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The Passengers

Roman

Paperback
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»Guten Morgen, Claire. Sie dürften bemerkt haben, dass sich Ihr Fahrzeug nicht mehr unter Ihrer Kontrolle befindet. Ab sofort bestimme ich, wohin Ihre Fahrt geht. Im Augenblick gibt es nur eines, das Sie wissen sollten: In zwei Stunden und dreißig Minuten sind Sie höchstwahrscheinlich tot.« Als die hochschwangere Claire Arden diese Worte aus dem Lautsprecher ihres nagelneuen selbstfahrenden Autos vernimmt, hält sie es zunächst für einen schlechten Scherz. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sie tatsächlich in ihrem Wagen gefangen ist. Und sie ist nicht die Einzige – noch sieben weitere Passagiere sind in derselben Situation: Die Systeme ihrer Autos wurden geknackt, und nun befinden sie sich auf einem fatalen Kollisionskurs. Doch damit nicht genug: Der Hacker streamt das ganze live im Internet, und die Zuschauer entscheiden über Leben und Tod der acht Passagiere …

»The Passengers ist ein sehr clever konstruierter Spannungsroman voller Wendungen (...).«

dpa (16. September 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Felix Mayer
Originaltitel: The Passengers
Originalverlag: Del Rey
Paperback , Klappenbroschur, 496 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-32072-7
Erschienen am  09. June 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Wieviel Macht sollten wir den Maschinen geben?

Von: Buchbahnhof

02.05.2021

Eine super spannende Geschichte, die ich innerhalb kürzester Zeit gelesen habe. Von John Marrs habe ich irgendwann mal “The One” angefangen und wieder abgebrochen, so dass ich vermutlich gar nicht zu “The Passengers” gegriffen hätte, wenn ich das gleich in Verbindung gebracht hätte. Zum Glück habe ich das nicht, denn nun werde ich definitiv auch nochmal wieder zu “The One” greifen. John Marrs hat mich mit diesem Buch davon überzeugt, dass er spannende Thriller schreiben kann. Die Passagiere sitzen alle in Autos, die für das autonome Fahren konzipiert wurden, als plötzlich jemand, “Der Hacker”, die Kontrolle über die Fahrzeuge übernimmt. Sie alle bekommen gesagt: “In 2 Stunden 30 Minuten” sind Sie höchstwahrscheinlich tot.” Ob das passiert oder nicht hängt unter anderem an einer Kommission, die über Unfälle autonom fahrender Autos entscheiden soll und einem Millionen Menschen umfassenden live Publikum via den Sozialen Netzwerken. Faszinierend fand ich, wie schnell der anonyme User bereit ist, über Leben und Tod zu entscheiden. Bei den Mitgliedern der Kommission vor Ort ging dies teilweise etwas langsamer. Sie selbst standen per Kamera überwacht im Fokus der Öffentlichkeit. Da ist es mit der Entscheidung für oder gegen ein Leben dann doch nicht ganz so einfach. Schließlich muss man mit den Folgen seiner Entscheidung weiterleben und diese ist für alle sichtbar. Die Passagiere und ihre Geschichten sind für das Gesamtwerk bzw. für die Auflösung der Geschichte eigentlich gar nicht so relevant. Sie stehen eher für die Gesellschaft an sich. Jeder von ihnen trägt ein Geheimnis mit sich herum, über das ich jetzt nichts weiter sagen kann, ohne zu spoilern. Nur so viel sei gesagt: sie stehen für die Gesellschaft und deren typischen Verfehlungen. Ich glaube, dass dies die erste Rezension ist, in der ich nicht auf die einzelnen Charaktere eingehe. Irgendwie erscheint mit das nicht wichtig. Namen sind hier absolut austauschbar. Es geht mehr darum, die verschiedenen Charaktere dabei zu haben. Die Passagiere mit ihren Geheimnisse, der hochrangige, korrupte Politiker, der breit ist, über Leichen zu gehen, um seine Macht zu wahren. Dagegen eine eher zurückhaltende, aber sehr fest in ihren Ansichten verankerte junge Frau, die versucht, aus der Situation das Beste zu machen. Dabei bleiben sie dennoch etwas blass. Ich muss gestehen, dass ich die meisten Namen kurz nach dem lesen des Buches wieder vergessen hatte. Nicht jedoch ihre Charaktereigenschaften. Die sind es, die die Figuren kennzeichnen. Durch die wechselnden Perspektiven bleibt das Spannungslevel die gesamte Zeit über sehr hoch und wir erleben immer wieder und wieder etwas Neues. Ich fühlte mich fast wie in einem Kinofilm, bei dem die Perspektive schnell von einer Person zur anderen wechselt. Das ist auch dem sehr bildhaften Schreibstil von John Marrs zu verdanken. Ich hatte absolut keine Probleme, diesen Actionfilm vor meinem inneren Auge ablaufen zu lassen. Ja, ich finde sogar, dass dieses Buch einen mega Film abgeben würde. Nicht ganz nachvollziehbar fand ich das Ende (bzw. eigentlich das Ende vor dem Ende, denn das eigentliche Ende ist nochmal eine Überraschung), es ging mir zu schnell und zu einfach. Irgendwie hätte ich mir gewünscht, dass hinter diesem groß angelegten Plan mehr steht bzw. man mehr über die Gesamtmotive erfährt. Insgesamt hat mit “The Passengers” sehr gefallen. Man macht sich während des Lesens sehr viele Gedanken darüber, wie man sich selbst verhalten würde, wenn man in der Lage der Mitglieder der Kommission wäre. Eine Chance, aus dem “Spiel” auszusteigen haben sie nicht. Ebenso habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich machen würde, wenn eine solche Entführung live gehen würde. Würde ich ebenso gebannt an den sozialen Netzwerken hängen und mir das anschauen? Würde ich gar mit abstimmen? Ich hoffe nicht. Letzteres ganz sicher nicht. Ersteres? Ich weiß es nicht… Spannende Überlegungen, wozu der Mensch fähig ist. Wie weit ist er breit, zu gehen? Von mir gibt es 4 Sterne. Ich finde das Buch wirklich empfehlenswert.

