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Rezensionen zu
Wir sind fünf

Matias Faldbakken

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€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis)

Romane die im Guten Enden, Thriller in denen der Mörder aufgeklärt wird - diese Geschichten sind von gestern. Wenn man den Titel liest geht man von einem Roman aus, wenn man das Titelbild sieht von einem Thriller - am Ende ist es eine Komposition aus beidem. In diesem Buch geht es etwas ungewöhnlich zu - von unrealistisch über logisch bis hin zu phantasievollen Elementen ist alles dabei. Es ist schwer, eine Meinung zu verfassen, ohne viel Inhalt zu verraten. Fakt ist jedoch, dass es sich lgut lesen lässt, da der Autor bzw. der Übersetzer einen sehr umgangssprachlichen Schreibstil an den Tag legt. Trotz dessen gibt es häufig doch überraschende Wendungen, die einem zum zu Ende lesen zwingen. Das Ende war leider nix, meine Meinung. Das ging mir dann doch zu fantasievoll zu. Leider ein wenig verschwendete Lebenszeit, mMn :-( Eine Empfehlung ja, aber für mich persönlich kein Buch, was ich nochmal lesen würde.

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Tormod Blystad ist ein talentierter, gutaussehender, pflichtbewusster, ambitionierter junger Wissenschaftler und Handwerker. Aufgrund von schlechten Einflüssen in der Jugend und eines nahezu fatalen Lebensabschnitts voller Pep, Alkohol und allgemeiner Gammelei hat er seine große Chance allerdings verpasst. Tormod genießt dennoch das ruhige Familienleben, die Gesellschaft seiner Frau und Kinder und die Hobbywerkelei in der Hauseigenen Werkstatt. Um Streitigkeiten über das dritte Kind zu umgehen, entscheidet Familie Blystad sich für einen Hund. Angangs scheint dieser die gesamte Familie mit einer Harmonie zu bescheren: Die Kinder kümmern sich gemeinsam um Snusken und finden durch die Tierliebe dort zueinander, wo die Geschwisterliebe bisher nur spärlich war. Tormods Frau Siv gelingt es auf längeren Spaziergängen mit dem Vierbeiner die angesammelten Schwangerschaftspfunde zu verlieren. Alle sind glücklich und zufrieden. Bis Snusken auf mysteriöse Art und Weise verschwindet. Gleichzeitig experimentiert Tormod mit sogenannten intelligenten Materialien und entwirft einen Tonklumpen, der mit diversen Zutaten und Schikanen dazu gebracht wird, sich zu verselbstständigen. Aus dem Klumpen wird ein kleiner Golem, der als neues Maskottchen das Haus reinigt, bei der Gartenarbeit hilft – und sich für eine kurze Zeit in die Form eines Hundes bringen lässt, den die Familie weiterhin innig vermisst. Faldbakkens neuer Roman ist mit einer beeindruckenden Liebe zum Detail entworfen worden. Auf jede Kleinigkeit wurde in dieser Erzählung Acht gegeben: die wissenschaftlichen Komponenten bei der Herstellung des Tons, die individuellen Figurenentwicklungen, die Kleinsten Details der Außen- und Innenwelten aller Familienmitglieder. Deswegen erscheint das Geschriebene auch so ungemein echt, dass die geschilderten Szenarien ein sehr hohes Maß an Unruhe auslösen. „Wir sind fünf“ ist ein Roman, bei dem man sich fragt, was zum Teufel man eigentlich gelesen hat. Zeitgleich ist es eine treffende Studie zu den Gefahren, die mit der Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz verbunden sind. Ebenso ist es eine äußerst scharfsinnige Studie über die individuellen Probleme ganz normaler Menschen in sehr unnormalen Umständen. Wer es ein wenig makaber mag, gerne Houellebecq liest und Freude an schwarzem Humor findet, findet hier einen sicheren Lesegenuss. Die vollständige Rezension gib es ab sofort im Blog zu lesen.

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Geschichte mit Risiko

Von: NiKos

02.11.2020

Es kommt sehr selten vor.., aber diesmal war es leider eines dieser Bücher, das ich nicht zuende lesen konnte. Nein, nicht weil mir die Zeit gefehlt hätte, sondern weil es mir, je weiter ich las, immer mulmiger wurde und ich das Buch, so leid es mir für den Autor tat, nur noch widerwillig in die Hände nehmen konnte. Der Autor schreibt sehr real. Ich kann mich in die Personen hineinversetzen, kann den Geruch den er beschreibt riechen, oder die Dinge auf der Zunge schmecken. Und genau das ist es, was mich dabei erschreckt hat. Je weiter die Geschichte voranschritt, umso mehr habe ich mich darin verloren. Ich wollte zwar wissen, wie die Geschichte endet, aber hatte Angst, die teilweise Rohheit selber zu spüren. Der Gedanke, wie es weitergehen könnte, verursachte mir tatsächlich Übelkeit. Unglaublich! Darum habe ich nur 8 Kapitel zuende lesen können. Wem kann ich das Buch zum Lesen empfehlen? Ich weiß es nicht. Es ist ein sehr interessanter Schreibstil, den ich so vorher noch nirgendwo gelesen habe.

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Zu verfahren und seltsam...

