zu sehen war eine andere Erfahrung. Vor dem Release hatte die Autorin in ihrer Story eine Frage-Antwort Runde gestartet, wobei man Fragen an "Maelys" stellen konnte, auch das hatte ich sehr interessiert verfolgt und hatte mich somit um so mehr auf das Buch gefreut. Es hat meine Erwartungen mehr als übertroffen Viel Spaß beim Lesen

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Vita

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und dem Labrador Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

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Pressestimmen

»Die Lektüre von Claudia Winters Romanen zaubert dem Leser ein warmes Gefühl ins Herz und ein Lächeln ins Gesicht.«

Nassauische Neue Presse (15. August 2019)

»Traurige Liebesgeschichten, Fado, alte Villen – das Buch fängt die melancholische Romantik Portugals perfekt ein. Wirklich rührend!«

Freundin (22. Juli 2020)

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