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Rezensionen zu
DUNKELKAMMER

Bernhard Aichner

Ein Bronski Krimi (1)

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€ 17,00 [D] inkl. MwSt. | € 17,50 [A] | CHF 24,50* (* empf. VK-Preis)

Dieser Schreibstil... ich liebe ihn einfach!

Von: Alexa K. aus Bad Oeynhausen

11.11.2021

Zum Buch: In einem Penthouse in Österreich findet ein Obdachloser bei einem Einbruch eine mumifizierte Leiche ohne Kopf. Schnell wird klar, um wen es sich da handelt: die Geschäftsfrau Zita Laufenberg. Der Pressefotograf David Bronski wird von seinem ehemaligen Kollegen und Freund Kurt angerufen, damit er ganz exklusiv die Fotos für die Zeitung machen kann. Kurt ist mittlerweile obdachlos und dort in die Wohnung eingebrochen. Als Bronski am Tatort eintrifft, findet er ein Foto seiner damals verschwundenen Tochter Judith in Zitas Portemonnaie. Wie kommt das Foto dort hin und was hatte Zita Laufenberg mit dem Verwinden zu tun? Immer tiefer gräbt Bronski sich mithilfe seiner Schwester Anna dort hinein und tappt dabei selbst in eine Falle… Meine Meinung: Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, weil ich ein großer Fan von Bernhard Aichner bin und ich muss sagen, dass diese voll erfüllt wurden! Das Buch hat wieder so eine starke Sogwirkung auf den Leser, dass man es wirklich nicht aus der Hand legen kann! Der Schreibstil von Aichner ist einfach unverwechselbar und magisch, ich liebe seine Bücher einfach! Diese kurzen Sätze, die Dialoge nicht in Anführungszeichen gesetzt und knappe Kapitel, das sind so typische Erkennungsmerkmale, die hier auch wieder auftauchen. Man leidet mit Bronski mit, man kann ihn so gut verstehen, auch wenn seine Methoden nicht immer ganz konventionell sind. Stück für Stück wird hier seine Vergangenheit entblättert und aufgeklärt, dass es am Ende fast schmerzt. Ich mochte seinen Charakter gleich von Anfang an. Die Geschichte ist so gut und wendungsreich aufgebaut, dass man als Leser aus dem Staunen nicht mehr herauskommt! Hier geschieht viel Unrecht und ich bin so erleichtert über das Ende… Mein Fazit: Der Pressefotograf David Bronski in seinem ganz persönlichen Albtraum… von mir gibt es hierfür eine ganz klare Empfehlung: LESEN! Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil „Gegenlicht“, der ja bereits erschienen ist!

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DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER! Inhalt David Bronski ist Foto-Journalist. Er ist da, wo kein Leben mehr ist. Er sorgt immer für das ultimative Bild. Ein Tipp eines ehemaligen Freundes und Kollegen bringt ihn an einen Tatort mit einer Mumie ohne Kopf und einem Bild von seiner verschwundenen Tochter. Bronski ist schockiert. Lebt seine Tochter noch? Wo ist sie? Thema und Genre Ein sehr spannender Krimi mit Thrillerelementen über das Kernthema Menschenhandel. Kinderhandel im Speziellen. Charaktere David Bronski ist ein unglaublich gut gestalteter Charakter. Er hat seine ganz individuellen Eigenschaften, Fähigkeiten, die ihn zu dem machen, was er ist. Man leidet mit ihm, man erlebt seine Entwicklung hautnah. Vom alkoholkranken Säufer kämpft er sich zurück ins Leben. Für seine Tochter. Um Bronski gibt es noch diverse weitere Charaktere, die neben ihm absolut bestehen können. Handlung und Schreibstil Die Handlung zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Aichners unverwechselbarer Schreibstil sorgt dabei für die nötige Abwechslung und Spannung. Dialoge werden als solche gekennzeichnet. Man weiß immer, wer sich da mit wem unterhält in direkter wörtlicher Rede. Unverkennbar Aichner eben. Diese Art zu schreiben ist nicht für jeden etwas. Für mich ist es genial! Zwischen diesen "Unterhaltungen" gibt es aber auch IMMER normale Kapitel. So entsteht ein Spannungsbogen, der hohen Ansprüchen absolut gerecht wird. Fazit 5🌟 für einen typischen Aichner. Macht einfach nur Spaß!

