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Rezensionen zu
Der Teufel von Dundee

Oscar de Muriel

Ein Fall für Frey und McGray (7)

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€ 12,00 [D] inkl. MwSt. | € 12,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Zum Inhalt: Kurz nachdem McGray zwei Grabräuber ertappt hat und auf der ausgegrabenden Leiche das Zeichen des Teufels findet, geschieht ein Mord in der Irrenanstalt, in der seine Schwester eingewiesen ist. Mit dem Blut des Opfers ist genau das selbe Zeichen an die Wand gemalt worden und schnell steht McGrays Schwester im Verdacht die Mörderin zu sein. Um Pansys Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu finden, wendet sich Caroline Ardglass an Ian Frey, welcher seinen ehemaligen Kollegen nicht im Stich lassen wird. Mein Fazit: Dieses Buch war spannend, rasant, ausgeklügelt und somit ein wahrer Lesegenuss. Das Rätsel um Amy "Pansy" McGray und dem Mord an ihren Eltern wird in diesem finalen Band endlich aufgelöst. Der Autor hat hierbei geniale Plottwist eingewoben, die den Leser regelrecht fesseln und in einen Sog ziehen, der einen das Buch nicht mehr aus den Händen legen lässt. Dieser Roman ist ein wirklich gelungener Abschluss dieser Buchreihe, welche ich nur wärmstens empfehlen kann.

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Das Buch/Der Autor: „Der Teufel von Dundee“ (Original: „The sign of the devil“) ist der siebte viktorianische Kriminalroman des mexikanischen Autors Oscar de Muriel um das äußerst ungewöhnliche Ermittlerduo Ian „Percy“ Frey und Adolphus „Nine Nails“ Mc Gray. Das Taschenbuch mit stolzen 640 Seiten ist zum Preis von 12 Euro im Dezember 2022 im Goldmann-Verlag erschienen und bildet leider den Abschluss der beliebten Reihe. Ebenfalls erhältlich sind eine E-Book- sowie Audio-Version. Oscar de Muriel wurde 1983 in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Wie es aussieht: Kurz und knapp: Natürlich ist das Buch im gleichen Design wie die sechs Vorgängerbände gestaltet. Schlicht mit thematisch passenden, im viktorianischen Stil, gehaltenen Grafiken. Dass man sich bei der Gestaltung der Cover nur an drei Farben bedient hat, gefällt mir richtig gut. Das schwarz-weiße Titelbild wirkt edel, ein bisschen düster und geheimnisvoll. Es hat bei sofort Interesse geweckt und macht sich auch außerordentlich gut im Bücherregal. Daumen hoch von mir! Worum es geht (Klappentext des Verlages): Edinburgh 1890. Inspector McGray ertappt zwei Grabräuber auf dem Friedhof, und beim Anblick der Leiche gefriert ihm das Blut in den Adern. Der Toten wurde das Zeichen des Teufels ins Gesicht gebrannt. Dasselbe Zeichen taucht kurz darauf in Edinburghs Irrenanstalt auf, mit dem Blut eines getöteten Patienten an die Wand geschmiert. Beschuldigt wird die berüchtigste Insassin des Hauses: McGrays Schwester Amy, die ihre Eltern brutal ermordet haben soll. Verzweifelt wendet sich McGray an einen alten Freund: Ian Frey. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, um Amys Unschuld zu beweisen – und die Spur führt zurück zu jener schrecklichen Nacht, als der Teufel McGrays Elternhaus in Dundee heimsuchte… Wie es mir gefallen hat: Auch hier fasse ich mich erstmal kurz: „Der Teufel“ von Dundee hat mich – wie alle bisherigen Fälle – außerordentlich begeistert! Ich hatte wieder so viel Spaß beim Lesen, dass die Blätter nur so geflogen! Was mich zum einzigen negativen Aspekt dieses Leseerlebnisses kommen lässt: Das Buch ist zu Ende und was für mich persönlich viel, viel schlimmer ist, auch die komplette Reihe. Es wird keinen weiteren Titel geben, auf den ich mich wie bisher massiv vorfreuen konnte. Ganz ehrlich, das macht mich richtig traurig. Abschied nehmen zu müssen von einer Buchreihe, die einen begeistert, gefesselt und fasziniert hat, „Farewell“ sagen zu müssen zu all den liebgewonnenen Protagonisten, das schmerzt mich gerade total. Laut Oscar de Muriel ist die Geschichte um die beiden so konträren Inspektoren anscheinend auserzählt und die „große Auflösung“ aller Rätsel und Verstrickungen in diesem Finale enthalten. OK, das mag sein, doof ist es trotzdem. Ich werde die ganze Szenerie (ich liebe Schottland über alles), die Geschichten voller Phantasie, dubiosen Szenarien, schrulligen Akteuren und unerwarteten Wendungen sehr vermissen. Natürlich an erster Stelle Frey und Mc Gray selbst, die stets so intelligent und voller kauzigem Humor ermittelt haben. Ihre Dialoge und „Neckereien“ haben mich immer wieder so zum Lachen gebracht! Einfach eine grandiose Idee, diese beiden Charaktere aufeinander loszulassen! So long, Ihr beiden und vielen Dank für die unterhaltsamen Lesestunden! OK, was bleibt mir zum Schluss noch zu sagen? Natürlich empfehle ich diese Buchreihe uneingeschränkt und aus vollstem Herzen weiter. Lest die Bände am besten in der Reihenfolge des Erscheinens, sonst fehlt eine Menge Hintergrundwissen. Von mir natürlich 5 von 5 Sternen.

