Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Mareike Fallwickl

Das Licht ist hier viel heller

Roman

Taschenbuch
12,00 [D] inkl. MwSt.
12,40 [A] | CHF 16,90 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Ein soghafter Roman über das Gelingen und Scheitern von Beziehungen, über Macht und Machtmissbrauch, über Männer und Frauen und alles, was sie einander antun.

Maximilian Wenger und seine Tochter Zoey haben nicht viel gemeinsam. Er liebt den Ruhm, den er einst als gefeierter Schriftsteller genossen hat. Sie möchte auf keinen Fall in der Öffentlichkeit stehen. Als Wenger Briefe einer unbekannten Frau erhält, die eigentlich an seinen Vormieter gerichtet sind, beginnen er und Zoey unabhängig voneinander zu lesen. Es sind Briefe voller Brutalität und Zärtlichkeit, voller Liebe und Hass – und Wenger ahnt nicht, dass Zoey etwas erlebt hat, das sich in diesen Worten spiegelt. Vater und Tochter werden an einen Scheideweg geführt, an dem etwas Altes endet und etwas Neues beginnt ...


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Das Licht ist hier viel heller
Originalverlag: Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt 2019
Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10650-0
Erschienen am  08. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Ähnliche Titel wie "Das Licht ist hier viel heller"

Dunkelgrün fast schwarz

Mareike Fallwickl

Dunkelgrün fast schwarz

Nach einer wahren Geschichte
(8)

Delphine de Vigan

Nach einer wahren Geschichte

Artur Lanz

Monika Maron

Artur Lanz

Fünf Tage in Paris

Tatiana de Rosnay

Fünf Tage in Paris

Palast der Miserablen
(3)

Abbas Khider

Palast der Miserablen

Oh, William!

Elizabeth Strout

Oh, William!

Die Unsterblichen

Chloe Benjamin

Die Unsterblichen

Die Infantin trägt den Scheitel links
(1)

Helena Adler

Die Infantin trägt den Scheitel links

Die kleine literarische Apotheke

Elena Molini

Die kleine literarische Apotheke

Das war ich nicht

Kristof Magnusson

Das war ich nicht

Die Geschichte des Wassers

Maja Lunde

Die Geschichte des Wassers

Das Hotel New Hampshire

John Irving

Das Hotel New Hampshire

Mittelgroßes Superglück

Marian Keyes

Mittelgroßes Superglück

Die redselige Insel

Hugo Hamilton

Die redselige Insel

Ein ganzes Leben lang

Rosie Walsh

Ein ganzes Leben lang

Nach dem Winter
(2)

Guadalupe Nettel

Nach dem Winter

Als unsere Herzen fliegen lernten

Iona Grey

Als unsere Herzen fliegen lernten

Das Leuchten eines Sommers
(9)

Karen Swan

Das Leuchten eines Sommers

Nichts, was uns passiert
(6)