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Spannend ab dem ersten Wort

Von: Laura aus Leipzig

11.07.2021

Super Buch! Meine Mutter, meine Schwester und ich haben es innerhalb kürzester Zeit "verschlungen"

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Dunkelkammer ist für mich kein gewöhnlicher Krimi sondern geht eher schon in mein Lieblingsgenre Thriller. Es geht um Mord, Kindesentführung und zweifelhafte Selbstmorde. Absolut nichts für schwache Nerven! Der Autor hat dieses Buch besonders spannend geschrieben und schafft es definitiv den Spannungsbogen hochzuhalten. Aichner zieht den Leser von Anfang an in seinen Bann. Das Buch besteht aus vielen kurzen Kapiteln, wodurch die Geschichte nahezu einen Sog entwickelt. Als Leser taucht man immer mehr in Bronskis Privatleben und seiner tragischen Vergangenheit ein und bekommt ein Gefühl dafür warum er so ist wie er ist. Somit konnte ich mich auch sehr gut in den Protagonisten hineinfühlen und habe mitgefiebert was mit seiner Tochter passiert ist und ob er sie wirklich wiederfinden kann. Seine Schwester Anna und seine neue Kollegin Svenja fand ich absolut passende, erfrischende und sympathische Charaktere. Auch die Covergestaltung finde ich mit der Kamera und dem gruseligen Haus sehr passend zur Story. Fazit: Eine Story mit absoluten Gänsehautfeeling! Ich fiebere dem 2. Band der Reihe "Gegenlicht" schon entgegen!

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Der einst als Fotograf tätige Kurt Langer ist seit Jahren obdachlos. Nur der Alkohol ist noch sein Freund, während er in einem Zelt am Waldrand hausiert. Doch der Winter in Innsbruck ist kalt. Um nicht zu erfrieren, bricht er in eine Wohnung ein und findet eine mumifizierte Leiche ohne Kopf. Sofort ruft seinen früheren Kollegen David Bronski an, der auch gleich nach Innsbruck kommt, um als erster am Tatort zu sein. Aber nicht nur die Tote, die sich bei genauerer Betrachtung als die vermisste Milliardärin Zita Laufenberg entpuppt und ihr seltsamer Zustand geben ihm Rätsel auf. Auch ein Foto in der Wohnung, das seine verschwundene Tochter Judith zeigt, lässt ihn nicht mehr ruhen. Gemeinsam mit seiner Schwester Anna und der Reporterin Svenja Spielmann geht er den Dingen auf den Grund und versucht er herauszufinden, was 20 Jahre zuvor geschehen ist. „Dunkelkammer“ ist ein atmosphärisches und aufwendig inszeniertes Hörbuch, das 434 Minuten lang atemlose Unterhaltung verspricht. Gleich eine ganze Riege an bekannten Schauspielern und Sprecher sind dazu mit an Bord. Wie zum Beispiel Florian Lukas, der mit dem Kinoerfolg „Der Eisbär“ bekannt geworden ist, Boris Aljinovic, der als Kommissar Felix Stark im Berliner „Tatort“ Verbrecher jagte oder Cathlen Gawich, die als deutsche Stimme von Elizabeth Banks als Stimme von Elizabeth Banks in der mehrteiligen Kinoverfilmung "Die Tribute von Panem" zu hören ist. Ein krimineller Genuss, der tief in eine Geschichte eintauchen lässt, die ungeheuerlich ist. Denn ohne Skrupel zu hegen wird hier mit dem Leben von Menschen gespielt, die schwere Schicksalsschläge ertragen mussten und deshalb nicht in der Lage sind, die perfiden Spielchen eines kranken Psychopaten zu ertragen. Haut- und Angelpunkt der Story ist der Pressefotograf David Bronski, der in Berlin für eine renommierte Tageszeitung tätig ist und viele Jahre zuvor seine vier Monate alte Tochter Judith und später seine Ehefrau Mona verloren hat. Ein Mann, der von Trauer zerfressen ein besonders bizarres Hobby betreibt, das auf Unverständnis und Abneigung stößt. Er fotografiert tote Menschen, entwickelt ihre Bilder in der Dunkelkammer und findet in den makabren Porträts seinen Trost. Dadurch nimmt ihn der Hörer anfangs als kalten und berechnenden Egomanen wahr, der seine beruflichen Erfolge über alles stellt und merkt erst spät, dass auch ein David Bronski tiefergehende Gefühle besitzt. Diese treiben ihn dann auch in eine Recherche hinein, bei der er bis an seine Grenzen geht und daurch lange Zeit zum Spielball eines Mörders wird. Fazit und Bewertung: „Dunkelkammer“ ist der gelungene Auftakt einer neuen Krimireihe um den Pressefotografen David Bronski, der wendungsreich, tiefgründig und schockierend in Erscheinung tritt und als Hörbuch fesselnd unterhält.