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Ein Fall für Frey & McGray – Band 7 „Der Teufel von Dundee“ ist der siebte Band und finale Band der historischen Mystery-Krimireihe von Oscar de Muriel. Hier wartet nochmal ein spannender Fall auf das besondere Ermittlungsduo Adolphus „Nine-Nails“ McGray und Ian Frey. Zudem werden noch letzte Geheimnisse gelüftet. Die Handlung beginnt kurze Zeit nach den letzten Ereignissen, im Februar 1890. Nine-Nails McGray arbeitet an einem Fall, von dem er noch nicht ahnt, welche Ausmaße er annehmen wird. Er ertappt zwei Grabräuber auf frischer Tat und macht bei dem Blick auf die Leiche eine schockierende Entdeckung: Auf dem Gesicht befindet sich das Zeichen des Teufels. Kurze Zeit später gibt es einen mysteriösen Mordfall in Edinburghs Irrenanstalt – und auch dort taucht das mysteriöse Zeichen auf. In der Anstalt lebt McGrays jüngere Schwester, die vor mehreren Jahren ihre Eltern brutal ermordet haben soll – seitdem spricht sie nicht mehr. Ian Frey reist nach Schottland um seinen ehemaligen Kollegen und inzwischen auch guten Freund zu unterstützen. Bei ihrem Ermittlungen stoßen sie auf Verbindungen die in die Vergangenheit führen und einiges offenbaren… „Wir machten auf dem Absatz kehrt. Doch mit einem Mal schien die Luft zu vibrieren.Beschreiben kann ich es nicht. Wir spürten es beide, und im nächsten Augenblick hörten wir das Schlagen von Hunderten Flügeln über uns. Ein Schwarm schwarzer Vögel stieg zwischen den Grabsteinen und aus dem Unterholz auf, zog einen Kreis über dem Friedhof und flog dann nach Süden.“ – Seite 40, eBook Auch der siebte Band beginnt spannend – mit einem mysteriösen Treffen in der Vergangenheit. Der Schotte McGray und der Engländer Ian Frey konnten unterschiedlicher kaum sein – und genau das macht die Reihe so unterhaltsam und gleichzeitig auch sehr spannend. Auch ihr aktuellster Fall kann rätselhafter nicht sein und katapultiert sie in die Vergangenheit zu schrecklichen Geschehnissen. Amy McGray, die auch Pansy genannt wird, spielt wieder eine zentrale Rolle. „Wie immer rührte sich Pansy nicht, sondern starrte sicher so abwesend auf die Gartenanlagen, wie sie es bereits die vergangenen sechseinhalb Jahre getan hatte. So still, so selbstvergessen ... und doch im Mittelpunkt von allem.“ – Seite 146, eBook Die Ermittlungen lassen sich spannend verfolgen, nach und nach setzen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen. Auch die Geheimnisse aus der Vergangenheit werden gelüftet und ergeben ein mehr als überraschendes Gesamtbild. Sehr gelungen sind neben den besonderen und unterhaltsamen Dialogen zwischen den beiden Ermittlern auch die Beschreibungen der Schauplätze – die etwas düstere und unheimliche Atmosphäre des viktorianischen London kommt hier sehr gut zur Geltung. „Als die Kutsche auf die berühmt-berüchtigte Royal Mile einbog, war bereits die Nacht angebrochen. Der Nebel, dicht und reglos, verwandelte das Licht der Straßenlaternen in milchige, verschwommene gelbliche Flecken, die sich im Nichts verloren.“ – Seite 78, eBook Mein Fazit: Ein gelungener Abschluss der viktorianischen Krimi-Reihe um das besondere Ermittlerduo Frey & McGray. Atmosphärisch dicht und mit einer etwas unheimlichen Note wartet hier ein ganz spezieller Fall - es wird spannend, mysteriös und sehr überraschend. Nach und nach werden sämtliche Geheimnisse gelüftet und einzelne Puzzleteile zusammengefügt. Ein fesselndes Finale – sehr lesenswert!

