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Ellen Sandberg

Der Verrat

Roman

Gekürzte Lesung mit Thomas M. Meinhardt
Hörbuch MP3-CD (gekürzt)
14,99 [D]* inkl. MwSt.
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Ein Weingut an der Saar. Ein altes Verbrechen. Und eine Schuld, die nie verjährt ...

Als Nane nach zwanzig Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, hat sich vieles verändert. Nicht aber die Schuld, die weiter auf ihr lastet. Nicht die Erinnerung an die Nacht, die ihr Leben zerstörte und schon gar nicht das Verhältnis zu ihren Schwestern Pia und Birgit. Pia ist die einzige der Schwestern, die es gut getroffen hat. Die erfolgreiche Restauratorin lebt mit ihrem Mann auf einem idyllischen Weingut an der Saar. Da lässt es sich gut verdrängen, auf welch zerbrechlichem Fundament ihr Glück gebaut ist. Doch dann tritt ihre Schwester Nane wieder in ihr Leben und Pia ahnt: Es ist Zeit für die Wahrheit. Und damit Zeit für Rache – oder Vergebung.

Gelesen von Thomas M. Meinhardt.

(Laufzeit: 1 mp3-CD, ca. 10 h 38)


Originalverlag: Penguin TB
Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 10h 38min
ISBN: 978-3-8445-3203-6
Erschienen am  27. December 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Rezensionen

Ruhe oder Gerechtigkeit

Von: Nadine Schmidt

19.08.2022

Mit ihrem Roman “Der Verrat” wagt sich Ellen Sandberg in ein Milieu, das auf den ersten Blick wenig spannend wirkt. Aber das Spannungsverhältnis der Winzerfamilie hat großen Potenzial. Wir haben es einerseits mit hemdsärmeligen Bauern zu tun, die allerdings Aussicht auf einen hohen Umsatz und somit Reichtum haben, der sich aus dem Weinbau an der Saar erzielen lässt. Nane, eine der Hauptfiguren, wird nach zwanzig Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen, sie ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Als Leserin oder Leser ist man natürlich sofort stark daran interessiert zu erfahren, warum eine junge Frau für so lange Zeit weggesperrt wird. Was hat sie sich zu Schulden kommen lassen? Doch Sandberg hält uns an der langen Leine, wirft uns Brotkrumen hin und weiht uns alle immer etwas weiter in den großen Kreis der beteiligten Familienmitglieder ein. An Nanes Freilassung auf Bewährung stört sich am meisten ihre Schwester Pia, die eigentlich zufrieden mit ihrem Mann auf dem Weingut Graven lebt. Der lange zurückliegende Grund dafür ist das Geheimnis. Ruhe oder Gerechtigkeit? Ellen Sandberg folgt in “Der Verrat” ihrem üblichen Schema und bleibt sogar der Schwesternkonstellation treu. Man ist also mit ihrer Schreibweise vertraut, maßt sich wahrscheinlich sogar schon an, Rückschlüsse auf die Persönlichkeit der Autorin schließen zu können. Doch die bekannte Wortwahl und Konstruktion der unterschiedlichen Handlungsstränge mindert nicht die Spannung. Menschen sind eben von Grund auf neugierig und dementsprechend möchte man unbedingt erfahren, was im Juli 1998 der Auslöser für die Missverständnisse und Verwirrung innerhalb der Familie war. Das bisher bewährte Stöckchen hinhalten und dann wegziehen, funktioniert dieses Mal allerdings nicht so gut. Wir halten uns eher intensiv mit dem Weg auf, aber die initial eingepflanzte Ahnung bestätigt sich dann doch am Ende. Jedoch hadert man wieder mit seinen eigentlich fest verankerten Werten und stellt sich die Frage, ob man manches nicht tatsächlich besser ruhen lassen sollte. Wie weit willst du gehen? Die wesentliche Frage in “Der Verrat” von Ellen Sandberg ist eigentlich: Wie weit willst du gehen? Was und wen bist du bereit, für deinen eigenen Vorteil zu opfern? Im Vergleich zu “Die Schweigende” und “Das Geheimnis“, vereint Ellen Sandberg hier allerdings sehr viele – zu viele – menschliche Abgründe auf einmal. Rivalität, Rache, Liebe, Eifersucht, Lügen und Schuld, es gibt einiges zu verantworten, sodass es noch schwieriger ist, sich emotional auf eine Seite zu schlagen. Genau dieses Hadern mit den Beweggründen und das ständige Wechseln der Seiten, auf die man sich als Leserin oder Leser schlagen möchte, machen in diesem Fall den Reiz aus, überfordern aber auch. Als besonders bedrückend kann man das Schweigen empfinden, leider eine häufige Angewohnheit von Familien. Wobei Familien in diesem Roman eigentlich nur die Übersetzung für zufällig genetisch verbunden zu sein scheint, denn von positiven, emotionalen Verknüpfungen kann kaum die Rede sein. Die eingangs erwähnte Möglichkeit, die Gegensätze im Leben einer Winzerfamilie aufzudröseln, wurden bedauerlicherweise nicht vollends ausgespielt. Der Roman wurde auf Basis eines Hörbuchs rezensiert, was auf jeden Fall einen anderen Eindruck, eben den durch den sprachlichen Ausdruck beeinflussten, hinterlässt.