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Im winterlichen Innsbruck rettet sich ein Obdachloser in eine seit längerem leerstehende Wohnung. Dort macht er eine unglaubliche Entdeckung. Im Schlafzimmer liegt seit 20 Jahren eine Leiche, mumifiziert. Das perfekte Fressen für Pressefotograf David Bronski. Er liebt das Fotografieren von Toten und zieht sich mit den Fotos in seine Dunkelkammer zurück. Gemeinsam mit seiner Kollegin Svenja Spielmann vom Tatort bereicht. Allerdings verschweigt er etwas, nämlich dass auch der Fall auch ihn betrifft... "Dunkelkammer" ist der erste Band einer neuen Reihe mit dem Pressefotografen David Bronski. Vor allem der besondere Schreibstil des Autors sticht hier raus. Viele kurze Sätze wurden aneinander gereiht,dazu noch kurze Kapitel und immer wieder unvorhersehbare Wendungen haben ein sehr hohes Tempo und Spannung auf einem sehr hohem Niveau erzeugt. Für mich war es total fesselnd und ich konnte mich nur schwer wieder loslösen. Die Handlung wurde in verschiedenen Perspektiven erzählt. Es gab zwei unterschiedliche Arten, die "normalen" Kapitel und die Dialoge. Die normalen Kapitel waren immer aus unterschiedlicher Sichtweise erzählt, wobei aber am Kapitelanfang nicht erwähnt wurde, welcher Protagonist gerade handelt. Es hat sich aber immer sehr schnell erschlossen, weil es sich meist auf das vorangegangene Dialogkapitel bezogen hat. Die Dialoge wurden mit Spiegelstrichen geschrieben. Auch recht ungewöhnlich, aber besser als wenn immer die sprechende Person vor dem Gesagten stehen würde. Als Leser hatte ich hier das Gefühl, dass ich direkt beim Gespräch dabei sein würde und immer zwischen den sprechenden Personen hin und her schauen würde. Das war ein bisschen wie ein Ping-Pong Spiel. Als der Autor sich selbst in die Handlung mit einbrachte, musste ich sogar ein wenig schmunzeln. Die Charaktere waren ungewöhnlich und wirkten originell und authentisch. Allerdings waren sie mir noch etwas blass. Ich konnte noch nicht so wirklich eine Bindung aufbauen, aber vielleicht kommt das noch in den Folgebänden. Bronski ist hier durch seine Leidenschaft des Fotografierens von Toten der speziellste Charakter. Mein Fazit: Ein super Auftakt. Hohes Tempo. Fesselnd. Für mich war es eher ein Psychothriller statt einem Krimi, aber egal, ich fand es trotzdem klasse, möchte gerne mehr davon haben und dann die Charaktere bitte auch nicht mehr so blass und unnahbar. So gibt es erstmal 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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David Bronski auf einer Reise in die eigene Vergangenheit