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Edinburgh 1890, in mitten des Friedhofes, zwischen alten Gräbern ist Inspektor McGray zwei Grabräubern auf den Fersen, doch beim Anblick der geraubten Leiche scheint sich die Welt kurz schneller zu drehen. Eingebrannt, starrt ihn das Zeichen des Teufels, auf dem Gesicht der Toten entgegen. Als das selbe Zeichen blutend von einer Wand in der Irrenanstalt tropft steht für das gemeine Volk schnell fest, wer die Schuld trägt- McGrays Schwester. Jene, die vor fast 7 Jahren vom Teufel besessen ihre Eltern tötete, ihren Bruder einen Finger kostete und seitdem Patientin dieser Anstalt ist. Frey und McGray müssen schnellstens Amys Unschuld beweisen, doch die Zeit sitzt ihnen im Nacken und der wahre Schrecken jener vergangenen Nacht in Dundee gibt keine Ruhe. Wird Amys Teufel sich offenbaren? Ein letztes Mal müssen Frey & McGray alles an kluger Kombinationsgabe und rüpelhaftem Verhalten geben um Wahrheit zu finden. Doch die Wahrheit kann Erlösung und Schmerz zugleich sein. Der 7. und zugleich letzte Band aus Oscar deMuriels Feder, um okkulte Kriminalfälle im Edinburgh des 19. Jahrhunderts, ist ein fulminantes und würdiges Ende einer großartigen Reihe. Im Laufe der Jahre ist er sich seiner Linie immer treu geblieben, dennoch gab es ausgefeilte Fälle und eine stetige Charakterentwicklung, die bis zum Ende auf einander aufbaut. Für gewöhnlich neigt der Autor zu der ein oder anderen Länge, die es in diesem Fall jedoch nicht gab. Die Spannung wuchs kontinuierlich, was nicht zuletzt auch an den parallelen Handlungssträngen und der wechselnden Perspektive lag. Auch Freys Kombinationsgabe und McGrays rüpelhafte und charmant unflätige Durchsetzungskraft dürfen wir ein letztes Mal genießen aber gut festhalten, auf einige Plot Twists war selbst ich nicht gefasst. Dieser Band bringt endlich Licht in Nine Nails dunkle Vergangenheit, doch wo sich Licht befindet ist auch Schatten allgegenwärtig, lässt er sich in diesen ziehen? Rein theoretisch lässt sich dieses Buch auch einzeln lesen, da es eine in sich abgeschlossene Geschichte ist und relevante Details aus vorangegangenen Büchern kurze Erwähnungen finden. Doch, um sich für die vorher spielenden Bücher nicht zu Spoilern und wirklich alle zusammenhänge verstehen zu können würde ich empfehlen sie der Reihe nach zu lesen. Es ist ein Erlebnis mit den Protagonisten 7 Jahre im Edinburgh des 19. Jahrhunderts, spannenden, mysteriösen und okkulten Kriminalfilmen auf den Grund zu gehen. Fazit: ein aufregender und würdiger Abschluss dieser großartigen historischen Kriminalreihe.

