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Die Hafenschwester (3)

Als wir an die Zukunft glaubten
Roman

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Der Erste Weltkrieg ist zu Ende. Martha und Paul haben während der Infl ation 1923 alle Ersparnisse verloren und die finanzielle Lage ist prekär. Ihre Tochter Ella will unbedingt Ärztin werden, muss ihren Traum jedoch zunächst auf Eis legen und die Familie unterstützen. Sie tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter und beginnt eine Schwesternausbildung. Dann kommen die Nazis an die Macht. Ella fiebert dem Studium entgegen, doch die Einschreibung an der Universität wird ihr untersagt. Als die Familie in eine schreckliche Lage gerät, ruhen alle Hoffnungen auf dem jüngsten Sohn Fredi. Er macht bei der Mordkommission Hamburg Karriere. Und lässt sich auf einen gefährlichen Pakt mit der Gestapo ein …

»Jede Menge Lesestoff. Es sind die Geschichten der kleinen Leute, die Melanie Metzenthin faszinieren. Die Hafenschwester Band 3 ist absolut lesenswert!«


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 704 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-29246-8
Erschienen am  30. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Eine großartige Fortsetzung!

Von: Mareike

13.09.2021

Endlich ist der dritte- und leider letzte Band von „Die Hafenschwester“ erschienen und obwohl es ein richtig dicker Wälzer ist, habe ich das Buch in wenigen Tagen regelrecht verschlungen. Die Autorin hat einen so fesselnden Schreibstil, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann und ich war so froh, von Martha, Paul und ihren drei gemeinsamen Kindern Ella, Rudi und Fredi wieder lesen zu können. In diesem Band ist der Erste Weltkrieg zu Ende. Doch Martha und Paul haben nun im Jahr 1923 durch die Inflation all ihre Ersparnisse verloren. Ihre Tochter Ella, die unbedingt Ärztin werde möchte, denn es war schon immer ihr größter Traum, muss nun wegen der finanziellen Lage zurückstecken und helfen die Familie zu unterstützen. Sie macht daher erstmal eine Schwesternausbildung. Zu lesen, wie all die Menschen im Gängeviertel bittere Not leiden mussten und wie manche sich sogar wegen der Inflation in den Tod stürzten, war für mich sehr heftig zu lesen und ich habe oft regelrecht den Atem angehalten. 1924 zeigte die Währungsreform dann so richtig ihre Wirkung und es wurde immer schlimmer, denn die Löhne waren überall drastisch gesunken. Ella allerdings ließ nicht locker und sie fieberte täglich dem Studium entgegen, doch als die Nazis an die Macht kommen, ist sie total fassungslos, denn nun wird ihr die Einschreibung an der Universität doch tatsächlich untersagt. Und als die Familie dann auch noch in eine schreckliche Lage gerät, erhoffen sich alle Hilfe von Fredi, dem jüngsten Sohn, der Karriere bei der Mordkommission Hamburg gemacht hat. Allerdings hat Fredi sich auf einen gefährlichen Pakt mit der Gestapo eingelassen… Ach, am liebsten würde ich hier die ganze Geschichte erzählen, aber natürlich möchte ich niemandem etwas vorwegnehmen, denn diesen großartigen Roman muss man einfach selbst gelesen haben. Ich mochte all die Protagonisten so sehr und manche habe ich regelrecht in mein Herz geschlossen und besonders geliebt habe ich den vorlauten Papagei Lora, der mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Alle drei Bände möchte ich unbedingt weiterempfehlen, denn sie haben mich tief bewegt und mir wunderschöne Lesestunden beschert. Von mir ein großes Lob an die Autorin „Melanie Metzenthin“ für diese absolut brillante Geschichte!

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Ich habe es eingeatmet

Von: Ulrike Rosina

12.09.2021

Band drei der Hafenschwester-Saga war kaum im Haus und wurde sofort verschlungen. Genau wie die beiden vorherigen Bände, die man übrigens nicht unbedingt gelesen haben muss, um Band drei zu verstehen. Besser ist es aber schon. Und empfehlenswert auf jeden Fall! Melanie Metzenthins lebendiger Schreibstil, die gute historische Recherche und die starken Frauen der Story fesseln mich immer wieder. Ein kleiner Wermutstropfen waren die Parallelen im Verhalten der NSDAP vor dem zweiten Weltkrieg und dem Mob, der aktuell bei uns im Land zwar klein aber sehr laut ist. Unübersehbar, wer hier Regie führt. Aber dafür kann die Hafenschwester nichts. Und Melanie Metzenthin auch nicht. Abgesehen davon war es wieder ein Vergnügen, Familie Studt und ihre Freunde ein paar Jahres ihres Lebens begleiten zu dürfen. Liebe Frau Metzenthin, wie wäre es, die nächsten 50 Jahre der Familiensaga auch noch aufzuarbeiten? Da hat sich ja noch einiges getan nach dem ersten Überseeflug. Ich bin ein bisschen süchtig nach Martha, Ella und Co. und brauche unbedingt noch einen Nachschlag!

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Vita

Melanie Metzenthin lebt in Hamburg, arbeitet als Fachärztin für Psychiatrie und wurde mit dem DELIA-Literaturpreis ausgezeichnet. Mit der Vergangenheit ihrer Heimatstadt fühlt sie sich ebenso verbunden wie mit der Geschichte der Medizin, was in vielen ihrer Romane zum Ausdruck kommt. »Die Hafenschwester. Als wir an die Zukunft glaubten« ist der dritte Band einer Serie um die Krankenschwester Martha.

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