Von: Daniela Schubert-Zell aus Wesel

16.05.2021

David Bronski ist Pressefotograf in Berlin. Er hält jedes Unglück mithilfe seiner Kamera fest. Er bekommt einen Anruf eines alten Kollegen, der mittlerweile obdachlos ist und fährt sofort nach Tirol. Dieser ehemalige Kollege hat eine zwanzig Jahre alte Leiche gefunden, die mumifiziert war. Und Bronski soll die Fotos machen. Dabei stellt sich heraus, dass die Leiche etwas mit ihm zu tun hat. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt. Da ich schon einige Bücher des Autors gelesen habe, war ich schon total neugierig auf den Beginn der Bronski-Reihe. Der Schreibstil war wie immer klasse und die Kapitel schön kurz. Genauso gefällt mir das Lesen. Bronski war kein besonders sympathischer Kerl. Aber aufgrund seiner Vergangenheit absolut nachvollziehbar, warum er so war. Das machte ihn wiederum annehmbar, weil man Mitleid mit ihm hatte. Außerdem war er ein fantastischer Fotograf. Seine Schwester war das absolute Gegenteil von ihm. So eine positive und freundliche Natur, die dafür aber einen Beruf hatte, der eigentlich so gar nicht passte. Und seine Kollegin Svenja fand ich sofort sympathisch. Auch wenn sie natürlich erst einmal riesige Probleme mit Bronski hatte. Die Geschichte hat mich durchgehend gefesselt. Immer wieder neue Wendungen hielten die Spannung hoch. Und ich musste auch einmal herzlich Lachen, als der Autor sich selbst in die Geschichte als Autor einbrachte. Fazit: Klasse Einstieg in die Bronski-Reihe

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Für mich das erste Buch von Bernhard Aichner und gleichzeitig der Auftakt der "Bronski Krimi Reihe". Innerhalb von knapp zwei Tagen hatte ich die 352 Seiten durchgelesen. Aichners Schreibstil ist anders, er schreibt meist in kurzen, etwas abgehakten Sätzen. Aber das gefällt mir richtig gut und ist beinahe unverwechselbar. Zur Handlung, David Bronski ist Pressefotograf und fasziniert von der Ruhe, die die Toten ausstrahlen. Analog fotografiert er dort, wo Menschen gestorben sind und zieht sich im Anschluss zurück in seine Dunkelkammer. Dieser Rückzug steht auch metaphorisch für sein Leben. Ein einsamer Eigenbrötler, dem der Umgang mit Menschen etwas schwer fällt. Doch plötzlich bekommt er einen Auftrag, der ihn zurück in seine Heimat Tirol bringt. Und er steckt tiefer in dieser Sache drin, als ihm anfangs klar ist. Ohne es zu merken, wird er immer mehr und mehr zur Marionette der Beteiligten. Aichners kurze Sätze sorgen für rasantes Lesetempo. Die Schreibweisen wechseln zwischen Erzählersicht, Ich-Perspektive und Dialog. Auch den Protagonisten Bronski lernt man gut kennen und bekommt eine Vorstellung dessen, was das Leben mit ihm gemacht hat, wie er tickt. Ich denke, Tatort und Krimi Fans kommen hier voll auf ihre Kosten, vorausgesetzt man mag den Schreibstil. Für mich ein gelungener Krimi und ich freue mich sehr auf weitere Geschichten mit Bronski und Co.

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