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Inhalt Ian Frey weilt mittlerweile eigentlich nicht mehr in Schottland, er und Adolphus McGray gehen seit dem letzten Band unterschiedliche Wege. Doch dann steht plötzlich Caroline Ardglass an seiner Tür und bittet ihn um Hilfe – denn es geht um niemand geringeres als Pansy, die Schwester von McGray, die seit über zehn Jahren in einer Nervenklinik in Edinburgh sitzt, nachdem sie ihre Eltern ermordet und McGray um einen Finger gebracht hat. Der letzte Fall beginnt. Adieu, geliebtes Schottland Hach. Während ich diese Rezension schreibe, blicke ich immer wieder wehmütig auf den letzten Band dieser famosen Reihe. Ich bin unfassbar traurig, dass es sein Ende gefunden hat. Dabei war ich über so viele Jahre so gern Teil dieses ungleichen Inspektorenpaars, bestehend aus dem schnöseligen Ian Frey, einem Engländer, den eher Unwille nach Schottland brachte, und Adolphus McGray, den bärbeißigen, schnell hochfahrenden Schotten, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, hinter den Fall seiner geliebten Schwester zu kommen. Alle Fälle hatten eines gemeinsam: Sie waren immer irgendwie mystisch angehaucht, hätten beinahe ins Unwirkliche abdriften können – und sind es hier und da vielleicht sogar auch. Da gab es bluttrinkende Fledermäuse, mordende Hexen, verzauberte Geigen und herumschleichende Banshees zu untersuchen und zu stellen. Doch nun liegt der letzte Schritt vor uns: die endgültge Aufklärung, warum Amy – Pansy – McGray ihre Eltern ermordet hat. Das Ganze beginnt mit einem grausigen Mord in der Nervenanstalt, in der Pansy untergebracht ist. An der Wand prangt eine große Teufelsfratze, die später auch auf Leichen gefunden wird. Und irgendwer will Pansy auf den Fluren herumschleichen gesehen haben. Das Buch gipfelt in einem großartigen, actiongeladenen, dramatischen, herzzerreißenden Finale, das mich immer schneller die Seiten umschlagen ließ, auch wenn ich eigentlich gar nicht wollte, dass es jemals endet. Die Aufklärung fand ich sehr gelungen, die losen Fäden sind verwoben. Und trotzdem zürne ich dem Autor, dass er mir meine geliebten Ermittler entreißt, und hoffe sehr, dass wir noch viel von ihm lesen und hören werden. Fazit Für mich eine der besten Reihen, die ich jemals gelesen habe, mit so wunderbaren Charakteren, durchdachten Fällen, mit so viel Charme und historischem Flair – Chapeau, Oscar. Chapeau! ♥

