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Eine neue Krimireihe des Bestsellerautors Bernhard Aichner (»Totenfrau«)

Es ist Winter in Innsbruck. Ein Obdachloser rettet sich in eine seit langem leerstehende Wohnung am Waldrand. Im Schlafzimmer findet er eine Leiche. Sie liegt dort seit zwanzig Jahren. Ein gefundenes Fressen für David Bronski, den Pressefotografen. Gemeinsam mit seiner Journalistenkollegin Svenja Spielmann soll er vom Tatort berichten. Was dieser Fall jenseits des Spektakulären mit ihm zu tun hat, verschweigt er. Seit er denken kann, fotografiert Bronski das Unglück. Richtet seinen Blick auf das Dunkle in der Welt. Dort wo Menschen sterben, taucht er auf. Er hält das Unheil fest. Ist fasziniert von der Stille des Todes. Es ist wie eine Sucht. Bronski ist dem Tod näher als allem anderen. Er lebt nur noch für seine Arbeit. Und seine geheime Leidenschaft. Das Fotografieren, analog. Dafür zieht er sich zurück in seine Dunkelkammer. Es sind Kunstwerke, die er hier schafft. Porträts von toten Menschen. Es ist sein Versuch, wieder Sinn zu finden nach einem schlimmen Schicksalsschlag.


Originalverlag: btb HC
Hörbuch Download, Laufzeit: 7h 14min
ISBN: 978-3-8445-4192-2
Erschienen am  22. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Bernhard Aichner ist ein mittlerweile wirklich zu einem Garant für GUTE Bücher geworden

Von: Nordlichtliest

18.04.2021

Bernhard Aichner ist ein mittlerweile wirklich zu einem Garant für GUTE Bücher geworden, Dunkelkammer macht da keine Ausnahme! Wir starten gleich mit Kurt in die Geschichte. Kurt ist obdachlos und ein Trinker – auf der Flucht vor Kälte und Unwetter bricht er in einem leerstehenden Haus um dort Zuflucht zu finden. Was er nicht weiß, in dem Haus befindet sich im oberen Stockwerk eine enthauptete mumifizierte Leiche einer Frau. Laut Zeitung die auf dem Frühstückstisch liegt ist der Mord über 20 Jahre her. Kurt ruft sofort seinen früheren Kollegen und Pressefotografen Bronski an um ihm eine Story zu verkaufen. Bronski und seine Kollegin Svenja machen Bilder und beginnen in dem Fall zu recherchieren. Dass Bronski tiefer in dieser Sache mit drinsteckt als er ahnt, merkt er erst, als er in der Geldbörse der Toten ein Foto von seiner vor 20 Jahren entführten Tochter findet. Wow, was für ein Hörbuch. Als ich es angefragt habe, wusste ich nicht, dass das Buch zum Größten Teil aus Gesprächen besteht. Das wirklich exzellent vertonte Hörbuch war hier ein wahrer Glücksgriff! Jeder Charakter hat einen eigenen Sprecher bekommen – wie ein Hörspiel. Die Stimmen waren wirklich sehr passend gewählt, vorallem die von Bronski hat hier brilliert. Bronski selbst macht eine große Entwicklung durch innerhalb dieser Story. War er am Anfang der unsympathische in sich gekehrte komische Typ, haben wir ihn am Ende viel besser kennengelernt und trotz dass Aichner seine Charaktere oft nur mit Nachnamen anredet wie zb bei Brünhilde Blum – bekommt man eine sehr deutliche Nähe zu ihm. Man kann ihn verstehen und auch er öffnet sich und wird so viel nahbarer und sympathischer. Die Story selbst hat mich sofort mitgerissen – Aichner blieb seinem Stil – Stakkato – kurz und prägnant – treu und ich liebe diesen Stil einfach! Den wirklichen Täter habe ich früh erahnt, ich glaube das war kein großes Geheimnis, aber WIE letztendlich alles zusammenhängt und vorallem WIE Bronski mit drinnen steckt hätte ich in diesem Ausmaß niemals erahnt! Die Auflösung, die am Ende wirklich keine Fragen mehr offen lässt hat mich eiskalt erwischt und umgehauen. Diese Story ist wieder ein typischer Aichner – und deshalb gibt es natürlich eine absolute Empfehlung von mir UND den Tip, dieses Buch als Hörbuch zu genießen, die Sprecher sind großartig und die Gedankenwelt eines Bronskis vorgelesen zu bekommen macht das ganze noch viel fühlbarer! Ich freue mich sehr auf Band 2 der Ende Juli erscheinen soll!

