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Yangsze Choo

Schattenbraut

Roman

TaschenbuchNEU
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»Eines Abends fragte mich mein Vater, ob ich die Braut eines Geistes werden wolle ...«

Malaya 1893. Die 17-jährige Li Lan aus gutem, aber verarmten Hause erhält einen ungewöhnlichen Antrag: Sie soll den kürzlich verstorbenen Sohn der wohlhabenden Familie Lim heiraten. Aber Li Lan zögert. Kann sie sich wirklich einem Geist versprechen? Um sich auf die Probe zu stellen, taucht sie Nacht für Nacht ein in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und Traum verschwimmen. Das Schattenreich ist ein Ort des Schreckens, aber auch der Versuchung und der Freude. Dort deckt Li Lan nicht nur die Wahrheit über ihre eigene Familie und die ihres Verlobten auf – sie erkennt auch die Macht wahrer Liebe …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Heike Reissig, Stefanie Schäfer
Originaltitel: The Ghost Bride
Originalverlag: St. Martin's Press
Taschenbuch, Broschur, 544 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49115-5
Erschienen am  21. September 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Chinesisch-malaiische Mythen und Mystik aus dem Jenseits

Von: Miss Pageturner

27.11.2022

Vor zwei Jahren las ich Nachttiger von Yangsze Choo. Das Buch hatte mich schwer begeistert und ich war damals mehr als enttäuscht, dass das Debütwerk der Autorin The Ghost Bride nicht auf Deutsch erhältlich war. Umso erfreuter war ich, als ich im Goldmann Herbstprogramm nun doch endlich die Übersetzung entdeckte und wollte es natürlich sofort lesen. Faszination Malaysia Wie schon in Nachttiger entführt uns Yangsze Choo erneut ins historische Malaysia, wenngleich dieses Mal nicht in die Zeit des Swing, sondern gut 50 Jahre weiter zurück ins Ende des 19. Jh. Die 17-jährige Li Lan lebt in Malakka, eine Stadt, die zu dem Zeitpunkt zwar ihre Blütezeit als Königin des Gewürzhandels schon hinter sich hat, aber immer noch ein Schmelztiegel zwischen Niederländern, Portugiesen, Chinesen, Briten und Malayen ist. Besonders die ausgewanderten Chinesen haben viel von ihrer Kultur in Malaya, so der historische Name des Landes, in der neuen Heimat etabliert und eine faszinierende Mischkultur zwischen chinesischen Ahnenkult und malayischem Folklore erschaffen und wie auch schon in Nachttiger gelingt es Yangsze Choo wieder hervorragend den/die Leser/in an die Hand zu nehmen und in diese einzigartige Welt eintauchen zu lassen. Das ist nicht nur spannend zu lesen, man lernt auch eine ganze Menge über Malakka und Malaya, zwar wirkt das manchmal etwas zu gewollt eingeschoben und Li Lan muss meist als Erklärbär herhalten, dennoch fand ich diese Einblicke sehr interessant. Vom Diyu, Geisterhochzeiten und Höllengeld Wie Titel und Klapptext schon vermuten lassen, spielt der chinesische Glaube des Jenseits eine wichtige Rolle in dem Buch. Allzu genau möchte ich auf die Handlung gar nicht eingehen, da es mehr Spaß macht es mit Li Lan zusammen zu entdecken, nur so viel sei gesagt: Im Vergleich zum Nachttiger wo die Grenzen zwischen Traum und Realität verschwommen und unklar waren, wird es hier doch konkret mystisch. Wer also so gar nichts mit Übernatürlichem anfangen kann und einen reinen historischen Roman erwartet hat, wird es eventuell schwer mit dem Buch haben. Ich würde jetzt so gern euch von Li Lans Abenteuer im Einzelnen erzählen, aber ich glaube wirklich, dass es in diesem Fall am besten ist, mit null Vor-Erwartungen an das Buch ranzugehen, also verzeiht, dass ich so wage bleibe. Auf jeden Fall kann ich nur wiederholen, dass man so einiges lernt, speziell über die chinesischen Vorstellungen vom Jenseits, der Ahnenverehrung und den Gebräuchen rund um die Toten. An dieser Stelle möchte ich auch den kleinen Anhang loben, der einige Dinge aus dem Buch in den dazugehörigen historischen/kulturellen Kontext setzt und den ich sehr aufschlussreich fand. Kommen wir nochmal auf den Inhalt zurück, denn ich mag zur Handlung nicht viel verraten können, aber ich kann euch ein bisschen was über Protagonistin Li Lan erzählen. Tatsächlich brauchten wir beide etwas, um miteinander warm zu werden. Li Lan ist eine kluge und sympathische junge Frau, ist aber bedingt durch ihre zeittypische isolierte Kindheit auch etwas naiv. Dass mein persönlicher Geduldsfaden mit naiven Charakteren recht kurz ist, war der Grund, warum ich etwas brauchte, um Li Lan zu mögen, das fällt für mich aber nicht als Kritikpunkt aus, da es glaubhaft und authentisch ist, warum Li Lan so ist, wie sie ist. Es ist also eher eine Geschmackssache, als ein Kritikpunkt. Letztendlich macht Li Lan aber auch eine Entwicklung im Laufe des Romans durch, das hat mir gut gefallen. Fazit: Mit Schattenbraut entführt uns Yangsze Choo erneut in eine faszinierende und beeindruckende Welt voller Mystik und Folklore und lässt das vergangene Malaya lebendig wiederauferstehen, sodass man schnell in den Bann gezogen wird. Lediglich zur Mitte des Buches hin hätte das Tempo etwas zügiger sein können, trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich freue mich darauf, mehr von der Autorin zu lesen (ein dritter Roman steht wohl in den Startlöchern, hurra).

