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Karen Harrington

Briefe an mein verrücktes Leben

Ab 12 Jahren
(3)
Paperback
13,00 [D] inkl. MwSt.
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»Liebe kann für einige Menschen ein beunruhigendes Wort sein. Verrückt ist auch so ein Problemwort. Ich weiß, wovon ich rede.«

So jemanden wie die zwölfjährige Sarah Nelson trifft man nicht alle Tage. Während die meisten in ihrem Alter von Harry Potter besessen sind, schreibt sie Briefe an Atticus Finch, seines Zeichens Romanheld aus den 1960er Jahren. Sie sammelt Problemwörter in ihrem Tagebuch. Ihre beste Freundin ist eine Pflanze. Und sie hat ihre Mutter nie richtig kennengelernt, da diese die Familie verließ, als Sarah zwei Jahre alt war.
Doch alles ändert sich, als Sarah in den Sommerferien für ein Schulprojekt Nachforschungen über ihr großes Familiengeheimnis anstellt. Ganz unerwartet findet sie dabei neue Freunde und verliebt sich zum ersten Mal. Bald steht für Sarah fest: Statt eines typisch-langweiligen Sarah-Nelson-Sommers könnte sich dieser als ganz und gar außergewöhnlich erweisen.

»Wie das Mädchen mit diesem Familiengeheimnis […] umgeht, schildert die Autorin mit feinem Gespür für die Gedanken und das Erleben Heranwachsender.«

Brigitte über »Briefe an mein verrücktes Leben« (13. October 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Catrin Frischer
Originaltitel: Sure Signs of Crazy
Originalverlag: Little Brown, US
Paperback , Klappenbroschur, 336 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-15945-3
Erschienen am  23. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Dramatische Familiengeschichte

Von: Nicki.Sally

29.10.2021

Im Buch „Briefe an mein verrücktes Leben“ geht es um die 12- Jährige Sarah. Die Ferien stehen an und ihre Klasse bekommt eine Ferienaufgabe. Sie sollen etwas schreiben, dies können Briefe oder aber auch Geschichten sein. So beginnt sie der Romanfigur „Atticus Finch“, aus den 1960er Jahren, Briefe zu schreiben und vertraut sich ihm an. Durch das Schulprojekt beginnt sie Nachforschungen über ihr Leben und das Familiengeheimnis anzustellen. Ihre Mutter kennt sie nicht, denn diese ist psychisch krank und hat versucht ihre Zwillinge vor 10 Jahren zu ertränken. Sarah überlebte dieses, ihr Bruder Simon leider nicht. So verlor sie nicht nur ihren Bruder, sondern auch mit gerade einmal 2 Jahren ihre Mutter. Mit dem Projekt und auch dem Beginn der Pubertät, fängt Sarah sich selbst zu hinterfragen. Ähnelt sie ihre Mutter? Denn wie eine normale 12-Jährige ist sie nicht. So ist ihre beste Freundin, eine Pflanze. Bisher kannte ich die Autorin Karen Harrington noch nicht, aber ihr Schreibstil ist flüssig und liest sich wirklich gut. Die Geschehnisse im Buch wurden für die jungen Teenager gut angepasst und sehr verständlich dargestellt. Die dramatische Familiengeschichte wurde mit viel Gefühl und Tiefgründigkeit erzählt. Die Protagonistin Sarah hat mir sehr gefallen. Sie hat trotz allem eine positive Erzählweise und offenbart durchs Schreiben ihre Verletzlichkeit und ihre Verunsicherungen. Für mich ein wirklich tapferes Mädchen 🔹Fazit🔹 Das Buch ist in erste Linie an Teenager gerichtet, ich finde aber auch für Erwachsene ist es ein tolles Buch. Durch die Tiefgründigkeit der Geschichte, regt es noch länger zum Nachdenken an. Eine klare Empfehlung für den tollen Roman. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne

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EKZ Bibliotheks-Service GmbH

Von: Gesche Hagmann aus Reutlingen

11.10.2021

Der Roman der US-amerikanischen Autorin Karen Harrington ist ein Juwel, das von hoffentlich vielen Leser*innen entdeckt wird: Die 12-jährige Sarah (etwas älter wäre die Person stimmiger) erzählt, wie sie zur Expertin im Vermeiden von Problemworten geworden ist. Denn ihre Familiengeschichte wird von den Erwachsenen tabuisiert. Als Sarah zwei Jahre alt war, hat die psychisch erkrankte Mutter versucht, ihre Zwillinge zu ertränken. Sarah hat überlebt, ihr Bruder Simon nicht. Nun, mit Beginn der Pubertät, will Sarah das Schweigen und die Alkoholkrankheit ihres Vaters nicht mehr hinnehmen: In den Sommerferien beginnt sie, an die Romanfigur Atticus Finch aus "Wer die Nachtigall stört" zu schreiben. Sie findet einen neuen Freund. Sie überzeugt die Großmutter, dass sie kein Kind mehr ist und setzt bei ihrem Vater durch, dass sie ihre Mutter besuchen kann. All das bringt in ihrer Familie eine Entwicklung in Gang, die Anlass zur Hoffnung gibt. Eine gut erzählte Geschichte, nicht nur für junge Menschen. Flüssig, spannend, sprachlich ausgefeilt: Eine große Empfehlung für diesen außergewöhnlichen Roman.

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Vita

Karen Harrington ist begeisterte Kaffeetrinkerin, Mutter, Hundeliebhaberin und Buchsammlerin. Sie schreibt Geschichten, seit sie denken kann. Inzwischen hat sie ihren Traumjob gefunden und ist hauptberufliche Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Texas.

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Catrin Frischer

Catrin Frischer, im Herzen Schleswig-Holsteins geboren, hat viele Jahre in Hamburg gelernt, gelebt, gelacht und viel gearbeitet. Nun haust sie mit mehrbeinigen Gefährten auf einem Deich, guckt in den Himmel und über die Wiesen, spinnt Wolle und Wörter, backt eigenes Brot – oder steigt in die Buchstabenminen, um dort Geschichten aus einer fremden in die eigene Sprache zu übertragen.

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Pressestimmen

»Unfassbare Familientragödie, die Karen Harrington in ein sprachliches Meisterwerk verpackt, herzergreifend, tiefsinnig und berührend – jede einzelne Seite.«

»Ein wunderschöner Roman für junge Menschen mit einer umwerfenden Heldin.«

Gießener Allgemeine über »Briefe an mein verrücktes Leben“« (26. March 2022)

»Lesend verlieben wir uns, in dieses Mädchen, das so besonders erzählen und schreiben kann. Ein wunderschöner Roman für junge Menschen mit einer umwerfenden Heldin.«

Phantastische Bibliothek über »Briefe an mein verrücktes Leben« (26. March 2022)

»Die Umsetzung ist sowohl sprachlich wie auch von der ganzen Geschichte her vollauf gelungen.«

»Ein tiefsinniger Roman über die Gefühlswelt eines Teenies!«

»Ein tolles Buch für zwischendurch, was aber dennoch Tiefgang besitzt.«

Weitere Bücher der Autorin