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"Eine Schuld, die nie verjährt.....…..“

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog

06.04.2019

„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor „Der Verrat“ (Hörbuch) von Ellen Sandberg „Ein Weingut an der Saar. Ein altes Verbrechen. Und eine Schuld, die nie verjährt…..“ Ariane, genannt Nane wird nach zwanzig Jahren Haft vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Ihre Schwester Birgit steht ihr zur Seite, damit sie im gesellschaftlichen Leben wieder Fuß fassen kann. Nane brennt aber nur eine Frage auf der Seele, was ist wirklich passiert im Sommer vor zwanzig Jahren. Sie hat lückenhafte Erinnerungen an diese Nacht und möchte unbedingt mit Thomas von Manthey sprechen – der Besitzer des sehr berühmten Weingutes Graven – denn Nane trägt die Schuld am Tod von Thomas Sohn Henning. Thomas liegt jedoch nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus und Nanes älteste Schwester Pia, die Thomas von Manthey geheiratet hat, versucht Nane mit allen Mitteln davon abzuhalten, Thomas zu sprechen. Auch Pia selbst lehnt jeden Kontakt zu ihrer Schwester ab. Fazit: Inge Löhnig veröffentlicht ihren zweiten Roman „Der Verrat“ unter dem Pseudonym Ellen Sandberg. Bereits unter diesem Pseudonym ist ihr Roman „Die Vergessenen“ erschienen. Und mit dieser Geschichte hatte mich Ellen Sandberg absolut überzeugen können. Es war ein großartiger, packender, vielschichtiger Roman der sich mit den Gräueltaten der Nazis in den Pflege- und Heilanstalten während des Zweiten Weltkrieges beschäftige. Aus diesem Grund war ich natürlich schon sehr gespannt auf dieses Hörbuch, da ich qualitativ gleiches erwartet habe. Jetzt sind Geschmäcker natürlich bekanntlich verschieden, aber die Autorin konnte mich diesmal so gar nicht abholen. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin, ging nicht in die Tiefe, blieb oberflächlich; war vor allem auch sehr vorhersehbar und konnte mich nicht wirklich überraschen. Nane kommt nach 20 Jahren aus dem Gefängnis. Was machen 20 Jahre Gefängnis aus einem Menschen? Darauf geht die Autorin kaum ein und gibt auch nur sehr oberflächliche Antworten. Auch die Entwicklung der beiden Schwestern in dieser Zeit werden nur am Rande erwähnt und bleiben weitgehend im Dunkeln. Gerade die menschlichen Abgründe der Protagonisten, die ja eigentlich Kern dieser Geschichte sind und die mich ja gerade neugierig auf dieses Buch gemacht haben, werden kaum erörtert. Da lässt Sandberg einen – wie einen nassen Pudel – im Regen stehen. Sie gibt keine Antworten. Genau aus diesem Grund plätschert die Geschichte so dahin, bleibt an der Oberfläche und erinnert mich eher an einen „Rosamunde Pilcher“ Roman. Natürlich tritt auch an einigen Stellen immer mal wieder das schriftstellerische Vermögen der Autorin zutage, dann blitzt ihre sehr schöne, bildhafte Erzählweise auf und ich sehe die Weinberge förmlich vor mir. Sie verbindet auch geschickt die Gegenwart mit der Rückschau in die Vergangenheit miteinander und führt zum Ende auch alles gekonnt zusammen. Die Grundidee des Buchs ist auch eigentlich eine sehr Gute, die Umsetzung leider eher schwach. Vor allem bei den Charakter Entwicklungen hätte ich mir bei weitem mehr gewünscht. Thomas M. Meinhardt hat dieses Hörbuch mit seiner sehr angenehmen Stimme auf jeden Fall hervorragend gesprochen und diese Stimme war auch der Grund, warum ich an der Geschichte dranbleiben konnte und sie nicht abgebrochen habe. Ja, wie gesagt, Geschmäcker sind verschieden. Ellen Sandberg hat mich mit ihrem Buch “Die Vergessen“ absolut überzeugt, bei „Der Verrat“ bleibt für mich doch einiges offen! Besten Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar.

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Vita

Ellen Sandberg ist das Pseudonym einer erfolgreichen Münchner Autorin. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihr erster Roman »Die Vergessenen« stand monatelang ganz oben auf der Bestsellerliste und begeisterte Leser und die Presse. »Der Verrat« ist Ellen Sandbergs zweiter groß angelegter Spannungs- und Familienroman.

Zur Autorin

Thomas M. Meinhardt

Der Schauspieler Thomas M. Meinhardt ist gleichermaßen aus Fernseh- und Hörbuchproduktionen bekannt. Er hat bereits in mehreren TV-Serien wie beispielsweise »Tatort«, »SOKO 5113« oder »Polizeiruf 110« mitgewirkt. Er spielte an zahlreichen renommierten Bühnen, vornehmlich am Münchner Metropoltheater, in Erfolgsstücken wie »Tannöd« und »Unter dem Milchwald«. Für den Hörverlag las er u. a. Erik Axl Sunds »Victoria-Bergman«-Trilogie, »Die Vergessenen«, »Der Verrat« und »Das Erbe« von Ellen Sandberg und leiht Steve Cavanaghs Ermittler Eddie Flynn seine Stimme.

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