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Jenny Erpenbeck

Heimsuchung

Roman

(1)
Taschenbuch
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Ein Haus an einem märkischen See, in dem ein ganzes Jahrhundert wütet: Es ist der Schauplatz für fünfzehn Lebensläufe, Geschichten, Schicksale, von den Zwanzigerjahren bis heute. Seine Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Jedem einzelnen Schicksal gibt Jenny Erpenbeck eine eigene literarische Form, jedes entfaltet auf ganz eigene Weise seine Dramatik, seine Tragik, sein Glück. Ein Panorama des letzten Jahrhunderts von beeindruckender Wucht.

»Ein Roman von enormer poetischer Kraft.«

Neue Zürcher Zeitung

Originaltitel: Heimsuchung
Originalverlag: btb, München 2010
Taschenbuch, Broschur, 192 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10251-9
Erschienen am  11. June 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Märkische Seenplatte, Deutschland

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Rezensionen

Konzeptionell, inhaltlich und sprachlich äußerst beeindruckend

Von: floskel

03.01.2019

Eines der letzten Bücher im alten Jahr – und eines der besten. Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ hat mich nicht nur inhaltlich, sondern auch konzeptionell beeindruckt: Hier wird die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts anhand der wechselnden Bewohner eines Hauses erzählt. Oder vielmehr anhand eines Grundstücks, denn neben dem Haus spielen auch der Garten und der angrenzende See eine wichtige Rolle. So wird beispielsweise der Lebenslauf eines Berliner Architekten, eines jüdischen Tuchfabrikanten oder des langjährigen Gärtners des Hauses, der nach jedem erzählten Einzelschicksal, nach jedem Kapitel also, als Einschub im Buch wiederkehrt, erzählt. Insgesamt sind es 15 persönlichen Schicksale, in denen sich die Geschichte spiegelt: die Weimarer Republik, das Dritte Reich, der Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Sprachlich kondensiert und reduziert Erpenbeck (das Buch ist nicht mal 200 Seiten lang). Aber hier kommt nichts zu kurz. Hier sitzt jedes Wort. Mit Hilfe von kurzen, prägnanten Sätzen, die sich von Zeit zu Zeit wiederholen, entstehen Bilder im Kopf, die bleiben. „Jedes der 15 Schicksale entfaltet auf ganz eigene Weise seine Dramatik, seine Tragik, sein Glück.“ (Klappentext) Dieses Buch ist intensiv, wuchtig, bewegend – von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Buch über Heimat, Geschichte, Verlust und vor allem darüber wie klein und gleichzeitig groß der Mensch ist.

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Vita

Jenny Erpenbeck, geboren 1967 in Ost-Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman »Aller Tage Abend« wurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize. Für »Gehen, ging, gegangen« erhielt sie u. a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Ihr letzter Roman »Kairos.« wurde 2022 mit dem Uwe-Johnson-Preis ausgezeichnet, und soeben ist ihr Werk mit dem Internationalen Stefan-Heym-Preis 2023 gewürdigt worden.

Zur Autorin

Pressestimmen

»Ein Meisterwerk.«

DER SPIEGEL

»Virtuos durchkonstruiert.«

FAZ

»Große Geschichten um ein kleines Stück Erde, epische Geschichtsschreibung auf höchstem Niveau.«

Focus

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