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Rezensionen zu
Wir sind fünf

Matias Faldbakken

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€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis)

Hatte mehr erwartet

Von: Prinzessinmimimi

21.10.2020

Ich bin etwas enttäuscht vom Buch weil ich mir mehr von erwartet habe. Die Story hat so viel Potential welches nicht voll ausgeschöpft wurde. Es standen zig Richtungen zur Auswahl in die sie sich hätte entwickeln könnte, oder Genres derer sie sich bedienen konnte. Ich hatte mit etwas spannendem und leicht gruseligem a la "Friedhof der Kuscheltiere" gerechnet und mich sehr darauf gefreut. Immerhin baut der Vater ja einen Tonklumpen der ein Eigenleben entwickelt und den Familienhund ersetzen soll. Sowas kommt ja nicht mal eben jeden Tag vor. Aber leider kratzt sie Mystisch nur leicht an, Grusel und Spannung bleiben in meinen Augen fast gänzlich unberührt. Die Story bleibt zu oberflächlich, die Figuren zu unausgearbeitet. Zum Ende hin wartet man auf den großen Knall. Aber auf einmal ist Ende und ich blieb mit vielen unbeantworteten Fragen zurück. Schade. Das Buch hat mich nicht wirklich abgeholt und mitnehmen können. Trotzderm ist der Schreibstil des Autoren gut. Es läßt sich flüssig lesen.

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Schaurig schön

Von: Sympathie-Dixer

21.10.2020

„Wir sind fünf“, so antwortet Helene auf die Frage nach der Größe ihrer Familie. Nur stimmt das seit dem nie wirklich verwundenen Verlust des Familienhundes eigentlich nicht mehr – wäre da nicht dieser ominöse Klumpen „kinetischer Ton“, den ihr Vater Tormod angerührt hat und ständig verbessert. Je mehr der Teig verändert wird, umso mehr Eigenschaften gewinnt der Ton hinzu, lässt sich nicht nur formen, sondern auch trainieren, wächst als Hundeersatz in die Familie hinein – und entwickelt auf mystische Weise ein Eigenleben. Der Roman von Matias Faldbakken beginnt sehr spröde in sachlich-nüchternem, fast schon distanziertem Stil. Doch je mehr die Handlung aus dem realen Familienalltag ins Mystische übergeht, der Teig wächst, je größer die Bedeutung ist, die der Ton innerhalb der Familie einnimmt, umso mehr wandelt sich der Ton auch der Erzählung, wächst untergründig der Schauer. Von Anfang an ist klar: die Geister, die Tormod heraufbeschwört, sind zu groß, um beherrschbar zu bleiben. Wenn dann auch noch der Verführer aus Tormods Jugend auftaucht und im wörtlichen Sinne mitmischt, wird dem Leser klar: das kann nicht gut gehen. So nehmen Spannung und Grusel immer mehr zu. Das Buch ist definitiv ungewöhnlich, abseits des Erwartbaren und schon allein deshalb die Lektüre wert. Kein Horror, aber subtiler Grusel - für Freunde von „Friedhof der Kuscheltiere“ und „Der Golem“ definitiv eine lohnende Lektüre, auch wenn die Bücher nicht direkt vergleichbar sind. Wer aus ruhiger Stimmung erwachsenden Schauer mag, wird auch an diesem Buch Gefallen finden.

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Mal was ganz Anderes

Von: Shy_Shadow

20.10.2020

Nach einer wilden Jugendzeit lebt Tormod mit seiner Familie am Rande von Oslo und führt ein beschauliches Leben. Als Hündin Snusken in die Familie kommt, macht sie das Glück perfekt. Doch eines Tages bleibt sie einfach verschwunden. In seiner Trauer verkriecht sich Tormod immer mehr in seine Werkstatt und erschafft durch Zufall „Etwas“ über das er schon bald die Kontrolle verlieren wird. Die Geschichte ist spannend, außergewöhnlich und sehr mysteriös, wirklich als „Hardcore“ würde ich sie aber nicht bezeichnen. Definitiv ein sehr eigenwilliger und alternativer Roman, der mir sehr gut gefallen und mich in seinen Bann gezogen hat. Der einzige Wehmutstropfen war das leider sehr abrupte Ende. Ich würde mir eine Fortsetzung wünschen.

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Stephen King?

Von: PeWo

20.10.2020

Nach der Lektüre des Buches fällt es mir schwer, dieses einzuordnen. Soll es ein Thriller sein, ein Fantasyroman oder eine Familiengeschichte mit Horror effekten? Ich kann es immer noch nicht beantworten. Es ist ein fesselndes, humorvolles Buch, der Schreibstil super, die einzelnen Kapitel kurz. Leider bleiben am Ende viele Fragen offen, darum nur 4 Sterne. Wer ein etwas anderes Buch sucht, sollte dieses auf jeden Fall lesen.

