Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

GEGENLICHT

Ein Bronski Krimi

(7)
GEGENLICHT
eBook epubNEU
12,99 [D] inkl. MwSt.
12,99 [A] | CHF 16,00 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Es ist Sommer in Berlin. Ein Mann fällt vom Himmel. Ein blinder Passagier, versteckt im Fahrwerkraum eines Flugzeugs. Ein Leben, das im Garten einer hübschen Jugendstilvilla endet. Noch im Tod wird der Mann beraubt – und eine Geschichte aus Not und Gier nimmt ihren Anfang. Sie wird viele Leben kosten und manche Träume zerstören. Pressefotograf Bronski und seine Kollegin Svenja Spielmann recherchieren in einer Welt der Gewalt und des schönen Scheins.



Seit er denken kann, fotografiert Bronski das Unglück. Richtet seinen Blick auf das Dunkle in der Welt. Dort, wo Menschen sterben, taucht er auf. Er hält das Unheil fest, ist fasziniert von der Stille des Todes – und immer wieder auf der Suche nach einem Leben, das Sinn verspricht und auf die Liebe setzt.


eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-27208-1
Erschienen am  26. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Ein Bronski Krimi

Rezensionen

Einfach großartig

Von: Mattis Bücherecke

02.08.2021

Gegenlicht ist der zweite Band rund um den Fotografen David Bronski aus der Feder von Bernhard Aichner. Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Btb Verlag & von Ehrlich & Anders als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung Nach dem sehr starken Auftakt Dunkelkammer war ich sehr gespannt, wie es mit dem Fotografen David Bronski weitergehen wird. Ich mag ja den ziemlich unkonventionellen Schreibstil von Bernhard Aichner. Er hebt sich dadurch von anderen Autoren deutlich ab. Der Plott der Geschichte ist wie erwartet ungewöhnlich. Die Leiche fällt sprichwörtlich vom Himmel. Ich finde es auch diesmal wieder total interessant, die Geschehnisse aus der Sicht eines Pressefotografen zu erleben. Auch Bronskis privaten Verstrickungen kommen nicht zu kurz. Ich finde es auch unglaublich spannend, dass sich Aichner hier eines Themas annimmt, dass in der öffentlichen Wahrnehmung nur wenig Raum bekommt: Den Bürgerkrieg in Sierra Leone, das abschlachten des dortigen Volks und das abrichten von Kindern zu mordenen Soldaten. Das ist alles sehr beklemmend. Es gelingt Aichner hervorragend, die bedrückenden Emotionen dem Leser zu transportieren. Auch die Kaltblütigkeit mancher Menschen wird hier wunderbar beschrieben. Fazit Einmal mehr ist es Bernhard Aichner gelungen, mich völlig von der Geschichte zu überzeugen. Ich hoffe sehr, dass es noch weitere Geschichten rund um David Bronski geben wird. Eine ganz große Leseempfehlung von mir.