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OH MEIN GOTT! Das Warten auf dieses Buch hat sich sehr gelohnt. Das Cover ist mal wieder sehr schlicht und dennoch passend zur Geschichte gehalten. Man kann einzelne Elemente der Handlung ausmachen, was mir natürlich wieder sehr gefällt. Auch der Schreibstil konnte mich wieder einmal von sich überzeugen. Alles wurde mit so viel Liebe zum Detail beschrieben, sodass ich mir selber vorkam, als würde ich auf diese waghalsigen Abenteuer mit Frey und McGray gehen. Er war zudem leicht und flüssig zu lesen, wodurch ich regelrecht durch das Buch geflogen bin. Nun etwas zur Handlung, wobei ich hier nicht allzu genau auf alles eingehen werde, da ihr mit so wenig Vorwissen wie möglich an dieses Buch rangehen sollt. Dieser hier umschreiben Fall ist ein sehr persönlicher für mcGray. Aus diesem Grund habe ich noch mehr als sonst mit den beiden mitgefeiert, da es praktisch eine Herzensangelegenheit für den Schotten war. Der Fall hatte es ganz schön in sich und ich war überrascht und auch schockiert von der Auflösung am Ende. Ich hatte schon ein paar kleine Vermutungen, doch letztendlich hatten sich diese nur teilweise bestätigt. McGray musste sich nochmal ziemlich doll mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen und musste isch auch leider viele Beschimpfungen und Gehässigkeiten im Verlauf der Handlung anhören. Auch Frey musste einige male vor Überraschung oder vor Bestürzung schlucken, wobei er mir echt leitgetan hat (Weswegen genau, müsst ihr schon selber herausfinden - lasst euch jedoch gesagt sein, dass es auch MICH sprachlos zurückgelassen hat). Ich habe jede einzelne Sekunde beim lesen damit verbracht, mit den beiden mitzufiebern und zu -hoffen. Es war von Anfang bis Ende unfassbar spannend und hatte ich ein paar humorvolle Elemente, die so manche Situationen ein wenig aufgelockert haben. Die Bücher rund um Frey und Mcgray haben sich einen Riesen Platz in meinem Herzen sichern können und ich hoffe nun sehr, dass es eventuell noch ein paar mehr Bücher zu diesen beiden geben wird… Insgesamt mal wieder ein klasse Buch, dass für ein paar sehr spannende und witzige Lesestunden gesorgt hat. Ich bin ein absoluter Fan von Frey und McGray und vermisse die beiden schon jetzt schrecklich. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung, gerade für die kalte Jahreszeit (lese solche Bücher einfach super gerne im Winter). Daher kann ich nicht weniger als 5/5 Sternen geben.

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Im viktorianischen Edinburgh hat der Handel mit Leichen Hochkonjunktur werden immer wieder auf dem Greyfriars Kirkyard die kürzlich bestatteten Leichname bei Nacht und Nebel ausgegraben und verhökert. Adolphus „Nine Nails“ McGray soll diesem Spuk ein Ende bereiten und legt sich deshalb auf die Lauer. Er kann zwar die Leichenfledderer nicht dingfest machen, aber sie lassen bei ihrer Flucht ihre Beute zurück, an der ein schockierendes Detail ins Auge fällt. Im Gesicht des weiblichen Leichnams prangt das Zeichen des Teufels. Kurz darauf wird in der Königlichen Irrenanstalt ein Insasse ermordet und zeitgleich wird dort an einer Wand das mit Blut gemalte Zeichen des Teufels entdeckt. Hauptverdächtige in dem Mordfall ist Nine-Nails Schwester Pansy, die seit Jahren in dieser Anstalt verwahrt wird. Als der mittlerweile nach Gloucestershire zurückgekehrte Ian Frey von seinem ehemaligen Kollegen um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten wird, ist er zwar nicht begeistert, möchte ihn aber nicht hängen lassen, gilt es doch, Pansys Unschuld zu beweisen und das Rätsel um das Zeichen des Satans zu lösen. In den vergangenen Jahren war das Erscheinungsdatum der Frey & McGray Neuerscheinung einer meiner Fixpunkte im Lesejahr. Aber manchmal muss man sich leider von liebgewonnenen Gewohnheiten verabschieden. So auch jetzt, denn „Der Teufel von Dundee“ schließt diese Reihe ab. Und bei allem Bedauern muss ich eingestehen, dass dies ohne Frage ein würdiger Abschluss ist, denn neben einer eigenständigen Story in gewohnter Qualität wird auch der Bogen zu den vorherigen Bänden geschlagen. Fragen, die im Verlauf der Vorgänger am Rande auftauchten und unbeantwortet blieben, obwohl sie der Klärung bedurft hätten, werden hier zufriedenstellend beantwortet. Mission accomplished, und zwar nicht nur höchst spannend und unterhaltsam, sondern auch absolut zufriedenstellend.

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