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Melanie Metzenthin

Die Hafenschwester (3)

Als wir an die Zukunft glaubten
Roman

Paperback
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Der Erste Weltkrieg ist zu Ende. Martha und Paul haben während der Infl ation 1923 alle Ersparnisse verloren und die finanzielle Lage ist prekär. Ihre Tochter Ella will unbedingt Ärztin werden, muss ihren Traum jedoch zunächst auf Eis legen und die Familie unterstützen. Sie tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter und beginnt eine Schwesternausbildung. Dann kommen die Nazis an die Macht. Ella fiebert dem Studium entgegen, doch die Einschreibung an der Universität wird ihr untersagt. Als die Familie in eine schreckliche Lage gerät, ruhen alle Hoffnungen auf dem jüngsten Sohn Fredi. Er macht bei der Mordkommission Hamburg Karriere. Und lässt sich auf einen gefährlichen Pakt mit der Gestapo ein …

»Jede Menge Lesestoff. Es sind die Geschichten der kleinen Leute, die Melanie Metzenthin faszinieren. Die Hafenschwester Band 3 ist absolut lesenswert!«


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 704 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-29246-8
Erschienen am  30. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Hamburg, Deutschland

Die Hafenschwester-Serie

Rezensionen

Eine schwere Zeit, die den Glauben an eine bessere Zukunft beinahe unmöglich macht

Von: Eva G. von Evas Lesezeit

22.04.2022

Hamburg 1923: Krankenschwester Martha und Schiffsbau-Ingenieur Paul leben mit ihren drei Kindern Rudi, Fredi und Ella in der Nähe des Hafens. Rudi macht nun bald sein Abitur, seine Noten geben keinen Anlass zur Sorge, allerdings sein Lebenswandel schon, denn er bleibt abends oft lange weg und trinkt oft zu viel Alkohol. Fredi und Ella sind dagegen brav und fügen sich den Regeln der Eltern. Auch nach dem Abitur ist Rudi eher ein unsteter Mensch und genießt sein Leben in vollen Zügen, was ihm dann während seines Jurastudiums große Probleme bereitet. Martha und Paul haben aber noch mehr Probleme als nur die Sorge um ihren ältesten Sohn, denn die Hyperinflation hat sie in kürzester Zeit um ihre Ersparnisse gebracht, die doch dazu gedacht waren, das Medizinstudium von Ella zu finanzieren und auch das Studium Fredis, der sich aber noch nicht auf einen Berufswunsch festgelegt hat. So hat Familie Studt es nicht leicht und Martha arbeitet weiterhin sehr hart im Krankenhaus als Oberschwester im OP, aber auch in der Beratungsstelle für Frauen und bei ihren Krankenbesuchen außerhalb des Krankenhauses. Melanie Metzenthin hat mit diesem dritten und letzten Teil die Familiensaga rund um die Familie Studt perfekt abgerundet. Es ist ihr gelungen, sämtliche Figuren aus den vorherigen Romanen in diesem wieder eine Rolle spielen zu lassen und deren Lebensweg zu einem runden Ende zu führen. Auch der historische Hintergrund wurde sehr gut recherchiert und viele Grausamkeiten, die leider der Realität entsprechen, wurden realistisch geschildert und nicht beschönigt. Vieles hat sie so bildlich geschildert, dass der Leser das Gefühl hat, selbst Teil der Handlung zu sein und die Geschichte nun live miterleben zu können. Die Reihe rund um die Hafenschwester Martha hat mich sehr gefesselt und ich habe die 700 Seiten des letzten Teils in kürzester Zeit gelesen. Alles ist so ergreifend und emotional, dass ich oft richtig mitgenommen war und auch gar nicht mehr zu lesen aufhören konnte. Da die Zeitspanne der Handlung sehr lang ist, konnte ich gar nicht alles in der kurzen Inhaltsangabe unterbringen und habe mich wirklich schwergetan, dem ganzen gerecht zu werden. Ich muss der Autorin ein großes Lob aussprechen, denn diese Saga war einfach unfassbar gut und ich finde es wirklich schade, dass es nun keinen weiteren Teil mehr geben wird.

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Ein überaus ergreifender und spannender Abschluss einer tollen Trilogie

Von: Shelfofmybooks

24.03.2022

Mittlerweile begleiten wir Martha und ihre Familie im Jahr 1923. Die Weimarer Republik kämpft mit dem Nachlass des ersten Weltkrieges und die Inflation bringt die Familie in prekäre Verhältnisse und sie müssen sich vor schlimmen Herausforderungen stellen. Der Fokus liegt im Buch jedoch nun auf die Kinder von Martha und Paul. Rudi, Fredi und Ella werden erwachsen, Rudi bringt sich oft in Schwierigkeiten und wird Anwalt, Fredi beginnt eine Karriere bei der Polizei und Ella will endlich Medizin studieren. Trotz dieser schwierigen Zeiten schaffen sie es sich durchzuschlagen, wobei Fredi sich auf einen sehr gefährlichen Pakt mit der Gestapo einlässt um für seine Familie zu kämpfen ….. Was für ein Buch! Diesen Teil hab ich verschlungen und für mich der Beste dieser Reihe. Es liest sich sehr flüssig und alles ist sehr authentisch. Melanie Metzenthin hat wieder einmal sehr akribisch genau recherchiert und historische Hintergründe perfekt in diese Geschichte verknüpft. Ich fand alle Protagonisten sehr sympathisch mit ihren Ecken und Kanten, obwohl Rudi etwas „schwieriger“ war, konnte ich seine Gedankengänge sehr nachempfinden. Martha ist und bleibt meine liebste Hauptprotagonistin, obwohl sie hier in diesem Teil etwas in den Hintergrund gerät, weil die Kinder im Vordergrund stehen. Fredi mochte ich sehr gern und ich habe mitgelitten, gehofft und Freude geteilt! Auch hier steht Hamburg wieder als Setting im Vordergrund und ich bin immer noch, obwohl ich schon sehr viel drüber gelesen habe, entsetzt, wie Hamburg so dermaßen zerbombt wurden ist und was es doch heut für eine wunderschöne Stadt ist! Die politischen Hintergründe werden sehr gut beschildert und war für mich diesmal nicht zu langatmig. Ich habe dieses Buch mit seinen gut 700 Seiten förmlich inhaliert. Dieses Buch bietet tiefe und wichtige Einblicke in die deutsche Vergangenheit und ist außerdem ein außerordentlicher spannender Roman auf höchstem Niveau. Eine klare Leseempfehlung von mir und 5/5 ⭐️

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Vita

Melanie Metzenthin lebt in Hamburg, arbeitet als Fachärztin für Psychiatrie und wurde mit dem DELIA-Literaturpreis ausgezeichnet. Mit der Vergangenheit ihrer Heimatstadt fühlt sie sich ebenso verbunden wie mit der Geschichte der Medizin, was in vielen ihrer Romane zum Ausdruck kommt. »Die Hafenschwester. Als wir an die Zukunft glaubten« ist der dritte Band einer Serie um die Krankenschwester Martha.

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