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Jenny Erpenbeck

Kairos

Roman

Kairos
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»Eine ganz und gar epische Erzählerin – eine der kraftvollsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.« NZZ am Sonntag über Jenny Erpenbeck

Die neunzehnjährige Katharina und Hans, ein verheirateter Mann Mitte fünfzig, begegnen sich Ende der achtziger Jahre in Ostberlin, zufällig, und kommen für die nächsten Jahre nicht voneinander los. Vor dem Hintergrund der untergehenden DDR und des Umbruchs nach 1989 erzählt Jenny Erpenbeck in ihrer unverwechselbaren Sprache von den Abgründen des Glücks – vom Weg zweier Liebender im Grenzgebiet zwischen Wahrheit und Lüge, von Obsession und Gewalt, Hass und Hoffnung. Alles in ihrem Leben verwandelt sich noch in derselben Sekunde, in der es geschieht, in etwas Verlorenes. Die Grenze ist immer nur ein Augenblick.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originalverlag: Penguin Verlag, München 2021
Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10934-1
Erscheint am 15. March 2023

Rezensionen

Zeitenwende

Von: andomi

04.03.2022

Jenny Erpenbecks Roman KAIROS ist eine Geschichte der Wende und des Aufbruchs. Das symbolisiert der Umzugskarton auf dem Cover in seiner schlichten Symbolkraft sehr treffend. Erzählt wird die Geschichte aus einer jungen, weiblichen Perspektive. Mit der Jugend schwingen auch die Träume und Hoffnungen mit - umso mehr, da die Wende um den Fall der DDR scheinbar unendliche Möglichkeiten auftat. So hinterfragt Erpenbeck scheinbare Selbstverständlichkeiten des Westens, den dort möglichen Konsum an Gütern und Freizeitangeboten und das nur oberflächlich käufliche Glück. KAIROS ist eine Liebesgeschichte über Grenzen hinweg, changierend zwischen Idealen und anerzogenden Sichtweisen.

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Liebe in der DDR

Von: André Keil

15.11.2021

Nur zwei Kisten sind es, die Katharina von ihrer Zeit mit Hans geblieben sind. Sie hat ihn als Neunzehnjährige zufällig an einem regnerischen Nachmittag im Bus getroffen. Er war 34 Jahre älter, und ist jetzt tot. Die Kisten erinnern sie an ihn. Sie vertraut ihm blind, und benutzt sie. Die Beziehung wird zunehmend destruktiv. Für Hans scheint es kein Problem zu sein, dass er noch eine Ehefrau hat und mit dieser ganz selbstverständlich zusammenlebt und auch Zeit verbringt. Katharina hingegen will er exklusiv für sich. Unsterblich verliebt nimmt sie dieses Arrangement hin. Hans versucht die Oberhand zu behalten, straft wenn ihr Verhalten nicht seinen Erwartungen entspricht. Er verfolgt und bespitzelt sie. Ein toller Roman der die Beziehung der Beiden perfekt in Szene setzt und alles fügt sich in das Bild der DDR.

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Vita

Jenny Erpenbeck, geboren 1967 in Ost-Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman »Aller Tage Abend« wurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize. Für »Gehen, ging, gegangen« erhielt sie u. a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Zur Autorin

Events

15. Dez. 2022

Literatursalon am Weißen See mit Jenny Erpenbeck

19:30 Uhr | Berlin | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kairos

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