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Ein Thriller mit realistischer Thematik. Spannung pur!

Von: Miss Bookworm

18.04.2021

Inhalt: Acht Menschen werden in ihren Autos entführt. Eine Stimme meldet sich. Sie alle sollen in ca. zwei Stunden sterben. Das Chaos bricht aus. Nun soll das Volk wählen: Jemand von ihnen darf leben. Doch wer hat es verdient? Das Buch: The Passengers ist das zweite Buch dieses Autors, das ich innert kürzester Zeit verschlungen habe. Spannend ist dabei, dass das Buch Referenz zum ersten Buch nimmt, auch wenn es davon grundsätzlich unabhängig verläuft. So hat mich das Buch in die gleiche Welt geworfen, die ich bereits bei The One so faszinierend und beinahe verängstigt zurück gelassen hatte. Thematik: Das Ganze ist sehr realistisch gehalten und behandelt das Thema „selbstfahrende Autos“ aus der Sicht der Terroristischen Möglichkeiten und spricht damit einen wichtigen und besonders gewichtigen Punkt der heutigen Zeit an, der immer aktueller wird. Aufbau: Der Aufbau ist gleich wie bei The One, für die, die es kennen. Für die Anderen: Man liest das Werk aus der Sicht der 8 verschiedenen Passagiere und zusätzlich durch eine äussere Instanz. Dabei handelt es sich um Libby, dessen Abneigung gegen selbstfahrende Autos von Beginn an klar aufgezeigt wird. Wie genau sie darin verstrickt ist, will ich euch hier nicht verraten. Während das ganze sehr einfach beginnt, wird schnell klar, dass hinter der ganzen Aktion mehr stecken muss, als es zu Beginn den Anschein macht. Die Charaktere lernen wir Schritt für Schritt besser und ich konnte mich gut in sie hinein fühlen. Zwischenzeitlich kam mir der äussere Aspekt ein wenig zu oft ins Spiel, da es wieder eine gewisse Distanz zu den Passagieren herstellt und damit auch die Spannung ein wenig abhandenkommt. Diese konnte aber meiner Meinung nach schnell wieder aufgenommen werden. Achtung: Dies ist effektiv ein Thriller in Roman Form, Genre-Abwechslung wie bei The One ist hier nicht zu finden. Fazit: John Marrs hat mich ein weiteres Mal überzeugt. Trotzdem wünsche ich mir für sein nächstes Buch wieder mehr „Genre-Mix“, was mir hier ein wenig gefehlt hat.

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Vita

John Marrs arbeitete über zwanzig Jahre als freischaffender Journalist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Mit seinem Roman »The One« gelang ihm in England der Durchbruch, eine Verfilmung durch Netflix ist bereits in Vorbereitung. Der Autor lebt und arbeitet in London.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Spannend!«

Radio Bremen Vier (07. August 2020)

»Dieser Thriller ist bitterböse, sarkastisch, aber in keiner Zeile zynisch, vielmehr aufklärend und von hoher moralischer Integrität.«

Rhein Zeitung (Michael Stoll) (14. September 2020)

»Rasend spannend und gnadenlos abgründig – The Passengers ist ein Blockbuster in Buchformat, der unserer digitalisierten Gesellschaft den Spiegel vorhält.«

Kompakt! (Astrid Habib) (01. August 2020)

»Ein Thriller über brandaktuelle Fragen. Marrs punktet mit überraschenden Wendungen (...). Ein Pageturner mit Mehrwert.«

Presse am Sonntag (AT) (19. July 2020)

»Der Near-Future-Thriller fesselt mit dem Entwurf einer Realität, in der Systeme mit künstlicher Intelligenz Tag für Tag Entscheidungen für die Menschen treffen.«

DRAN - Das Magazin für junge Erwachsene (01. July 2020)

»Ein wendungsreicher Thriller.«

Donaukurier (01. October 2020)

»The Passengers fesselt von der ersten bis zur letzten Seite.«

Weser Kurier (09. July 2020)

»Ein hochspannender Thriller über ein brisantes Thema der Zukunft.«

Das PTA Magazin (01. May 2021)

»Ein sehr spannendes Buch.«

Leineradio Hannover (19. July 2020)

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