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Vita

Bernhard Aichner (1972) schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke, er ist einer der erfolgreichsten Autoren Österreichs - aber er ist auch Fotograf. Bevor er sich der Werbefotografie zuwandte, war er jahrelang als Pressefotograf für den KURIER tätig. Bei der zweitgrößten Tageszeitung Österreichs erlernte er das journalistische Handwerk. Seine Aufgabengebiete waren vielfältig, im Besonderen war er von der Polizeifotografie fasziniert. Hier ging es um Unfälle, Mord und Naturkatastrophen. Aus diesem Grund siedelt Aichner nun seine neue Buchreihe genau in diesem Milieu an, in dem er sich jahrelang bewegt hat. Er weiß also aus erster Hand, worüber er schreibt. Für seine Kriminalromane wurde Aichner mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014, dem Crime Cologne Award 2015 und dem Friedrich Glauser Preis 2017.

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Florian Lukas, 1973 geboren, hat seine Karriere am Theater begonnen, sich dann aber bald einen Namen mit Filmrollen gemacht. Nach den Kinoerfolgen »Absolute Giganten« und »St. Pauli Nacht« (beide 1998) erhielt er bereits erste Auszeichnungen. Für seine Darstellung in »Goodbye, Lenin!« (2003) folgten der Deutsche Filmpreis sowie ein Bambi. In dem preisgekrönten Fernsehmehrteiler »Weissensee« spielt Florian Lukas die Hauptrolle, auch in vielen weiteren Kino- und TV-Produktionen ist er zu sehen. Daneben bestreitet er Lesungen und spricht Hörbücher.

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Boris Aljinovic

Boris Aljinović, geboren 1967, studierte zunächst Englisch und Französisch an der FU Berlin. Anschließend absolvierte er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Er spielte in Weimar, Schwerin sowie in Berlin am Renaissance-Theater. 1993 gab Aljinovic sein Leinwanddebüt in dem Episodenfilm "Flirt", von 1999 bis 2001 gehörte Boris Aljinović zum Ensemble der Krankenhaus-Soap "Klinikum Berlin Mitte - Leben in Bereitschaft". Seit 2001 spielt er im Berliner "Tatort". Auf der Kinoleinwand erschien er zuletzt in "7 Zwerge - Männer allein im Wald" (2004).
Für den Hörverlag spricht er u. a. in den Hörspielen "In 80 Tagen um die Welt" von Jules Verne und "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier und liest "Zähne und Klauen" von T.C. Boyle. 2007 wurde er mit dem Deutschen Hörbuchpreis als Bester Interpret ausgezeichnet.

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Steffen Groth

Steffen Groth, geboren 1974, spielt zwischen preisgekrönten Filmen wie »Alles auf Zucker« und der renommierten Serie »Weissensee« in nahezu jedem Genre. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Hauptrolle in »Doctor's Diary« und zahlreiche Fernseh- und Kinoproduktionen. Er arbeitet zudem erfolgreich als Synchron- und Hörbuchsprecher.

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Cathlen Gawlich, geboren 1970, absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam. Von 1991 bis 2001 war sie Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin. Außerdem hatte sie Gastengagements am Maxim Gorki Theater Berlin und der Staatsoper Berlin. Seit 2004 ist sie regelmäßig an der Schaubühne in Berlin zu sehen. Sie ist die Synchronstimme von Sandy dem Eichhörnchen in »SpongeBob Schwammkopf«, spricht den Kakadu im gleichnamigen Kinderprogramm von Deutschlandradio Kultur und leiht Rose in der Fernsehserie »Two and a Half Men« ihre Stimme.

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