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Geschichten aus dem Norden, dieses Mal aus Norwegen, haben immer eine ganz besondere Note, egal, zu welchem Genre sie zählen. Dies trifft auf 'Wir sind fünf' definitiv zu und dazu kommt, irgendwie ist dieses Buch ein Gemisch aus vielem. Da ist sowohl Drama wie auch Horror und Mystik eingebunden. Und was letztendlich daraus geworden ist, ist wirklich schwer zu greifen und noch schwerer, es hier zu einem authentischen Leseeindruck zusammen zu fassen. Tormod Blystad lebt mit seiner Familie, Frau und zwei Kindern, in einem kleinen Dorf in Norwgen. In seiner Jungmännerzeit ist ein ein wenig vom Weg abgekommen, Alkohol und Drogenkonsum hat ihn eine vielleicht sogar akademische Karriere gekostet, aber jetzt ist er ein solider Charakter geworden, ein Vorzeigefamilienvater und ein richtig gutaussehener dazu. Eines Tages ist der innig geliebte Familienhund verschwunden, ein echter Einschnitt im Familiengefüge der Blystads. Tormod hat das sehr mitgenommen. Zur Ablenkung bastelt er in seiner Werkstatt herum. Und über Nacht wird aus einem grob geformten Lehmklumpen ein lebendiges Wesen. Das ist erstmal schön, wenn auch schon sehr schräg und ins Mystische gehend, aber schon bald eben gar nicht mehr. Und was dann kommt, sollte wohl Horror sein, erwartet man zumindest, ist es aber irgendwie nicht wirklich. Wobei Horror in den Kreationen eines Autors ja schon auch sehr unterschiedliche Formen annehmen kann. Und weiter gibt es über diese Geschichte eigentlich nichts zu sagen und man kann dem Leser einfach nur raten, schaut selbst, lest und seht, was dieser Roman, fernab von Mainstream und Wohlfühlunterhaltung mit euch macht. Auf jeden Fall bleibt man am Ende mit 'viel Stoff zum Nachdenken zurück. Ich kann dieses Buch durchaus empfehlen, denn Literatur darf ja auch mal anders sein.

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Experimentell

Von: MilaGK

20.10.2020

Tormod führt nach einer wilden Jugend ein beschauliches Leben mit seiner Frau, den zwei Kindern und einem Hund. Eines Tages verschwindet der Hund spurlos und Tormod beginnt mit einem klumpen Ton zu experimentieren, der ein Eigenleben entwickelt … Das Buch beginnt in einem rasanten Stil, dass zu dem rasenden Tempo von Tormods Jugend passt und wird dann ruhiger, an manchen Stellen fast zu ruhig. Wer aufgrund des Klappentextes, so wie ich, eine Art Friedhof der Kuscheltiere“ erwartet, wird enttäuscht, es ist kein Horrorroman. Teilweise mutet es bei der Beschreibung des Tons eher wie ein wissenschaftliches Sachbuch an, von denen Tormod viele besitzt, im großen und Ganzen ist das Buch schwer einzuordnen. Mir hat an dem Buch gefallen, dass es so anders ist und sich nicht einordnen lässt. Der Autor experimentiert scheinbar mit Sprache und Genres, so wie Tormod mit seinem Ton. Ich empfehle das Buch für Leser, die offen und bereit sind, sich auf Neues einzulassen, abseits des Mainstreams. Wer mit einer bestimmten Erwartungshaltung an das Buch herangeht, wird wahrscheinlich enttäuscht werden.

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Tormod Blystad lebt in einem kleinen Ort in Norwegen. Er hat eine Familie und ist fest in die Dorfgemeinschaft eingebunden. Die wilden Jahre mit Alkohol und Drogen liegen schon lange hinter ihm und nun zählen nur noch seine Frau und seine zwei Kinder. Nicht alles läuft gut, die Familie hat durchaus ihr Päckchen zu tragen und um ihnen allen etwas Gutes zu tun, zieht ein weiteres Familienmitglied ein, ein Hund, Snusken. Doch als es diesen plötzlich nicht mehr gibt, sind alle sehr niedergedrückt und Tormod bastelt zur Ablenkung in seiner Werkstatt herum. Bis dahin ist das eine vom Schreibstil ein wenig behäbig und schwerfällig dargebotene Geschichte rund um ein kleines eher freudloses ganz normales Leben, aber dann ist da, simsalabim, ein von Tormod grob geformter Klumpen Lehm, der über Nacht aus mehr oder minder geheimnisvollen mystischen Gründen lebendig wird. Das bringt erstmal freudige sehr willkommene Abwechslung in das Leben, nicht nur der Familie selbst, sondern auch der ganzen Dorfgemeinschaft. Die Geschichte schreitet weiter voran und dann kippt sie, hin zu etwas, das man wohl irgendwo zwischen Mystik und Horror ansiedeln kann. Also, jemand, der es gerne mal etwas anders mag, ist hier auf jeden Fall richtig. Mich lässt die Geschichte mit ein wenig zwiespältigen Gefühlen zurück, zumal am Ende doch einiges sehr schwammig und nicht wirklich abgeschlossen zurückbleibt. Ob das so sein soll oder 'das Andere' nur bei mir nicht so ganz angekommen ist, das müsste man dann wohl den Autor selbst fragen. Wer gerne liest, sollte es auf jeden Fall mit diesem Buch versuchen, weil es einfach so gar nicht Mainstream ist und das hat ja auch seinen Reiz.

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Gute Geschichte mit fiesem Ende

Von: Jennifer May

10.10.2020

In "Wir sind fünf" begleiten wir die Geschichte eine Familie, mit Höhen und Tiefen, und das man mit gewissen Dingen nicht herumexperimentieren sollte. Ich fand die Geschichte wahnsinnig interessant und andersartig. Sie hat einen sehr subtilen Horror, der untergründig die ganze Zeit mitschwingt, ohne brutal zu sein. Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende. Wenn ihr mit offenen Enden so gar nicht umgehen könnt, solltet ihr die Finger von dieser Geschichte lassen. Man hat das Gefühl, der Spannungsbogen wird aufgebaut und alles spitzt sich zu und kurz bevor man den Höhepunkt der Spannung erreicht, ist die Geschichte einfach vorbei. Man wird gefühlt mitten in der Handlung rausgeworfen. Nichts desto trotz fand ich die Geschichte wahnsinnig gut und habe sie innerhalb von wenigen Tagen weggelesen. Von mir eine absolute Empfehlung für Halloween.

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