Lesen Sie weiter

Bernhard Aichner: Gegenlicht

Von: Andreas Hartl

01.08.2021

Berlin. Klaus Rembrandt und Oxana. Das alle 14 Tage stattfindende Treffen mit Oxana lässt sich der begüterte Erbe jeweils sehr viel Geld kosten. Dieses eine Treffen endet jedoch anders als von ihm ersehnt und es wird auch das letzte sein. Als im Garten, direkt vor den Füßen der beiden, ein Mann in den Tod stürzt, ist nicht nur die Vorfreude auf das erotische Abenteuer dahin: in Klaus Rembrandts Leben haben damit auch die letzten Tage begonnen. Es ist eine Geschichte für David Bronski und Svenja Spielmann. Er macht die Fotos im richtigen Moment und aus der richtigen Perspektive, sie stellen die richtigen Fragen an die richtigen Leute. Wieder ein blinder Passagier, ein Flüchtling, der auf diese Weise zu Tode kam. Einer, der der glaubte, hoffte in Europa ein neues Leben beginnen zu können, sich im Fahrwerksraum des Flugzeuges versteckte und von Anfang an keine Chance hatte, zu überleben. Wieder nur eine Geschichte für die Zeitung, aber auch nicht mehr? Diesmal verspricht es tatsächlich etwas mehr zu werden, denn es gibt ja einen Augenzeugen, der besonders bereitwillig erzählt und sogar selbst Fotos von der Tragödie gemacht hat, noch bevor die Polizei kam; dass er nicht alleine war, darüber spricht Klaus Rembrandt nicht, das wäre zu privat und Oxana zeigt kein Interesse, in der Öffentlichkeit zu stehen, denn Aufmerksamkeit braucht sie in ihrem Beruf gerade nicht. Soweit ganz normale Journalisten-Routine und Svenja und Bronski liefern eine gute Story ab. So tragisch es für den Toten abgelaufen ist, ist es doch nur eine von vielen Tragödien und um den Rest wird sich dann die Polizei kümmern. Doch dann nimmt der Roman eine Wendung, die ich in einem Aichner-Thriller so noch nicht gelesen habe. Er lenkt (während wir bei uns mit Corona und Wetterkatastrophen zu kämpfen haben und meinen, dass wir damit schon das ganze Elend der Welt hautnahe erleben) die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser auf eine Weltgegend, in der alles noch weitaus dramatischer und hoffnungsloser zugeht. Der Tote kam aus Afrika, Svenja und Bronski folgen dem Weg zurück in dessen Heimat, in die Welt der Kindersoldaten und Blutdiamanten, der Slums und der Prostitution. Scheint der Roman zu Beginn noch etwas gemächlicher abzulaufen als man es zuletzt von Aichner gewohnt war, so nimmt das schrittweise Tempo zu. Bronski und Svenja, Judith, Bronskis gerade wiedergefundene Tochter und Anna, Bronskis große Schwester – für sie alle naht eine Gefahr, die Leben kosten kann. Es wird spannend – noch mehr: fesselnd – wobei Bernhard Aichner wieder mehr Geschichten erzählt als zuletzt und so seine Leserinnen und Leser zwischendurch auch wieder Atem holen lässt. Das erinnert mich an seine großartigen Max-Broll-Krimis. Aichners internationalem Erfolg als Schriftsteller ist es wohl geschuldet, dass Tirol als Zentrum der Handlung an den Rand rückt und sich nun alles in Berlin ereignet (Band 1 „Dunkelkammer“ spielte noch in Innsbruck). Band 2 aus der Bronski-Reihe ist für meinen Geschmack sehr weit oben in der Liste der besten und anspruchsvollsten Aichner-Romane der letzten Jahre. Was nicht leicht ist, denn Bernhard Aichner hat sich ganz zweifelsfrei als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Thriller-Autoren etabliert und schreibt tolle Bücher – „Gegenlicht“ festigt diese Position mit Leichtigkeit. PS – das denke ich mir öfters: wie lange jemand an so einem Roman schreibt, wie viel Zeit dann Lektorat und Organisation benötigen; Wochen und Monate – und dann sitzt man da und liest alles in wenigen Stunden, in einem Schwung durch; Aber was soll man machen, wenn man nicht aufhören kann …

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Bernhard Aichner (1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014, dem Crime Cologne Award 2015 und dem Friedrich Glauser Preis 2017.

Die Thriller seiner "Totenfrau"-Trilogie standen monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Die Romane wurden in 16 Länder verkauft, u.a. auch nach USA und England. Mit "BÖSLAND" und "DER FUND" schloss er 2018 und 2019 an seine internationalen Erfolge an.

Zur Autor*innenseite

Events

10. Aug. 2021

Lesung

19:00 Uhr | Neumarkt an der Raab | Lesungen
Bernhard Aichner
GEGENLICHT

30. Sept. 2021

Krimilesung

Gelsenkirchen | Lesungen
Bernhard Aichner
GEGENLICHT

05. Nov. 2021

Krimilesung

19:00 Uhr | Salzburg | Lesungen
Bernhard Aichner
GEGENLICHT

Links