Bettina Wilpert

Nichts, was uns passiert

Die hundert Jahre von Lenni und Margot

Marianne Cronin

Die hundert Jahre von Lenni und Margot

Rezensionen

Sprachgewaltig und facettenreich

Von: flowers.books

28.06.2021

Meine Meinung und Inhalt "Erinnerst du dich, dass Worte scharf sein können wie Messer? Weißt du noch um ihre Macht, um diese Schlingen, die sich auf dich legen, mit Eisenspitzen, die dir die Haut aufbrechen und die Knochen? Ich will eine Schlinge sein, ich will ein Messer sein, in Eisen gegossene Unbarmherzigkeit. Ich will dich aufbrechen, ich habe zu lange geschwiegen." (ZITAT) Sprachlich bietet dieses Buch hier ein ganz großes Kino und auch mit dem Inhalt konnte Autorin Mareike Fallwickl überzeugen. Ich war bereits nach wenigen Seiten wie in einem Sog gefangen. Ein Buch voller Schlagfertigkeit, Humor und Empathie, welches mir in Erinnerung bleiben wird und zum Nachdenken anregt. Maximilian Wenger war einer der Großen, ein Bestsellerautor, ein Macher. Jetzt steht er vor einem Scherbenhaufen: Niemand will mehr seine Romane lesen, und seine Frau hat ihn gegen einen Fitnesstrainer eingetauscht. In einer kleinen Wohnung unweit von Salzburg verkriecht er sich vor der Welt. Seine Tochter Zoey kann mit dem ganzen Ruhm nicht viel anfangen und plant ihre Zukunft nach ganz eigenen Vorstellungen. Schnell merkt sie, dass sie dabei an ihre Grenzen stößt - und das Erwachsenwerden mit Schmerz verbunden ist. Als Wenger Briefe einer unbekannten Frau erhält, die eigentlich an seinen Vormieter gerichtet sind, beginnen er und Zoey unabhängig voneinander zu lesen. Es sind Briefe voller Brutalität und Zärtlichkeit, voller Liebe und Hass – und Wenger ahnt nicht, dass Zoey etwas erlebt hat, das sich in diesen Worten spiegelt. „Was bleibt von einem Menschen, wenn man ihm alles nimmt, seine Sprache, seine Umgebung, seine Gewohnheiten, sein Selbstverständnis, wer ist er dann, zurückgeworfen auf sich selbst? Das Licht ist hier viel heller, obwohl das Meer es gierig verschluckt. Bis zu meinen Zähnen ist mein Mund angefüllt mit Wut.“ (ZITAT) Mareike Fallwickl wurde 1983 in Hallein bei Salzburg geboren und studierte Allgemeine und Historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft in Salzburg. Seit 2008 arbeitet sie als freie Lektorin, Texterin und Konzeptionistin. Schon als Kind entdeckte sie ihr Faible für Sprache und verschlang Bücher über Bücher, inzwischen sind es 100 pro Jahr. Darüber hinaus bloggt sie seit 2009 in ihrem Literaturblog „Bücherwurmloch“. 2017 war sie zum ersten Mal offizielle Bloggerin des Deutschen Buchpreises und zum zweiten Mal Jurorin für den Blogbuster – einem Preis für literarische Nachwuchstalente ohne Verlagsvertrag. Irgendwann entschied sie sich, nicht mehr nur rezensieren und lektorieren zu wollen, sondern griff selbst zu Papier und Stift. Dass ihr das Schreiben im Blut liegt, war schon früh klar. Ihre Deutschlehrerin bat sie, kürzere Hausaufgaben zu verfassen, da sie nicht so viel Zeit hätte, dies alles zu korrigieren. Austoben konnte sich Mareike Fallwickl Jahre später in ihrem Romandebüt „Auf Touren“ (2012), ein erotischer Roman, der durch Salzburgs Straßen führt. Für ihren zweiten Roman „Dunkelgrün fast schwarz“ erhielt sie ein Arbeitsstipendium des Bundeskanzleramts der Republik Österreich.

Lesen Sie weiter

Derb authentisch

Von: Bücherträumerin

08.06.2021

Der Schreibstil ist zu Beginn noch sehr gewöhnungsbedürftig, sehr derb aber das macht den Charakter und die ganze Geschichte auf eine ganz eigene Art und Weise auch sehr authentisch. Dennoch wird der Leser die ganze Zeit eher auf Distanz gehalten und kann sich durch den Stil der Autorin die Charaktere zunächst schwer ausmalen. In "Das Licht ist hier viel heller" erhält der Leser Einblicke in das Leben von dem Bestseller Autoren, Maximilian Wenger, und seine Tochter Zoey. Wenger ist in einer kleinen Kreativitätskrise und bringt nichts mehr zu Papier. Als er mit seiner Tochter umzieht, erhalten sie Briefe von einer ihnen unbekannten Frau. Diese sind jedoch an den Vormieter gerichtet. Das bietet Wenger neuen Stoff für seinen Roman und Zoey selbst wächst an diesen Briefen zu einer Frau heran. Beide nutzen diese Briefe also für ihre eigene Entwicklung, jedoch auf vollkommen verschiedene Art.

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.

Alle anzeigen

Vita

Mareike Fallwickl, 1983 in Hallein bei Salzburg geboren, ist Schriftstellerin, Lektorin und Kolumnistin. Sie vermittelt Literatur auf diversen Plattformen und Bühnen und regt ihre zahlreichen Fans zum Lesen an. Ihr literarisches Debüt »Dunkelgrün fast schwarz« wurde 2018 für den Österreichischen Buchpreis sowie als Lieblingsbuch der Buchhändler nominiert. »Das Licht ist hier viel heller« ist ihr zweiter Roman.

Zur Autorin

Weitere Bücher der Autorin