Von: JJs_Welt

27.10.2020

Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr gut, denn die Schreibweise und Dynamik des Schreibstils zieht einen mit. Ich war gespannt auf die Geschichte, da der Teaser sich etwas nach "Friedhof der Kuscheltiere" angehört hatte und ich mich auf Gruselmomente gefreut hatte. Diese wollten im Rest des Buchs aber nicht so wirklich kommen... Sobald der Protagonist mit dem Experimentieren anfängt, war ich auch gespannt, worauf sein Experiment denn hinauslaufen wird. Ein dynamischer Ton? Es gibt ja tatsächlich magnetischen Ton, somit nicht allzu fern der Realität. Als bei seinem Experiment ein alter Freund seine Finger im Spiel hat, mit dem er früher einige Eskapaden hatte und Drogen nicht abgeneigt war, konnte man ja nur erwarten, dass sich daraus eine Katastrophe ergeben wird. Und so entwickelt es sich auch. Die Spannung bleibt aber auf der Strecke. Denn zu keiner Zeit passiert etwas wirklich Schlimmes. Was mich sehr gestört hat im Laufe der Geschichte, war die Wortwahl des Autors. Für viele Wörter listet er nämlich einfach mehrere Bezeichnungen aneinandergereiht auf, ohne Sinn und Verstand. Alles in allem bin ich nicht warm geworden mit diesem Roman.

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Ein außergewöhnliches Buch

Von: Serpil

25.10.2020

Wir sind fünf, erzählt die Geschichte von Tormod, seiner Frau Siv, den beiden Kindern und einer Hündin, namens Snusken (Schwester). Bei der Geschichte könnte man meinen, der Autor erzählt eine Familiengeschichte, mit all seinen Tragödien und schönen Momenten. Tormod, ein überaus intelligenter Mann, der durch falsche Freunde auf Abwägen kommt und von seiner zukünftigen Frau, wieder auf den rechten Pfad gebracht wird. Am Anfang der Geschichte dachte ich noch, jemand sollte Tormod helfen und war eigentlich froh, als Siv eingriff. Jedoch mit der Zeit, merkt man das nicht alles so ist, wie es sein sollte. Tormod ist ein hart arbeitender Mann, der seiner Familie jeden Wunsch erfüllen möchte, Siv und auch den Kindern. Dabei versucht Er alles, damit sich alle, vor allem Siv, sich immer wohl fühlen. Er möchte aber auch, dass die Kinder, die sich nicht immer gut verstehen, sich zusammenraufen und etwas Gemeinsames haben. Gesagt, getan. Erst sollte es ein Geschwisterchen sein, dann aber eher ein kleiner Welpe. Alles lief gut, auch Tormods Plan, dass die Kinder glücklich sind, geht auf, bis die Hündin Snusken, über Nacht verschwindet. Alle Versuche die Hündin zu finden scheitern. Also beschließt Tormod, für die Kinder, etwas Anderes zu finden, was sie glücklich macht. Er tüftelt in seiner Werkstatt, bis er irgendwann, auf das Geheimnis des verschwundenen Hundes kommt. In seiner Werkstatt, wo Er stets alleine ist, beschwört Er Mächte, die Er lieber gelassen hätte. In dieser Zeit holt Ihn auch seine Vergangenheit wieder ein. Der Autor hat dieses Buch so fließend geschrieben, dass es einem ziemlich leichtfällt, es zu lesen. Auch die Charaktere wurden gut ausgeschrieben, sodass man die darin vorkommenden, sich gut vorstellen kann. Manchmal hasst man, was passiert ist, ist überrascht oder wie in einem Horrorfilm, wünscht man sich, dass Tormod alles sein lassen sollte. In diesem Buch geht es um Familie, Gemeinsamkeit, Selbstverwirklichung, Gleichgültigkeit und natürlich um Harmonie. Alles was man sich eigentlich selbst auch wünscht. Nur das Ende ist ein wenig enttäuschend, ich hätte mehr erwartet. Aber im Großen und Ganzen, gut erzählt.

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Enttäuschend

Von: RENA

25.10.2020

Ich hatte mir deutlich mehr versprochen von dem Buch. Für mich war es sehr langweilig, ich hatte echt Probleme, es zu lesen. Gut - alle Bücher sind halt nicht gut. Dieses Mal habe ich ein schlechtes erwischt. Das ist aber meine Meinung, andere Leser hatten bestimmt eine andere Meinung

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Nicht meins

Von: MAPEWU

25.10.2020

Mit dem Buch habe ich mich sehr schwer getan. Nach der kurzen Inhaltsangabe versprach das Buch Spannung und ein ganz anderes Thema, jedoch wurde ich schnell enttäuscht. Das Buch hatte extreme Längen, das Thema war langweilig, nach der Hälfte habe ich abgebrochen. Möglich, dass es noch besser wurde, doch das kann ich nicht beurteilen. Also mich hat das Buch überhaupt nicht überzeugt. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.

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Hatte mehr erwartet

Von: Prinzessinmimimi

21.10.2020

Ich bin etwas enttäuscht vom Buch weil ich mir mehr von erwartet habe. Die Story hat so viel Potential welches nicht voll ausgeschöpft wurde. Es standen zig Richtungen zur Auswahl in die sie sich hätte entwickeln könnte, oder Genres derer sie sich bedienen konnte. Ich hatte mit etwas spannendem und leicht gruseligem a la "Friedhof der Kuscheltiere" gerechnet und mich sehr darauf gefreut. Immerhin baut der Vater ja einen Tonklumpen der ein Eigenleben entwickelt und den Familienhund ersetzen soll. Sowas kommt ja nicht mal eben jeden Tag vor. Aber leider kratzt sie Mystisch nur leicht an, Grusel und Spannung bleiben in meinen Augen fast gänzlich unberührt. Die Story bleibt zu oberflächlich, die Figuren zu unausgearbeitet. Zum Ende hin wartet man auf den großen Knall. Aber auf einmal ist Ende und ich blieb mit vielen unbeantworteten Fragen zurück. Schade. Das Buch hat mich nicht wirklich abgeholt und mitnehmen können. Trotzderm ist der Schreibstil des Autoren gut. Es läßt sich flüssig lesen.

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