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Fantasy mit historischem Anteil

Von: wortflimmern

07.11.2022

Man nehme eine Portion Fantasy und mischt sie mit einem atemberaubenden Setting - oder auch: Warum ich "Schattenbraut" sehr gerne gelesen habe! Die Handlung: Der Vater der 17 jährigen Li Lan fragt, ob sie die Braut eines Geistes werden möchte. Bei dem Geist handelt es sich um den kürzlich verstorbenen Sohn einer wohlhabenden Familie. Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr wie vorher, denn Li Lan wird von genau diesem Geist in ihren Träumen heimgesucht. Was soll Li Lan jetzt nur machen, denn eine Heirat mit einem Verstorbenen kommt für sie nicht Frage. Meine Meinung: "Schattenbraut" ist ein Buch, das sich langsam entfaltet. Hat es mich anfänglich noch nicht in seinen Bann gezogen, konnte ich es ab der Mitte nicht mehr zur Seite legen. Da das Buch in Malaya im Jahre 1893 spielt, lernt man unglaublich viel über die Geschichte, die Kultur und den Glauben der Menschen dort. Ich fand sowohl die Darstellung der Kultur, die Atmosphäre als auch die Handlung an sich sehr gelungen. Wie bereits erwähnt, handelt es sich eher um ein ruhiges Buch, aber genau das hat mir so gut gefallen. Man wird nicht durch die Story gehetzt, sondern man saugt sie Seite für Seite in sich auf. Mit einem Aspekt in der Geschichte habe ich überhaupt nicht gerechnet, dementsprechend war ich richtig überrascht - aber natürlich im positiven Sinne. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der mehr über die Geschichte und Kultur Malayas erfahren möchte und sich auf eine Welt zwischen Realität und Traum einlassen möchte. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch auch für Leser geeignet ist, die ansonsten nicht so viel aus dem Fantasy Genre lesen.

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Vita

Yangsze Choo ist Malaysierin chinesischer Abstammung. Sie studierte in Harvard und arbeitete als Management Consultant und bei einem Start-up-Unternehmen, bevor sie ihren ersten Roman schrieb. Heute lebt Yangsze Choo mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Kalifornien.

Zur Autorin

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