Scharnow

Roman. Mit exklusivem Nachwort des Autors

Taschenbuch
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Sage niemand, in der Provinz wäre nichts los!

In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist der Hund begraben. Scheinbar. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet: Schützen liegen auf der Lauer, um die Agenten einer Universalmacht zu vernichten, mordlustige Bücher richten blutige Verheerung an, und mittendrin hat ein Pakt der Glücklichen plötzlich kein Bier mehr. Wenn sich dann ein syrischer Praktikant für ein Mangamädchen stark macht, ist auch die Liebe nicht weit.

»Hier spricht ein selbstbewusster und scharfsinniger Erzähler in bester Laune - mit unbestreitbarer Kompetenz fürs Genre.«

Jan-Paul Koopmann, Spiegel online (25. Februar 2019)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Taschenbuch, Klappenbroschur, 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-67730-2
Erschienen am  13. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Das Nerdwort von Bela B Felsenheimer - exklusiv in der Taschenbuchausgabe

Leserstimmen

einfach nur verrückt...

Von: Petzi_Maus

11.11.2020

Tja, was soll ich zu diesem Buch sagen... Der Inhalt ist schwierig zu beschreiben, es geht eigentlich um das Örtchen Scharnow und dessen Einwohner. Es ist einerseits spannend zu lesen, was die Bewohner für Eigenheiten haben und was sie alles anstellen und was so passiert. Man fühlt sich aufgrund der Schreibweise irgendwie wie ein Spanner. Und dann sind da die fantastischen Elemente des Romans: das Buch mit Eigenleben, das sich selbst einem Literaturblogger geschickt hat; der fliegende Mann und die Weltenlenker bzw. die Vereinigung BsB, der Bund skeptischer Bürger, die die Weltenlenker aufhalten wollen, indem sie Haustiere mächtiger Persönlichkeiten töten. Die Charakterzüge der Figuren sind auch düster gehalten, teilweise aggressiv, es wird viel Alkohol gesoffen, und alle sind auf die eine oder andere Art mehr oder weniger 'plemplem'. Also alle verrückt ;) Viel Raum wird hier auch Gewalt in allen Formen, Blut, Tod und auch Pornografie eingeräumt. Witzig fand ich die Szene, als die Freunde des Paktes der Glücklichen einen Supermarkt ausrauben, um wieder an Alkohol zu kommen. Und das ganze in besonderer Bekleidung, um nicht erkannt zu werden. Dabei ging natürlich alles schief... Und es gibt leider keinen richtigen Abschluss, kein Ende/Fazit des Buches. Kein "was will uns dieses Buch sagen?". Oder ich hab es einfach nicht verstanden ;) Trotzdem war diese Lektüre unterhaltsam für mich, es war spannend, die Personen in ihrem Handeln zu verfolgen. Und auch die mystischen und fantastischen Einschübe waren witzig, wenn für mich auch nicht wirklich nachvollziehbar. Sehr hilfreich fand ich das Personenverzeichnis zu Beginn des Buches, denn es kommen viele handelnde Figuren vor und ich musste öfters nachschlagen. Nützlich ist auch der gezeichnete Plan von Scharnow und der Nachbarortschaft Sahsenheim im Buchdeckel. Zu erwähnen ist auch der schwarze Buchschnitt, der dem Buch etwas düsteres gibt (so wie das Buch in der Geschichte). Und der fliegende Mann am Cover passt natürlich perfekt zum Inhalt. Fazit: Dieses Buch ist einfach nur verrückt, irre, abgefahren, bizarr, fantastisch und skurril.

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Haupthandlung?

Von: readredblondebooks

15.01.2020

Auch wenn ich bereits viel negative Kritik über dieses Buch gelesen habe, ich kann mich dieser nicht anschließen. Die exakte Handlung ist nicht ganz auszumachen, jedoch haben mich Schreibstil und die angenehme Stimme Bela B's in meinem Kopf überzeugt. Das Personenverzeichnis am Anfang des Buches (ca. 5 1/2 Seiten lang) hat mich zuerst etwas verunsichert aber gleich waren mir fast alle Charaktere bekannt und für zwei (Hamid & Nami) habe ich auch eine gewisse Sympathie entwickelt. ⠀ Insbesondere den Bela Fans hier würde ich das Buch klar empfehlen.⠀

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Vita

Bela B Felsenheimer, geboren 1962 in West-Berlin, ist Schlagzeuger, Gitarrist, Komponist, Sänger, Schauspieler, Synchron- und Hörbuchsprecher, war Comicbuch-Verleger und hatte eine eigene Radiosendung. Bekannt ist er vor allem als Mitglied der Punkrock-Band die Ärzte. Als Autor hat er bisher einige Kurzgeschichten veröffentlicht und ein Filmdrehbuch verfasst. Scharnow ist sein erster Roman.

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Pressestimmen

»Abgedrehter als alles, was ich in den letzten Jahren gelesen habe.«

WDR 1 Live, Gesa Wegeng (27. Februar 2019)

»Ein bisschen wie ein trunkener Abend in einer Studenten-WG-Küche, bei dem man sich unentwegt ins Wort fällt, bei dem eine Idee gar nicht grotesk genug sein kann.«

Süddeutsche Zeitung, Janne Knödler (04. April 2019)

»Ein herrlich schräger Unterhaltungsroman.«

junge welt (11. Juni 2019)

»Scharnow ist ein so komplexes wie kurzweiliges Werk, das episodenhaft einen schonungslosen Blick auf die wenig schillernden Leben seiner Protagonisten wirft.«

Nicole Ankelmann, n-tv (26. Februar 2019)

»Ein Buch, das in einem Jahr, in dem die AfD in einigen Bundesländern die Wahlumfragen anführt, mehr Wahrheit transportiert, als uns lieb sein sollte.«

Jochen Overbeck, Musikexpress (01. April 2019)

»Erzählen jedenfalls, das kann Bela B.«

Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel (22. Februar 2019)

»Eine ganz eigene Art von Literatur!«

ZDF aspekte (22. Februar 2019)

»Ein Alltagspanorama von hoher literarischer Dichte, das in den Magischen Realismus taucht.«

buchmarkt.de, Matthias Mayer (25. März 2019)

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